Betriebliche Sozial- und Suchtberatung (BSSB)

Betriebliche Suchtprävention und -hilfe

Beratung und Unterstützung für Beschäftigte

 
Neben der Beratung zur Prävention von gesundheitlichen Gefährdungen und zur Vorbeugung von Suchtproblemen gehört die Beratung und Unterstützung für Beschäftigte zu Fragen des riskanten, schädigenden oder gar abhängigen Suchtmittelgebrauchs oder bei riskanten, süchtigen Verhaltensweisen  zu den Kernaufgaben der internen Beratung und steht allen Beschäftigten offen.

Entsprechend der Arbeitskonzeption und den ethischen Prinzipien der BSSB werden in der Beratung ausschließlich Ziele verfolgt, die mit der / dem Beschäftigten ausdrücklich vereinbart sind. Im Mittelpunkt der Beratung steht die Arbeit mit den Ressourcen der / des Beschäftigten, die Orientierung auf Problemlösungen und die Wiederherstellung bzw. Stärkung eigener Handlungskompetenz.

Unabhängig davon, ob die Beratung freiwillig eingeholt wird oder aufgrund einer Intervention wegen arbeits- oder dienstrechtlicher Auffälligkeiten erfolgt, unterliegen die Inhalte der Beratung der absoluten Schweigepflicht.

Die Beratung für Beschäftigte im Rahmen der Sekundärprävention umfasst:

  • Information über interne und externe Hilfs- und Beratungsangebote wie Selbsthilfegruppen zu Suchtproblemen (Übersicht Stadt Oldenburg)
    oder Beratungs- und Behandlungsstellen für Suchtgefährdete und Suchtkranke (Übersicht für die Stadt Oldenburg und Umland);
  • Erstgespräche im Beratungsprozess;
  • Motivationsgespräche und begleitende Beratung zur Klärung weiterer Schritte;
  • Fachliche Begleitung bei den ersten Schritten zur Konsumreduzierung;
  • Vermittlung in externe Beratungs-, Behandlungs- und Therapieeinrichtungen;
  • Beratung von Kolleginnen und Kollegen sowie Angehörigen;
  • die 'Rauchersprechstunde'.

 

Bei Durchführung einer ambulanten oder stationären Therapie besteht die Möglichkeit der Begleitung und Unterstützung durch die BSSB, soweit dieses von der / dem Beschäftigten gewünscht ist. Auch die Wiedereingliederung nach einer stationären Therapie kann durch die BSSB vorbereitet und begleitet werden.

Anregungen, Kritik und Diskussionen bitte an

die BSSTelefon 0441- 798 - 3019

anne.gehlenborg(at)uni-oldenburg.de

  • Betriebliche Sozial- und Suchtberatung
    Universität Oldenburg
    Frau Anne Gehlenborg
    Postfach 2503
    26 111 Oldenburg