Praktische Tätigkeit

Der Gesetzgeber sieht eine praktische Tätigkeit (Praktika) im Umfang von insgesamt mindestens 1.800 Stunden vor, die während der Ausbildung geleistet werden muss.

Die Praktika werden absolviert

  • in einer psychiatrisch-klinischen Einrichtung (1.200 Stunden) und
  • in einer von einem Sozialversicherungsträger anerkannten Einrichtung der
    psychotherapeutischen oder psychosomatischen Versorgung (600 Stunden).

Praktikumsstellen sind nicht verpflichtet, die Tätigkeit der Ausbildungsteilnehmenden zu vergüten. Wenngleich viele Praktikumsstellen mittlerweile die Mitarbeit der TherapeutInnen in Ausbildung honorieren, stellt dieser Teil der Ausbildung für viele die zeitlich am schwierigsten unterzubringende Ausbildungsleistung dar, da sie nicht in jedem Fall mit der eigenen Berufstätigkeit in Einklang gebracht werden kann.

Der Zeitraum der Praktischen Tätigkeit innerhalb der Ausbildung ist von den AusbildungskandidatInnen frei wählbar. Empfohlen wird jedoch, diesen Teil der Ausbildung in den ersten Semestern zu absolvieren.