Semester: Sommersemester 2017

4.03.312 Ist vernünftiges Denken stets Denken zum Guten?


Veranstaltungstermin

  • Mittwoch: 12:00 - 14:00, wöchentlich

Beschreibung

Spätestens seit der platonische Zusammenführung des Wahren, Guten und Schönen wird im Rahmen der westlichen Rationalität oftmals davon ausgegangen, daß vernünftiges Handeln gutes Handeln ist. Dabei wird Vernunft als Korrektiv selbst affektiver Motivation vorausgesetzt und als Impulsgeber für jedwede Form von planvoller Umsetzung in Anspruch genommen. Doch können wir uns tatsächlich darauf verlassen, daß unser Tun als gut gelten kann, wenn es der Weisung der Vernunft entspricht? Ist es nicht denkbar, daß selbst die Vernunft täuschungsanfällig sein kann und daher nur in eingeschränktem Umfang als Ratgeberin unseres Verhaltens taugt? Doch woher gewinnen wir, wenn wir diese Überlegung zulassen, dann einen neuen Maßstab unseres Handelns?
In jüngster Vergangenheit sind ähnliche Fragen formuliert worden. Gemeinsam wollen wir überprüfen, wie berechtigt sie tatsächlich sind und ob das ethische Konzept, das zur Überprüfung der Rationalität selbst konstruiert wird, wirklich notwendig und funktionsfähig ist.

DozentIn

Studienmodule

  • pb080 Philosophie und Gesellschaft A
  • pb081 Philosophie und Gesellschaft B
  • phi310 Begründung von Werten und Normen in Religion und Philosophie
  • phi311 Begründung von Werten und Normen in Religion und Philosophie
  • phi320 Praktische Philosophie und ihre Konsequenzen für die Gesellschaft
  • phi321 Praktische Philosophie und ihre Konsequenzen für die Gesellschaft
  • phi340 Praktische Philosophie - Ethik, Recht, Gesellschaft
  • phi510 Geschichte der Philosophie
  • phi520 Philosophie der Gesellschaft

Hinweise zum Inhalt der Veranstaltung für Gasthörende
Spätestens seit der platonische Zusammenführung des Wahren, Guten und Schönen wird im Rahmen der westlichen Rationalität oftmals davon ausgegangen, daß vernünftiges Handeln gutes Handeln ist. Dabei wird Vernunft als Korrektiv selbst affektiver Motivation vorausgesetzt und als Impulsgeber für jedwede Form von planvoller Umsetzung in Anspruch genommen. Doch können wir uns tatsächlich darauf verlassen, daß unser Tun als gut gelten kann, wenn es der Weisung der Vernunft entspricht? Ist es nicht denkbar, daß selbst die Vernunft täuschungsanfällig sein kann und daher nur in eingeschränktem Umfang als Ratgeberin unseres Verhaltens taugt? Doch woher gewinnen wir, wenn wir diese Überlegung zulassen, dann einen neuen Maßstab unseres Handelns? In jüngster Vergangenheit sind ähnliche Fragen formuliert worden. Gemeinsam wollen wir überprüfen, wie berechtigt sie tatsächlich sind und ob das ethische Konzept, das zur Überprüfung der Rationalität selbst konstruiert wird, wirklich notwendig und funktionsfähig ist.

Hinweise zur Teilnahme für Gasthörende
Eine Zulassung zu dieser Veranstaltung kann nur bei vorliegender Zustimmung durch Frau Apl. Prof. Dr. Möbuß erfolgen. Bitte setzen Sie sich vor einer Antragstellung als Gasthörer/in per E-Mail (susanne.moebuss@uni-oldenburg.de) mit Frau Dr. Möbuß in Verbindung und übersenden uns ggf. diese Zustimmungserklärung.

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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