Didaktisches Zentrum

Dienstag: Thementag - Lernende motivieren

Der Themenschwerpunkt am Dienstag befasst sich mit der Motivation der Lernenden. SchülerInnen sollen motiviert zum Unterricht kommen und sich motiviert mit den Lerninhalten auseinandersetzen wie auch motiviert im sozialen Miteinander zusammenwirken. Ziele, die durch vielfältige, individuelle, interaktive wie auch systemische Anforderungen erschwert werden können. In diesem Themenschwerpunkt werden Veranstaltungen zu verschiedenen Aspekten dieser Thematik angeboten.

09:00 Uhr: Impulsvortrag
„Warum fragt ihr nicht uns? Motivierung durch Partizipation und Feedback“

Regine Berger, Institut für angewandtes Schulmanagement, Stuttgart

Veranstaltungs-Nr.: 2.1.01, Angebotsformat: Impulsvortrag

Beschreibung: Lehrkräfte sind ExpertInnen für das Lernen der Kinder und Jugendlichen, sie können didaktische Arrangements schaffen, die SchülerInnen helfen, gut und erfolgreich zu lernen. Ein wichtiger Ansatzpunkt zur Optimierung des Lernens der SchülerInnen ist, das Lernen aus der Sicht der SchülerInnen zu betrachten, ihr Feedback einzuholen und sie selbst zu fragen: Wie lernt ihr am besten? Wie sind eure Zugänge zum Lernen, was benötigt ihr, damit ihr euch Inhalte selbst erschließt? Wenn Lehrkräfte über entsprechende Informationen verfügen, können sie diese gezielt nutzen, um SchülerInnen für das Lernen zu motivieren, sie aber auch für die Gestaltung von Lernprozessen berücksichtigen.
Im Vortrag werden Ergebnisse aus der aktuellen Bildungsforschung vorgestellt und es wird an praktischen Beispielen aufgezeigt, wie ein solcher Ansatz für die SchülerInnen lernwirksam und motivierend umgesetzt werden kann

Wahlangebote 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr, zum Ansehen bitte anklicken

Geschichten motivieren. Motivieren durch Geschichten!

Prof. Dr. Astrid Kaiser, Didaktik des Sachunterrichts, Universität Oldenburg, Oldenburg

Veranstaltungsnummer: 2.2.01, Interaktiver Vortrag
Zielgruppe: Primar, Sek I

Beschreibung: Kinder brauchen Ruhe – und ihre Lehrkräfte auch. Das Zuhören wird bei unserer Medienvielfalt eine immer exotischere Kunst. Wir kennen aber die spannungsgeladene, aufmerksame Stimmung, wenn in der Klasse eine gute Geschichte erzählt oder vorgelesen wird. Selbst die SchülerInnen, die sonst kaum fünf Minuten still sitzen können, hören wie gebannt zu. Sogar in der gegenwärtigen Zeit der Medienüberflutung kann man im Unterricht feststellen, dass SchülerInnen bei Geschichten fasziniert zuhören.
Zur Zeit der Reformpädagogik war die Erzählung eine sehr wichtige methodische Form lebendigen Unterrichts. Erzählungen können viel mehr als bloße „eingepackte“ Wissensvermittlung leisten. Sie sprechen auch die Gefühle und Meinungen der Lernenden an, können motivieren und gleichzeitig die Inhalte in einem realen alltäglichen Kontext deutlich machen. Sie stiften Sinn und Zusammenhangswissen.
In der DDR war es Standard, den Geschichtsunterricht zum jeweiligen Thema durch Geschichtserzählungen einzuleiten. Doch mittlerweile sind Geschichten als Motivationseröffner im schulischen Alltag rar geworden.
In diesem Vortrag werden Anwendungsbeispiele von Geschichten für den Mathematikunterricht, den Biologieunterricht, den Fremdsprachenunterricht, das soziale Lernen und den Sachunterricht vorgestellt.
In einem kleinen interaktiven Einschub sollen die TeilnehmerInnen mit einer Methode vertraut gemacht werden, wie man selbst Geschichten erfinden kann. Am Schluss werden einige neue Geschichtenbeispiele vorgestellt.
Die Vorbereitung eines derartigen Unterrichts ist denkbar einfach: Es gilt, diese Geschichten aufzuschreiben, vorzulesen und im Unterricht produktiv einzusetzen, denn nichts fasziniert SchülerInnen mehr als Geschichten.



Motivation - quer gedacht! Zu den Risiken des Motivationskonstrukts für die schulische Arbeit

Prof. Dr. Jörg Schlee, Oldenburg

Veranstaltungsnummer: 2.2.02, Vortrag
Zielgruppe: Alle Lehrkräfte

Beschreibung: Nichts auf dieser Welt ist voraussetzungslos. Wer sich über seine Prämissen keine Rechenschaft ablegt, riskiert den Einfluss von unbegriffenen und ungünstigen Annahmen: Der Motivationsbegriff ist im vorigen Jahrhundert im Zusammenhang mit einer Lernforschung entstanden, die weitgehend durch die Annahmen des klassischen Behaviorismus geprägt war. Daher ergibt sich die Frage, welche Konsequenzen der Motivationsbegriff mit seinen behavioristischen Menschenbildannahmen auf das pädagogische Denken und Handeln hat. Einige der unerfreulichen Folgen und Ungereimtheiten sollen dargestellt und erläutert werden.
Wenn das Motivationskonstrukt dann noch zusätzlich neurowissenschaftlich untermauert wird, ergibt sich eine gedankliche Gemengelage, bei der die theoretische Stimmigkeit, die praktische Fruchtbarkeit sowie die Einhaltung ethischer Maßstäbe angezweifelt werden muss. Schließlich werden für die schulische Arbeit alternative und konstruktive Perspektiven aufgezeigt.



Die Feedback-Methode „Lebenswelt Lernen“ – Ein Online-Tool zum gemeinsamen Lernen

Regine Berger, Institut für angewandtes Schulmanagement, Stuttgart, Stuttgart

Veranstaltungsnummer: 2.2.03, Interaktiver Vortrag
Zielgruppe: Alle Lehrkräfte, TeilnehmerInnenzahl: 15

Beschreibung: Das Feedback ist nach John Hattie eines der wirkungsmächtigsten Instrumente, um den Lernzuwachs bei SchülerInnen zu erhöhen. Im Workshop lernen die TeilnehmerInnen die onlinegestützte Feedback-Methode „Lebenswelt Lernen“ kennen, die in den Jahrgangsstufen 3 – 12 einfach eingesetzt werden kann. Dabei lernen die TeilnehmerInnen das Feedback im Sinne von Hattie kennen, durchlaufen den gesamten Prozess des onlinegestützten Feedbackverfahrens, lernen Vereinbarungen aus der Perspektive der SchülerInnen und der Lehrkraft zu entwickeln bzw. zu formulieren, schätzen die Entwicklung in Bezug auf die gewählten Lernfaktoren ein und reflektieren die gemachten Erfahrungen für die eigene Arbeit in der Klasse.
Die TeilnehmerInnen sollten Freude am Tun mitbringen und ein aufgeladenes, internetfähiges Handy oder Tablet mit Ladegerät dabei haben.
Info für TeilnehmerInnen: Bitte bringen Sie ein internetfähiges Handy oder Tablet mit. WLAN ist vor Ort vorhanden.



... und täglich grüßt das Murmeltier – Sinn und Zweck wiederholenden Übens

Hendrik Stammermann, Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, Hamburg, Hamburg

Veranstaltungsnummer: 2.2.04, Workshop
Zielgruppe: Sek I, TeilnehmerInnenzahl: 20

Beschreibung: Ein Ziel von Schulunterricht sollte es sein, Situationen zu schaffen, in denen SchülerInnen anderen und sich selbst zeigen können, dass sie Fertigkeiten „beherrschen" und dass Inhalte „sitzen". Das
Gefühl des Könnens erhöht das Gefühl der Selbstwirksamkeit: Ich kann etwas schaffen, ich kann
Herausforderungen bewältigen. Hierdurch steigt auch die Motivation, das eigene Wissen zu
vertiefen. Eine Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen, ist es, Inhalte und Fertigkeiten häufiger übend zu
wiederholen. Nur: Im Unterricht überwiegt die Aneignung von Kenntnissen und Fertigkeiten, das
Wiederholen und das Üben sind hingegen häufig marginalisiert. Und überhaupt: Das wiederholende
Üben hat ein Imageproblem. Ihm hängt das Stigma des langweiligen Drills an. So führen Tenorth und
Tippelt im Beltz Lexikon Pädagogik aus: Übung sei ein „alltägliches, i.d.R. von Schülern nicht geliebtes,
aber notwendiges Element des Unterrichts und der Hausaufgabenerstellung, wodurch Gelerntes
gefestigt und ins Langzeitgedächtnis überführt werden soll". Bitter, aber notwendig!? Notwendig? Ja!
Bitter? Nein!
Im einleitenden Vortrag wird es darum gehen, die Notwendigkeit der regelmäßigen Übung für den
Fachunterricht auf einer lernpsychologischen Grundlage darzustellen. Im anschließenden
Workshopteil wird es darum gehen, eigene Erfahrungen einzubringen und neue Methoden der
Wiederholung kennen zu lernen. Alle TeilnehmerInnen erhalten einen Reader zum Thema mit
zahlreichen Anregungen zur Gestaltung unterrichtlicher Wiederholungsphasen.



Motiviert im Lernbüro – SchülerInnen und Lehrkräfte in neuen Rollen

Schülerinnen und Schüler der IGS Oyten mit ihrer Lehrkraft Dieter Schmidt, Integrierte Gesamtschule Oyten, Oyten

Veranstaltungsnummer: 2.2.05, Workhop
Zielgruppe: Alle Lehrkräfte, TeilnehmerInnenzahl: 25

Beschreibung: Das Lernbüro ist mit dem Themenorientierten Unterricht (TO) ein Bestandteil des pädagogischen Kozepts der Integrierte Gesamtschule Oyten . Im Lernbüro erwerben die SchülerInnen Basiskompetenzen in den Hauptfächern Deutsch, Englisch, 2. Fremdsprache und Mathematik. Dazu arbeiten sie, ihren individuellen Lernvoraussetzungen entsprechend, an Bausteinen.
Im Themenorientierten Unterricht steht das kooperative Lernen in den Tischgruppen anhand fächerübergreifender und projektartiger Themen, die sich aus den Kerncurricula der Nebenfächer ergeben, im Mittelpunkt. Die SchülerInnen bekommen so die Möglichkeit, in Zusammenhängen zu lernen, werden zu ForscherInnen und lernen, verantwortlich zu handeln.
Dieser Paradigmenwechsel weg von traditionellen hin zu neuen, offenen Unterrichtsformen soll über die Individualisierung im Lernbürounterricht sowie die Projektorientierung im TO die Lernmotivation der SchülerInnen steigern, erfordert aber auch ein neues Selbstverständnis aller am Lernprozess beteiligten Personen.
Im Rahmen des Workshops begeben sich die TeilnehmerInnen in ein exemplarisches Lernbüro und lernen so die Methoden des Lernbüros kennen. SchülerInnen der IGS Oyten nehmen am Workshop teil und stellen in der Diskussion Ihre Erfahrungen mit dem Lernbüro, ihrer Lernmotivation und den veränderten SchülerInnen- und LehrerInnenrollen vor. Abschließend werden Gelingensbedingungen und Stolpersteine thematisiert, die für TeilnehmerInnen, die sich für eine Implementation von offenen Unterrichtsformen interessieren, von Belang sein können.



Brain-Gym in der Schule

Gisela Runte, Psychologischer Beratungs-Service der Universität und des Studentenwerks Oldenburg, Oldenburg

Veranstaltungsnummer: 2.2.06, Workshop
Zielgruppe: Alle Lehrkräfte, TeilnehmerInnenzahl: 30

Beschreibung: Brain-Gym ist kein Gedächtnistraining, wie es über elektronischen Medien angeboten wird. Brain-Gym ist eine viel erprobte und in ihrer positiven Wirkung auf die Lernfähigkeit erforschte Methode aus der Kinesiologie. Sich als lernfähig zu erleben kann sehr motivierend sein. Leichte Körperübungen sind so ausgewählt, dass sie nicht nur einen Ausgleich zu reiner Kopfarbeit darstellen, sondern einen positiven Einfluss auf die Gehirnaktivität ausüben. Ein nicht „integriertes“ Gehirn kann trotz aller Intelligenz und Motivation nicht arbeiten.
In diesem Workshop werden die wichtigsten Übungen vermittelt, die leicht in den Schulalltag zu integrieren sind.



Theater spielen als Motor der Motivation

Sandra Rasch, Oldenburgisches Staatstheater, Oldenburg
Hanna Puka, Oldenburgisches Staatstheater, Oldenburg

Veranstaltungsnummer: 2.2.07, Workshop
Zielgruppe: Alle Lehrkräfte, TeilnehmerInnenzahl: 16

Beschreibung: Frei nach dem Motto: "Über Theater lernt man am meisten, wenn man es macht - und wenn man es macht, lernt man auch auf anderen Gebieten", soll es in diesem Workshop darum gehen, praktisch und theoretisch einen Einblick in die Prozesse der theatralen Stückentwicklung und des kooperativen Lernens durch das Theaterspiel mit SchülerInnen zu geben. Dazu gehört die gemeinsame Themenfindung für ein Stück, das gemeinsame entwickeln von Text- und Bewegungsmaterial zum Thema, welches entweder aus den persönlichen Biographien der einzelnen TeilnehmerInnen entsteht und/oder aus mitgebrachtem Textmaterial und das Vermitteln von Bühnenhandwerkszeug im Bezug auf Präsenz, Körper, Sprechen, welches nötig ist, um am Ende selbst auf der Bühne zu stehen.
Dabei sollen auch Möglichkeiten für Kooperationen mit dem Theater aufgezeigt werden. Welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit gibt es und wie wirkt sich eine Unterbrechung gewohnter Abläufe des Schulalltag auf das Lernverhalten der SchülerInnen aus? Und entstehen durch diese möglichen Irritationen vielleicht sogar neue Formen im Umgang mit Wissen?
Anhand des Projektes "Theater.Spiel.Schule", in dem Theaterpädagoginnen des Staatstheaters ein Halbjahr mit drei Schulklassen verschiedener Schulformen theatral gearbeitet haben, wollen wir diesen Fragen nachgehen und uns auf eine Suche begeben nach dem, was Theaterspiel im Idealfall leisten kann: eine Chance neue Blickrichtungen auf die eigene Person, das Verhältnis zu anderen Menschen, vielleicht sogar zu Geschichte und Gesellschaft zu ermöglichen. Dies ist eine Chance, in der Auseinandersetzung mit Theater die Motivation der Lehrenden und Lernenden zu fördern.



Motivationsförderung im universitären Technik-Schülerlabor ATB-Werkstatt

Prof. Dr. Peter Röben, ATB-Werkstatt, Universität Oldenburg, Oldenburg
Menke Saathoff, ATB-Werkstatt, Oldenburg

Veranstaltungsnummer: 2.2.08, Schülerlabor
Zielgruppe: Techniklehrkräfte, TeilnehmerInnenzahl: 50

Beschreibung: Die ATB-Werkstatt (ATB = Arbeitsgruppe Technische Bildung) bietet spannende und lehrreiche Angebote zu technischen Themengebieten. Die Lehrkräfte erhalten in einem einführenden Vortrag einen Überblick über das Schülerlabor und die aktuellen Angebote zu Automatisierungstechnik, Regenerative Energien und Funktechnik. Im Anschluss können die Angebote und Räumlichkeiten der ATB-Werkstatt aus der Perspektive der Lernenden erlebt werden. Ferner stehen zum Ende der Veranstaltung Ansprechpersonen für weitere Fragen, wie z. B. Nutzung des Schülerlabors, Anmeldebedingungen, Vorkenntnisse der Lernenden zur Verfügung.
Alle Themen sind curricular eingeordnet und helfen sowohl SchülerInnen bestimmte Sachverhalte anschaulich und handlungsorientiert zu erlernen, als auch Lehrkräften ihren Unterricht durch unsere Angebote zu ergänzen. Beispiele aus der direkten Umwelt der Lernenden, moderne Fertigungsverfahren wie Laserschneiden oder 3D-Druck und ein hoher Praxisanteil sorgen für eine Steigerung des Interesses und einem einhergehenden Anstieg der Motivation.



Motivationsförderung im universitären Schülerlabor CHEMOL: Chemisches Experimentieren in der Grundschule - Das Projekt CHEMOL stellt sich vor

Helga Einsiedel, CHEMOL, Universität Oldenburg, Oldenburg
Sabrina Feldhaus, CHEMOL, Universität Oldenburg, Oldenburg
Renate Peper-Bienzeisler, CHEMOL, Universität Oldenburg, Oldenburg

Veranstaltungsnummer: 2.2.09, Schülerlabor
Zielgruppe: Primar, TeilnehmerInnenzahl: 18

Beschreibung: Der Arbeitskreis Chemiedidaktik ist in langer Tradition bekannt für sein Engagement in der frühkindlichen Förderung im Bereich der Naturwissenschaften und der Gewinnung sowie praxisnahen Ausbildung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses. Das Schülerlabor CHEMOL wurde bereits im Jahr 2002 gegründet und ist über das spezifische Konzept des CHEMOL-Projektes direkt in die Lehreraus- und –fortbildung integriert.
Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Einblick in das Projekt CHEMOL, welches chemische Experimente in den Sachunterricht der Grundschule transportieren möchte. Wir bieten Ihnen im Workshop die Möglichkeit, nach einer kurzen Einführung exemplarisch Experimente aus dem Themenkreis "„Feuer, Wasser, Erde und Luft“ durchzuführen und ausgewählte Geschichten und Lerneinheiten für einen entdeckenden und motivierenden Sachunterricht kennen zu lernen.
Zur weiteren Vertiefung bieten wir Ihnen ganztägige Lehrerfortbildungen an (Chemielehrerfortbildungszentrums: http://www.lfz.uni-bremen.de/programm.html ), um gestützt durch ein umfangreiches Materialpaket die Unterrichtskonzeption detaillierter kennenzulernen und experimentell zu erproben.
Info für TeilnehmerInnen: Diese Veranstaltung dauert einige Minuten länger. Bitte planen Sie einen Fußweg von ca. 10 Minuten ein. Die Adresse ist Carl-von-Ossietzky-Straße 9-11, 26129 Oldenburg.



Motivationsförderung im universitären Schülerlabor Grüne Schule

Dr. Birgit Weusmann, Grüne Schule, Universität Oldenburg, Oldenburg
Isabelle Lange, Grüne Schule - Universität Oldenburg, Oldenburg

Veranstaltungsnummer: 2.2.10, Schülerlabor
Zielgruppe: Alle Lehrkräfte, TeilnehmerInnenzahl: 25

Beschreibung: Bereits seit acht Jahren steht die Grüne Schule mit ihren Angeboten für alle Schulformen und -stufen im Botanischen Garten Oldenburg bereit. Die SchülerInnen erkunden in den Fächern Sachunterricht und Biologie die Natur sehr handlungsorientiert und lebensnah, wobei der Botanische Garten als Lernraum vielfältig genutzt wird. Thematisch reicht das Spektrum von verschiedenen botanischen Angeboten (z.B. „Blüten verschiedener Familien“, „Kräuter und ihre Verwendung“ und „Tropische Nutzpflanzen“) über zoologische Angebote (z.B. „Insekten & Co.“, „Eulen und anderes Federvieh“ und „Honigbiene“) hin zu ökologischen Angeboten (z.B. „Lebensraum Teich“, „Extreme Lebensräume“).
Nach einer kurzen Einführung in das Konzept der Grünen Schule werden verschiedene Themen exemplarisch auf einem Rundgang durch den Botanischen Garten vorgestellt. Die TeilnehmerInnen können einzelne Aktionen selbst ausprobieren und erfahren, welche Möglichkeiten die Angebote für ihren Unterricht bereit halten und welche Voraussetzungen für die Einbindung in den Schulalltag erforderlich sind. In einem abschließenden Gespräch können weiterführende Fragen geklärt und Wünsche für neue Themen oder Materialien geäußert werden.
Info für TeilnehmerInnen: Bitte planen Sie einen Fußweg von ca. 10 Minuten ein. Die Adresse ist Philosophenweg 39, 26121 Oldenburg.



Motivationsförderung im universitären Schülerlabor „Lernlabor Informatik“

Wibke Duwe, Lernlabor Informatik, Universität Oldenburg, Oldenburg

Veranstaltungsnummer: 2.2.11, Schülerlabor
Zielgruppe: Alle Lehrkräfte, TeilnehmerInnenzahl: 16

Beschreibung: Was haben Bananen, Roboter und 3D-Drucker gemeinsam? Zusammen mit vielen anderen Materialien sind sie Teil des Lernlabors der Informatik.
Im Rahmen unterschiedlicher Fortbildungen können Lehrkräfte im Lernlabor Informatik neue Technologien und Methoden der Informatik kennenlernen und ausprobieren. Sowohl mit als auch ohne Computer steht dabei das Ausprobieren, Erforschen und Selbermachen im Vordergrund. Des Weiteren stehen im Lernlabor Informatik zahlreiche Technologien zur Ausleihe für Schulen bereit.
Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Lehrkräfte einen Überblick über die im Lernlabor vorhandenen Technologien und Fortbildungsmöglichkeiten. Um die Vielfältigkeit des Faches Informatik aufzuzeigen, werden zunächst einige Projekte vorgestellt, die SchülerInnen neugierig auf das Fach Informatik machen sollen. Dazu gehören z.B. das Internetspiel, Makey Makey, 3D-Druck, Scratch-Programmierung und Lego-Roboter. Im Anschluss können diese Projekte an einzelnen Stationen reihum praktisch ausprobiert werden. Am Ende gibt es die Möglichkeit des Austausches und für weitere Fragen. Zielgruppe sind Lehrkräfte aller Schulformen und ErzieherInnen.



Motivationsförderung im ökonomischen Lehr-Lern-Labor

Prof. Dr. Dirk Loerwald, Ökonomisches Lehr-Lern-Labor, Oldenburg
Markus Allbauer, Ökonomisches Lehr-Lern-Labor - Universität Oldenburg, Oldenburg

Veranstaltungsnummer: 2.2.12, Schülerlabor
Zielgruppe: Sek I, Sek II, BBS, TeilnehmerInnenzahl: 24

Beschreibung: Im Rahmen des BMBF-Projekts Biographieorientierte und Phasenübergreifende Lehrerbildung in Oldenburg plus (OLE+) wird bis Jahresende das ökonomische Lehr-Lern-Labor an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg eingerichtet. Das Labor wird einen Ort für die Vernetzung von verschiedenen Akteuren in der Lehrerbildung bieten, in dem auch fachdidaktische Entwicklungsforschung betrieben wird. Dazu werden Erkenntnisse der experimentellen Wirtschaftsforschung in Form von „Classroom Experiments“ fachdidaktisch rekonstruiert. Im Labor können zahlreiche wirtschaftliche Phänomene in Marktexperimenten, spieltheoretischen oder entscheidungstheoretischen Experimenten simuliert und fachdidaktisch reflektiert werden.
Bereits jetzt werden Experimente über fachdidaktische Lehrveranstaltungen in die erste Phase der
Lehrerbildung eingebunden. Die Sneak Preview im Rahmen der pädagogischen Woche gibt Einblicke in die Methode Experimente und einen Ausblick auf die Abläufe im ökonomischen Lehr-Lern-Labor.
Wir laden Sie ein, noch vor der Eröffnung an ausgewählten Experimenten am Institut für ökonomische Bildung teilzunehmen und darüber einen exklusiven Vorgeschmack auf die Arbeit im Lehr-Lern-Labor zu erhalten. Darüber hinaus bringen wir Ihnen die Vorteile und Herausforderung der handlungsorientierten Methode „Classroom Experiments“ näher und begrüßen Sie zum Dialog über die Rolle des Lehr-Lern-Labors als Theorie-Praxis-Raum an der Universität Oldenburg.
Info für TeilnehmerInnen: Die Veranstaltung ist auch für wirtschaftsaffine Fächer in BBS und Fachgymnasien interessant.



Motivationsförderung im universitären Schülerlabor physiXS

Christin Sajons, Schülerlabor physiXS, Universität Oldenburg, Oldenburg
Janine Freckmann, Schülerlabor physiXS, Universität Oldenburg, Oldenburg
Prof.Dr. Michael Komorek, Schülerlabor physiXS, Universität Oldenburg, Oldenburg

Veranstaltungsnummer: 2.2.13, Schülerlabor
Zielgruppe: Primar, Sek I, TeilnehmerInnenzahl: 50

Beschreibung: Experimentieren gehört zu den zentralen Wegen, sich ein Bild von physikalischen Phänomenen und ihren Ursachen zu machen. Experimentieren heißt, geschickt zu fragen, Hypothesen aufzustellen und ihnen nachzugehen. Dabei stellt die Planung und Durchführung von Experimenten eine große Herausforderung für SchülerInnen dar.
Die Arbeitsgruppe "Didaktik und Geschichte der Physik" bildet angehende Physiklehrkräfte darin aus, die fachlichen Inhalte des Studiums für den Unterricht in der Schule aufzuarbeiten und Wege der Vermittlung von Physik zu erlernen und zu erproben.
Die teilnehmenden Lehrkräfte erhalten in dieser Veranstaltung eine Einführung zu den Angeboten des Schülerlabors für SchülerInnen und über seine Funktion in der Lehrerausbildung. Experimente stehen zur Verfügung, um den Lehrkräften zu verdeutlichen, welche Aufgaben die SchülerInnen bearbeiten können und welcher gedankliche Anspruch damit verbunden ist. Die Experimente stammen aus den Gebieten Energie, Wärmelehre, Mechanik, Windphysik, Magnetismus u.a.; alle Experimente können selbst ausprobiert werden, Erläuterungen geben die betreuenden DoktorandInnen. Diese stehen auch für Fragen rund um die Nutzung des Schülerlabors zur Verfügung und erklären die Anmeldebedingungen und die notwendigen Vorkenntnisse beim Besuch von SchülerInnen.
Service für SchülerInnen, Lehre für Lehramtsstudierende, Lehr-Lern-Forschung: physiXS unterstützt die Verknüpfung dieser Einsatzfelder.

Info für TeilnehmerInnen: Bitte planen Sie einen Fußweg von ca. 10 Minuten ein. Die Adresse ist Carl-von-Ossietzky-Straße 9-11, 26129 Oldenburg.



Motivationsförderung im universitären Schülerlabor "Lernwerkstatt Sachunterricht"

PD Dr. Ines Oldenburg, Lernwerkstatt Sachunterricht, Universität Oldenburg, Oldenburg
Julia Wulf, GS Achternmeer/Unviersität Oldenburg, Oldenburg

Veranstaltungsnummer: 2.2.14, Schülerlabor
Zielgruppe: Primar, Sek I (Förderschule), TeilnehmerInnenzahl: 20

Beschreibung: Mit ihrer Ausrichtung auf Grund- und Förderschule ist die Lernwerkstatt Sachunterricht ein Lern- und Arbeitsort für LehrerInnen, für Studierende, für ErzieherInnen und für pädagogische Fachkräfte. Schulkinder der Klassenstufen 1-4 und Kindergartenkinder erhalten zu besonderen Terminen eigene Angebote zum Forschen und Experimentieren. Hier stehen besonders die naturwissenschaftlichen Perspektiven des Sachunterrichts im Vordergrund.
Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten die Lehrkräfte zunächstin einem einführenden Vortrag einen Überblick über das Thema „Werkstattarbeit im Sachunterricht der (inklusiven) Grundschule und Förderschule“. Zentrales Element der Werkstattarbeit ist die Herstellung von Unterrichtsmaterialien für die inklusive Grundschule und die Förderschule, aber auch für den Kindergarten.
Im anschließenden Workshop erhalten die TeilnehmerInnen praktische Kenntnisse zum Anfertigen von sog. „Werkstattkisten“ nach einem Theoriekonzept, in dessen Vordergrund die Auseinandersetzung mit den unterschiedli-chen Perspektiven des Sachunterrichts steht. Die Themen sind alle curriculär eingebunden. Zur Erprobung der Konzeption in der eigenen Unterrichtspraxis erarbeiten die TeilnehmerInnen eine Fragestellung zum naturwissenschaftlichen Experimentieren als „Werkstattkiste“ – ausgehend von der kindlichen Lebenswelt. Ferner stehen zum Ende der Veranstaltung die Ansprechpersonen für weitere Fragen zur Verfügung (z.B. Nutzung der Werkstatt, Anmeldebedingungen, Vorkenntnisse).
Naturwissenschaftliche Fachkenntnisse sind für die Teilnahme nicht erforderlich.
Info für TeilnehmerInnen: Wir laden besonders herzlich die Lehrkräfte und weiteren pädagogischen Fachkräfte ein, die Sachunterricht fachfremd unterrichten!



Motivationsförderung in universitären Schülerlaboren: Möglichkeiten eines geisteswissenschaftlichen Theorie-Praxis-Raums - Die Villa GeistReich

Dr. Jessica Cronshagen, Villa GeistReich, Universität Oldenburg, Oldenburg
Franziska Meifort, Villa GeistReich, Universität Oldenburg, Oldnburg
Frank Marquardt Villa GeistReich, Universität Oldenburg, Oldenburg

Veranstaltungsnummer: 2.2.15, Schülerlabor
Zielgruppe: Sek I, Sek II, BBS, TeilnehmerInnenzahl: 30

Beschreibung: In der Villa GeistReich wird geforscht, debattiert, gefragt, neu gedacht. Es ist ein Raum zum Experimentieren, zum Denken und Ausprobieren. Wissen fasziniert uns und wir sind neugierig. Im Verbund mit Kooperationspartnern aus Universität, Schule, Museen und Kultureinrichtungen bietet die Villa GeistReich Workshops und Projekte zu geschichtswissenschaftlichen und theologischen Themen an.
Die praxisorientierten Workshops in der Villa GeistReich dienen nicht nur der Vorbereitung auf wissenschaftliches Arbeiten, sie bieten auch einen direkten Einblick in die laufenden For-schungsprojekte. Aktuelle Themen wie Migration, religiöse Pluralität oder auch Rassismus werden ebenso aufgegriffen wie Alltagspraktiken in der Vergangenheit und Kommunikation. Durch Exkursionen sowie anschauliches und vielseitiges Quellenmaterial erarbeiten die SchülerInnen die verschiedensten Herangehensweisen und Untersuchungsmethoden. Weiterhin entdecken sie auch die Faszination, die von Originalquellen und detailgetreuen Replikaten ausgeht. Dabei bieten die Workshops nicht selten die Grundlage für eine fachübergreifende Uminterpretation des Gelernten, zum Beispiel durch anschließende Theater- und Kunstprojekte.
Bei der Pädagogischen Woche stellt sich die Villa GeistReich als universitärer Theorie-Praxis-Raum vor: Anschließend an einen Impulsvortrag werden Beispiele aus der Praxis gezeigt und es besteht die Möglichkeit zum Austausch über aktuelle und geplante Projekte.

Info für TeilnehmerInnen: Bitte planen Sie eine Anfahrtszeit mit ein. Die Adresse ist Am Damm 41, 26135 Oldenburg. Bei Bedarf unterstützen wir Sie beim Transfer, so dass eine Teilnahme möglich ist. Sie erhalten dazu weitere Informationen



Motivationsförderung im universitären Schülerlabor Wattenmeer: Die Faszination des Wattenmeeres experimentell erkunden

Anja Wübben, Lernlabor Wattenmeer, Universität Oldenburg, Oldenburg
Prof. Dr. Corinna Hößle, Lernlabor Wattenmeer, Universität Oldenburg, Oldnburg
Dr. Holger Winkler,Lernlabor Wattenmeer, Universität Oldenburg, Oldenburg
Bianca Kuhlemann, Lernlabor Wattenmeer, Universität Oldenburg, Oldenburg

Veranstaltungsnummer: 2.2.16, Schülerlabor
Zielgruppe: Sek I, TeilnehmerInnenzahl: 24

Beschreibung: Wir laden Sie ein, das „Lernlabor Wattenmeer“ näher kennenzulernen. Dieser außerschulische Lernort wurde im März 2014 an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg als ein Gemeinschaftsprojekt zwischen der Fachdidaktik Biologie und dem Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) eröffnet. Schüler erhalten dort die Möglichkeit, das Wattenmeer durch Experimentieren und Modellieren forschend zu entdecken, dabei werden sie von Lehramtsstudierenden und Fachwissenschaftlern begleitet. Die Themenpalette wird in Zusammenarbeit mit Meereswissenschaftlern stets erweitert. Dabei werden grundlegende als auch aktuelle Forschungsfragen aus der Biologie, Physik und Chemie didaktisch derart reduziert, dass SchülerInnen die Themen eigenständig bearbeiten können (Eine Themenübersicht finden Sie unter: www.lernlabor-wattenmeer.de).
Im Rahmen der Veranstaltung bieten wir Ihnen in einem einführenden Vortrag einen Überblick über das aktuelle Themenangebot des Lernlabor Wattenmeer, deren curriculare Einbindung und den damit verbundenen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Im Anschluss können Sie zwei Experimentiereinheiten exemplarisch kennenlernen und aus der Perspektive der Lernenden forschend-entdeckend erproben (Ozeanversauerung / Angepasstheiten an extreme Standorte, Bsp. Salzwiese). Ziel ist es, naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden, Fachwissen, Umweltbewusstsein und systemisches Denken bei SchülerInnen eigenaktiv- motivierend zu fördern.
Zum Ende der Veranstaltung werden die Referenten weiterführende Fragen beantworten, wie z.B. das Anmeldeverfahren, Zielgruppen, bisherige und neue Projekt-Ideen.
Info für TeilnehmerInnen: Bitte planen Sie einen Fußweg von ca. 10 Minuten ein. Die Adresse ist Küpkersweg 48, 26129 Oldenburg.



Wahlangebote 13:45 Uhr bis 15:15 Uhr, zum Ansehen bitte anklicken

Theoretische Konzepte und Annahmen zur Motivation

Prof. Dr. Dietmar Grube, Pädagogische Psychologie, Universität Oldenburg, Oldenburg

Veranstaltungsnummer: 2.3.01, Vortrag
Zielgruppe: Alle Lehrkräfte
Beschreibung: Motivation ist einflussreich. Sie „bewegt“ die Aktivitäten der Menschen. Direkt sichtbar und leicht kontrollierbar ist sie nicht. Wer sich mit dem Thema Motivation auf der theoretischen Ebene auskennt, hat größere Chancen, die Aktivitäten von Menschen (sich selbst oder andere) in eine positive Richtung zu bringen.
Im Vortrag werden theoretische Konzepte und Annahmen zum Thema Motivation (v.a. Leistungsmotivation) behandelt. Es werden die verschiedenen Facetten der Motivation dargestellt (z. B. extrinsische und intrinsische Motivation) und Faktoren behandelt, die mit der Motivation im Zusammenhang stehen (z.B. Selbstkonzept, Ursachenzuschreibung, Bezugsnormen bei Leistungsbeurteilungen).
In der Diskussion können eigene Erfahrungen eingebracht und die theoretischen Konzepte anhand von Beispielen verarbeitet werden.



Motivieren im Schulalltag – Von der einleuchtenden Theorie zur praktischen Umsetzung

Dr. André Smolé, Landesinstitut für Schule, Bremen, Bremen

Veranstaltungsnummer: 2.3.02, Interaktiver Vortrag
Zielgruppe: Sek I, Sek II, BBS
Beschreibung: Die verschiedenen Disziplinen der Kognitionswissenschaften können immer besser erklären, welche Aspekte Einfluss auf die Motivation nehmen und wie vielschichtig die Prozesse sind. Deutlich wird dabei, dass es kein einfaches Patentrezept gibt, sondern verschiedene Gelingensbedingungen. An dieser Stelle will der Vortrag an konkreten Beispielen aus dem Unterrichtsalltag demonstrieren, wie Motivation entstehen kann oder eben nicht. Die Erfahrungsgrundlage bilden der eigene Unterricht, Lehrerfortbildungen sowie viele Hospitationen bei Lehrkräften im Vorbereitungsdienst.
Desweiteren soll die Rolle der Lehrerpersönlichkeit genauer beleuchtet werden. Dort liegt ein großes Potential für die Beziehungsarbeit mit SchülerInnen. Aber auch hier gibt es diverse Spannungsfelder, in denen man sich täglich positioniert. An unterschiedlichen Beispielen aus der Praxis wird illustriert, welche Möglichkeiten der Ausgestaltung es geben kann.
Je nach Bedarf wird Raum für Nachfragen und Diskussionen auch in Kleingruppen gegeben.



Teambuilding mit SchülerInnen - Motivieren mit allen Sinnen

Manfred Enders, Enders Supervision, Oldenburg

Veranstaltungsnummer: 2.3.03, Workshop
Zielgruppe: Alle Lehrkräfte

Beschreibung: Neben der Vermittlung von kognitiven Wissensinhalten gewinnt Soziales Lernen in der Schule immer mehr an Bedeutung. Die Entwicklung und Förderung von Teamfähigkeit, Empathie, Hilfs- und Verantwortungsbereitschaft braucht neue Formen der Vermittlung. Eine Möglichkeit, diese Fähigkeiten erlebbar zu machen, sind erlebnisorientierte Interaktionsaufgaben.
In diesem Workshop wird den TeilnehmerInnen eine Einführung zur Anleitung solcher Übungen gegeben. Anschließend werden die Übungen in der Gruppe vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet.



SchülerInnencoaching – hilfreiche Haltungen und Gesprächstechniken

Wilhelm Bruns, Oldenburg

Veranstaltungsnummer: 2.3.04, Interaktiver Vortrag
Zielgruppe: Alle Lehrkräfte, TeilnehmerInnenzahl: 20

Beschreibung: Beim SchülerInnencoaching handelt es sich um ein spezifisches Beratungsverfahren, in dem im Einzelgespräch der Schülerin bzw. dem Schüler Reflexions- und Entwicklungshilfe gegeben wird. Die Lehrperson als Coach hat dabei andere Aufgaben als im Unterricht. Sie unterstützt Selbstklärungsprozesse der SchülerInnen, hilft bei der Suche nach stimmigen Zielen und angemessenen Lösungswegen und fördert die persönliche Entwicklung. Ungefragte Ratschläge, Belehrungen oder gar Ermahnungen sind dabei nicht erlaubt. Der Coach benötigt für die Durchführung des Verfahrens als „Handwerkszeug“ spezifische Gesprächstechniken.
Das Coachingkonzept für SchülerInnen basiert auf den theoretischen Grundlagen und Prinzipien der „Kollegialen Beratung und Supervision“ (KoBeSu) nach Prof. Dr. Jörg Schlee und wird seit einigen Jahren vor allem in den berufsbildenden Schulen in Niedersachsen, in den Klassen des sogenannten Übergangssystems, nach dem Mündener Modell (Albert Fischer) durchgeführt. Mittlerweile werden jedoch auch Coachinggespräche mit SchülerInnen anderer Schulformen (Gymnasien, Förderschulen, Fachoberschulen) mit positiven Ergebnissen durchgeführt.
In der Veranstaltung werden die theoretischen Grundlagen erläutert und der Verlauf eines Coachinggesprächs im Rahmen einer Demonstration vorgestellt. Ferner werden die organisatorischen Rahmenbedingungen des SchülerInnencoachings dargestellt und Hinweise für eine mögliche Umsetzung in der Schule gegeben.



Lernen durch Engagement - Aufbau eines Repair-Cafés in Oldenburg Kreyenbrück

Heike Schaadt, IGS Kreyenbrück, Oldenburg, Oldenburg
Christian Dieking, IGS Kreyenbrück, Oldenburg

Veranstaltungsnummer: 2.3.05, Workshop
Zielgruppe: Primar, Sek I, TeilnehmerInnenzahl: 40

Beschreibung: „Kern aller menschlichen Motivation ist es, Anerkennung, Wertschätzung und Zuwendung zu finden und zu geben.“ (Joachim Bauer, Hirnforscher)
Zu diesem Kern versucht die IGS Kreyenbrück seit zwei Jahren mit dem neuen Schulfach „Lernen durch Engagement“ zu gelangen. Denn für die Schule besteht Bildung nicht allein aus dem Anhäufen von Wissen, sondern sie muss das Erleben der realen Welt beinhalten und erfahrbar machen, wie das eigene Handeln wirkt. Lernen durch Engagement bedeutet, dass SchülerInnen die Möglichkeit haben, Erfahrungen zu sammeln, das eigene Leben, die Umwelt und die Gemeinschaft mitzugestalten.
Die IGS Kreyenbrück setzt sich zum Ziel, die Partizipationsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen innerhalb und außerhalb der Schule zu erhöhen und ihnen die engagierte Beteiligung an dem Gemeinwesen zuzutrauen. So ist u.a. ein Repair-Café im Stadtteil Kreyenbrück entstanden, dass die SchülerInnen im Rahmen des Schulfaches zusammen mit dem Fachbereich Technik der Universität Oldenburg geplant haben und jeden Monat durchführen.
In dieser Veranstaltung wird das Konzept des Schulfachs „Lernen durch Engagement“ vorgestellt. Schülerinnen und Schüler der IGS stellen anschließend in Kleingruppen ihre Erfahrungen im Repair-Café und in weiteren sozialen Einrichtungen vor. Sie berichten über die Vorbereitungen, über ihre Projekte, reflektieren ihre Erfahrungen und stehen für Fragen zur Verfügung. Ebenfalls wird in einer weiteren Kleingruppe über die Schulorganisation, über die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern und mit der Agentur: ehrensache der Stadt Oldenburg, über die curriculare Anbindung und über das begleitende Wahlpflichtkurskonzept informiert. Durch eine Rotation ist es möglich, alle Informationen von den SchülerInnen, von der Didaktischen Leitung und von der Fachbereichsleitung Technik der IGS Kreyenbrück zu erhalten.



Erklärfilme und Tutorialvideos erstellen mit dem Tablet

Andreas Hofmann, Niedersächsiches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung/Waldschule Hatten, Hatten

Veranstaltungsnummer: 2.3.06, Workshop
Zielgruppe: Alle Lehrkräfte, TeilnehmerInnenzahl: 25

Beschreibung: Komplexe Abläufe erläutern, erarbeitete Tafelbilder nachvollziehbar archivieren, Grundlagenwissen zum Nacharbeiten anbieten ... Es gibt viele Gründe, im Unterricht mit Lernfilmen zu arbeiten. Die Methode des sogenannten „flipped classroom“ erfreut sich seit Jahren an Schulen und Universitäten zunehmender Popularität und erhält eine neue Qualität dadurch, dass Tablets ohne großen Aufwand die Möglichkeit bieten, auch SchülerInnen die Verantwortung für diese Filme in die Hand zu legen und diese so kreativ werden zu lassen.
In diesem Workshop geht es um die möglichen Anwendungsszenarien, das konkrete Produzieren kleiner Lernfilme und Tipps für die Umsetzung. Verschiedene Möglichkeiten können selbstständig erkundet werden, die dann an einem Beispiel selbst umgesetzt werden können.
Info für TeilnehmerInnen: Den TeilnehmerInnen wird für die Dauer des Workshops ein Tablet zur Verfügung gestellt.



Motivierende Aufgabenstellungen und Arbeitsmittel im handlungsorientierten mathematischen Anfangsunterricht

Jürgen Behrens, Landesinstitut für Schule, Bremen, Bremen

Veranstaltungsnummer: 2.3.07, Workshop
Zielgruppe: Primar, TeilnehmerInnenzahl: 50

Beschreibung: Im Spannungsfeld zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation ist der Lernerfolg nur zu erreichen durch ein Aufgabenangebot, das in hohem Maße entdeckendes, selbstgesteuertes Lernen ermöglicht. In dem Workshop werden deshalb Arbeitsmittel, Lernspiele und Aufgabenstellungen vorgestellt, die allen Kindern der Grundschule Lernerfolge ermöglichen. Über geeignete qualitative Differenzierungsmaßnahmen und einfache Variationen der Lernangebote erfahren die TeilnehmerInnen, wie man im Sinne von zielgerichtetem Fördern und Fordern mit einem nur geringen Vorbereitungs- und Arbeitsaufwand alle Kinder im Mathematikunterricht motivieren kann. Die ausgewählten mathematischen Problemstellungen beziehen sich auf Inhalte des Anfangsunterrichts.
- Dies ist eine Verlagsveranstaltung. -



Motivationsförderung in regionalen außerschulischen Lernorten

Diverse Akteure

Veranstaltungsnummer: 2.3.08, Ausstellung mit Präsentation
Zielgruppe: Alle Lehrkräfte
Beschreibung: Der Besuch von außerschulischen Lernorten kann bei SchülerInnen die Motivation und den Lernerfolg steigern. Die eingeladenen VertreterInnen der 14 Lernorte präsentieren kognitiv-aktivierende und motivierende Angebote für SchülerInnen verschiedener Altersstufen und Schulformen.
Im ersten Teil der Veranstaltung stellen sich die außerschulischen Lernorte mit einem Kurzprofil vor. Im zweiten Teil haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich in einer Ausstellung mit den entsprechenden Personen in persönlichen Gesprächen über die verschiedenen Angebote zu informieren, sich über Voraussetzungen, Unterrichtseinbindungen und spezielle Wünsche bezüglich eines Besuchs auszutauschen.
Folgende regionale außerschulische Lernorte stellen sich vor:
Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven, Edith-Russ-Haus für Medienkunst, Energieparcours-Nordwest.de, EWE Vertrieb GmbH, Gedenkstätte Esterwegen, Horst-Janssen-Museum, Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, Landesmuseum für Natur und Mensch Oldenburg, NABU-Woldenhof, Netzwerk „Kinder und Naturwissenschaft“ im Raum Oldenburg, Regionale Umweltbildungszentren Oldenburg und Ammerland, Stadtmuseum Oldenburg, zentrum natur + technik.
Damit werden die Schulfächer Biologie, Chemie, Deutsch als Fremdsprache, Erdkunde, Geografie, Geschichte, Kunst, Physik, Politik-Wirtschaft, Religion, Sachunterricht, Technik sowie Werte und Normen angesprochen.



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