Archiv

  • Vortrag "Friedrich II. als Philosoph. Aufgeklärte Gesellschaftskritik als Mittel der Selbstinszenierung", Referent: Prof. Dr. Andreas Pečar (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) im Rahmen der Ringvorlesung "Autonomieversprechen und Kollektivität" des Graduiertenkollegs "Selbstbildungen" und des Promotionsprogramms "Kulturen der Partizipation", 25.04.2016, 18-20 Uhr, BIS-Saal.

    Der preußische König Friedrich II. war als Person zunächst und vor allem eingebettet in die Herrscherfamilie, genauer die Dynastie der Hohenzollern. Als König war er außerdem prominenter Teilnehmer der europäischen Fürstengesellschaft. In seinem Beitrag untersucht Andreas Pečar , wie die Selbststilisierung Friedrichs als Philosoph – als selbstgewählte Praxis der Subjektivierung –  von ihm dazu genutzt wurde, sich in bestimmten kommunikativen Kontexten aus den gängigen sozialen Bezugsfeldern zu lösen (Adel / Dynastie / Fürstengesellschaft) und stattdessen seine Vergemeinschaftung mit einer anderen Gruppe zu betreiben: dem Kreis der philosophes in der gelehrten Öffentlichkeit. Im Vortrag soll zur Sprache kommen, welche Vorteile sich Friedrich von dieser Art der Selbstdarstellung erhofft haben mochte und welche Folgen mit ihr einhergingen.

  • Vortrag "Honestas and the Science of Living in Early Modern England", Referent: Prof. Dr. Phil Withington (Department of History, The University of Sheffield), Zeit und Ort: Dienstag, 20.01.2015, 18.00 Uhr im Bibliothekssaal.
    Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Subjektivierung als 'Verhandlung' von Grenzen". Weitere Informationen finden Sie hier.
  • Tagung der NESICT vom 1. bis 3. Sept. 2011: Vom 1.-3. September 2011 fand auf dem Campus Haarentor (A5 1-160) die Tagung "Diasporas as Translocal Societies" der NESICT (Networks, Economic ans Social Interaction and Cultural Transfer in Northern Europe) statt. Den Info-Flyer zur Tagung finden Sie hier.
  • Die DFG fördert das Graduiertenkolleg 1608/1 "Selbst-Bildungen. Praktiken der Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive" ab dem 1. Oktober 2010 für zunächst viereinhalb Jahre mit mehr als einer Million Euro. Das Graduiertenkolleg untersucht die Frage nach dem Subjekt abweichend vom Alltagsverständnis. Auf den ersten Blick stellt sich diese Frage erst im Zeitalter des Internets, dessen unzählige Foren die Möglichkeit zu bieten scheinen, sich ständig neu zu erfinden. Aber lassen sich vergleichbare Phänomene womöglich bereits in der Geschichte finden? Während sich wissenschaftliche Diskurse bislang vor allem auf die theoretische Frage konzentriert haben, was das Subjekt sei und ab wann in der Geschichte von einem Subjekt gesprochen werden könne, befasst sich das Graduiertenkolleg mit der historischen Dimension von Selbst-Bildungen. Zur Homepage des Graduiertenkollegs.
  • Die Volkswagenstiftung bewilligt im Rahmen der Initiative „Forschung in Museen“ Fördermittel in Höhe von 395.000 Euro für das Kooperationsprojekt "Hinter dem Horizont...- Bäuerlich-bürgerliche Eliten in den friesischen Marschen und den angrenzenden Geestgebieten. Dokumentation, Erforschung und Präsentation des Bestandes an Sach- und Schriftkultur (2. Hälfte 17. bis 1. Hälfte 19. Jahrhundert)". Beteiligt sind das Museumsdorf Cloppenburg, das Schloßmuseum Jever, das Niedersächsische Landesarchiv - Staatsarchiv Oldenburg sowie die Abteilung Frühe Neuzeit der Universität Oldenburg. Zur Pressemitteilung der Volkswagenstiftung. Die Pressemitteilung als Download.

Neuerscheinung 2009

 

[Rezension bei sehepunkte.de]

  • In der Uni-Info 3/09 wurde das Projekt "Geistesblitze" vorgestellt: Acht Studierende begeben sich auf die Spurensuche von Oldenburger ErfinderInnen, WissenschaftlerInnen und ForscherInnen aus vier Jahrhunderten. Zum Artikel in der Uni-Info.Einen weiteren Artikel in der NWZ finden Sie hier.
  • Seit dem 23. Februar 2009 besteht eine neue ERASMUS-Partnerschaft für den Master "Europäische Geschichte" (Schwerpunkt Frühe Neuzeit). Über den regelmäßigen Austausch von Studierenden im Master-Programm hinaus wurde eine Dozentenmobilität vereinbart. Derzeit wird eine Forschungskooperation zwischen der Universität Oldenburg und der Uppsala University, Schweden entwickelt. Ansprechpartner ist Prof. Freist.