Dezernat 1 Personal/Organisation

Elternzeit

Die Elternzeit gibt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz bzw. Beamtinnen und Beamten nach dem Niedersächsischen Beamtengesetz in Verbindung mit der Elternzeitverordnung die Möglichkeit, sich ihren Kindern zu widmen und gleichzeitig den Kontakt zum Beruf aufrechtzuerhalten.

Mütter und Väter haben je einen Anspruch auf Elternzeit bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes. Ein Anteil von bis zu 12 Monaten der maximal dreijährigen Elternzeit kann auch auf die Zeit bis zum achten Geburtstag des Kindes übertragen werden, wenn der Arbeitgeber zustimmt. Die Inanspruchnahme ist unabhängig von der Bezugsdauer des Erziehungs- bzw. Elterngeldes. Die Mutterschutzfrist wird auf die mögliche dreijährige Gesamtdauer der Elternzeit angerechnet. Die Elternzeit des Vaters kann nach der Geburt des Kindes bereits während der Mutterschutzfrist für die Mutter beginnen. Die Elternzeit läßt das Arbeitsverhältnis unberührt fortbestehen, es ruht jedoch. Befristete Verträge verlängern sich durch die Elternzeit jedoch nicht. Ausnahmen können bei Verträgen wissenschaftlicher Mitarbeiter nach dem Hochschulrahmengesetz bestehen.

Für Geburten ab 1. Januar 2007 tritt das Elterngeld an die Stelle des bisherigen Erziehungsgeldes. Es ersetzt 67 Prozent des nach der Geburt des Kindes wegfallenden monatlichen Erwerbseinkommens bis maximal 1.800 Euro und beträgt auch für nicht erwerbstätige Elternteile mindestens 300 Euro.

Weitere ausführliche Informationen über Elternzeit und Elterngeld finden Sie im Internet unter http://www.bmfsfj.de.