Praktische Ausbildung unter Supervision

Nach erfolgreich abgeschlossener Zwischenprüfung finden Seminare zur Einführung in die praktische Ausbildung statt. Zum Ende des 5. Semesters können Ausbildungs­teil­nehmende mit der Übernahme erster probatorischer Sitzungen beginnen, die dann zum Beginn des 6. Semesters mit der eigenen psychotherapeutischen Behandlungstätigkeit unter Supervision im Richtlinienverfahren fortsetzen.

Die praktische Ausbildung umfasst zwischen 600 und 700 Behandlungsstunden. Die Behandlungen werden in anonymisierten Falldarstellungen dokumentiert.

Die von Ausbildungsteilnehmenden an der Hochschulambulanz durchgeführten Behandlungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen vergütet. Die Honorare werden nach Abzug einer Kostenpauschale an die Teilnehmenden der Ausbildung weitergegeben.

Die Behandlungstätigkeit während der praktischen Ausbildung findet unter Supervision statt. Die Aufarbeitung des eigenen psychotherapeutischen Vorgehens in mindestens 150 Stunden Gruppen- und Einzelsupervision ist für die Aubildungsteilnehmenden obligatorisch. Die Supervision wird von anerkannten LehrtherapeutInnen der Ausbildungsstätte geleistet.