Semester: Wintersemester 2017/2018

4.02.182a Film und Geschichtswissenschaft. Die Vermittlung von Geschichte in bewegten Bildern


Veranstaltungstermine

  • Di , 27.03.2018 09:00 - 18:00
  • Do , 29.03.2018 09:00 - 16:00
  • Fr , 01.12.2017 10:00 - 17:00
  • Mi , 28.03.2018 09:00 - 18:00

Beschreibung

Geschichte ist in Film und Fernsehen mittlerweile ubiquitär. Dokumentationen, Historien-Filme und Spielfilme greifen historische Themen auf und verarbeiten sie. Durch die Ausstrahlung prägen sie Geschichtsbilder und die Erinnerungen der Zuschauer, üben Einfluss auf politische Entscheidungen aus (z.B. Die Serie Holocaust Ende der 1970er Jahre oder Schindlers Liste Mitte der 1990er Jahre), nehmen historische Erkenntnisse auf oder stoßen sogar neue Forschungen an. Nicht zuletzt die Wirkmächtigkeit der bewegten Bilder macht der Verhältnis zwischen historischer Wissenschaft und Film und Fernsehen spannungsgeladen. Gleichzeitig haben sich die Grenzen des im historischen Film Sag- und Zeigbaren aber gerade auch durch die Erkenntnisse, die in den Geschichtswissenschaften produziert worden sind, deutlich verändert.
Diesen Prozessen und Veränderungen wird in der Veranstaltung nachgespürt. Anhand von Fallbeispielen, die in ihren jeweiligen gesellschaftlichen Kontext eingebunden werden, sollen verschiedene Formate (Kino-Film, Fernsehfilm, Dokumentation, ‚Histotainement‘) untersucht und verglichen werden. Dabei sind u.a. folgende Fragen von zentraler Bedeutung:
Welche Rolle spielt Geschichte in den filmischen Produktionen? Wie verändern sich die visuellen und narrativen Strategien der jeweiligen Formate? Wer war das Zielpublikum der jeweiligen Produktion? Wer waren die Autoren/Regisseure bzw. auf wessen Veranlassung hin entstanden die Filme? Inwieweit kommen in dem untersuchten Filmmaterial Ergebnisse der historischen Forschung zum Tragen?

DozentIn

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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