Signal Processing

Akustische Sensornetze

In der Abteilung Signalverarbeitung ist ab sofort eine Masterarbeit zum Thema Untersuchung und Evaluierung von Mehrkanalverfahren zur Geräuschunterdrückung in akustischen Sensornetzen zu vergeben. Die Arbeit ist in einem Teilprojekt der Forschergruppe Individualisierte Hörakustik eingebettet.

Aufgrund der rasanten Forschritte in der Entwicklung von digitalen Signalprozessoren gewinnen mehrkanalige Algorithmen zur Sprachverbesserung mehr und mehr an Bedeutung. Gegenüber den Merkanalverfahren mit einer festen Mikrophon-Konfiguration und festen Anzahl an Mikrophonen, können sogenannte akustische Sensornetze mit räumlich verteilten Mikrophonen mehr Information über das Schallfeld sammlen und miteinander auszutauschen, so dass eine verbesserte Geräuschunterdrückung möglich ist.

Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Echtzeit-Implementierung und Evaluierung von verschiedenen Verfahren zur Sprachverbesserung in akustischen Sensornetzwerken. Insbesondere sollen das mehrkanalige Wiener Filter und das so genannte „Maximum-Ratio-Combining“ (MRC) Verfahren implementiert werden, das zum Ziel hat die Mikrophonsignale eines akustischen Sensornetzes so zu gewichten und zu kombinieren, dass der Signal-Rausch-Abstand (SNR) des Ausgangsignals erhöht wird.

Aufgaben:

  • Implementierung eines Verfahren zur optimalen spektralen Kombination der Mikrophonsignale
  • Implementierung einer robusten Schätzung der Phasendifferenz zwischen den Mikrophonsignalen
  • Evaluierung anhand objektiver Maße und/oder Hörversuche

Nützliche Vorkenntnisse:

  • Digitale Signalverarbeitung (z.B. durch Besuch der Vorlesung „Advanced Topics Speech and Audio Processing“ und des Block-Praktikums Digitale Signalverarbeitung)
  • Programmierung in MATLAB
  • Idealerweise bringen Sie Programmierkenntnisse in C ++ mit