Semester: Wintersemester 2017/2018

3.01.026 Einführung in die Erzähltheorie - Geschlechterkonstruktionen in Prosatexten des 20. und 21. Jahrhunderts


Veranstaltungstermin

  • Montag: 10:00 - 12:00, wöchentlich

Beschreibung

Das Seminar gibt eine Einführung in die Grundlagen der Erzähltheorie. Anhand ausgewählter Texte des 20. und 21. Jahrhunderts sollen im Seminar grundlegende Kategorien der Erzählanalyse nach Martinez/ Scheffel erprobt und diskutiert werden. Darüber hinaus will die Lehrveranstaltung eine Einführung in die Grundlagen literaturwissenschaftlichen Arbeitens liefern.
Übergreifendes Thema soll bei der Textanalyse die Darstellung von Geschlechterkonstruktionen sein. So werden wir im Seminar unterschiedliche Prosatexte nicht nur auf ihre erzähltheoretischen Besonderheiten, sondern zudem auf die Darstellung von Weiblichkeit, Männlichkeit und Geschlechterhierarchien hin untersuchen. Hierbei sollen auch ausgewählte Theorien der feministischen Literaturwissenschaft sowie der Gender Studies miteinbezogen werden. Im Seminar stehen für die Analyse der Prosatexte somit auch folgende Fragen im Vordergrund: Wie wird Weiblichkeit und Männlichkeit konstruiert? Welche Veränderungen der Geschlechterdarstellung zeigen sich in den Texten? Und inwieweit spielt die narratologische Darstellung hierbei eine Rolle?

Folgende Texte sind grundlegend für das Seminar und sollten selbst angeschafft werden:
Jelinek, Elfriede: Die Klavierspielerin. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1983.
Keun, Irmgard: Das kunstseidene Mädchen. Berlin: Ullstein, 2015.
Martinez, Matias/ Scheffel, Michael: Einführung in die Erzähltheorie. 10., erw. u. akt. Aufl. München: C. H. Beck, 2016.

Die weiteren Primärtexte (von Judith Hermann und Eduard von Keyserling) werden zu Beginn des Seminars im Handapparat in der Bibliothek bereitgestellt.


Prüfungsart: Hausarbeit oder Referat mit Ausarbeitung

DozentIn

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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