Dezernat 1 Personal/Organisation

Regelungen im Rahmen von Arbeitszeit und Arbeitsorganisation

  • Alternierende Telearbeit
    bedeutet, einen Teil der Arbeitszeit zuhause und einen Teil an der Dienststelle zu erbringen. Die häusliche Arbeitsstätte muss dabei mit der Dienststelle durch elektronische Kommunikationsmittel verbunden sein. Als Telearbeitsplatz können nur Arbeitsplätze eingerichtet werden, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Die genauen Bedingungen sind an der Universität Oldenburg in einer Dienstvereinbarung zur Telearbeit festgelegt.
  • Zeitausgleich
    Beschäftigte, die Angehörige pflegen, können mit Zustimmung der Vorgesetzten vom Zeitguthaben  bis zu fünf Arbeitstage innerhalb eines Kalendermonats (ggf. zusammenhängend oder auch stundenweise) in Anspruch nehmen.
    (§ 15 der Dienstvereinbarung zur gleitenden Arbeitszeit)
  • Arbeitsfreistellung, Arbeitszeitreduzierung
    10 Tage spontane Freistellung von der Arbeit für die Organisation einer akuten Pflegesituation mit der Möglichkeit, Pflegeunterstüzungsgeld von der Pflegekasse zu beantragen (Achtung, die Bewilligung ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft: um einer akuten Pflegesituation eine bedarfsgerechte Pflege zu organisieren!)
    weitere Möglichkeiten der Arbeitszeitreduzierung bzw. der Beurlaubung für bis zu 2 Jahre sind vom Familienpflegezeitgesetz und von Pflegezeitgesetz vorgesehen.
    Familienpflegezeitgesetz

Änderungen des Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG)

  • Wissenschaftszeitvertragsgesetz vom 12.04.2007, geändert am 11.03.2016

    Bei der Novelle des WissZeitVG 2016 wurde die familienpolitische Komponente
    auch auf nichtleibliche Kinder ausgeweitet, zu denen eine verfestigte Familienbeziehung
    besteht (§ 2 Abs. 1 Satz 5 WissZeitVG). Dies betrifft insbesondere Stief- und Pflegekinder.
    Damit wird der Kindesbegriff analog der Regelung des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes
    gefasst. Kümmern sich beide wissenschaftlich tätigen Elternteile um das Kind, wird auch
    bei beiden die insgesamt zulässige Höchstfrist um zwei Jahre verlängert. Die Verlängerungsoption
    gilt für jedes Kind.

  • Rundschreiben des Vizepräsidenten für Verwaltung zur Änderung des WissZeitVG und des NHG vom 06.04.2016

  • GEW-Ratgeber „Befristete Arbeitsverträge in der Wissenschaft“ mit den Regelungen des neuen Wissenschaftszeitvertragsgesetz von 2016 zum Herunterladen unter: http://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/neuer-ratgeber-befristete-arbeitsvertraege-in-der-wissenschaft/

     

 

 

 

Förderung der Chancengleichheit in der Wissenschaft bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ist die europaweit größte Forschungsförderungsorganisation.

Sie hat Instrumente zur Förderung von Chancengleichheit entwickelt und berücksichtigt  bei der Beurteilung der wissenschaftlichen Leistungen ihrer Antragstellenden deren individuelle Lebensumstände (wie Kindererziehungszeiten). Sie stellt außerdem zusätzliche Personalmittel zur Verfügung, wenn eine Projektleitung aus familiären Gründen in Teilzeit arbeiten will, finanziert Vertretungen für wissenschaftliches Personal bei Ausfall durch Mutterschutz und Elternzeit, hält besondere Leistungen und Regelungen für Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Kindern bereit sowie pauschale Mittel für Gleichstellungsmaßnahmen in Forschungsverbünden, etwa zur Verstärkung familienfreundlicher Maßnahmen.

 
audit familiengerechte hochschule
Mitglied im Best Practice-Club seit 2014

Schwangerschaft und Gesundheitsschutz

Bei Schwangerschaft können gesundheits- und arbeitsschutzrechtliche Fragen aufgeworfen werden. Der Schutz des ungeborenen Kindes und dessen Mutter steht an vorderster Stelle. Zur Frage, wie Sie als Schwangere oder Stillende ihr Studium am besten fortsetzen können, wenn Sie z. B. Sport, Chemie, Physik, Biologie, Chemie oder Kunst studieren, im Labor beschäftigt oder als Referendarin an Kindergärten und Schulen tätig sind, berät Sie die

Vereinbarkeit fördern/ Handlungsempfehlungen

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  • familiengerechte Personalführung