Prof. Dr. Peter Dehnbostel

Professur für Betriebliches Bildungsmangement und Weiterbildung

Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW)

Zur Person / Werdegang

  • Berufsausbildung und mehrjährige Facharbeiter- und Technikertätigkeit in der Industrie. Studium der Mathematik, Physik und sozialwissenschaftlicher Fächer mit dem Abschluss als Diplom-Mathematiker an der Freien Universität Berlin (1968-1975).

  • Tätigkeit im Planungsprojekt "Oberstufenzentren mit berufsfeldbezogenen Schwerpunkten und doppeltqualifizierenden Bildungsgängen" beim Senator für Schulwesen in Berlin, zuständig für die Curriculumplanung des Faches Mathematik und mehrerer beruflicher Fächer (1976-1981).
  • Tätigkeit als wiss. Mitarbeiter am Institut für Arbeits- und Berufspädagogik der Freien Universität Berlin, anschließend wiss. Mitarbeiter im Projekt "Berufsfeld und Qualifizierung von Ausbildern in öffentlichen Betrieben Berlins" am Institut für berufliche Bildung und Weiterbildungsforschung der TU Berlin (1981-1986).
  • Promotion an der TU Berlin mit der Arbeit "Theorien und Konzepte der Grundbildung zwischen Schule und Beruf. Zur Bildungstheorie von historischen, beruflichen und gymnasialen Grundbildungskonzepten" (1987).
  • Habilitation ebenfalls an der TU Berlin zum Thema "Dezentralisierung und Differenzierung beruflicher Aus- und Weiterbildung". Venia Legendi für das Fachgebiet "Berufspädagogik" (1997).
  • Von 1987 bis 1999 Tätigkeit am Bundesinstitut für Berufsbildung: zunächst als wiss. Mitarbeiter in der Abteilung "Innovationen und Modellversuche", dann als Leiter der Abteilung "Lehr- und Lernprozesse in der Berufsausbildung".
  • Nebenberufliche Lehrtätigkeiten in der Fort- und Weiterbildung und universitäre Lehraufträge, u.a. in Basel (CH), Berlin, Bern (CH), Bielefeld, Hamburg, Klagenfurt (A), Erlangen-Nürnberg, Oldenburg, Trier und Wien (A).
  • Von 1999 bis 2010 Inhaber des Lehrstuhls für Berufs- und Arbeitspädagogik an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg.
  • Lehre im berufsbegleitenden MA-Studiengang „Organisations- und Personalentwicklung“ der Universität Erlangen-Nürnberg (seit 2007), im berufsbegleitenden MA-Studiengang „Bildungs- und Wissenschaftsmanagement“ der Universität Oldenburg (seit 2006) und im MA-Studiengang „Educational Science“ der Universität Basel/FHNW (seit 2010). 
  • Einzelne Semesterveranstaltungen seit 2010 an der Universität Trier, der Alpen-Adria-Universität  Klagenfurt (A) und der Johannes Kepler Universität Linz (A).
  • Seit 2012 Professor für Betriebliches Bildungsmanagement und Weiterbildung an der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) in Berlin.

Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte

  • Betriebliches Bildungs- und Kompetenzmanagement
  • Kompetenz- und Validierungsforschung
  • Analyse und Gestaltung des Lernens im Prozess der Arbeit
  • Betriebsbezogene Entwicklungs- und Forschungsprojekte

Ausgewählte Publikationen

  • Dehnbostel, P. (2016): Kompetenzbasierung und Outcome-Orientierung. Grundlage zur Förderung von Duchlässigkeit zwischen Berufs- und Hochschulbildung? In: Cendon, E./Mörth, A./Pellert, A. (Hrsg.): Theorie und Praxis verzahnen. Lebenslanges Lernen an Hochschulen. Münster: Waxmann, S. 167 – 182
  • Dehnbostel, P. (2016): Beruf und informelles Lernen. In: Harring, M./Witte, M.D./Burger, T. (Hrsg.): Handbuch informelles Lernen. Interdisziplinäre und internationale Perspektiven. Weinheim und Basel: Beltz Juventa, S. 372 – 385 
  • Dehnbostel, P. (2015): Betriebliche Bildungsarbeit. Kompetenzbasierte Aus- und Weiterbildung im Betrieb. 2. erweiterte und neubearbeitete Auflage. Baltmannsweiler: Schneider
  • Dehnbostel, P. (2008): Berufliche Weiterbildung. Grundlagen aus arbeitnehmerorientierter Sicht. Berlin: edition sigma
  • Dehnbostel, P. (2007): Lernen im Prozess der Arbeit. Münster: Waxmann
 

Kontakt

Prof. Dr. Peter Dehnbostel

T +49(0)172 8673753
E peter.dehnbostel(at)t-online.de

Sprechstunde: n. V.

"Im betrieblichen Bildungsmanagement geht es um die Analyse und Gestaltung der Lern- und Kompetenzentwicklungsprozesse in unterschiedlichen Betriebsorganisationen von privatwirtschaftlichen Betrieben über Aus- und Weiterbildungseinrichtungen bis zu Universitäten.

Es werden normatives, strategisches und operatives Bildungsmanagement unterschieden. Kern des betrieblichen Bildungsmanagements ist die betriebliche Bildungsarbeit, das heißt, die Gesamtheit aller Trainings-, Qualifizierungs- und Berufsbildungsmaßnahmen, die unmittelbar im Betrieb stattfinden oder von diesem veranlasst oder verantwortet werden.

Betriebliche Lern- und Wissensarten, Konzepte zur Integration von formellem Lernen und informellem Lernen und eine lern- und kompetenzförderliche Arbeitsgestaltung werden u. a. thematisiert.

Dies geschieht theorie- und wissenschaftsgeleitet und in unmittelbarer Anknüpfung an die Arbeitsfelder und Berufserfahrungen der Teilnehmenden."