Didaktik der Informatik

Call for Papers INFOS17 - Informatische Bildung zum Verstehen und Gestalten der digitalen Welt

GI-Fachtagung Informatik und Schule

Vom 13. bis 15. September 2017 findet die 17. GI-Fachtagung Informatik und Schule (INFOS) des Fachausschusses „Informatische Bildung in Schulen” in der Abteilung Didaktik der Informatik in der Fakultät II an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg statt.

Die Tagung steht unter dem Motto „Informatische Bildung zum Verstehen und Gestalten der digitalen Welt”. Damit widmet sich die Tagung im Schwerpunkt der informatischen Bildung als Fundament einer Bildung für die digitale Welt vom Kindergarten über die Grundschule, die Sekundarstufen I und II bis zu berufsbildenden Schulen.

Einreichungen sind insbesondere zu folgenden Themen gewünscht:

  • informatische Bildung in Kindergarten und Grundschule
  • lebensweltliche Einordnungen des Informatikunterrichts
  • Selbstverständnis von informatischer Bildung zur digitalen Bildung
  • Spannungsfelder, Gemeinsamkeiten und interdisziplinäre Projekte von Informatik und Medienbildung
  • Schüler- und Lehrerperspektiven auf Informatik
  • Förderinitiativen im Bereich digitale Bildung / Informatik / Making / Coding / Hacking
  • Kompetenzen und Curricula
  • interdisziplinäre didaktische Forschung mit Informatikbezug
  • Praxisbeispiele zum Verstehen und Gestalten der digitalen Welt

 

Alle Beiträge sind willkommen, die sich mit der Untersuchung und Weiterentwicklung der informatischen Bildung über die digitale Welt - schulisch und außerschulisch - beschäftigen.

Die Tagung richtet sich an alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die zur informatischen Bildung in der Schule beitragen, Lehrerinnen und -lehrer, Aktive in Förderinitiativen zur informatischen bzw. digitalen Bildung sowie Interessierte aus Bildungsinstitutionen, Wirtschaft und Politik.

Einreichungen

Erbeten werden wissenschaftliche Beiträge, Praxisbeiträge sowie Vorschläge für Workshops in deutscher Sprache. Bitte nutzen Sie hierfür das Easychair-Konferenzsystem.

Akzeptierte Beiträge werden in einem Vortrag dargestellt und im Tagungsband veröffentlicht, der in der GI-Edition „Lecture Notes in Information” (LNI) erscheinen wird. Daher sollen alle Beiträge als PDF im LNI-Format eingereicht werden. Vorlagen finden Sie unter http://www.gi.de/service/publikationen/lni/

Für wissenschaftliche Beiträge gibt es die Formate

  • Langbeitrag (Fullpaper, 5 bis 10 Seiten)
  • Kurzbeitrag (Shortpaper, max. 4 Seiten)

 

Für akzeptierte Langbeiträge ist ein Vortrag auf der Fachtagung vorgesehen, für Kurzbeiträge eine Posterpräsentation oder ein Kurzvortrag.

Praxisbeiträge sind etwa Erfahrungsberichte oder Unterrichtsbeispiele, Berichte aus Lernlaboren oder Förderinitiativen. Der schriftliche Beitrag soll 2 bis 10 Seiten umfassen. Für Praxisbeiträge gelten gesonderte Begutachtungskriterien. Akzeptierte Praxisbeiträge werden im Tagungsband veröffentlicht und auf der Konferenz durch ein Poster, einen (Kurz-)Vortrag oder Workshop (ca. 90 bis 180 Min.) präsentiert.

Vorschläge werden als schriftlicher Beitrag mit 2 bis 10 Seiten erwartet. Die schriftlichen Beiträge zu akzeptierten Workshops werden im Tagungsband veröffentlicht. 

Mit der Einreichung eines Beitrags versichern Sie, dass Sie den Beitrag in entsprechender Weise auf der Tagung präsentieren.

Einreichungen zu Praxisbeispielen aus dem Unterricht nehmen automatisch an der Vergabe des Unterrichtspreises für Informatik teil, dessen Gewinner im Rahmen der Konferenz bekannt gegeben werden.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme, innovative Beiträge und interessante Diskussionen.

Ira Diethelm

Didaktik der Informatik

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

für das Programmkomitee

 

Kriterien zur Begutachtung von wissenschaftlichen Beiträgen

Ein wissenschaftlicher Beitrag soll folgende Kriterien möglichst umfassend erfüllen:

  • Einordnung/Einbettung des Beitrags in das Forschungsfeld
    • Der Beitrag stellt den Forschungsstand und den wissenschaftlichen Diskurs im betreffenden Forschungsfeld angemessen dar.
  • Einbettung (des Ansatzes oder der These) in die Literatur
    • Der Beitrag berücksichtigt den aktuellen Forschungsstand in der Literatur.
  • Argumentation (theoretischer Beitrag)
    • Die theoretische Arbeit hat eine klar herausgestellte Idee sowie eine nachvollziehbare und solide begründete Argumentation.
  • Forschungsmethode (empirischer Beitrag)
    • Die empirische Arbeit begründet die gewählten Untersuchungsmethoden und berücksichtigt diese in den eigenen Untersuchungen.
  • Beitrag des Artikels zur Informatikdidaktik
    • Der Beitrag leistet einen innovativen Beitrag zur Weiterentwicklung im Fachgebiet Didaktik der Informatik.
  • Sprache, Ausdruck, formale Richtlinien
    • Der Beitrag entspricht in Darstellung und Fachsprache den formalen Anforderungen an eine wissenschaftliche Publikation.

Wissenschaftliche Beträge und Praxisbeiträge sind anonymisiert via Easychair einzureichen!

Bitte achten Sie auch auf die Entfernung von Autorenkennzeichnungen in den Metadaten.

 

Aspekte für Kurzbeiträge und Poster

Für Kurzbeiträge und Poster gelten die gleichen Kriterien wie in der Gruppe der wissenschaftlichen Beiträge. Diese Arbeiten präsentieren Zwischenergebnisse oder Ansätze von Forschungsarbeiten. Sie erfüllen demzufolge ggf. einige der Kriterien nicht oder unvollständig. Falls eine Arbeit in der eingereichten Form als Langbeitrag nicht akzeptiert wird, kann eine Einordnung als Kurzbeitrag oder Poster durch die Gutachter empfohlen werden.

Kriterien zur Begutachtung von Praxisbeiträgen sowie Workshops

Ein Praxisbeitrag soll folgende Kriterien möglichst umfassend erfüllen:

  • Innovative Idee
    • Der Beitrag stellt eine neue Idee für die Gestaltung von informatischer Bildung dar.
  • Didaktische Relevanz
    • Der Beitrag ist in seinen didaktischen Überlegungen für das Lehren und Lernen von Informatik bedeutsam.
  • Nachvollziehbarkeit
    • Der Beitrag liefert für interessierte Lehrende konkrete Anregungen zur Nutzung im eigenen Umfeld.
  • Darstellung der Erfahrungen
    • Der Beitrag stellt die Entscheidungen für die didaktisch-methodische Gestaltung nachvollziehbar dar und begründet sie.
  • Vielfalt
    • Die Beiträge werden in der Gesamtsicht nachrangig auch danach ausgewählt, dass eine möglichst große Vielfalt für die Tagung erzielt wird.
 

Einreichungen

Downloads

Beachten Sie bitte, dass wir die Frist zur Einreichung der Abstracts (jetzt: 31.01.2017) und den Einsendeschluss für vollständige Einreichungen (jetzt: 14.02.2017) verlängert haben.