Prof. Dr. Thomas Alkemeyer

Universitätsprofessor, Lehrstuhl für Soziologie und Sportsoziologie

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Zur Person / Werdegang

Thomas Alkemeyer, Jahrgang 1955, studierte von 1975-1984 Germanistik, Sportwissenschaft, Philosophie und Erziehungswissenschaft an der Freien Universität (FU) Berlin und schloss dort ein Aufbaustudium Qualitative Methoden der Sozialforschung an.

Nach seinem Studium arbeitete er von 1985 bis 1987 als Wiss. Mitarbeiter in dem von der Berlin-Forschung geförderten Forschungsprojekt Mythen, Rituale und Symbole der Olympischen Spiele von 1936 sowie von 1987 bis 1997 als Lehrbeauftragter und Wiss. Mitarbeiter am Institut für Sportwissenschaft der FU Berlin im Arbeitsbereich Soziologie und Philosophie des Sports.

In diese Zeit fällt auch seine Promotion zum Dr. phil. (1994) sowie seine Mitarbeit im internationalen Forschungsprojekt Die soziale Umwelt von Spitzensportlern in Deutschland und Frankreich.
Seine Dissertation wurde 1995 mit dem Ernst-Reuter-Preis für hervorragende Dissertationen ausgezeichnet.

Von 1997 bis 2001 war Thomas Alkemeyer Wiss. Assistent zunächst am Institut für Sportwissenschaft, dann am Institut für Philosophie der FU Berlin.

Zwischen 1999 und 2001 war er zugleich Mitarbeiter und Projektleiter (mit Prof. Dr. Gunter Gebauer) im Sonderforschungsbereich (Sfb) Kulturen des Performativen, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wurde. Seine Habilitation Zeichen, Körper und Bewegung. Aufführungen der Gesellschaft im Spiel (2000) entstanden ebenfalls in diesem Forschungskontext.

Zeitgleich vertrat er von 1999 bis 2000 eine Professur für Sportsoziologie an der Friedrich Schiller Universität in Jena.

Seit 2001 ist er Professor für Sport und Gesellschaft an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg mit einer Doppelmitgliedschaft am Institut für Sportwissenschaft und am Institut für Sozialwissenschaften.

Er ist in Oldenburg darüber hinaus Mitglied des Center for Migration, Education and Cultural Studies (CMC), Lehrender an dem von ihm mit konzipierten kulturwissenschaftlichen Studiengang Kultur-Analysen: Repräsentation, Performativität, Gender sowie seit April 2010 Sprecher des DFG-Graduiertenkollegs Selbst-Bildungen. Praktiken der Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive.

Im SoSe 2010 war er als professeur invité am Centre de Sociologie des Pratiques et des Représentations Politiques (CSPRP) der Université Denis Diderot – Paris 7 tätig. 

Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte

  • Soziologie des Körpers und des Sports
  • soziologische Praxistheorien
  • Kultursoziologie
  • Subjektivierungsforschung

Ausgewählte Publikationen

  • Körper, Kult und Politik. Von der „Muskelreligion“ Pierre de Coubertins zur Inszenierung von Macht in den Olympischen Spielen von 1936. Frankfurt/M./New York: Campus 1996.
  • Treue zum Stil. Die aufgeführte Gesellschaft. Bielefeld: transcript 2004 (mit Bernhard Boschert, Gunter Gebauer, Uwe Flick, Robert Schmidt) 
  • Semiotische Aspekte der Soziologie: Soziosemiotik. In: R. Posner, K. Robering, Th. A. Sebeok (Hrsg.): Semiotik, Semiotics. Ein Handbuch zu den Zeichentheoretischen Grundlagen von Natur und Kultur. Berlin, New York: de Gruyter 2003, S. 2757-2846.
  • Alkemeyer T./Budde, G./Freist, D. (Hg.): Selbst-Bildungen. Soziale und kulturelle Praktiken der Subjektivierung. Bielefeld: transcript 2013.
  • Alkemeyer, T./Schürmann, V./Volbers, J. (Hg.): Praxis denken. Konzepte und Kritik. Wiesbaden: Springer VS 2015.
 

Kontakt

Prof. Dr. Thomas Alkemeyer

T +49(0)30-3429348
E thomas.alkemeyer(at)uni-oldenburg.de

Sprechstunde: n. V.

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