Nachteilsausgleich bei Studienleistungen und Prüfungen

Studierende mit einer chronischen Erkrankung oder einer Behinderung sind häufig in ihrem Studium beeinträchtigt:

  • Bauliche Barrieren behindern Menschen mit eingeschränkter Mobilität.
  • Klinikaufenthalte oder medizinische Behandlung können zu Studienunterbrechungen führen.
  • Die Arbeits- und Leistungsfähigkeit kann durch eine Erkrankung stark eingeschränkt sein.
  • Ein großer Teil des persönlichen Zeitbudget muss für die Bewältigung des krankheits-/behinderungsbedingten Aufwands verwendet werden.

Deshalb fordert das Hochschulrahmengesetz (§2, Abs.4 HRG), dass die Universitäten sich dafür einsetzen, dass Studierende mit Beeinträchtigungen in ihrem Studium nicht benachteiligt werden. Die Hochschulgesetze der verschiedenen Bundesländer greifen diese Festlegungen auf und schaffen die Möglichkeit für individuelle Nachteilsausgleiche, um Diskriminierungen zu vermeiden und eine Teilhabe am Hochschulleben sicher zu stellen.

Datenschutz

  • Sowohl Prüfungsamt also auch Prüfungsausschuss sind zur Verschwiegenheit gegenüber Dritten verpflichtet.
  • Ein Antrag auf Nachteilsausgleich ist vertraulich zu behandeln.
  • Die Antwort auf einen Antrag wird in schriftlicher Form erteilt.

Gern kannst du Kontakt zu uns aufnehmen wir helfen dir gern weiter.