Semester: Sommersemester 2017

3.01.055 Krieg in der Literatur


Veranstaltungstermin

  • Donnerstag: 08:00 - 10:00, wöchentlich

Beschreibung

Das Seminar gehört zur Übung 3.01.056. Nach Anmeldeschluss werden die Teilnehmer des Seminars 3.01.055 in die zugehörige Übung 3.01.056 importiert.

Anmeldung für das Losverfahren über Stud.IP vom 20.03.17, 08:00 Uhr bis 20.03.2017, 18:00 Uhr, danach Anmeldung in chronologischer Reihenfolge für die Warteliste bis 09.04.2017, 23:59 Uhr, sofern die Warteplätze noch nicht ausgeschöpft sind.


Das Seminar möchte das Verhältnis von Krieg und Literatur beleuchten. Den Ausgangspunkt bilden zentrale philosophische Theorien zum Krieg. Sodann soll der Blick auf die Literaturgeschichte gelenkt werden, um zu klären, ob es Epochen und/oder Gattungen mit besonderer Affinität zum Krieg gibt. In einem weiteren Schritt wird danach gefragt, welche Formen der Darstellung von Krieg in der Literatur genutzt werden. Stilistische und gattungsspezifische (z.B. erzähltechnische) Verfahrensweisen sowie das Verhältnis von Faktualität und Fiktionalität gilt es in den Blick zu nehmen. Mit der Darstellung von Gewalt werden Fragen der Ästhetik aufgeworfen, die insbesondere auch in den Bereich der Ethik fallen und nach Funktionen wie auch Rezeptionsweisen von Gewaltdarstellungen fragen. Hier sollen Texte und Statements insbesondere aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts besondere Beachtung finden.

Die Teilnahme an Seminar und Übung setzt die Bereitwilligkeit voraus, ein besonders hohes Lesepensum zu bewältigen, das neben den in der Übung behandelten Romanen zahlreiche theoretische Schriften umfasst.
Ein detailliertes Programm wird zu Beginn der Veranstaltung bereitgestellt.

Prüfungsart: Hausarbeit

DozentIn

TutorInnen

Studienmodule

  • ger221 Gattungen, Gattungstheorien und Motive

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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