Dezernat 1 Personal/Organisation

Zielvereinbarungen 2007 bis 2010

Handlungsfelder

Handlungsfeld 1 – Arbeitszeit

Ziel

Überprüfung der Neuregelung zu Zeitguthaben und Mehrstundenausgleich im Rahmen der gleitenden Arbeitszeit

Maßnahme1

Die Umsetzung der Neuregelung bezüglich der maximal anrechenbaren Zeitguthaben sowie des Ausgleichs von Mehrstunden wird nach Ablauf eines Jahres evaluiert.

Maßnahme2

Je nach Ergebnis der Evaluation wird die Dienstvereinbarung noch einmal angepasst.

Zielgruppe

Beschäftigte im administrativ-technischen Bereich (mit Ausnahmen)

Handlungsfeld 2 – Arbeitsorganisation

In diesem Handlungsfeld wird kein Ziel vereinbart.

Handlungsfeld 3 – Arbeitsort

Ziel

Arbeiten von zu Hause aus in besonderen Situationen

Maßnahme1

Zunächst werden mögliche rechtliche Konsequenzen und Rahmenbedingungen für das Arbeiten von zu Hause aus geprüft.

Maßnahme2

Im Falle eines positiven Ergebnisses werden Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für das Arbeiten von zu Hause aus definiert sowie in der Belegschaft und unter den Führungskräften bekannt gemacht.

Zielgruppe

Beschäftigte, die aus familiären oder beruflichen Gründen kurzfristig und vorübergehend von zu Hause aus arbeiten wollen, z.B. wegen Krankheit eines Kindes oder (übergangsweiser) Pflege eines Angehörigen.

 


Handlungsfeld 4 – Personalentwicklung

Ziel

Systematische Förderung und Erleichterung des beruflichen Wiedereinstiegs

Maßnahme1

Das vorhandene Konzept zur Einführung neuer MitarbeiterInnen wird überarbeitet und um die Themen „Beurlaubungszeiten/Elternzeit“ und „beruflicher Wiedereinstieg“ an der Universität Oldenburg erweitert.

Maßnahme2

Führungskräfte und PersonalreferentInnen werden über das Konzept informiert und wenden es bei entsprechenden Anträgen an.

Zielgruppe

Beschäftigte in Elternzeit/Beurlaubung; Führungskräfte/Personen mit Vorgesetztenfunktion

Maßnahme3

Beschäftigte, die eine Beurlaubung oder Elternzeit beantragen, erhalten Kontakthalte-Angebote, darunter Vertretungsangebote, persönliche „Paten“ im Betrieb, die in regelmäßigen Abständen den Kontakt pflegen sowie Einladungen zu Veranstaltungen.

Zielgruppe

Beschäftigte in Elternzeit/Beurlaubung

Maßnahme4

Für Personen mit Vorgesetztenfunktion werden Checklisten für Mitarbeiterinnengespräche zur Einführung, zu/r Beurlaubung/Elternzeit und zum beruflichen Wiedereinstieg zur Verfügung gestellt.

Zielgruppe

Führungskräfte/Personen mit Vorgesetztenfunktion

Ziel

Aufbau eines Karriere-Service unter besonderer Berücksichtigung der Situation von Absolventen und Absolventinnen mit Kindern

Maßnahme1

Bereits bestehende Angebote zur Karriereförderung wie Bewerbungstrainings, Mentoringprojekte, Förderung von Unternehmensgründungen aus der Hochschule heraus, Firmenkontaktbörse und interne Stellenbörse werden unter einem Karriere-Service zusammengefasst und bekannt gemacht.

Maßnahme2

Im Rahmen des Karriere-Service wird eine systematische Karriereförderung an der Universität Oldenburg aufgebaut.

Zielgruppe

Beschäftigte und Studierende, insbesondere Studienabsolventen und –absolventinnen sowie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit befristeten Verträgen

Maßnahme3

Der Karriere-Service bietet bei Bedarf einen Workshop zum Thema Berufseinstieg mit Kind(ern) an.

Zielgruppe

Absolventen und Absolventinnen mit Kind(ern) und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Ziel

Förderung der Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und Familie an der Universität Oldenburg

Maßnahme1

In die Projektgruppe Audit werden ab sofort je ein Vertreter bzw. eine Vertreterin aus der Professorenschaft und aus dem wissenschaftlichen Mittelbau berufen.

Maßnahme2

Im Rahmen des Karriere-Services wird das Thema der Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Karriere und Familie an der Universität Oldenburg aufgegriffen.

Zielgruppe

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen mit Kindern und / oder pflegebedürftigen Angehörigen

Ziel

Dual Career Service

Maßnahme1

Die Möglichkeiten eines Dual Career Service an der Universität Oldenburg werden geprüft.

Maßnahme2

Im Rahmen des Karriere-Service wird ein Workshop zum Thema Dual-Career-Strategien entwickelt und angeboten.

Zielgruppe

Bewerber und Bewerberinnen insbesondere auf Professuren und Führungspositionen sowie (Gast-)Wissenschaftler und -wissenschaftlerinnen aus dem Ausland

Handlungsfeld 5 – Führungskompetenz

Ziel

Förderung familiengerechte Personalführung

Maßnahme 1

Familiengerechte Personalführung wird Querschnittsthema im Rahmen von Fortbildungen für Führungskräfte.

Maßnahme2

Es wird eine Handreichung für Führungskräfte mit arbeitsrechtlichen Informationen und praktischen Tipps zum Umgang mit Mutterschutz, Elternzeit/Beurlaubung, Förderung des beruflichen Wiedereinstiegs und der Qualifizierung, Teilzeit und Telearbeit/Arbeiten von zu Hause aus erstellt. Die Situation im wissenschaftlichen Bereich wird dabei besonders berücksichtigt.

Maßnahme3

Den Führungskräften in Wissenschaft und technisch-administrativem Bereich wird jeweils ein Erfahrungsaustausch zum Umgang mit Mutterschutz, Elternzeit, Beurlaubungen, beruflichem Wiedereinstieg und Teilzeit angeboten. Dabei wird neben dem familiengerechten Führungsverhalten gegenüber den Beschäftigten auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die Führungskräfte selbst thematisiert.

Zielgruppe

Führungskräfte bzw. Personen mit Vorgesetztenfunktion im wissenschaftlichen Bereich und im technisch-administrativen Bereich

 

Handlungsfeld 6 - Informations- und Kommunikationspolitik

Ziel

Fortsetzung und Vertiefung der internen und externen Öffentlichkeitsarbeit zum Thema „Vereinbarkeit von Studium/Beruf und Familie an der Universität Oldenburg“

Maßnahme1

Der Zugriff auf die einschlägigen Informationen im Rahmen der Internetseiten der Universität Oldenburg wird erleichtert: Die unter verschiedenen Adressen abfragbaren Informationen (Gleichstellungsstelle, Personalreferat, Uni-Eltern, Studentenwerk) werden unter einem griffigen Stichwort an zentraler Stelle auf der Homepage der Universität zusammengefasst und mit den entsprechenden vertiefenden Seiten verlinkt.

Zielgruppe

Alle Hochschulmitglieder, Gäste, (potenzielle) Bewerber und Bewerberinnen

Maßnahme2

Die Universität informiert die lokalen und regionalen Medien fortlaufend über ihre Aktivitäten zur familienbewussten Gestaltung von Arbeits- und Studienbedingungen.

Zielgruppe

Lokale und regionale Medien als Multiplikatoren, potenzielle Kooperationspartner und –partnerinnen bzw. Sponsoren/-innen bei Wirtschaft, öffentlicher Hand und Verbänden im Umfeld der Universität

Maßnahme3

Die Hochschulleitung regt über die Hochschulgremien an, die familienbezogenen Maßnahmen und Angebote der Universität und das Zertifikat audit familiengerechte hochschule bei der Drittmittelakquise als Wettbewerbsargument im Sinne guter Arbeitsbedingungen für Wissenschaftler Wissenschaftlerinnen zu nutzen.

Zielgruppe

Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen an der Universität, mittelbar (potenzielle) Drittmittelgeber

Handlungsfeld 7 - Service für Familien

Ziel

Schaffung einer innovativen, bedarfsgerechten Kinderbetreuungseinrichtung auf dem Campus

Maßnahme1

Die Universität erstellt ein umfassendes Konzept für eine Kinderbetreuungseinrichtung auf dem Campus. Das pädagogische Konzept orientiert sich an Best-Practice-Beispielen und berücksichtigt neben den Bedürfnissen der Kinder auch die besonderen Betreuungsbedarfe von Eltern an der Hochschule.

Maßnahme2

Neben einem regulären Angebot für die tägliche Betreuung wird ein Angebot zur flexiblen Betreuung in besonderen beruflichen oder familiären Situationen sowie ein Ferienangebot geschaffen.

Maßnahme3

Zur Finanzierung des Projektes sucht die Universität die Kooperation mit der Stadt Oldenburg, dem Studentenwerk Oldenburg, dem Technologie- und Gründerzentrum Oldenburg sowie weiteren Kooperationspartnern bzw. –partnerinnen. Insbesondere sollen auch Mittel aus dem Bundesprogramm zur Förderung der Kleinkindbetreuung eingeworben werden.

Maßnahme4

Intern wird das Projekt von der Vizepräsidentin für Verwaltung, einer Professorin für Pädagogik und der Projektleiterin FgH betreut und von der Kommission für Frauenförderung und Gleichstellung (KFG) begleitet.

Zielgruppe

Eltern an der Hochschule und ihre Kinder.

Ziel

Sensibilisierung für die Vereinbarkeit von Studium und Berufstätigkeit mit Pflegeaufgaben bzw. mit Hilfe- und Betreuungsaufgaben für Angehörige

Maßnahme1

Die Universität bietet in Kooperation mit einem Sozialverband eine Informationsveranstaltung zum Thema „Pflege und Betreuung von Angehörigen“ (altersbedingte Krankheiten, Unterstützungsangebote, rechtliche Aspekte) an.

Maßnahme2

Die Hochschulleitung bittet die psychosoziale Beratungsstelle, einen Gesprächskreis zum Thema Pflege zu initiieren und zu begleiten. 

Maßnahme3

Der Gesprächskreis wird um eine Rückmeldung zur Vereinbarkeit von Studium bzw. Erwerbstätigkeit und Pflege an die Projektleitung Audit gebeten.

Maßnahme4

Die Ergebnisse werden in der Projektgruppe Audit diskutiert und ggf. geeignete Maßnahmen für die Zukunft überlegt.

Zielgruppe

Beschäftigte und Studierende, die Angehörige pflegen oder hilfebedürftige erwachsene Angehörige betreuen

Ziel

Infrastruktur für Eltern und Kinder

Maßnahme1

An zentralen Stellen auf dem Campus werden Spiel- und Beschäftigungsangebote für Kinder geschaffen.

Maßnahme2

Im Zentralbereich der Mensa am Uhlhornsweg und in Wechloy wird eine Kindertoilette eingerichtet.

Maßnahme3

Eltern-Kind-Raum, Kindertoiletten sowie Wickelgelegenheiten werden ausgeschildert.

Zielgruppe

Eltern, die ihre Kinder an die Hochschule mitbringen (wollen)

Handlungsfeld 8 - Studium und weitere wissenschaftliche Qualifizierung

Ziel

Schaffung konkreter Angebote zum Teilzeitstudium

Maßnahme1

Die Fakultäten werden aufgefordert, für Studiengänge, in denen ein Teilzeitstudium möglich ist, konkrete Teilzeitmodelle zu entwickeln und Teilzeitregelungen in den Prüfungsordnungen zu formulieren.

Maßnahme2

Sollte für einzelne Studiengänge ein Teilzeitstudium nicht praktikabel erscheinen, werden die Fakultäten aufgefordert, dies zu begründen.

Maßnahme3

Im Rahmen der Umsetzungsbegleitung zum Teilzeitstudium werden auch Konsequenzen für die Studienförderung (BAföG oder Stipendien) geprüft und ggf. weitere Handlungsschritte überlegt.

Zielgruppe

Studierende Eltern und berufstätige Studierende, die ganz oder vorübergehend in Teilzeit studieren möchten oder müssen.

Ziel

Gleichstellung lediger, getrennt lebender studierender Mütter und Väter bei Teilzeitstudium und Studiengebühren

Maßnahme1

Bei Erlass der Studienbeiträge wird die Einforderung einer Meldebescheinigung für das Kind als Nachweis für die Erziehung eines Kindes ersetzt durch die Einforderung einer Geburtsurkunde oder Vaterschaftsanerkennung.

Maßnahme2

Für den Antrag auf Teilzeitstudium wegen Erziehung eines Kindes wird eine Geburts- oder Vaterschaftsurkunde als Nachweis anerkannt.

Zielgruppe

Studierende Eltern

  

Ziel

Abstimmung und Vernetzung von Beratungsangeboten für Studierende

Maßnahme1

Die Hochschulleitung initiiert einen regelmäßigen Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen allen Beratungsstellen und -einrichtungen für Studierende: Zentrale Studienberatung, ASTA, Studentenwerk, Immatrikulationsamt und Prüfungsamt, Gleichstellungsstelle sowie Vertreter bzw. Vertreterinnen der Fakultäten. Dabei geht es insbesondere um die Beratung zur Vereinbarkeit von Studium und Kindererziehung.

Zielgruppe

Studierende, insbesondere studierende Eltern oder Studierende mit pflegebedürftigen Angehörigen

 

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