Prof. Dr. Astrid Fischer

Professorin für Didaktik der Mathematik

Raum:

W1 1-105

Telefon: (0441) 798-3222
Fax: (0441) 798-3004
e-mail: astrid.fischer(at)uni-oldenburg.de
Anschrift: Institut für Mathematik
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
D-26111 Oldenburg
Forschungprojekte:  
  • Förderung algebraischen Denkens
    • Anregung und Analyse präalgebraischen Handelns von Fünftklässlern:
      In einem ersten Projekt, das Teil eines Projektes der Arbeitsgruppe von Frau Hefendehl-Hebeker an der Universität Duisburg-Essen war, wurde eine Lernumgebung konzipiert, in der Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 arithmetische Strukturen mit Hilfe von darstellenden Zeichnungen erfassen und nutzen konnten. Die Erprobung der Lernumgebung wurde von einer qualitativen empirischen Studie begleitet, die Elemente des algebraischen und präalgebraischen Denkens wie Erkennen, Verallgemeinern und Kommunizieren von Mustern und Strukturen analysiert. Insbesondere die individuelle Ausgestaltung des Freiraums, den die gegebenen Darstellungsformen lassen, zeigt verschiedene Stufen der Erfassung und Formalisierung von Strukturen.
    • Analyse des Umgangs mit der formalen algebraischen Sprache:
      Ein zweites Teilprojekt befasst sich mit dem nächsten Schritt im Lernprozess, dem Umgang mit formalen algebraischen Darstellungen und ihrer Ablösung von inhaltlichen Deutungen. Ziel ist, Strategien und Vorstellungen von Lernenden zu erfassen, mögliche epistemologische Hindernisse gegenüber didaktisch bedingten Problemen auszumachen, und hilfreiche Grundvorstellungen und Leitideen für einen verständnisorientierten Unterricht zusammenzustellen.
  • Übergänge zwischen Schule und Hochschule:
    Lehramtsstudierende erleben mit ihrer ersten Ausbildungsphase eine doppelte Diskontinuität in den beiden Übergängen zwischen Schule und Universität. Die Projekte befassen sich mit dem Lernen und Lehren von Studierenden, die das gymnasiale Lehramt anstreben.
    • Der Aufbau von Vorstellungen zur linearen Algebra:
      In einer qualitativen empirischen Studie wurde untersucht, wie Studierende Inhalte der linearen Algebra kognitiv verarbeiten. Dabei spielte der Umgang mit formalisierten Darstellungen und die mentale Konstruktion von abstrakten mathematischen Objekten eine wichtige Rolle.
    • Mathematische Kompetenzen von Lehramtsstudierenden:
      In kleinen qualitativen Studien werden Denk- und Handlungsweisen von Studierenden im Umgang mit komplexeren mathematischen Aufgaben analysiert. Die Studien sollen Hinweise geben, welche für einen guten Mathematikunterricht notwendigen mathematischen Voraussetzungen Studierende besitzen und in Kontexten schulischen Unterrichts einsetzen.
    • Der Aufbau von Diagnosekompetenzen von angehenden Lehrerinnen und Lehrern:
      In dem vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft geförderten Kooperationsprojekt „Modellvorhaben Nordwest“ mit Studienseminaren und Schulen der Region werden Diagnosekompetenzen von Studierenden und Lehramtsanwärtern in gemeinsamen Veranstaltungen und in schulischen Kontexten aufgebaut. Das Projekt wird durch empirische Studien begleitet, die die Entwicklung der Diagnosekompetenzen analysieren, und die im Sinne der Design-Science für die folgenden Jahren zur Weiterentwicklung der Lehrveranstaltungen genutzt werden.
 

Curriculum Vitae

 

Schriftenverzeichnis