Semester: Wintersemester 2016/2017

4.03.157 Philosophie der Wahrnehmung


Veranstaltungstermin

  • Dienstag: 16:00 - 18:00, wöchentlich

Beschreibung

Manchmal sehen die Dinge anders aus als sie tatsächlich sind. Ein gerader Stock im Wasser sieht z. B. geknickt aus oder eine weiße Fläche erscheint bei entsprechender Beleuchtung bläulich. Diese und verwandte Phänomene haben viele Philosophen zur Annahme bewogen, unmittelbarer Gegenstand der Wahrnehmung seien nicht die vertrauten materiellen Dinge (etwa ein Baum), sondern sogenannte Sinnesdaten (im Falle der visuellen Wahrnehmung eines Baumes so etwas wie ein geistiges Bild des Baumes). Im Seminar wird der Frage nachgegangen, ob solch eine Theorie der Sinnesdaten eine adäquate philosophische Theorie der Wahrnehmung darstellt. Neben einer Diskussion der Argumente, die für und gegen eine Theorie der Sinnesdaten sprechen, werden dabei auch verschiedene alternative philosophische Wahrnehmungstheorien betrachtet sowie zentrale Wahrnehmungsbegriffe (u.a. der Begriff des Sehens) analysiert.
Für eine erfolgreiche Teilnahme am Seminar sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich. Erwartet wird die Bereitschaft einige kürzere philosophische Texte zu lesen und zu diskutieren.

DozentIn

Studienmodule

  • phi110 Grundlagen der Theoretischen Philosophie und ihre Vermittlung

Lehrsprache
deutsch

empfohlenes Fachsemester
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