Betriebliche Sozial- und Suchtberatung (BSSB)

Die Aufgaben der
Betrieblichen Sozial- und Suchtberatung (BSSB)

  • Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung

Unter Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung wird hier ein interaktiver Prozess verstanden, bei dem es für eine relativ eingegrenzte Problematik innerhalb eines überschaubaren Zeitrahmens zu einer Entscheidungs- und Lösungsfindung auf kognitiver und emotionaler Ebene kommt. In diesem interaktiven Prozess agiert die oder der Ratsuchende als Expertin bzw. Experte der persönlichen Belange, während der Berater die Aufgabe des (Methoden-) Experten für die Bearbeitung von Problemen wahrnehmen sollte.

Allgemeine Ziele der Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung als eine 'Kommunikation auf der Basis von Vertrauen' (H.Thiersen, 1992) sind:

 

  • die Stärkung der eigenen Problemlöse- und Handlungskompetenz,
  • die Wiederherstellung bzw. Förderung der Fähigkeit zum Selbstmanagement,
  • das Erkennen und die Nutzung eigener Ressourcen,
  • die Erarbeitung von Zielen und Lösungen.

Zu den inhaltlichen Schwerpunkten der Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung gehören:

  • Belastungssymptomatiken am Arbeitsplatz
  • Belastungssymptomatiken in Partnerschaft und Familie
  • Stressproblematik und Burn-Out-Situationen
  • Befindlichkeitsstörungen aufgrund psychischer Belastungen
    oder Auswirkung von Krankheit
  • Lebenskrisen
  • Extremsituationen
  • Suchtproblematiken.

Eine spezifische Form der Beratungsarbeit stellt das 'Coaching' dar, das inhaltlich stärker auf die berufliche Praxis der Ratsuchenden focusiert.

 

 

Anregungen, Kritik und Diskussionen bitte an

die BSSTelefon 0441- 798 - 3019

anne.gehlenborg(at)uni-oldenburg.de

  • Betriebliche Sozial- und Suchtberatung
    Universität Oldenburg
      Frau Anne Gehlenborg
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    26 111 Oldenburg