Semester: Wintersemester 2017/2018

3.01.042 Schreiben nach 1945: Gattungen, Autoren, Werke


Veranstaltungstermin

  • Freitag: 10:00 - 12:00, wöchentlich

Beschreibung

Die Übung ist fest an das Seminar 3.01.041 gebunden. Anmeldung bitte über das Seminar. Nach Anmeldeschluss werden die Teilnehmer des Seminars 3.01.041 in die zugehörige Übung 3.01.042 importiert.


In Seminar und Übung wollen wir die Literatur der Nachkriegszeit in ihrem ganzen Facettenreichtum wahrnehmen. Untersucht werden sollen nicht nur unterschiedliche Gattungen von der Lyrik über die Kurzgeschichte bis zum Roman und zum Drama, vielmehr soll auch über poetologisch-ästhetische Probleme, etwa die Konkurrenz zwischen realistischen und innovativ-experimentellen Schreibweisen, diskutiert werden und soll nach den Bedingungen und Möglichkeiten des Schreibens in den unterschiedlichen politischen Systemen nach 1945 gefragt werden. Im Mittelpunkt stehen Texte von Ilse Aichinger, Alfred Andersch, Ingeborg Bachmann, Heinrich Böll, Wolfgang Borchert, Paul Celan, Friedrich Dürrenmatt, Günter Eich, Max Frisch, Wolfgang Koeppen und Christa Wolf. Während wir uns im Seminar mit umfangreicheren Texten, insbesondere mit einigen kanonischen Dramen und Romanen, auseinandersetzen, steht in der Übung begleitend die gemeinsame genaue Interpretation kürzerer lyrischer, narrativer und essayistischer Texte im Mittelpunkt. Voraussetzung für die Teilnahme sind die regelmäßige Lektüre, die aktive Mitarbeit sowie die Mitgestaltung einer Sitzung im Rahmen einer Expertengruppe.

Literatur zur Vorbereitung:

Barner, Winfried u.a. (Hg.): Geschichte der deutschen Literatur von 1945 bis zur Gegenwart. München 2006.
Egyptien, Jürgen: Einführung in die deutschsprachige Literatur seit 1945. Darmstadt 2006.
Korte, Hermann: Deutschsprachige Lyrik seit 1945. Stuttgart, Weimar 2004.
Petersdorff, Dirk von: Literaturgeschichte der Bundesrepublik Deutschland. Von 1945 bis zur Gegenwart. München 2011.

DozentIn

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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