Betriebliche Sozial- und Suchtberatung (BSSB)

Die Angebote der BSSB zur psychischen Gesundheit

Gesundheitscoaching

Gesundheitsförderliche Maßnahmen in der Arbeitswelt müssen sowohl auf die Verhältnisse (Strukturen, Arbeitsorganisation, Arbeitsabläufe, Kommunikation und Führung etc.) als auch auf das Verhalten der Beschäftigten abzielen und können so insgesamt ein System des betrieblichen Gesundheitsmanagement ergeben.

Auf der individuellen Ebene ist bekannt, dass das Wissen über Gesunderhaltung und Vorbeugung nicht zwingend und direkt in ein entsprechendes gesundheitsförderliches Verhalten umgesetzt wird bzw. werden kann, weil das Individuum zwar die Notwendigkeit einer gesundheitsbezogenen Veränderung kognitiv positiv bewertet, sich gleichzeitig aber in der alten Verhaltensweise ‚gefangen’ fühlt.
Da sich das Gesundheitscoaching zumindest im Einstieg auf diesen Ambivalenzkonflikt focussiert, könnte es auch als ‚Klärungshilfe zum inneren Konflikt’ bezeichnet werden.
Im Coachingprozess erweitert es sich allerdings auf gesundheitsrelevante Informationen und Entscheidungen. Dabei geht es nicht um eine medizinische Beratung, sondern um eine moderierte und unterstützte Reflexion des eigenen Gesundheitsverhaltens. Themen der Reflexion können sein die Bereiche Ernährung, körperliche Fitness, Rauchen, Belastungen am Arbeitsplatz, Stress und Entspannung (psychische Ausgleich).
Individuell wird im Beratungsprozess erarbeitet, welche Veränderungen notwendig und sinnvoll erscheinen, welche eigenen Ressourcen hierfür zur Verfügung stehen, welche Ressourcen zusätzlich aktiviert werden sollten, welche diagnostisch-medizinischen Klärungen ggfls. notwendig sind.

Anregungen, Kritik und Diskussionen bitte an

die BSSB Telefon 0441- 798 - 3019

anne.gehlenborg(at)uni-oldenburg.de

  • Betriebliche Sozial- und Suchtberatung
    Universität Oldenburg
    Frau Anne Gehlenborg
    Postfach 2503
    26 111 Oldenburg

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