Machbarkeitsstudie und Fachtagung "Regionale Innovation durch die Zusammenarbeit von Kultur und Wirtschaft"

Quereinsteiger wie Geistes- und KulturwissenschaftlerInnen sowie künstlerisch agierende Personen haben einen anderen Blick auf die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen, aber auch Organisationsstrukturen. Dieses Potenzial wird von weltweit agierenden Wirtschaftsunternehmen bereits genutzt, da es den Weg für neue Entwicklungspotenziale eröffnen kann.

Es soll erörtert werden, ob durch dieses Vernetzen innovative Strukturen geschaffen werden können, die auch regionalen Unternehmen aus Kultur und Wirtschaft einen Entwicklungsvorsprung in ihren jeweiligen Bereichen ermöglichen.

  • Können kulturell geprägten Unternehmen, für die prozessorientiertes Arbeiten mit offenem Ausgang unverzichtbar ist und klassisch wirtschaftlich geprägte Akteure, die mit einem vorher festgelegtem Ziel ergebnisorientiert arbeiten, ein gegenseitiges Verständnis von Produktionsprozessen und deren Planung entwickeln und dieses ggf. nachhaltig in ihre Abläufe integrieren?
  • Kann eine Zusammenarbeit im Sinne des Querdenkens nicht nur für die Kreativwirtschaft, sondern auch für die regionalen Unternehmen aus der klassischen Wirtschaft innovative Potenziale freisetzen und so zur wirtschaftlichen Entwicklung beitragen?
  • Kommt eine Zusammenarbeit mit "Fachfremden", denen man Einblick in interne Abläufe gewährt, überhaupt in Frage?
  • Sind vor allem Wirtschaftsunternehmen bereit, ohne Garantie auf kurz- oder mittelfristigen wirtschaftlichen Erfolg zeitliche und personelle Ressourcen bereitzustellen und die gewonnenen Erkenntnisse im eigenen Unternehmen umzusetzen?
 

Kontakt

Carl von Ossietzky Universität
Oldenburg Center für lebenslanges Lernen (C3L)

Thomas Schneeberg (Projektleitung)

T +49(0)0441 798-4409
E thomas.schneeberg(at)uni-oldenburg.de

Die Machbarkeitsstudie wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

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