Dezernat 1 Personal/Organisation

Zielvereinbarungen 2004 bis 2007

Handlungsfelder: 

Handlungsfeld 1: Arbeitszeit

Zielvereinbarung:

 
  • Die Universität erhöht die Möglichkeit im Rahmen der Gleitzeit angesparte Arbeitszeit innerhalb eines Jahres auszugleichen.

Begründung des Handlungsbedarfes:

 
  • Erhöhter Betreuungsbedarf während der Schul- und Kindergartenferien.
  • Ausgleich von Arbeitsspitzen.
 

Handlungsansatz / Maßnahmen:

 
  • Ergänzung der Dienstvereinbarung (§ 13)
  • erweiterte Zeitguthaben
  • erweiterte Ausgleichsspielräume
  • Hochschulöffentliche Bekanntmachung
 

Zielgruppe:

 
  • Insbesondere Beschäftigte, die Familienarbeit leisten.
 

Mögliche Hindernisse:

 
  • Dienstliche Belange
 

Verantwortliche:

 
  • Hochschulleitung: VP-V setzt AG ein
  • Personalrat (Vorlage)
  • Personaldezernat
 

Zeitrahmen / Meilensteine:

 
  • 1 Jahr, Dienstvereinbarung und Bekanntmachung
 

Aufwand / Kosten:

 
  • Abstimmungsaufwand
  • Informationsaufwand
 

Erfolgskriterien

 
  • Dienstvorschrift geändert, Umsetzung belegt
 

Handlungsfeld 2: Arbeitsort

Zielvereinbarung:

 
  • Die Hochschule erfasst in der Fakultät II Informatik, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften den Bedarf an Telearbeit. Bei bestehendem Bedarf führt sie ein Pilotprojekt zur Telearbeit durch.

Begründung des Handlungsbedarfes:

 
  • Im wissenschaftlichen Bereich informell so gehandhabt, gesetzliche Grundlage fehlt
  • Interesse und Bedarf vorhanden, jedoch noch keine Möglichkeit (MTV)
 

Handlungsansatz / Maßnahmen:

 
  • Gründung einer Arbeitsgruppe
  • Bedarfsermittlung
  • Projektkonzeption sowie ggf.
  • Auswahl der Interessierten
  • Projektdurchführung
  • Ergebnispräsentation
 

Zielgruppe:

 
  • MitarbeiterInnen aus Wissenschaft und MTV

Mögliche Hindernisse:

 
  • Kosten / Finanzierung
  • zu starre Fixierung
 

Verantwortliche:

 
  • Fakultät II Dekan und Frauenbeauftragte
  • Projektgruppe Audit Familiengerechte Hochschule
 

Zeitrahmen / Meilensteine:

 
  • Konzept bis Ende 2004
  • Umsetzung bis Ende SoSe 2005
 

Aufwand / Kosten:

 
  • Kosten für Ausstattung der Arbeitsplätze
  • Arbeitsaufwand
 

Erfolgskriterien:

 
  • Konzept liegt vor
  • Bedarf ist dokumentiert
  • Pilotphase ist gelaufen
  • Evaluation liegt vor
 

Vernetzung:

 
  • ‚Virtuelle Hochschule’

Rahmenbedingungen (z. B. gesetzliche, politische):

 
  • Gesetzliche Vorgaben zur Telearbeit (Datenschutz,...)

Handlungsfeld 4: Führungskompetenz (1)

Zielvereinbarung:

Die Hochschule arbeitet die Thematik einer familiengerechten MitarbeiterInnenführung in ihre Führungsleitlinie ein.

Begründung des Handlungsbedarfes:

Erhöhung der Sensibilität für die Thematik beim Führungspersonal

Handlungsansatz / Maßnahmen:

 
  • Kriterien und Aspekte für ein familiengerechtes Führungsverhalten festlegen
  • Überarbeitung der Führungsleitlinien
  • Verbreitung der überarbeiteten Leitlinien beim Führungspersonal
 

Zielgruppe:

Führungskräfte (in Wissenschaft und Verwaltung)

Mögliche Hindernisse:


Verantwortliche:

 
  1. Hochschulleitung (VP-V)
  2. Frauenbeauftragte
  3. Projektgruppe Audit FGH
 

Zeitrahmen / Meilensteine:

 
  1. Umsetzung bis SoSe 2005
 

Aufwand / Kosten:

 
  1. Zeit
 

Erfolgskriterien:

 
  1. Vorliegen von Kriterien und Aspekten für ein familiengerechtes Führungsverhalten
  2. Vorliegen einer neuen Führungsleitlinie
 

Vernetzung:


Rahmenbedingungen (z. B. gesetzliche, politische):


Handlungsfeld 4: Führungskompetenz (2)

Zielvereinbarung:

 
  • Die Hochschule bietet ihren Führungskräften Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen an, im Rahmen derer ein familiengerechtes Führungsverhalten geschult wird.
 

Begründung des Handlungsbedarfes:

 
  • Erhöhung der Sensibilität für die Thematik beim Führungspersonal

Handlungsansatz / Maßnahmen:

 
  • Kriterien und Aspekte für ein familiengerechtes Führungsverhalten festlegen
  • Entwicklung eines teilnehmerorientierten Fortbildungsangebots
  • Auswahl eines geeigneten Anbieters (innerhalb der Hochschule oder auf dem freien Bildungsmarkt)
  • Angebot einer Fortbildungsveranstaltung im Rahmen des Weiterbildungsprogramms für das Personal
 

Zielgruppe:

 
  • Führungskräfte (in Wissenschaft und Verwaltung)

Mögliche Hindernisse:

 
  • Desinteresse beim Führungspersonal

Verantwortliche:

 
  • Hochschulleitung (Genehmigung Weiterbildungsprogramm)
  • Arbeitsgruppe Fort- und Weiterbildung / ZWW
  • Frauenbeauftragte
 

Zeitrahmen / Meilensteine:

 
  • Umsetzung bis SoSe 2006

Aufwand / Kosten:

 
  1. Zeit für die Entwicklung und Recherche des Angebots
  2. Weiterbildungskosten (Finanzierung der Maßnahme und Arbeitszeit der Teilnehmenden)
 

Erfolgskriterien:

 
  1. Fortbildungsveranstaltung wurde angeboten.
 

Vernetzung:

 
  • Weiterbildungsprogramm für das Personal

Rahmenbedingungen (z. B. gesetzliche, politische):


Handlungsfeld 5: Informations- und Kommunikationspolitik

Zielvereinbarung:

 
  • Die Universität informiert regelmäßig zum Thema ‚Studium / Beruf und Familie’.

Begründung des Handlungsbedarfes:

 
  1. Informationsbedarf
  2. Sensibilisierung für das Thema
 

Handlungsansatz / Maßnahmen:

 
  1. Einrichtung einer Rubrik im ‚Uni – Info’.
  2. Abstecken des redaktionellen Bereiches (Art und Inhalt der Information, Informationswege)
  3. Fortführung Homepage-Information SWO „Studieren mit Kind“
 

Zielgruppe:

 
  • Studierende und Beschäftigte, die Familienarbeit leisten.

Mögliche Hindernisse:


Verantwortliche:

 
  1. Redaktionsteam (Themen und Beiträge): Frauengleichstellungsstelle, Personaldezernat, Personalrat, Prüfungsamt, AstA
  2. Veröffentlichung: Pressestelle, SWO, Homepage Universität
 

Zeitrahmen / Meilensteine:

 
  • Einführung zum Sommersemester

Aufwand / Kosten:

 
  1. Arbeitsaufwand der Beteiligten
 

Erfolgskriterien

 
  1. Rubrik steht
  2. Veröffentlichung von Berichten und Informationen erfolgt
 

Handlungsfeld 6: Personalentwicklung

Zielvereinbarung:

 
  • Die Universität richtet einen Karriere-Service ein.

Begründung des Handlungsbedarfes:

 
  1. Verknüpfung zwischen Bildungs- und Arbeitsmarkt
  2. Befristete Arbeitsstellen außerhalb der Qualifikationsphase
 

Handlungsansatz / Maßnahmen:

 
  1. Konzept erstellen unter Einbeziehung von gender mainstreaming
  2. Gespräche der Hochschulleitung u.a. mit dem Arbeitsamt
  3. Erfahrungen der Studienberatung einbeziehen
 

Zielgruppe:

 
  • Studierende und Beschäftigte

Mögliche Hindernisse:

 
  • Kosten, Finanzierung (Zielvereinbarung steht unter dem Vorbehalt der Mittelfreigabe durch das Land)

Verantwortliche:

 
  • Hochschulleitung: VP-L

Zeitrahmen / Meilensteine:

 
  • 3 Jahre

Aufwand / Kosten:

 
  1. Personalmittel
  2. Sachmittel
 

Erfolgskriterien:

 
  • Konzept liegt vor.
  • Kooperationsgespräche sind geführt.
  • Bestehende Service-Angebote sind dokumentiert
 

Handlungsfeld 7: Flankierender Service für Familien 1

Zielvereinbarung:

 
  • Die Universität Oldenburg verbessert die Betreuungssituation für Kinder von Studierenden und Beschäftigten, insbesondere in Bezug auf die Betreuung von Kleinkindern und Grundschulkindern. Dazu ermittelt sie den Bedarf und erstellt ein Rahmenkonzept. Als Sofortmaßnahme stellt die Universität einen Raum zur gegenseitigen Betreuung und zum Austausch zur Verfügung.
 

Begründung des Handlungsbedarfes:

 
  • Unzureichendes Betreuungsangebot

Handlungsansatz / Maßnahmen:

 
  1. Einrichtung einer Arbeitsgruppe (Zusammensetzung vgl. Frauenförderplan)
  2. Bedarfsermittlung und Rahmenkonzept durch die Arbeitsgruppe
  3. Verhandlungen der Hochschule mit der Stadt über die Nutzung der Betreuungseinrichtungen für Hochschulangehörige (unabhängig vom Wohnort)
  4. Bereitstellung und Schaffung von Räumen zur gegenseitigen Betreuung und zum Austausch
  5. Berücksichtigung bei Neubauten
 

Zielgruppe:

 
  • Studierende und Beschäftigte mit Kindern

Mögliche Hindernisse:

 
  • Raumnot
  • Kosten
 

Verantwortliche:

 
  1. Hochschulleitung
  2. AG entsprechend Frauenförderplan
  3. AG ‚Studieren mit Kind
 

Zeitrahmen / Meilensteine:

 
  • Sofortmaßnahme zu Beginn des WS 2004/2005
  • Rahmenkonzept bis Mitte 2005
  • Verhandlungen der Hochschule mit der Stadt nach Erstellung des Konzeptes
  • Umsetzung des Konzeptes
 

Aufwand / Kosten:

 
  1. zeitlicher Aufwand
  2. evtl. Raumausstattung
 
  • evtl. Folgekosten

Erfolgskriterien:

 
  • Verhandlungen sind geführt.
  • Bedarf ist ermittelt.
  • Rahmenkonzept ist erstellt.
  • Verhandlungen sind geführt.
  • Raumfrage ist diskutiert.
 

Vernetzung:

 
  • Frauenförderplan
 

Rahmenbedingungen (z. B. gesetzliche, politische):


Handlungsfeld 7:Flankierender Service für Familien 2

Zielvereinbarung:

 
  • Die Universität sorgt für eine kinder- und elterngerechte Infrastruktur.

Begründung des Handlungsbedarfes:

 
  • unzureichende Ausstattung

Handlungsansatz / Maßnahmen:

 
  • verbesserte sanitäre Einrichtungen / Stillmöglichkeiten / Wickelmöglichkeiten
  • Mensaausstattung (Kinderstühle, rauchfreie Zonen, kindersichere Ausstattung: z.B. in Bezug auf Hydrokultur und Steckdosen)
  • Spiel- und Beschäftigungsangebot für Kinder an zentralen Orten der Uni (z. B. Studienberatung, Bibliothek)
 

Zielgruppe:

 
  • alle Hochschulangehörige mit Kindern

Mögliche Hindernisse:

 
  1. Raumbedarf
  2. Kosten
 

Verantwortliche:

 
  1. Studentenwerk
  2. Dezernat 4
  3. AG ‚Studieren mit Kind’, unterstützt durch Hochschulleitung
 

Zeitrahmen / Meilensteine:

 
  1. Sanitäre Einrichtungen: 3 Jahre
  2. Wickelmöglichkeiten: ab sofort
  3. Mensaausstattung: sofort
 

Aufwand / Kosten:

 
  1. Pflege im Sinne von Zuständigkeit
  2. Kosten für Umbau (Sanitär)
 

Erfolgskriterien:

 
  • s. Maßnahmen

Vernetzung:

 
  • evtl. mit Neubau

Rahmenbedingungen (z. B. gesetzliche, politische):


Handlungsfeld 8: Studienorganisation / wissenschaftliche Weiterqualifizierung

Zielvereinbarung:

 
  • Die Universität prüft und erweitert die Möglichkeiten der zeitlichen Flexibilisierung des Studiums. Insbesondere nimmt sie in Studien- und Prüfungsordnungen die Möglichkeit, in Teilzeit zu studieren, auf.

Begründung des Handlungsbedarfes:

 
  • Studierende mit Eltern- bzw. Pflegeaufgaben können an bestimmten Veranstaltungen aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen.
  • Zeitliche Vorgaben Studien-/Prüfungsordnungen sind teilweise nicht vereinbar mit Eltern- bzw. Pflegeaufgaben.
 

Handlungsansatz/ Maßnahmen:

 
  • Anpassung der Beurlaubung von Studierenden an gesetzliche Erziehungszeiten und Einführung einer Härtefallregelung.
  • Entsprechende Informationen an die Studierenden
  • Vorhandene Spielräume in Prüfungs- und Studienordnungen werden zu Gunsten der Vereinbarkeit von Studium und Familie ausgelegt.
  • Die Bibliotheksstandorte sollten durchgehend ab 9.00 Uhr geöffnet sein
  • Bei der Planung von Terminen und Lehrveranstaltungen sollte die Vereinbarkeit von Studium und von Familie berücksichtigt werden.
 

Zielgruppen:

 
  • Studierende
  • Lehrende
  • Beschäftigte (Bibliothek)
 

Verantwortliche:

 
  • Fakultäten
  • Beteiligung von StudierendenvertreterInnen in allen Punkten, insbesondere von Stud. mit Kindern (AG)
  • Bibliotheksleitung
  • Dezernat 3
 

Zeitrahmen / Meilensteine:

 
  • Bibliothek: WS 2004/2005
  • Beurlaubung: WS 2004/2005
  • Terminplanung Lehre: WS 2004/2005
  • Neue Prüfungsordnungen / Flexibilisierung: nach Einführung, 3 Jahre
 

Aufwand/Kosten:

 
  • Abstimmungsaufwand, Planungsaufwand
  • evtl. zusätzliche Personalkosten
 

Erfolgskriterien:

 
  • s. Handlungsansatz / Maßnahmen

Vernetzung


Rahmenbedingungen (z.B. gesetzliche, politische):

 
  • HRG, Immatrikulationsordnung, Prüfungsordnung