Semester: Wintersemester 2017/2018

3.01.235 Hugo von Hofmannsthal und Rainer Maria Rilke – zwei deutschsprachige Symbolisten


Veranstaltungstermin

  • Donnerstag: 14:00 - 16:00, wöchentlich

Beschreibung

Hugo von Hofmannsthal und Rainer Maria Rilke zählen zu den wichtigsten Vertretern des deutschsprachigen Symbolismus um 1900 und prägen mit ihren Werken die literarische Moderne bis ins erste Drittel des 20. Jahrhunderts. Im Seminar wollen wir die literaturgeschichtliche Stellung der beiden Schriftsteller vergleichend analysieren. Im Mittelpunkt soll, auch zum Zweck der Einübung von Interpretationstechniken, die textnahe Beschäftigung mit den Hauptwerken der beiden Autoren stehen: Hofmannsthals frühen Gedichten und lyrischen Dramen („Der Tor und der Tod“), seinem „Märchen der 672. Nacht“ und seinem „Chandos-Brief“ sowie Rilkes „Neuen Gedichte“, seinem Roman „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ und den Gedichtzyklen „Duineser Elegien“ und „Sonette an Orpheus“. Voraussetzung für die Teilnahme sind die regelmäßige Lektüre, die aktive Mitarbeit sowie die Mitgestaltung einer Sitzung im Rahmen einer Expertengruppe.

Literatur zur Einführung:
Borchmeyer, Dieter, Viktor Zmegac (Hg.): Moderne Literatur in Grundbegriffen. Tübingen 1997.
de Man, Paul: Tropen (Rilke). In: ders.: Allegorien des Lesens. Frankfurt am Main 1988. S. 52-90.
Engel, Manfred (Hg.): Rilke-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Stuttgart, Weimar 2004.
Hoffmann, Paul: Symbolismus. München 1987.
King, Martina: Pilger und Prophet. Heilige Autorschaft bei Rainer Maria Rilke. Göttingen 2009.
Mayer, Mathias: Hugo von Hofmannsthal. Stuttgart, Weimar 1993.
Mayer, Mathias, Julian Werlitz (Hg.): Hofmannsthal Handbuch. Leben – Werk – Wirkung. Stuttgart, Weimar 2016.


Prüfungsart: Hausarbeit

DozentIn

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
--