Preise und Auszeichnungen


Sebastian Decker und Crispin Reinhold erhalten OLB/EWE-Preis für studentische Leistungen

Für „besondere Leistungen im Studium“ sind am 29. Mai 2012 zehn Studierende der Universität Oldenburg mit dem OLB/EWE-Preis ausgezeichnet worden. Die Jury bewertete herausragende Studienleistungen wie sehr gute Prüfungsnoten und kurze Studienzeiten, aber auch außergewöhnlichen Einsatz in Projekten und Initiativen und ehrenamtliches Engagement. Bei der Feier waren Prof. Dr. Gunilla Budde, Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Florian Maaß und Andreas Discher von der EWE AG sowie Marc Arkenau, Ann-Kristin van Dülmen und Britta Stichmüller von der OLB anwesend.

Die mit 500 Euro dotierten Einzelpreise gingen an Anjo Appelhans (Musik/Geschichte), Sebastian Decker (Chemie), Franziska Füller (Sozialwissenschaften), Elsa Gieseke (Englisch/Kunst), Maike Franziska Osterburg (Sonderpädagogik/Elementarmathematik), Fabio Priano (Sonderpädagogik/Geschichte), Siri Rackebrandt (Marine Umweltwissenschaften), Andreas Rehfeldt (Wirtschaftsinformatik), Crispin Reinhold (Chemie) und Julia Twachtmann (Sonderpädagogik/Kunst und Medien).






M.Sc. Martina Würdemann erhält Promotionsstipendium der Heinz Neumüller Stiftung

Die Chemikerin Martina Würdemann wird bei der Arbeit an ihrer Dissertation, die sie derzeit im Arbeitskreis von Prof. Dr. Jens Christoffers (IRAC) anfertigt, monatlich mit je 400 Euro gefördert. Der Förderungszeitraum beträgt zwölf Monate.

In ihrer Dissertation beschäftigt sich Frau Würdemann mit der Synthese neuer N-heterocyclischer Verbindungen für die kombinatorische Chemie.






M. Sc. Jan Mitschker erhält Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes

Der Chemiker Jan Mitschker wird im Rahmen seines Promotionsvorhabens im Arbeitskreis von Prof. Dr. Thorsten Klüner (Institut für Reine und Angewandte Chemie, Theoretische Chemie) von der Studienstiftung des deutschen Volkes mit monaltich 1.150 € für zunächst zwei Jahre gefördert. Gegenstand der Dissertation ist die möglichst exakte theoretische Beschreibung der Spaltung von Wasser an Titandioxidoberflächen als Grundlage einer wasserstoffbasierten Energieversorgung. Mit modernsten Methoden der Quantenchemie und Quantendynamik werden dabei unter Verwendung lokaler und nationaler Supercomputer neuen Reaktionswege und Mechanismen erforscht, die fundamentale Einblicke in photokatalytische Prozesse an Festkörperoberflächen ermöglichen werden.






Auszubildende Lene Meiners erhält Ausbildungspreis des Alfred-Wegener-Instituts

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Oldenburg. Der erste und der dritte Preis des AWI-DKB-Ausbildungspreises ist gestern an Auszubildende der Universität Oldenburg verliehen worden. Die feierliche Überreichung fand im Klimahaus Bremerhaven statt. Lene Meiners, Auszubildende am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM), erhielt den ersten Preis im Wert von 2.500 Euro. Der dritte Preis in Höhe von 1.000 Euro ging an Hauke Fieber, Auszubildender der Elektronikwerkstatt. Mit dem AWI-DKB-Ausbildungspreis zeichnet der Förderverein des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Kooperation mit der Deutschen Kreditbank (DKB) erstmalig außergewöhnliche Leistungen in der beruflichen Ausbildung in Einrichtungen der Polar- und Meeresforschung aus. Er wird künftig alle zwei Jahre vergeben.

Frau Meiners ist Chemielaborantin im dritten Lehrjahr. Sie habe durch ihre Mitarbeit einen hohen Beitrag zum Fortschritt und zur Qualität der Forschung am ICBM geleistet, so die Begründung der fünfköpfigen Jury. Die Chemielaborantin ist maßgeblich an der chemischen Analyse von Tiefseesedimenten des Südostatlantiks beteiligt. Mit Hilfe der so gesammelten Daten soll die klimagesteuerte Verschiebung der Vegetationsgürtel im südlichen Teil Afrikas in den letzten beiden Warm-/Kaltzeitzyklen rekonstruiert werden. "Die Spurenanalyse, die Frau Meiners für unsere Forschungsgruppe durchführte, erfordert ein Höchstmaß an Präzision und Geschick", betont Prof. Dr. Jürgen Rullkötter, Direktor des ICBM und Leiter der Arbeitsgruppe für Organische Geochemie.






Chemielaborantin der Universität Oldenburg unter den "Berufsbesten"

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Oldenburg. Als eine der Prüfungsbesten des Bezirks Oldenburg wurde die an der Universität Oldenburg ausgebildete Chemielaborantin Katrin Reinken Ende August im Rahmen einer Feierstunde in der Weser-Ems-Halle ausgezeichnet. Insgesamt ehrte die Industrie- und Handelskammer (IHK) Oldenburg 150 AbsolventInnen aus dem kaufmännischen, kaufmännisch-verwandten sowie dem gewerblich- technischen Bereich.
Reinken hat ihre Ausbildung am Institut für Reine und Angewandte Chemie (IRAC) bzw. am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) absolviert und im Juni ihre Abschlussprüfung mit der Gesamtnote 1,2 abgelegt. Aufgrund ihrer herausragenden Leistungen konnte sie die Ausbildungsdauer um ein halbes Jahr verkürzen.
In den vergangenen Jahren sind zahlreiche Auszubildende der Universität aus Berufswettbewerben auf Kammer-, Landes- und Bundesebene als Sieger hervorgegangen. Zuletzt wurde Jannis Weihe, ehemaliger Auszubildender zum Systemelektroniker, Landessieger beim Leistungswettbewerb der Handwerksjugend 2010.






M.Sc. Timo Stalling erhält Promotionsstipendium der Heinz Neumüller Stiftung

Der Chemiker Timo Stalling wird bei der Arbeit an seiner Dissertation, die er derzeit im Arbeitskreis von Prof. Dr. Jürgen Martens (IRAC) anfertigt, monatlich mit je 400 Euro gefördert. Der Förderungszeitraum beträgt zwölf Monate.

In seiner Dissertation beschäftigt sich Timo Stalling mit der Synthese und Reaktivität von heterocyclischen Iminen sowie mit Mehrkomponentenreaktionen.






Stiftung Nord-West vergibt Promotionsstipendium an Oldenburger Chemiker

Oldenburg. Der Chemiker Jörn Bruns erhält für sein Promotionsvorhaben am Institut für Reine und Angewandte Chemie (IRAC) der Universität Oldenburg das diesjährige Stipendium der Stiftung Metallindustrie im Nordwesten. [mehr...]






Prof. Dr. Katharina Al-Shamery mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt

Frau Prof. Dr. Katharina Al-Shamery wurde für Ihre Verdienste in Wissenschaft und Forschung mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland geehrt. In einer Feierstunde am 4.3.2011 übergab Ministerin Prof. Dr. Johanna Wanka die vom Bundespräsidenten verliehene Auszeichnung. [mehr...]






"Gmelin-Beilstein-Denkmünze an Prof. Dr. Jürgen Gmehling
verliehen"

"Auf der 6. German Conference on Chemoinformatics, die vom 7.- bis 9.
November 2010 in Goslar stattfand, wurde Herrn Prof. Dr. Jürgen Gmehling
die Gmelin-Beilstein-Denkmünze der Gesellschaft Deutscher Chemiker
(GDCh) verliehen.

Die GDCh verleiht die Gmelin-Beilstein-Denkmünze seit 1954 an
Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen für besondere Verdienste um die
Geschichte der Chemie, die chemische Literatur oder die
Chemieinformation. Prof. Dr. Jürgen Gmehling erhält die Silbermedaille,
verbunden mit einem Preisgeld von 7.500 Euro, für seine bahnbrechenden
Arbeiten auf dem Gebiet der Stoffdatenbanken und zur
Stoffdatenvorhersage für die chemische Industrie und Verfahrenstechnik.
Seine Methoden und die Ergebnisse seiner Arbeiten kommen weltweit sowohl
in der akademischen Forschung als auch in der industriellen Praxis zum
Einsatz. Gmehling wurde 1946 in Duisburg geboren, absolvierte eine Lehre
zum Chemielaboranten an der Duisburger Kupferhütte, studierte dann in
Essen Chemieingenieurwesen und schließlich Chemie an den Universitäten
Dortmund und Clausthal. Nach einem Forschungsaufenthalt 1982 in Berkeley
(USA), habilitierte er sich 1982."






Prof. Dr. Frank Rößner ist während eines Gastaufenthalts an der Staatlichen Universität Woronesh (Russland) im September 2010 die Ehrendoktorwürde verliehen worden. Prof. Dr. Rössner erhielt die Auszeichnung für die Entwicklung von Kontakten zwischen der Universität Woronesh und der Universität Oldenburg. Prof. Dr. Wladimir Titow, Rektor der Universität Woronesh, überreichte Prof. Dr. Rößner, der in den 1970er Jahren in Woronesh studierte und sein Diplom in Chemie ablegte, die Ehrendoktor-Urkunde.




15.9.2010 Dr. Izabella Brand, Habilitandin in der Arbeitsgruppe Wittstock, IRAC erhält den erstmals vergebenen und mit 1700 Euro dotierten Joachim Walter Schultze-Preis der Arbeitsgemeinschaft Elektrochemischer Forschungsreinrichtungen e.V. geehrt. Mit Preisverleihung werden ihre Forschungen zur Bindung von Proteinen an Glucolipid-haltige Modellmembranen unter dem Einfluss elektrischer Felder gewürdigt. Sie nutzt dafür spektroelektrochemische Verfahren.


14.9.2010 Dr. Sascha Pust erhielt für seine am IRAC, Arbeitsgruppe Wittstock, angefertigte Promotion den mit 1000 Euro dotierten Förderpreis auf dem Gebiet der Angewandten Elektrochemie, die die Fachgruppe Angewandte Elektrochemie anlässlich der Tagung "Electrochemistry 2010 - From microscopic understanding to global impact" in Bochum überreichte. Dr. Pust arbeitet zur Zeit am Forschungszentrum Jülich.


Neumüller-Stiftung vergibt Stipendien

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Acht Promotionsstipendien vergibt die Heinz-Neumüller-Stiftung an Studentinnen und Studenten aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaft, Biologie, Physik und Chemie der Universität Oldenburg. Die Stipendiaten Tobias Menz, Daniel Vinke, Stefan Schwarzer, Almuth Schwäblein, Christine Hein, Bastian Epp, Oliver Meyer und Ingo Schillgalies (v.l. mit Blumenstrauß) werden 12 Monate lang mit je 400 Euro bei der Arbeit an ihrer Dissertation finanziell gefördert. Neben ihnen Vorstandsmitglieder der Stiftung, die bereits mehr als 380 000 Euro für den Zweck ausgab.

Stipendiaten aus der Chemie: Almuth Schwäblein, Oliver Meyer, Ingo Schillgalies und Stefan Schwarzer


Herr Nils Ohmer hat den Weser-Ems-Wissenschaftspreis erhalten. Er hat ein Doppelstudium Dipl.-Chem./Dipl.-Physik absolviert. Die von Professor Dr. F. Rößner betreute Diplomarbeit wurde bei Risoe (DK) auf dem Gebiet der Hochtemperaturbrennstoffzellen angefertigt.


Drei Stipendien von der Peter-Waskönig Stiftung

Die Peter-Waskönig Stiftung hat am 27. Oktober drei Studierenden, die sich durch besondere Initiative , Können und Verantwortung ausgewiesen haben, mit je einem Stipendium in Höhe von 2.100 Euro ausgezeichnet. Dr. h. c. Peter-Waskönig, Unternehmer und Ehrenvorsitzender der Univversitätsgesellschaft Oldenburg e. V., vergab die Auszeihnung an Lea Fasshauer (Sonderpädagogik), Andreas Peter (Mathematik) und Gero Harzmann (Chemie). Die Förderung soll die wissenschaftliche Arbeit der Studierenden in der Studienabschlussphase unterstützen.


Heinz Neumüller Stiftung vergibt sieben Promotionsstipendien

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NWZ 09.04.2008


Professor Dr. Harald Gröger wird anlässlich der Chemiedozententagung am 31. März 2008 in Kaiserslautern von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) ausgezeichnet. Gröger wird mit dem Carl-Duisberg-Gedächtnispreis für seine Leistungen in der organischen Synthesechemie sowie für seinen vorbildlichen Brückenschlag zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung auf dem Gebiet der "weißen" Biotechnologie ausgezeichnet.

Gröger studierte nach dem Vordiplom an der Universität Erlangen-Nürnberg von 1991 bis 1994 Diplom-Chemie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Nach der Promotion an der Universität Oldenburg 1997 (Arbeitskreis von Prof. Dr. Jürgen Martens im Fachbereich Chemie) und einem Postdoc-Aufenthalt an der Universität von Tokio als Stipendiat der Japan Science and Technology Corporation war er von 1998 bis 2006 in der industriellen Forschung bei den Chemieunternehmen SKW Trostberg AG und Degussa AG tätig, wobei der Fokus seiner Forschungsarbeiten auf den Gebieten der enantioselektiven Synthese und "weißen" Biotechnologie lag. Als zuletzt Senior Project Manager des Service Center Biocatalysis der Degussa AG (heute: Evonik Degussa GmbH) leitete er ein Forschungslabor, ein Pilottechnikum und ein BMBF-Projekt zur "Nachhaltigen BioProduktion". 2006 führte ihn sein Weg zurück an die Universität Erlangen-Nürnberg, wo er eine Professur für Organische Chemie annahm.

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Dr. Tönjes de Vries­, Lehrer am Gymnasium Bad Zwischenahn und Absolvent der Universität Oldenburg, wurde von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) mit dem Manfred und Wolfgang Flad-Preis gewürdigt. Der mit 4.000 Euro ausgestattete bundesweite Preis wird alle zwei Jahre vergeben und gilt als die bedeutendste Auszeichnung auf dem Gebiet der Chemie-Didaktik. De Vries hat in der Oldenburger Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Walter Jansen und Prof. Dr. Ilka Parchmann studiert und promoviert.


Der DAAD bewilligte dem Oldenburger Chemiestudenten Robert Stade für die Dauer von 5 Monaten ein Stipendium zur Finanzierung eines Studienaufenthaltes an der Texas A&M University in den USA. Im Rahmen seiner Diplomarbeit wird Herr Stade dort immobilisierte Katalysatoren für die Organische Synthese herstellen und diese hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit untersuchen. Das Forschungsprojekt ist Teil einer Kooperation zwischen den Arbeitskreisen von Prof. Dr. Sven Doye (Universität Oldenburg) und Prof. Dr. Janet Blümel (Texas A&M University).

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Dipl. Chemiker Robin Panisch, der zurzeit seine Promotion in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Thomas Müller am Institut für Reine und Angewandte Chemie der Universität Oldenburg anfertigt, wird mit dem diesjährigen Dow Corning Young Scientist Award für seine richtungweisenden Arbeiten über die katalytischen C-F Aktivierung durch Disilylkationen ausgezeichnet. Der mit 700 € dotierte Preis wird am 11. September 2007 im Rahmen der 4th European Silicon Days in Bath/UK verliehen.


Den mit 10.000 € dotierten Literaturpreis des Fonds der Chemischen Industrie erhält in diesem Jahr ein Projektteam, das ein Lehrbuch für ein "Neues und nachhaltigeres organisch-chemisches Praktikum" erarbeitete, das im Internet unter http://www.oc-praktikum.de frei zugänglich ist. Der Oldenburger Chemiker Prof. Dr. Jürgen O. Metzger leitete eine der sechs ausgezeichneten Arbeitsgruppen und konzipierte mit seinem Team neuartige Experimente, die im organisch-chemischen Praktikum von den Studierenden unter dem Gesichtpunkt ökologischer Nachhaltigkeit durchgeführt werden können. An dem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt von 2001 bis 2003 geförderten Projekt waren außerdem WissenschaftlerInnen der Technischen Universitäten Braunschweig und München sowie der Universitäten Bremen, Jena und Regensburg beteiligt. Das Preisgeld wird für die Weiterentwicklung und Aktualisierung des Internet-Auftritts genutzt.


Dr. Manuela Schiek, die Anfang 2007 an der Universität Oldenburg ihre Promotion im Fach Chemie mit Auszeichnung abgeschlossen hat und zurzeit in Soenderborg (Dänemark) am Mads Clausen Institut des Nanocenters NanoSYD tätig ist, erhält den diesjährigen Albert-Weller-Preis für herausragende Dissertationen auf dem Gebiet der Photochemie und Spektroskopie. Der mit 1000 Euro dotierte Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker und der Deutschen Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie wird der Preisträgerin am 8. August 2007 im Rahmen der Tagung der Fachgruppe Photochemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker in Köln überreicht.
Die auf Englisch verfasste Arbeit über Organische molekulare Nanotechnologie überzeugte das Preiskomitee, weil Schiek Meilensteine mit der Erzeugung neuartiger organischer Fasern setzen konnte. Aus diesen Fasern lassen sich eindimensionale Wellenleiter für die lange gesuchte Verbindung der makroskopischen mit der mikroskopischen Welt sowie Blaulicht emittierende Nanolaser oder organische Feldeffekttransistoren mit Nanometerdimensionen für die Optoelektronik der Zukunft erzeugen.
Dabei entwickelte Schiek neue Synthesen zur Erzeugung der molekularen Bausteine bei dem inzwischen in Bonn tätigen Professor für Organische Chemie, Prof. Dr. Arne Lützen, untersuchte die Bildung von Nanofasern mit Methoden der Physikalischen Chemie, die sie bei Prof. Dr. Katharina Al-Shamery erlernt hat, und testete die optischen Eigenschaften der neuen Materialien in einer Dänischen Arbeitsgruppe in der Physik bei Prof. Dr. Horst-Günter Rubahn. "Dr. Schiek ist ein ausgesprochenes Ausnahmetalent", so Al-Shamery, "da sie in allen drei Disziplinen eine gleich hohe Kompetenz entwickelt und so das international Aufsehen erregende Projekt zu einem außergewöhnlichen Erfolg geführt hat.


Zur Zeit sind drei Fellows des Hanse-Wissenschaftskollegs am Institut tätig: Dr. Amel Laref, AG Klüner, Dr. Justin Finnerty, AG Koch und Dr. Frank Balzer, AG Al-Shamery (16.11.2006)


Lars Brandt, der derzeit seine Promotion im Arbeitskreis von Prof. Jürgen Gmehling anfertigt, hat am 19.9.2006 ein Kongreß-Stipendium der Oldenburger Bankleiter erhalten. Dotiert ist der Preis mit 1250 Euro.


Auf der Nanotechnology in Northern Europe 2006, der größten Nanotechnologietagung in Nordeuropa, wurde der Posterbeitrag von Rainer Koch (Light Emitting Nanofibers from Functionalised para-Quaterphenylenes) mit dem Preis für den besten Posterbeitrag ausgezeichnet.


Der Oldenburger Chemiker Prof. Dr. Gunther Wittstock wurde von der International Society of Electrochemistry mit dem Klaus-Jürgen Vetter Preis 2005 geehrt. Mit der Verleihung würdigt die weltweite Fachgesellschaft den Beiträge Wittstocks zur Nutzung mikroelektrochemischer Methoden zur Untersuchung der Kinetik von Enzymen, die an technologisch wichtige Oberflächen gebunden wurden. Dabei gelang es Reaktionsketten im Sinne eines molekularen "Legobaukastens" mit neuen Methoden der Mikrostrukturierung aufzubauen und deren Verhalten durch mathematische Modelle zu erfassen. Die Arbeiten stellen wichtige Grundlagen dar, um zukünftig neue Funktionsmaterialien, die den Bauprinzipien der Natur nachempfunden sind, zu entwickeln und zu charakterisieren. Der sehr renomierte Preis wird ihm auf der nächsten Jahrestagung 2006 in Edinburgh verliehen.

Übrigens geht der alle zwei Jahre verliehene Vetter-Preis bereits das zweite Mal nach Oldenburg. Im Jahre 2001 erhielt Prof. Schlettwein (inzwischen Gießen) den Preis für die Untersuchung neuer Materialien für farbstoffsensibilisierte elektrochemische Solarzellen. Dies unterstreicht die internationale Sichtbarkeit der Impulse, die von dem jungen Forschungsschwerpunkt Funktionsmaterialien ausgehen, der sich mit dem Generationswechsel der Hochschullehrer an der Oldenburger Universität formiert.


Susanne Heinze, die derzeit ihre Promotion im Arbeitskreis von Dr. Arne Lützen anfertigt, hat ein Werner-Schwarze-Promotionsstipendium der Degussa-Stiftung erhalten.


Manuela Schiek, die derzeit ihre Promotion in den Arbeitskreisen von Dr. Arne Lützen und Prof. Katharina Al-Shamery anfertigt, hat am 13.6.2005 ein Kongreß-Stipendium der Oldenburger Bankleiter erhalten. Dotiert ist der Preis mit 1250 Euro (NWZ-Bericht vom 28.09.2005).


Für die besonderen Verdienste und seine herausragenden Leistungen wurde Prof. em. Walter Jansen am 14. April 2005 vom Rektor der Univeristät Danzig, Prof. Lammek, mit der Medaille der Universität Danzig ausgezeichnet.

Damit bedankte sich der Rektor für die langjährige Zusammenarbeit zwischen der Universität Danzig und dem Fachbereich Chemie Abt. Didaktik der Chemie. "Herr Jansen habe die Fachdidaktik nicht nur in Deutschland geprägt und vorangebracht, sondern auch im Ausland, bei uns in Gdansk, entscheidende Impulse gegeben."


Für ihre "besonderen Leistungen im Studium" wurde u.a. Bente Flier (Studierende der Chemie) mit dem OLB/EWE-Preis ausgezeichnet. Bewertet wurden von der interdisziplinär zusammengesetzten Jury herausragende Studienleistungen wie sehr gute Prüfungsnoten und kurze Studienzeiten, aber auch außergewöhnlicher oder unkonventioneller Einsatz in Projekten und Initiativen sowie ehrenamtliches Engagement. Dotiert ist dieser Einzelpreis mit 500 Euro.

Die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) und die EWE AG ermöglichen mit dem OLB/EWE-Preis seit nunmehr sechs Jahren die Fortsetzung einer seit 1986 an der Universität Oldenburg bestehenden Tradition, besondere Leistungen von Studierenden auszuzeichnen.


Dr. Sven Fürmeier wird für seine Dissertation "Mikroreaktor-gekoppelte Elektrospray-Ionisations-Massenspektrometrie, ein neues Werkzeug zur Untersuchung von reaktiven Zwischenstufen in Lösung" mit dem Wolfgang-Paul-Promotionspreis ausgezeichnet. Der Preis wird auf der Jahrestagung der DGMS in Rostock überreicht.


Der Gerhard-Wachsmann-Preis 2004 der Universitätsgesellschaft Oldenburg (UGO), der mit 3.000 € dotiert ist, geht an den Chemiker PD Dr. Arne Lützen. Bei Lützen handele es sich um einen "herausragend qualifizierten Nachwuchswissenschaftler der Universität Oldenburg, der hervorragende Leistungen auf dem international stark beachteten Gebiet der Supramolekularen Chemie erbracht hat", heißt es in der Begründung des Preiskuratoriums. Dem Preisträger sei es gelungen, das Wissen und die Prinzipien der molekularen Erkennung und Selbstorganisation entscheidend voranzubringen. Lützen erhält den Wachsmann-Preis für seine Habilitationsschrift "Funktionelle supramolekulare Aggregate - Nutzung von Selbstorganisationsprozessen und allosterischen Effekten in der molekularen Erkennung." Bereits im vergangenen Jahr war die Arbeit als "beste Habilitation auf dem Gebiet der Organischen Chemie in Deutschland" mit einem Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) gewürdigt worden.

Lützen ging nach dem Chemiestudium und der Promotion in Oldenburg für ein Jahr in die USA an das renommierte "Scripps Research Institute" in La Jolla. Seit 1998 arbeitet er wieder in Oldenburg in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Peter Köll am Institut für Reine und Angewandte Chemie. Nach Abschluss des Habilitationsverfahrens Anfang 2004 wurde Lützen zum Privatdozenten ernannt.


Dr. Arne Lützen , Privatdozent am Institut für Reine und Angewandte Chemie der Universität Oldenburg, erhielt eine Einladung zu einem Treffen von Spitzenforschern aus Deutschland und den USA.

"Wer von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und von der American Chemical Society (ACS) zum German-American Frontiers of Chemistry Symposium (GAFOC) geladen wird, zählt zur jungen Forscherelite beider Länder. 80 Chemiker und Chemikerinnen unter 40 Jahren, zu gleichen Teilen aus Deutschland und den USA, nehmen an GAFOC III im bayerischen Kloster Seeon vom 15. bis 18. Juli 2004 teil."

Weitere Informationen


Andreas Rausch, Diplom-Chemiker am Institut für Reine und Angewandte Chemie der Universität Oldenburg, ist in Frankfurt/Main für seine "hervorragenden fachlichen Leistungen durch ein besonders kurzes und damit effizientes Studium" mit dem Studentenpreis 2004 der Deutsche Gesellschaft für Verfahrenstechnik und Apparatewesen (DECHEMA) ausgezeichnet worden. Rausch, der 1999 sein Studium in Würzburg begann und ein Jahr später an die Universität Oldenburg wechselte, fertigte seine Diplomarbeit zu Fragen der heterogen katalysierten Aminierung von Ethanol innerhalb von sechs Monaten an. Mit der Auszeichnung wird, so Prof. Dr. Frank Rössner, in dessen im Arbeitskreis die Arbeit entstand, erneut der exzellente Ruf der
Ausbildung in Technischer Chemie an der Oldenburger Universität bestätigt: Bereits 1999 und 2000 erhielten Oldenburger Absolventen den DECHEMA-Preis. (07.06.2004)


Bei der diesjährigen Euregionale, dem Frühjahrssymposium des Jungchemikerforums (JCF) der GDCh, in Heidelberg wurden drei Doktoranden der Universität Oldenburg ausgezeichnet. Susanne Kraft (AK Beckhaus) bekam einen Preis für ihren hervorragenden Vortrag "Reactions of low-valent titanium complexes with aromatic nitrogen heterocycles". Des Weiteren wurden die Posterpräsentationen von Holger Staats (AK Lützen) und Axel Scherer (AK Beckhaus) prämiert.
Auf der jährlich stattfindenden Euregionale haben Chemiker im Haupt- und Promotionsstudium die Möglichkeit, vor einem jungen, internationalen Publikum aus Deutschland und den Nachbarstaaten ihre Arbeiten zu präsentieren und zu diskutieren. Mit über 200 Teilnehmern, 26 Vorträgen und 116 Postern war die Tagung in diesem Jahr erneut sehr abwechslungsreich und interessant gestaltet. (04.04.2004)


Preisträger des JCF-Frühjahrssymposium 2004


Dr. Arne Lützen wurde im November 2003 für seine besonderen Leistungen in der Lehre an der Universität Oldenburg ausgezeichnet. Seine Veranstaltungen haben sich nicht nur durch Übersichtlichkeit und Verständlichkeit ausgezeichnet, sondern auch den neuesten Forschungsstand wiedergespiegelt. Seine offensichtliche Freude an der Lehre übertrage sich auf die Studierenden, hieß es in der Laudatio. (19.11.2003)


Auf der am 17. September 2003 in Wien beendeten Tagung ELACH 6 wurde Oleg Sklyar (Arbeitsgruppe Wittstock, Physikalische Chemie) mit dem Metrohm-Preis geehrt. Mit der mit 1000 Schweizer Franken dotierten Auszeichnung möchte die Firma Metrohm herausragende Arbeiten junger Elektrochemiker würdigen. Herr Sklyar erhielt die Anerkennung für die Entwicklung einer neuen numerischen Nährungsmethode zur Berechnung von elektrochemischen Experimenten in Mikro- und Nanosystemen mit komplexer Geometrie. Diese Berechnungen eröffnen neue Möglichkeiten zu rationalen Design von Mikroreaktoren und zur quantitativen Interpretation rastermikroskopischer Abbildungen. Besonders hervorgehoben wurden auch die exzellente Kommunikation der Ergebnisse und die enge Verzahnung mit experimentellen Arbeiten. (20.09.2003)


Dr. Sandra Fürmeier hat den Gerhard Wachsmann-Preis der Universitätsgesellschaft Oldenburg e.V. für die Förderung wissenschaftlicher Arbeiten jüngerer Mitglieder und Absolvent/innen der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg für ihre Dissertation "Synthese neuartiger Fettstoffe mit heterocyclischen Funktionen" verliehen bekommen. Sandra Fürmeier wurde Ende 2002 im Fachbereich Chemie promoviert.


Dr. Marco Eissen, Absolvent der Universität Oldenburg, erhält auf der GDCh-Jahrestagung 2003 den Förderpreis für junge Wissenschaftler der Fachgruppe Umweltchemie und Ökotoxikologie der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) für seine herausragende Dissertation "Bewertung der Umweltverträglichkeit organisch-chemischer Synthesen". Marco Eissen wurde im Jahr 2001 im Fachbereich Chemie der Universität Oldenburg promoviert.


Chemiker führend im Web of Science:
Die Wissenschaftler des ehemaligen Fachbereichs Chemie hatten 2002 die meisten Veröffentlichungen aller Fachbereiche der Uni Oldenburg. Weiterhin gehen 6 der 10 am häufigsten zitierten Veröffentlichungen auf ihr Konto.


Gutes Abschneiden der Chemie beim aktuellen Hochschulranking des Sterns.


Dr. Arne Lützen erhielt im März 2003 im Rahmen der Chemiedozententagung in Chemnitz den diesjährigen ADUC-Habilitandenpreis verliehen. Ausgezeichnet wurden damit seine Arbeiten als Nachwuchswissenschaftler im Bereich der Supramolekularen Chemie.


Prof. Dr. Gunther Wittstock erhielt den erstmals vergebenen "Hans and Marlies Zimmer International Scholar" Award der University of Cincinnati, OH, USA, 14. März 2003.


Dr. Rainer Koch erhielt den 2003 IUPAC Young Scientist Travel Award.


Prof. Dr. Manfred Weidenbruch wurde 2001 der Wacker Silicon-Preis für sein Lebenswerk verliehen.


Dr. Marco Oetken gewann 2000 den 1. Preis im Wettbewerb "Umweltfreundlicher Chemieunterricht 2000".


Dr. Matthias Ducci gewann 2000 den Wissenschaftspreis Weser-Ems (2. Preis).


Dr. Marco Oetken und Matthias Ducci erhielten 1999 den Manfred und Wolfgang Flad-Preis der GDCh-Fachgruppe Chemieunterricht.


Dr. Insa Melle erhielt 1998 den Johann Friedrich Gmelin-Preis der GDCh-Fachgruppe Chemieunterricht.


 
Prof. Dr. Rüdiger Beckhaus bekam 1998 den Carl-Duisberg-Gedächtnispreis der GDCh und ebenfalls 1998 den Karl-Ziegler-Förderpreis der GDCh verliehen.