Software Engineering

Past Software Engineering Events 2017

  • 19.09.2017 16:00 SE Colloquium A02 2-219
     
    Behailu Getachew Wolde:
    What Microsoft Azure looks like and how to use its capability in the real scenarios

    Microsoft Azure is one of the key players of cloud providers, which shares the largest market next to Amazon Web Service (AWS). Azure has a number of built-in functionality and idea for providing its domain services via the INTERNET. In this regard, one may become wondering about knowing issues like "What functionality and ideas do Azure have"? "How to use Azure's features in the real scenarios"? The objective of this topic primarily focuses to introduce about Azure's basic domain services and, also to see partial features of Azure with a simple implementation.


  • 05.09.2017 17:40 SE Colloquium A02 2-219
     
    Jan Brunnberg:
    Mobilitätsservice für Gruppenfahrdienste

    Das NEMo-Projekt strebt die nachhaltige Erfüllung von Mobilitätsbedürfnissen im ländlichen Raum an. Die Informatik spielt dabei eine Schlüsselrolle. Sie soll dieses Ziel durch die Entwicklung einer Mobilitätsplattform unterstützen, die serviceorientierte, komponentenbasierte und modellgetriebene Techniken nutzt, um bestimmte Funktionen bereitzustellen. Diese können dann von den Softwareunterstützungen der neu geschaffenen Mobilitätsservices gemeinsam genutzt werden.

    Bei dem in dieser Arbeit zu betrachtenden Mobilitätsservice liegt das Hauptaugenmerk auf dem Transport von Personen zu Supermärkten. Dabei bieten nicht nur die Supermärkte, sondern auch Privatpersonen ihre Fahrdienste an.

    Ziel ist es eine Softwareunterstützung für diesen Mobilitätsservice zu konzipieren und prototypisch zu realisieren. Dabei soll das in der Abteilung Softwaretechnik entwickelte SENSEI-Framework (Software Evolution Service Integration) genutzt werden, um auf der Grundlage von den zuvor erhobenen Geschäftsprozessen Funktionseinheiten zu modellieren. Diese Modelle und Orchestrationen stellen dann die Grundlage für die Implementierung dar.


  • 05.09.2017 16:50 SE Colloquium A02 2-219
     
    Maximilian Pahl:
    Privater Mitfahrdienst für das Projekt NEMo

    Das Projekt NEMo ist zurzeit ein Arbeitsgebiet in der Abteilung Softwaretechnik der Universität Oldenburg. Im Rahmen dieses Projektes wird versucht, die ländliche Mobilität durch die Kombination verschiedener bestehender oder neu entwickelter Mobilitätsdienste zu verbessern. In dieser Bachelorarbeit soll ein neuer Mobilitätsdienst entworfen und als Prototyp implementiert werden. Dieser neue Mobilitätsdienst, welcher 'privater Mitfahrdienst' genannt wird, ist ein atomarer Dienst. Das heißt, er soll Menschen nicht den gesamten Weg vom Start zum Ziel befördern, sondern in Kombination mit anderen atomaren Mobilitätsdiensten genutzt werden.

    Der private Mitfahrdienst soll Nutzern die Möglichkeit geben Strecken, die sie zu fahren planen, anzugeben und so anderen Nutzern ermöglichen auf diesen Strecken mitzufahren. Der Anreiz zum Nutzen dieses Mobilitätsdienstes ist nicht Geld, sondern ein projekteigenes Bonuspunktesystem. Der Entwurf des privaten Mitfahrdienstes umfasst die Beschreibung des Mitfahrdienstes, der Geschäftsprozesse und der Interaktion des Nutzers mit der Softwareunterstützung. Der Prototyp der Softwareunterstützung wird eine repsonsive Webanwendung werden, da der Dienst wahrscheinlich meist mobil genutzt wird und somit auf Smartphones und Heimrechnern nutzbar sein muss. Im Rahmen dieses Vortrages wird der Mobilitätsdienst ausführlich beschrieben und der derzeitige Stand der Bachelorarbeit gezeigt.


  • 05.09.2017 16:00 SE Colloquium A02 2-219
     
    Kimberly Hebig:
    Mobilitätsservices - Katalog für NEMo

    Immer mehr Menschen ziehen in den ländlichen Raum, wobei sich das öffentliche Leben zunehmend in die Städte verschiebt. Die auf dem Land lebenden Menschen sind daher darauf angewiesen, entweder ihren privaten PKW oder aber die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, um ihre Arbeit oder andere Einrichtungen zu erreichen. Um die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel zu erhöhen, versucht das Projekt NEMo-Nachhaltige Erfüllung von Mobilitätsbedürfnissen im ländlichen Raum - den Menschen durch eine Software-Unterstützung zu helfen, die für sie beste Verkehrsverbindung zu finden.

    Innerhalb des Projektes fehlt jedoch eine Übersicht, an der sich die zu erledigenden Softwareentwicklungsarbeiten orientieren können. In diesem Vortrag soll ein Ansatz für einen solchen Überblick über integrierbare Mobilitätsservices in Form eines Katalogs gezeigt werden. Es wird der begriffliche und systematische Ansatz durch eine Taxonomie herausgestellt und die Grundlagen für den Katalog beschrieben. Dabei werden die vier Ebenen von NEMo erklärt und dabei auch das jeweilige Vorgehen bei der Erstellung von Katalogeinträgen auf diesen Ebenen.

    Dieses Vorgehen wird an einem Beispiel verdeutlicht.


  • 06.06.2017 16:00 SE Colloquium A02 2-219
     
    Phillip Kramer:
    Erarbeitung und prototypische Realisierung eines Konzepts zur Herstellung von Traceability in der Entwicklung einer Software-Produktlinie

    Gegenstand dieser Arbeit ist aufbauend auf einer ersten Problemstellung, den IST-Zustand der Software-Produktlinie BTC | AMM der BTC zu erfassen und zu analysieren. Der Fokus liegt auf die im Softwareentwicklungsprozess erstellten Artefakte, die Beziehungen zwischen den Artefakten, deren Traceability-Informationen sowie die Export-Möglichkeiten der Traceability-Informationen der Artefakte durch die verwendeten Tools. Kern der Erfassung und Analyse des IST-Zustands ist die Erstellung eines Domänenmodells der Artefakte sowie die Aufstellung von Traceability-Szenarien. Das erstellte Domänenmodell der Artefakte bildet die Basis für die Erarbeitung und prototypischen Realisierung eines Lösungsansatzes zur Herstellung von Traceability in der Entwicklung der Software-Produktlinie BTC | AMM und insbesondere zur Durchführung von Impact-Analysen (dt. Auswirkungsanalysen) über die im Softwareentwicklungsprozess des BTC | AMM erstellten Artefakte.

    Auf Basis des analysierten IST-Zustands wird ein Lösungskonzept erarbeitet und prototypisch realisiert, um das Problem "die Durchführung von Impact-Analysen über alle Softwareartefakte hinweg ist nur erschwert möglich und zugleich manuell, aufwendig sowie fehleranfällig" zu mindern oder sogar zu beseitigen. Das Ergebnis der prototypischen Realisierung des Lösungskonzepts, ist das Vorliegen eines Tools, mit dem Traceability in der Entwicklung der Software-Produktlinie hergestellt und weiterführend die Durchführung von Impact-Analysen (dt. Auswirkungsanalysen) ermöglicht wird. Anschließend wird das Tool von den Mitarbeitern der BTC unter Verwendung eines Fragebogens validiert. Die Validierung wird mit einer Ergebnisformulierung abgeschlossen, die weiterführend als Grundlage für das Aufzeigen von Handlungsempfehlungen für die Verantwortlichen des BTC | AMM dient.

    Für die Beherrschung ihrer Software-Produktlinie BTC | AMM und die Kontrolle, insbesondere der Nachverfolgbarkeit, zwischen den in dem Softwareentwicklungsprozess erstellten Artefakten, benötigt die BTC Impact-Analysen (dt. Auswirkungsanalysen), mit deren Durchführung, schnellstmöglich und effizient Auswirkungen von Artefakt-Änderungen nachverfolgt und kontrolliert werden können. Als Mehrwert könnten u.a. Kosteneinsparungen erzielt und Aufwandsschätzungen verbessert und erleichtert werden.


  • 30.05.2017 16:00 SE Colloquium A02 2-219
     
    Christian Schönberg:
    Grundlagen von Ontologies

    Christian Schönberg stellt in seinem Vortrag die Grundlagen von Ontologies vor und vergleicht diese mit den grundlegenden (Meta-)Modellierungskonzepten.


  • 23.05.2017 16:00 SE Colloquium A02 2-219
     
    Behailu Wolde:
    Client Side Formal Approach For Testing The Cloud

    Cloud computing is a new paradigm that has capability to provide functionality (i.e., service-level agreement (SLA)) and quality of service (QoS) for clients to interact without knowing with each other in new ways via an Internet. Based on the literatures, cloud enables using resources of distributed applications based on an SLA which includes complex dimensions, massive internal variability and remotely accessible free to be reused on-demand by distributed clients . However, the quality of cloud that is promised as per the SLA becomes blurred and intractable when one would wish to verify the expected benefits and thus, there is a need to validate using a new approach based on an interface scenario at the level of server sides, i.e., components. To ensure the SLA, the intended approach requires to have a new testing requirements that enable to capture a set of formal artifacts of service specifications for testing the cloud (TTC). TTC enables to specify a service capability to ensure quality of cloud without the access to components (i.e., service implementations).

    The difficulty is, thus, how to represent an approach using formalized functions to help client side testers (CSTs) understand for covering the required SLA as well as how to adapt test procedures for CSTs to use abstract test cases (ATCs) from the created approach to test service implementations. In addition, testing is not an easy job since TTC at the client side is not as simple as testing traditional software due to the test cases which base only on an interface scenario are not sufficient to cover all necessary input values for components.

    The solution idea is to create a Client Side Formal Approach (CSFA) for TTC as a Service (T2CaaS) from which the test procedures are set for CSTs to use the ATCs for validating and measuring test coverage of components for distributed clients; the goal is to measure and validate cloud functionality and QoS based on the CSFA that is created to TTC.

    T2CaaS uses the specific scenarios of a service for quality requirements from which testing requirements (i.e., test conditions) are described. Based on the test conditions, test cases from abstract service interface are derived to create CSFA. The identified ATCs are adapted to TTCN-3 (Testing and Test Control Notation 3) code and executed on the specific service, which is a System Under Test (SUT). At last, the expected results against test results are computed based on the standard metrics that are defined to validate risks of performance,availability, security, reliability, and resiliency.


  • 02.05.2017 16:00 SE Colloquium A02 2-219
     
    Muhammed Altuntas:
    Tool-Chain zur Software-Migration nach HANA

    Mit Intelligent Data Analytics (IDA), einer Eigenentwicklung der KPMG, werden Analysen im Bereich des Berechtigungsmanagements durchgeführt, um Schwachstellen und Risiken aufzudecken. Die Ergebnisse dieser Analysen werden dafür genutzt, um Kunden Maßnahmen und Verbesserungsprozesse im Berechtigungswesen vorzuschlagen. Im Rahmen des IDA-Migrationsprojekts werden die IDA-Analysen, die derzeit mit T-SQL-Prozeduren auf einer relationalen Datenbank ausgeführt werden, in eine In-Memory-Datenbank am Beispiel der SAP HANA überführt.

    Im Rahmen dieser Arbeit wird das Ziel verfolgt, ein IDA-Migrationsprozess bzw. -Vorgehensmodell zu erarbeiten und mit der Entwicklung einer Tool-Chain beispielhaft die Migration der IDA-Analysen aus einem MS-SQLServer in die HANA-Datenbank zu überführen. Zur Unterstützung des IDA-Migrationsprozesses wird eine Tool-Chain entwickelt, die sowohl eine Alt-Code-Sanierung (Tool 1), eine Umwandlung von T-SQL-Code in HANA-SQL (Tool 2) und HANA-seitige Automatisierungen/Optimierungen (Tool 3) vornimmt.

    Um die Ergebnisse der Arbeit zu evaluieren, werden sowohl die migrierten IDA-Analysen als auch die im Rahmen dieser Arbeit entwickelte Tool-Chain bewertet. Für den Beweis einer erfolgreichen Migration, werden die Ergebnisse der IDA-Analysen auf Korrektheit geprüft. Für die Evaluierung der Tool-Chain werden Qualitätskriterien definiert, mit Hilfe dieser sowohl die Entwicklung als auch die Anwendung der Tool-Chain bewertet wird.


  • 18.04.2017 17:00 SE Colloquium A02 2-219
     
    Kevin Aland:
    Testen der Cloud - Eine strukturierte Literaturrecherche

    Cloud-Computing ist ein hochaktuelles Thema. Die Big Player der IT-Industrie IBM, Google, Microsoft, Apple und Amazon bieten cloudbasierte Dienste an. Cloud Computing kann wertvolle Beiträge leisten und ganze Branchen zum positiven verändern. Von nahezu allen führenden Analysten wird Cloud Computing als einer der Top-5 IT-Trends gesehen.

    Es wird nicht mehr diskutiert ob Cloud Computing überhaupt eine praktikable Möglichkeit des IT-Sourcing ist, sondern vielmehr, wie diese Möglichkeit sich sicher mit hohem Nutzen für Firmen einsetzen lässt. Firmen versprechen sich vom Einsatz der Cloud Kostenreduktion, Flexibilität und vollkommen neue Geschäftsmodelle. Die Bereitstellung solcher Dienste wirft allerdings auch einige Fragen auf: Wie wird eine Cloud überhaupt getestet? Wie wird ein Service, der in einer Cloud Infrastruktur ausgeführt wird, getestet? Muss er eventuell anders getestet werden als Software die an einem Desktop ausgeführt wird.

    Diese Punkte werden in Form einer strukturierten Literaturrecherche beantwortet. Zuvor wird eine umfassende Taxonomie zum Thema Cloud und Testen der Cloud erstellt, damit alle Begrifflichkeiten klar definiert sind und eine Unterscheidung vorgenommen werden kann.


  • 18.04.2017 16:00 SE Colloquium A02 2-219
     
    Janine Haase:
    Spezifikationsorientiertes Testen

    Die Masterarbeit zum Thema „Spezifikationsorientiertes Testen“ wird im Rahmen eines IT-Projekts geschrieben, welches Fahrzeugverkaufs-Software für einen Fahrzeughersteller betreut und laufend weiterentwickelt. Jede Weiterentwicklung der Software durchläuft innerhalb des Projekts einen Prozess, in dem zu Beginn in Zusammenarbeit mit dem Autohersteller eine sogenannte Fachspezifikation, eine Zusammenstellung aller Anforderungen und weiterer für die Umsetzung relevanter Aspekte, erstellt wird, auf der alle folgenden Entwicklungs- und Testaktivitäten basieren. Aufgrund individueller Auslegung der Spezifikationsvorlage, uneindeutigen Formulierungen und teilweise lückenhaften Beschreibungen werden die Arbeiten des Entwicklungs- und des Testteams erschwert und zeitintensiv, sodass die Gefahr besteht, dass entweder die Softwarequalität leidet oder längere Bearbeitungszeiten hingenommen werden müssen. Um eine bessere und zuverlässigere, das bedeutet umfassendere bzw. tiefgründigere Testfallerstellung zur Überprüfung und Verbesserung der Softwarequalität zu ermöglichen, soll innerhalb dieser Arbeit das bestehende Template für Fachspezifikationen so überarbeitet werden, dass möglichst eindeutige und konsistente Informationen für das Entwickler- und das Testteam zur Verfügung gestellt werden können. Dafür werden vier Fachspezifikationen und deren Umsetzungen analysiert und ein neues Fachspezifikations-Template erstellt. Mithilfe des neuen Templates werden für eine bereits umgesetzte Weiterentwicklung eine neue Fachspezifikation und darauf basierend entsprechende Testfälle erstellt. Der benötigte Zeitaufwand für Fachspezifizierung und Testfallerstellung soll über die vorliegenden Analysedaten abgeglichen werden. Dazu wird eine Prüfung stattfinden, ob die zur damaligen Umsetzung durch Tester (intern) und durch Kunden (extern) aufgedeckten Fehlerwirkungen durch die neuen Testfälle ggf. früher und vor allem intern zu finden gewesen wären. Damit soll das neue Template zur Fachspezifikation als Problemlösungsansatz validiert werden.


  • 11.04.2017 16:00 SE Colloquium A02 2-219
     
    Timo Schlömer:
    Modellgetriebene GUI Erstellung für serviceorientierte Anwendungen

    Im Forschungsprojekt 'NEMo' ("Nachhaltige Erfüllung von Mobilitätsbedürfnissen im ländlichen Raum") sollen die Mobilitätsbedürfnisse der auf dem Land lebenden Bevölkerung durch innovative Ideen und durch die Nutzung von IT-Infrastruktur verbessert werden. Eine modulare, serviceorientierte Softwarearchitektur bietet sich an, um in diesem, sich ständig ändernden Markt, Änderung schnell in die IT-Infrastrukur einzupflegen. Das in dieser Abteilung entwickelte 'SENSEI' ("Software Evolution Service Integration") Framework kann Services modellgetrieben orchestrieren und soll im NEMo Projekt eingesetzt werden.

    Bei der Erstellung von graphischen Benutzeroberflächen stellen sich jedoch andere Herausforderungen an Software, als für im Hintergrund agierende Services. Interaktion der Anwendungen mit dem Nutzer und zustandsbasierte Bedienelemente sind im SENSEI Ansatz bislang noch nicht berücksichtigt worden und benötigen neue Modellierungselemente.

    In der Masterarbeit "Modellgetriebene GUI Erstellung für serviceorientierte Anwendungen" soll der SENSEI Ansatz um Interaktion erweitert werden und ein Interpreter erstellt werden, der ein Modell einer graphischen Benutzeroberfläche zu einer ausführbaren (und von einem Benutzer nutzbaren) Anwendung überführen kann. Um den Nutzen dieser Erweiterung im NEMo Forschungsprojekt zu demonstrieren, wird eine Webseite durch den Interpreter erstellt, welche einen typischen Anwendungsfall im Projekt wiederspiegelt.


  • 04.04.2017 17:00 SE Colloquium A02 2-219
     
    Carina Henkensiefken:
    Analyse der Qualitätssicherung in der SAP ERP Entwicklung bei der CEWE Stiftung & Co. KGaA

    Die Qualität von Softwareprodukten und Softwareentwicklungsprozessen ist ein wichtiger Bestandteil innerhalb der Softwareentwicklung. Die Masterarbeit befasst sich mit der Optimierung der Softwarequalität im Bereich der SAP-ERP-Entwicklung bei der CEWE Stiftung & Co. KGaA (CEWE). Hierzu wurden vier der acht Kriterien aus der ISO 25010 ausgewählt, die für die SAP-ERP-Entwicklung bei CEWE relevant sind. Es werden die Funktionalität, die Effizienz, die Wartbarkeit und die Zuverlässigkeit analysiert. Zur Verbesserung der Qualität bzgl. dieser Kriterien werden drei Maßnahmen im Rahmen der Masterarbeit umgesetzt.

    Als erstes wird die Anforderungserhebung durch die Einführung von Anforderungstemplates optimiert. Der Nutzen dieser Templates wird mittels Interviews mit dem Entwicklungsteam validiert. Mithilfe einer verbesserten Anforderungserhebung soll die Vollständigkeit in der Funktionalität gewährleistet werden.

    Bezüglich der Wartbarkeit ist eine Optimierung der Programmstruktur und Lesbarkeit geplant. Diese sollen durch die Einhaltung von Programmierrichtlinien erzielt werden. Um die Verbesserung der Lesbarkeit zu validieren, wird ein bestehendes Programm nach den Programmierrichtlinien überarbeitet. Die beiden Versionen werden anschließend verglichen und mit dem Entwicklungsteam diskutiert.

    Als dritte Maßnahme werden Unit-Tests in der SAP-ERP-Entwicklung eingeführt. Mithilfe von Unit-Tests lässt sich die Korrektheit von Software bestätigen. Hierfür werden Programmiertemplates als Kopiervorlagen erstellt.


  • 14.03.2017 17:00 SE Colloquium A02 2-219
     
    Tolga Tanimaz:
    Architekturmodellierung für eine Sensor-gesteuerte Pflanzenaufzucht

    Bei der Abschlusspräsentation, mit dem Titel: „Architekturmodellierung für eine Sensor-gesteuerte Pflanzenaufzucht“, werden die erarbeiteten Ergebnisse dieser Arbeit vorgestellt. Ziel dieser Arbeit ist es, eine Software-Architekturmodellierung eines Prototypes vorzunehmen, welches sich im Bereich der Sensor-gesteuerten Pflanzenaufzucht befindet.

    Das Unternehmen erminas GmbH hat im Rahmen dieser Bachelorarbeit einem Interview zugestimmt, in der Fragen zu den Funktionsweisen und Interessen der Stakeholder beantwortet wurden. Im weiteren Verlauf dieser Präsentation, werden die Herangehensweisen und die Ergebnisse, welche auf diesem Interview aufbauen, präsentiert. Aus den erarbeiteten Informationen der Anforderungsanalyse, wurde nach dem Siemens four Views Verfahren eine Software-Architektur nach modelliert. Die View und Viewpoints wurden nach der Modellierungssprache UML 2.0 modelliert und repräsentieren zusammen die Software-Architektur der Sensor-gesteuerten Pflanzenaufzucht.


  • 14.03.2017 16:00 SE Colloquium A02 2-219
     
    Dennis Vorreiter:
    Modellierung eines Refrenz-Metamodells für Anforderungsbeschreibungen

    Die Anforderungserhebung ist unabhängig eines bestimmten Vorgehensmodells (Scrum, Extreme Programming, etc.) Grundlage der Softwareentwicklung. Die Beschreibung der dabei definierten Anforderungen erfolgt allerdings mit großer Variabilität in Formulierung und Darstellung, sodass relevante Informationen, abhängig des Vorgehensmodells, unterschiedlich verwaltet werden. Dies führt insbesondere nach Abschluss eines Projekts zu einer erschwerten Rückverfolgbarkeit zwischen Source Code oder UML-Diagrammen und einzelnen Anforderungen sowie dem Verlust von impliziten Wissen, das während des Entwicklungsprozesses gewonnen wurde.

    Die Masterarbeit befasst sich in diesem Kontext mit der Modellierung eines Referenz-Metamodells für Anforderungsbeschreibungen. Eine solche Referenz soll die grundlegende Struktur der Beschreibung von Anforderungen definieren und diese auf verschiedene Vorgehensmodelle anwenden können.

    Das Ziel dieser Arbeit ist die Modellierung und Validierung einer solchen Referenz. Hierfür wird die Art der Anforderungsbeschreibung ausgewählter Vorgehensmodelle unter einem selbstdefinierten Schema analysiert, strukturiert und mittels Metamodellen modelliert. Aus den daraus entstehenden Ergebnissen wird dann ein Referenz-Metamodell in Form eines UML-Klassendiagramms erstellt und mit Hilfe einer vorher definierten Anforderungsbeschreibung bewertet.


  • 07.03.2017 16:00 SE Colloquium A02 2-219
     
    Lars Deeken:
    Mapping von Java auf das Dagstuhl Middle Model

    Die Bachelorarbeit, mit dem Thema Mapping von Java auf das Dagstuhl Middle Model, befasst sich mit der Transformation eines Java-Programmes in eine Instanz des Dagstuhl Middle Model. Dieses Modell bietet die Möglichkeit objektorientierte Programme als Graphen darzustellen. Durch die Verallgemeinerung von objektorientierten Programmiersprachen, ist es mit diesem Modell möglich Analysen auf Programmen zu realisieren, welche in verschiedenen objektorientierte Programmiersprachen geschrieben sind. Instanzen dieses Modells bieten eine schnelle Übersicht darüber, welche Methoden oder Felder nicht verwendet werden. Durch diese Erkenntnisse können Programme optimiert und überflüssiger Code entfernt werden.

    Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es ein Programm zu realisieren, welches ein Java-Programm in eine Instanz eines Java-Metamodells transformiert um von da aus diese Instanz in eine Instanz des Dagstuhl Middle Model abzubilden. Abschließend soll diese Instanz wieder in das ursprüngliche Java-Programm übersetzt werden. Da das Dagstuhl Middle Model keine Methodeninhalte abbildet, muss für den Rückweg zum Java-Programm eine Möglichkeit gefunden werden diese dennoch zu übernehmen.


  • 21.02.2017 16:00 SE Colloquium A02 2-219
     
    Christian Schönberg:
    Semantic Processing of Digital Documents

    In my Phd thesis I present a novel approach to modelling and processing digital documents. In contrast to other modelling approaches, I model the structure of documents as indicated by the content, not as defined by technical attributes like the file format. Additionally, my meta-model can be applied to a wide range of different documents, not just to a small set of documents with a predefined set of features. The models include semantic data and content relationships, which can be further extended with domain knowledge. All of this makes my document models immediately suitable for a wide range of applications, including document consistency verification and knowledge extraction.

    A new separation of technical and semantic document models fuels a standardised method for obtaining semantic models. This method is effective, suitable for live processing, and easily transferable to other document types and other domains.

    A flexible technique for obtaining relevant data from the document models completes the approach. This includes the ability to obtain various verification models, suitable for different types of consistency criteria and for different validation formalisms.

    The evaluation shows the viability and effectiveness of the proposed approach. I present runtime results that are adequate for live processing, and provide and successfully apply techniques for measuring the quality of both document models and background knowledge.


  • 17.01.2017 16:00 SE Colloquium A02 2-219
     
    Phillip Kramer:
    Erarbeitung und prototypische Realisierung eines Konzepts zur Herstellung von Traceability in der Entwicklung einer Software-Produktlinie

    Cloud-Computing ist ein hochaktuelles Thema. Die Big Player der IT-Industrie IBM, Google, Microsoft, Apple und Amazon bieten cloudbasierte Dienste an. Cloud Computing kann wertvolle Beiträge leisten und ganze Branchen zum positiven verändern. Von nahezu allen führenden Analysten wird Cloud Computing als einer der Top-5 IT-Trends gesehen. Es wird nicht mehr diskutiert ob Cloud Computing überhaupt eine praktikable Möglichkeit des IT-Sourcing ist, sondern vielmehr, wie diese Möglichkeit sich sicher mit hohem Nutzen für Firmen einsetzen lässt. Firmen versprechen sich vom Einsatz der Cloud Kostenreduktion, Flexibilität und vollkommen neue Geschäftsmodelle. Die Bereitstellung solcher Dienste wirft allerdings auch einige Fragen auf: Wie wird eine Cloud überhaupt getestet? Wie wird ein Service, der in einer Cloud Infrastruktur ausgeführt wird, getestet? Muss er eventuell anders getestet werden als Software die an einem Desktop ausgeführt wird. Diese Punkte werden in Form einer strukturierten Literaturrecherche beantwortet. Zuvor wird eine umfassende Taxonomie zum Thema Cloud und Testen der Cloud erstellt, damit alle Begrifflichkeiten klar definiert sind und eine Unterscheidung vorgenommen werden kann.


  • 10.01.2017 15:00 SE Colloquium A02 2-219
     
    Robert Schadek:
    Modellgetriebene Generierung von Software fürs Web


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