Semester: Wintersemester 2017/2018

4.03.225 Hartmut Rosa: Resonanz


Veranstaltungstermin

  • Donnerstag: 18:00 - 20:00, wöchentlich

Beschreibung

Mit dem bald 800-Seiten starken Werk "Resonanz" legt der Soziologe Hartmut Rosa eine umfassende "Soziologie der Weltbeziehung" der Moderne vor, d.h. eine Theorie, die die Totalität menschlicher Beziehungen zur "Welt" analysieren und beschreiben will. Dem eigenen Selbstverständnis nach sich in der Tradition der 'Kritischen Theorie' sehend schließt dies gerade auch die Analyse der misslingenden, oder (mit anderen Worten) die Aufklärung über die Beschädigungen der menschlichen Verhältnisse in der modernen, kapitalistisch verfassten Welt ein - mit dem erklärten Ziel, den Grund dieser Beschädigungen abzuschaffen, gelingendes Leben zu ermöglichen. In den Worten des Autors:
"Die Resonanzverhältnisse der Moderne sind gestört, so lautet die Diagnose dieses Buches. Die Moderne ist verstimmt. Dabei handelt es sich jedoch nicht einfach um eine weitere (kultur-)pessimistische Zeitdiagnose, um eine alte Verfallsgeschichte in neuem Gewande. Eine andere Art des In-der-Welt-Seins, eine andere Form der Weltbeziehung ist möglich: Dies ist das optimistische Credo, das ich jener Diagnose entgegensetzen möchte und das sie letztlich motiviert." (S. 739)

Das Buch soll in dem Seminar erarbeitet und diskutiert werden; die Anschaffung desselben ist unumgänglich (H. Rosa: Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehung, Suhrkamp 2016).
Da ich hier bei der Seminarbeschreibung keine inhaltliche Kurzzusammenfassung des Buches geben kann und will, empfehle ich, sich bereits in der vorlesungsfreien Zeit jedenfalls einen Einblick in das Buch zu verschaffen (bevor Sie es anschaffen).

DozentIn

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
--