Center for Migration, Education and Cultural Studies

Workshops – Pädagogik des 21. Jahrhunderts, Fragen zu globaler Ungleichheit und Bildung

Workshop 01 – Verdrängte Biographien an globalhistorischen Erinnerungsorten. Bildungspotentiale verwobener Geschichten

Prof. Dr. Iman Attia, Ozan Keskinkilic & Olga Gerstenberger (Alice-Salomon-Hochschule Berlin)

Iman Attia, Dr. phil., Professorin an der Alice Salomon Hochschule Berlin, Forschungsschwerpunkte: interdisziplinäre, vergleichende und relationale Rassismusforschung; Orientalismus, antimuslimischer Rassismus und Islamophobia; historisch-politische Bildung; aktuelles Forschungsprojekt: Erinnerungsorte. Vergessene und verwobene Geschichten; letzte Buchpublikation: Dominanzkultur reloaded. Neue Texte zu gesellschaftlichen Machtverhältnissen und ihren Wechselwirkungen (Co-Edition, Transcript, 2015).

Ozan Keskinkilic studiert Internationale Beziehung an der Freien Universität Berlin. Zu seinen Studienschwerpunkten gehören kritische Migrationsforschung, Rassismus, Kolonialismus und globale Ungleichheiten im historischen Kontext. Er ist Mitarbeiter im Praxisforschungsprojekt "Erinnerungsorte. Vergessene und verwobene Geschichten" an der Alice Salomon Hochschule Berlin und forscht zu Orientalismus, Rassismus und marginalisierten Narrativen in deutscher Geschichtsschreibung.

Olga Gerstenberger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Praxisforschungsprojekt "Erinnerungsorte. Vergessene und verwobene Geschichten" an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Sie studierte Politikwissenschaft an der Universität Bielefeld und hat einen vom DAAD geförderten Master in "Ideology and Discourse Analysis" (University of Essex). Sie engagiert sich in unterschiedlichen Film-und Bildungsprojekten, vor allem bei der Initiative with WINGS and ROOTS.

 

Workshop 02 – Für welche bzw. in welcher Gesellschaft bilden wir aus? – Alte Anfragen an Selbstverständnis und Handlungsroutinen von Hochschule neu gestellt

Prof. Dr. Annita Kalpaka (HAW Hamburg)

Die aktuelle migrationspolitische Lage können wir durchaus als Anfrage an unsere pädagogischen und didaktischen Konzepte aufnehmen, zumal in Hochschulen bzw. Studiengängen, die den Auftrag haben, für pädagogische Arbeitsfelder zu qualifizieren. Die Absolvent_innen werden - ob als Lehrende, Beratende, sozialpädagogisch Tätige, Forschende - in einer Migrationsgesellschaft tätig sein, die von Ungleichheit auf vielen Ebenen geprägt ist. Zwar sind Fragen sozialer Ungleichheit Gegenstand von Lehre und Forschung an Hochschulen. Seltener werden sie jedoch an das eigene Selbstverständnis, die institutionellen Routinen und die Normalität des Gemeinwesens Hochschule gerichtet. Maßnahmen aus aktuellem Anlass, die darauf abzielen, Angebote für Geflüchtete zu schaffen bzw. ihre „Studierfähigkeit“ zu prüfen, sind meistens additiver Art und in der Regel nicht so ausgerichtet, Funktionsweisen, Curricula, Personalpolitik u.ä. grundsätzlich zu befragen.

Im Rahmen des Workshops werden anhand von Beispielen verschiedene Dimensionen bei dem Anstoßen von Veränderungsprozessen an Hochschulen exemplarisch herausgearbeitet. Strukturierende Fragen können sein: Was können wir aus Prozessen entlang des Paradigmas „Interkulturelle Öffnung“ lernen? Welche Fragen stellen sich in solchen Veränderungsprozessen? Welche Interventionen auf welchen Ebenen könnten sinnvoll sein bzw. welche Diskurse und Widerstände tauchen in den konkreten Versuchen auf? Welche Möglichkeiten ggfs. auch Hindernisse ergeben sich durch bisherige Internationalisierungs-, Diversity- und Gleichstellungsstrategien in der jeweiligen Bildungsinstitution auf dem Weg zur Entwicklung einer Vision von Hochschule in der Migrationsgesellschaft?

Erfahrungen und Expertise der Teilnehmenden sind konstitutiver Bestandteil des Workshops.

 

Workshop 03 – (Trans-)nationale Bildungsräume, Ungleichheit und Handlungsfähigkeit in der Flüchtlingsforschung

  Prof. Dr. Joachim Schröder (Universität Hamburg) & Prof. Dr. Louis Henri Seukwa (HAW Hamburg)

Die Operationalisierung des sog. ressourcenorientierten Ansatzes in pädagogischen Praxisfeldern mit Flüchtlingen ist stark davon abhängig, wie die Benachteiligungen, die durch den fremd- bzw. transnationalen Erwerbskontext von Kompetenzen in Migrationssituationen entstanden sind, zugunsten der Geflüchteten produktiv bewältigt werden können. Ausgehend von der Kontextabhängigkeit von Kompetenzen und der Feststellung, dass Kompetenzen –  und nicht nur Qualifikationen – sowohl für die individuelle Handlungsfähigkeit als auch für die gesellschaftliche Teilhabe von Geflüchteten  von erheblicher Bedeutung sind, setzt sich der Workshop mit den Modalitäten des Transfers und der Nutzbarmachung von mitgebrachten Kompetenzen im Kontext der transnationalen Migration auseinander. Der theoretischen und empirischen Klärung einiger dieser Modalitäten, gilt folglich das Erkenntnisinteresse dieses Workshops. 

Prof. Dr. Joachim Schroeder, Pädagogik bei Beeinträchtigungen des Lernens an der Fakultät Erziehungswissenschaften der Universität Hamburg. Arbeitsschwerpunkte: Entwicklung von Bildungs- und Erwerbsverläufen unter Bedingungen von Armut und Migration, funktionaler Analphabetismus, zielgruppenspezifische Schulkonzepte, soziale Bildungsarbeit.

Prof. Dr. Louis Henri Seukwa,  Fakultät für Wirtschaft und Soziales der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg. Arbeitsschwerpunkte: erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung, Resilienzforschung und Bildung unter Bedingungen von Flucht und Asyl, postkoloniale Ansätze in der Migrationsforschung, kritische Kompetenzforschung, Bildungsprozesse im non formalen und informellen Sektor.

   

Workshop 04 – Von Abschiebung bedrohte Kinder und Jugendliche – Fallarbeit zu Herausforderungen und Handlungsoptionen im schulischen Kontext

Dr. Dita Vogel (Universität Bremen)

Mit einem Input zu quantitativen Entwicklungen und Typen pädagogischer Fragen wird Dita Vogel in das Thema einführen. Aktuelle und vergangene Fälle der Teilnehmenden können eingebracht werden, eine Teilnahme ist jedoch auch ohne bisherige Erfahrung mit dem Thema sinnvoll. Je nach Zusammensetzung der Teilnehmenden werden Herausforderungen in exemplarischen und realen Fällen in Gruppen analysiert. Anschließend werden die Ergebnisse gemeinsam ausgewertet, um ein umfassendes Bewusstsein der in den Situationen enthaltenen Herausforderungen zu entwickeln und Ideen für am Kind orientierte, stimmige und realistische Handlungsperspektiven zu entwickeln.

Dr. Dita Vogel forscht und lehrt als Senior Researcher im Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung an der Universität Bremen. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt im Umgang von Schule und Gesellschaft mit Migration einschließlich irregulärer Migration und Menschenhandel. Vogel unterstützt die Evaluation von Praxisprojekten des Arbeitsbereichs und lehrt interkulturelle Bildung für künftige Lehrkräfte sowie ErziehungswissenschaftlerInnen und internationale Studierende.

 

Workshop 05 – Anerkennung und (Re)Produktion von Differenz: Reflexionen aus einem Studiengang für (geflüchtete) Migrant_innen

Fatoş Atali-Timmer, Andrea Hertlein, Prof. Dr. Rudolf Leiprecht & Prof. Dr. Paul Mecheril (Universität Oldenburg)

 

Der bisher drittmittelfinanzierte berufsbegleitende Studiengang „Interkulturelle Bildung und Beratung“ (Bachelor of Arts) an der Fakultät Bildungs- und Sozialwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg bietet explizit für Migrant/innen und Geflüchtete mit erziehungs- und sozialwissenschaftlicher Ausbildung einen im deutschen Raum bisher einmaligen Studiengang auf universitärem Bachelor-Niveau an. Der Studiengang richtet sich an Studierende, die im Ausland ihre Hochschulberechtigung erworben haben, dort ein Studium in einem der Pädagogik/Erziehungswissenschaft verwandten Fach begonnen oder abgeschlossen haben und auf praktische Erfahrungen in (so­zial-) pädagogischen Handlungsfeldern zurückgreifen können. Ziel des Studienangebots ist es, einen besseren Einstieg in pädagogische Berufe in Deutschland auf Grundlage eines in Deutschland anerkannten akademischen Abschlusses zu ermöglichen und zugleich (bei Bedarf) eine Fortsetzung der Bildungsbiographie im Bereich von Masterstudiengängen möglich zu machen. Es liegen Erfahrungen und Erkenntnisse aus mittlerweile vier Studiendurchgängen des Bachelorstudienganges vor.

Im Workshop möchten wir die Konzeption des Studiengangs vorstellen und auf einer übergeordneten Ebene einige Problemzusammenhänge zielgruppenspezifischer Bildungsangebote in der Migrationsgesellschaft mit den Teilnehmer/innen des Workshops diskutieren. So ist die Berücksichtigung und Anerkennung unterschiedlicher Bildungsvoraussetzungen, wie im Studiengang, zwar sinnvoll und auch notwendig. Sie trägt aber auch zu Prozessen der organisatorischen und bildungsinstitutionellen Konstruktion, Hervorhebung und Besonderung einer Gruppe bei. Ziel des Workshops ist es, das allgemeine Spannungsverhältnis zwischen Anerkennung und Othering auch mit Bezug auf die professionellen Erfahrungen aller Teilnehmer/innen in einen Raum des Austauschs und der Reflexion zu thematisieren und Konsequenzen für pädagogische Professionalität unter (welt-)migrationsgesellschaftlichen Bedingungen zu markieren.

Fatoş Atali-Timmer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Pädagogik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Mitglied im Center for Migration, Education and Cultural Studies (CMC)

Andrea Hertlein, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Pädagogik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Mitglied im Center for Migration, Education and Cultural Studies (CMC)

Rudolf Leiprecht, ist Professor für diversitätsbewusste Sozialpädagogik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und stellvertretender  Direktor des Center for Migration, Education and Cultuarl Studies (CMC)

Paul Mecheril, ist Professor für Migration und Bildung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Direktor des Center for Migration, Education and Cultural Studies (CMC)

 

Workshop 06 – "und das ist die Klasse für die Turnhallenkinder" – Vorbereitungsklassen für neu zugezogene Kinder und Jugendliche, eine Bestandsaufnahme

Prof. Dr. Juliane Karakayali (Evangelische Hochschule Berlin) & Dr. Birgit zur Nieden (HU Berlin)

Die aktuell hohe Zahl der nach Deutschland Einwandernden mit Kindern wirft einmal mehr die Frage des Umgangs der Institution Schule mit Migration auf. Trotz sehr unterschiedlicher rechtlicher Rahmenbedingungen werden in fast allen Bundesländern für die Kinder Geflüchteter separate Vorbereitungsklassen an Regelschulen eingerichtet, in denen diese zunächst Deutsch lernen sollen. Die konkrete Ausgestaltung dieser Klassen hinsichtlich der dort beschäftigten Lehrkräfte, des Curriculums und der Richtlinien für den Übergang in die Regelklassen unterscheiden sich dabei stark, da die Vorgaben große Spielräume zulassen. In dem Workshop werden erste Ergebnisse eines durch das Kanzleramt finanzierten Forschungsprojekts vorgestellt, für das Willkommensklassen an Grundschulen in Berlin untersucht werden. Dabei werden die Befunde vor dem Hintergrund anderer Formen der segregierten Beschulung entlang der natio—ethno-kulturellen Herkunft diskutiert. Der Workshop bietet Gelegenheit für einen Austausch, um Praktiken und Erfahrungen auch aus verschiedenen Bundesländern zusammen zu tragen und zu diskutieren.

Juliane Karakayali ist Professorin für Soziologie an der evangelischen Hochschule Berlin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Migration, Rassismus und Geschlechterverhältnisse- Aktuell erforscht sie mit Birgit zur Nieden im Rahmen eines durch das Bundeskanzleramt geförderten  Projekts die Umsetzung der sog. „Willkommensklassen“ in Berlin.

Birgit zur Nieden ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialwissenschaften der HU Berlin und Mitglied des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung. Sie arbeitet zu Migrationspolitiken und - debatten, Rassismus, Gender und sozialer Ungleichheit und erforscht aktuell mit Juliane Karakayali im Rahmen eines durch das Bundeskanzleramt geförderten  Projekts die Umsetzung der sog. „Willkommensklassen“ in Berlin.

 

Workshop 07 – Intersektionale und feministische Perspektiven auf Gender und Geflüchtete. Transfer von Forschung und Praxis Sozialer Arbeit

Prof. Dr. Sabine Hess (Universität Göttingen) & Dipl. Soz. Päd Michael Tunç (Technische Hochschule Köln)

Migrations- und Grenzregime sowie gesellschaftliche Umgangsweisen mit Geflüchteten im Land, auch in der Sozial- und Bildungsarbeit, sind vergeschlechtlicht strukturiert. Erst seit 2005 existiert in Deutschland geschlechtsspezifische Verfolgung als Asylgrund. In der Praxis werden diese jedoch nicht immer anerkannt, so dass Betroffene aktuell mangelhaft geschützt sind.

Dichotome Konstruktionen von Männlichkeit und Weiblichkeit beherrschen die öffentlichen und medialen Diskurse um Fluchtmigration, in denen oft sexistische und rassistische Argumentationen ineinandergreifen. Sie dienen oft auch der Ausgrenzung Geflüchteter oder als Legitimation für Asylrechtsverschärfungen, wie im Falle der Kölner Gewaltvorfälle zu Silvester.

Spezifische Bedarfe gesundheitlicher und psychologischer Versorgung geflüchteter Mädchen und Frauen sind in Fachkreisen zwar bekannt und es bestehen einige gute Ansätze, jedoch werden sie immer noch nicht verwirklicht. Aus queer-feministischer wie rassismuskritischer Perspektive ginge es dabei zum einen um die Anerkennung besonderer Schutzbedarfe geflüchteter Frauen und Männer, insbesondere auch hinsichtlich von homo-, trans- und intersexuell bzw. queer positionierten Geflüchteten. Zum anderen geht es aber auch darum, eine besondere Sensibilität dahingehend zu entwickeln, wie „Vulnerabilität“ und der „wehrlose, schutzbedürftige Frauenkörper“ in orientalistischer Weise zur Differenzsetzung eingesetzt wird.

Andererseits will der Workshop auch jene Diskurse zu Flucht und Männlichkeiten rekonstruieren und kritisch hinterfragen, in denen geflüchtete (junge) Männer vor allem als Gewalt- und Bedrohungspotential für Frauen, Gleichstellungswerte und (die Sicherheit in) Deutschland insgesamt beschrieben wurden bzw. noch immer werden.

Gefragt wird in intersektionaler Perspektive: Wie kann eine inklusive und an Menschenrechten orientierte Flüchtlingssozialarbeit geschlechterreflektierte Ansätze entwickeln, um frauen- und männerspezifischen Bedarfslagen gerecht zu werden? Wie können emanzipative Ansätze gestaltet werden ohne die Schutzbedürfnisse von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen gegeneinander auszuspielen?

Prof. Dr. Sabine Hess, Universität Göttingen

Institut für Kulturanthropologie / Europäische Ethnologie

Labor für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung

Dipl. Soz. Päd. Michael Tunҫ, Doktorand

TH Köln, Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften

 

   

Workshop 08 – Learning Communities: Angebote für das Lernen von Lehrenden über (erzwungene) Migration und Alltagsrassismus

Dr. Arata Takeda (Freie Universität Berlin) & Elisabeth Rangosch-Schneck (HdM Stuttgart)

Learning Communities: verstanden als professionelle Lerngemeinschaften von Lehrenden, insbesondere im Kontext Schule, als Lerngelegenheiten, die aus Sicht der lernenden Lehrpersonen „wirken“ (OECD, TALIS 2013). Der Gedanke eines Lernens, das auch als partizipativ, aktiv, kooperativ umschrieben wird, die Lernenden als Experten voraussetzt usw., ist nicht neu; gleichzeitig erweitern sich durch die Nutzung digitaler Medien die Möglichkeiten kollaborativer (Lern)Prozesse, konnektivistischen Lernens. Viele Fragen sind hier noch offen, ein kritischer Blick auf reale Angebote und deren Nutzung angebracht, und dennoch erscheint gerade in der Auseinandersetzung mit (erzwungener) Migration, Erziehung und Bildung eine Chance gegeben, Lernenden (lernenden Lehrpersonen!) eine (selbst)kritische Reflexion eigener Vorannahmen, alltäglicher rassistischer Deutungsmuster und diffuser Abwehrreaktionen zu ermöglichen. Dabei geht es um ein ergebnisoffenes Hinterfragen gängigen Denkens und Wissens über Eigenes und Fremdes, ein gegenseitiges Sich-Einlassen auf „andere“ Blickwinkel und Narrative und, damit einhergehend, nicht zuletzt auch darum, über gesellschaftlich zukunftsfähige Ansätze in der Vermittlung von Sprache(n), Kultur(en) und Werten nachzudenken. Im Workshop möchten wir die Diskussion um diese zentralen Fragen und Inhalte der Lehrerbildung mit dem Austausch über die Erfahrungen des „Wie“, der Gestaltung von Lerngelegenheiten für Lehrpersonen verbinden und am Beispiel der „Learning Communities“ (offline und online) Anregungen und Impulse für die Lehrerbildung erarbeiten.

Elisabeth Rangosch-Schneck, Dipl. Bibliothekarin. Studium der Geschichte und Politik in Stuttgart und Heidelberg, Zusatzstudium der Erwachsenenbildung an der FernUniverstät Hagen. Seit 2005 tätig in der Lehrerausbildung (u. a. Universität Marburg und Tübingen) und Lehrerfortbildung. Seit 2012 Herausgeberin der Buchreihe migration + lehrerbildung im Schneiderverlag Hohengehren. Aktuell: Lehrbeauftragte für „Interkulturelle Kommunikation“ an der Hochschule der Medien (HdM) Stuttgart.

Dr. Arata Takeda, Literatur- und Kulturwissenschaftler. Studium der Germanistik, Romanistik und Komparatistik in Tokio, Tübingen und Venedig, Forschung und Lehre in Tübingen, Wien, Chicago und Paderborn. Seit 2015 tätig an der Freien Universität Berlin. Er schrieb u. a. das Buch „Wir sind wie Baumstämme im Schnee. Ein Plädoyer für transkulturelle Erziehung“ (Münster 2012), in dem er dafür plädiert, in der Erziehung in der Einwanderungsgesellschaft über kulturelle Differenzen hinauszudenken.

 

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