Animals and Gender on Display: Geschlechterwissen in musealen Tierpräsentationen (Smilla Ebeling)

Auf der Exkursion behandeln wir Museen als Orte der Wissens­produktion, an der verschiedene Akteur*innen seitens der Museen und der Be­sucher*innen beteiligt sind. Inhaltlich fokussieren wir die Produktion von Geschlechterwissen durch museale Tier- und Naturrepräsentationen im Spannungsfeld von hetero­nor­ma­­tiven und queeren Perspektiven. Vor dem Hintergrund des „Thinking with Animals“ (Daston & Mitman 2005) fragen wir danach, auf welche Art und Weise in Tier- und Naturpräsentationen Wissen über die Geschlechter, ihre Verhältnisse zueinander und über die ge­sell­schaftliche Geschlechterordnung im Museum entsteht. Welche Ge­schlechter­identitäten und sexuellen Orien­tie­run­gen finden sich in den Museen? Spiegeln sie die Verhältnisse einer heterogenen Gesellschaft oder die tradierten heteronormativen Geschlechterverhältnisse? Werden sie als naturgegeben und unveränderlich oder als wandel­bare sozio-kultu­r­elle Konstruktionen präsentiert? Die ganztägige Veranstaltung beinhaltet eine vorbe­reitende Text­­lektüre, Seminar­sitzungen und eine Museumsexkursion. Soweit möglich, bitte Digitalkameras und Diktiergeräte mitbringen.