Kompetenzbereich Anrechnung im Modellvorhaben "Offene Hochschule Niedersachsen"

Aktuelles

08. September 2016

Projekt "PLARnet" startet zum 01. Oktober 2016

Mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds, des Landes Niedersachsen und der Universität wird ab dem 1. Oktober 2016 für zwei Jahre das Projekt "PLARnet" gefördert: 

Zur Beratung und Unterstützung von Studieninteressierten und Studierenden, die ihre außerhochschulisch erworbenen Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge anrechnen lassen möchten, soll in Kooperation mit den Bildungsberatungsstellen der Region an der Universität Oldenburg ein zentraler „Prior Learning Assessment and Recognition Service“ (PLAR-Service) eingerichtet werden.

Das Projekt „PLARnet“ wurde vom Kompetenzbereich Anrechnung gemeinsam mit dem Center für lebenslanges Lernen (C3L), dem Referat Studium und Lehre und dem Akademischen Prüfungsamt konzipiert und stellt künftig eine zusätzliche Möglichkeit dar, die Hochschule noch weiter zu öffnen, indem es Menschen mit außerhochschulisch (insbesondere beruflich) erworbenen Qualifikationen den Zugang zum Studium erleichtert.

06. Juli 2016

Projekt "Portfolios für Geflüchtete" verlängert

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) unterstützt auch zukünftig das Projekt "Portfolios für Geflüchtete", welches vom Kompetenzbereich Anrechnung bereits seit Oktober 2015 geleitet wird. Die neue Projektlaufzeit beginnt ab Oktober 2016 und ist für drei Jahre angedacht.

Der Fokus liegt auf der Weiterentwicklung der Portfolios, mit denen Geflüchteten der Einstieg in die Hochschulen bzw. in den Arbeitsmarkt erleichtert werden soll.

Im Rahmen des Projektes unterstützt der Kompetenzbereich Anrechnung in Kooperation mit dem Center für lebenslanges Lernen (C3L) interessierte Akteure bei der Beratung und Begleitung von Geflüchteten. Die Portfolios geben Berater/inne/n einen Einlick in das Bildungs- und Kompetenzprofil der Geflüchteten und unterstützen diese somit bei einem schnellen und bildungsadäquaten Einstieg in die Hochschule oder das Berufsleben. Durch Multiplikatorenschulungen soll die Möglichkeit der Kompetenzerfassung durch Portfolios langfristig auch anderen Einrichtungen zur Verfügung stehen.

01. Juli 2016

Gastvortrag im Seminar „Bildungsmanagement in der Praxis“

Am 28. Juni 2016 gaben Wolfgang Müskens und Anja Eilers-Schoof den Studierenden des Fachbachelor Pädagogik an der Carl von Ossietzky Universität im Rahmen des Seminars „Bildungsmanagement in der Praxis“ einen Einblick in die Arbeit des Kompetenzbereich Anrechnung.

Im ersten Teil der Veranstaltung berichteten sie über unterschiedliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte, in denen der Kompetenzbereich Anrechnung mitwirkt. Sie stellten aktuelle Projektanträge und neueste Forschungsergebnisse zur Diskussion.

Im zweiten Teil gingen sie auf die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Anrechnungsverfahren ein. Sie diskutierten mit den Studierenden über persönliche Erfahrungen mit der Anrechnung von beruflich erworbenen Kompetenzen auf Studienleistungen.

 
Download der Präsentation „Anrechnung beruflicher Kompetenzen an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg“

  
Download der Präsentation „Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge – Einführung“

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22. Juni 2016

Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die Weiterbildung „Basis-Qualifikation Pädagogik“ inklusive des Zertifikatskurses „Deutsch als Zweitsprache“

Im Rahmen des Modellvorhabens „Offene Hochschule Niedersachsen – Kompetenzbereich Anrechnung“ wurde eine Allgemeine Anrechnungsempfehlung in zweiter Auflage für die von der Volkshochschule des Landkreises Diepholz angebotene Weiterbildung „Basis-Qualifikation Pädagogik“ inklusive des Zertifikatskurses „Deutsch als Zweitsprache“ veröffentlicht.

Die berufsbegleitende Weiterbildung richtet sich vorrangig an pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie an pädagogisch Interessierte mit vergleichbaren Voraussetzungen, die sich für die praktische Umsetzung von Lernförder- bzw. von Unterrichtsangeboten qualifizieren wollen.

Die Weiterbildung vermittelt einerseits grundlegende Kenntnisse und fachliche Kompetenzen aus dem pädagogischen Bereich für eine Lehrtätigkeit in VHS-Lernförderangeboten im Rahmen des Bildungs- und Teilhabe-Paketes (BuT). Andererseits bereitet der zusätzlich angebotene Zertifikatskurs „Deutsch als Zweitsprache“ die Teilnehmenden auf eine Tätigkeit im VHS-Anfangsunterricht „Deutsch als Zweitsprache“ für erwachsene Flüchtlinge vor.

Das Niveau der Weiterbildung „Basis-Qualifikation Pädagogik“ erreicht Bachelor-Einstiegsniveau, das Niveau des Zertifikatskurses „Deutsch als Zweitsprache“ wird auf Bachelor-Niveau eingestuft. Hochschulen wird empfohlen, die Weiterbildung „Basis-Qualifikation Pädagogik“ inklusive des Zertifikatskurses „Deutsch als Zweitsprache“ in einem Umfang von bis zu 13 Kreditpunkten ECTS auf Bachelor-Studiengänge anzurechnen.

Als Expertin begutachtete Frau Dr. Elke Maria Clauss, Gymnasiallehrerin, Mediatorin und Lehrbeauftragte an der Universität Oldenburg, die Weiterbildung.

In der Anrechnungsempfehlung finden sich detaillierte Informationen zu Modulen, Lernergebnissen und Niveau der Fortbildung.

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23. Mai 2016

Pressemitteilung "Portfolios für Geflüchtete" erschienen

Geflüchtete auf dem Weg in die Hochschule oder in den Arbeitsmarkt aktiv zu unterstützen, ist das Ziel des Projekts „Portfolios für Geflüchtete“ der Universität Oldenburg. Im Kern geht es darum, die Erfahrungen und Qualifikationen der Geflüchteten strukturiert und verständlich darzustellen und Anknüpfungspunkte in das deutsche Bildungssystem oder den hiesigen Arbeitsmarkt aufzuzeigen.

Download der Pressemitteilung

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04. April 2016

Stellungnahme zur Durchlässigkeit in Gesundheitsfachberufen

Anlässlich des vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung geplanten Gesetzes zur Neuordnung von Vorschriften über Berufsbezeichnungen, Berufsausübung und Weiterbildung in Gesundheitsfachberufen, hat die Universität Oldenburg als koordinierende Hochschule des PuG-Verbundes eine Stellungnahme abgegeben, in der sie auf die Notwendigkeit einer Optimierung und Erhöhung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung in beide Richtungen aufmerksam macht.

Vor dem Hintergrund der veränderten Ansprüche an die Pflegeberufe sowie der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Notwendigkeit zur Fachkräftesicherung und zur Förderung der Chancen- und Bildungsgerechtigkeit sollten berufliche und akademische Bildung verstärkt als gleichwertige Bildungsbereiche angesehen und durch sinnvolle Übergänge besser miteinander verknüpft werden.

Empfohlen wird beispielsweise der Ausbau hybrider Bildungsmodelle, in denen die Vermittlung der berufspraktischen und theoretisch-wissenschaftlichen Inhalte auf den beiden Lernorten Hochschule und berufliche Weiterbildungsstätte verteilt stattfindet. Außerdem sollten die Zertifikatskurse der Hochschulen in Abstimmung mit der Berufsbildungsseite so gestaltet werden, dass sich einzelne Module leicht in berufliche Ausbildungsgänge integrieren lassen; Weiterbildungs-Programme sollten eine Anrechnung hochschulischer Lernergebnisse ermöglichen.

Download der Stellungnahme

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16. Februar 2016

Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die Weiterbildung „Betriebswirtschaftslehre – wirtschaftliches Denken und Handeln in der betrieblichen Praxis“

Im Rahmen des Modellvorhabens „Offene Hochschule Niedersachsen – Kompetenzbereich Anrechnung“ wurde eine Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die von der VHS REGION Lüneburg angebotene Weiterbildung „Betriebswirtschaftslehre – wirtschaftliches Denken und Handeln in der betrieblichen Praxis“ veröffentlicht.

Der berufsbegleitende Zertifikatskurs richtet sich primär an Beschäftigte in Unternehmen, die ihre betriebsbezogenen Fachkompetenzen erweitern und ihre Methoden- und Sozialkompetenzen stärken möchten. Grundsätzlich steht der Zertifikatskurs aber jeder und jedem Interessierten offen. Es gibt keine fachspezifischen Einschränkungen.

Die Teilnehmenden erwerben grundlegende Kenntnisse und Methoden der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre, der Finanzbuchhaltung und des wissenschaftlichen Arbeitens. Dabei werden die Inhalte zunächst theoretisch erarbeitet und anschließend auf die betriebliche Praxis bezogen bzw. daran erprobt.

Hochschulen wird empfohlen, die Weiterbildung in einem Umfang von bis zu 10 Kreditpunkten ECTS auf Bachelor-Studiengänge anzurechnen.

Als Experte begutachtete Herr Prof. Dr. Reinhard Schulte von der Universität Lüneburg die Weiterbildung.

In der Anrechnungsempfehlung finden sich detaillierte Informationen zu Modulen, Lernergebnissen und Niveau der Fortbildung.

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08. Februar 2016

Mehr als ein Viertel der Studierenden der Universität Oldenburg sind beruflich qualifiziert

Eine vom Kompetenzbereich Anrechnung zusammen mit dem C3L der Universität Oldenburg durchgeführte Sonderauswertung einer 2012 und 2015 durchgeführten Befragung von Studierenden ergab, dass der Anteil der Studierenden, die zum Studienbeginn bereits über eine berufliche Qualifikation verfügten, signifikant wächst. Besaßen 2012 nur 17,7% der befragten Studierenden eine abgeschlossene Berufsausbildung, so waren es 2015 bereits 26,6%.

Damit liegt der Anteil der beruflich qualifizierten Studierenden an der Uni Oldenburg deutlich höher als an vergleichbaren Universitäten.

Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass ein erheblicher Anteil der Studierenden der Universität Oldenburg von Maßnahmen zur Verbesserung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher Bildung und Hochschule profitieren kann.

Download Studienergebnisse

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22. Januar 2016

Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die Weiterbildung „Warehouse-Manager“

Im Rahmen des Modellvorhabens „Offene Hochschule Niedersachsen – Kompetenzbereich Anrechnung“ wurde eine Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die vom Bildungswerk ver.di in Niedersachsen e.V. / Region Osnabrück angebotene Weiterbildung „Warehouse-Manager“ veröffentlicht.

Der in Kooperation mit der Hochschule Osnabrück und Logistikbetrieben der Region konzipierte berufsbegleitende Zertifikatslehrgang „Warehouse-Manager“ richtet sich insbesondere an (Logistik-)Fachkräfte aus dem Bereich Lager.

Die Teilnehmenden erhalten eine spezifische, auf Management-Aufgaben im Lager vorbereitende Weiterbildung mit theoretischen Einheiten und umfangreichem Praxisanteil. Sie erwerben Qualifikationen, die sie für den steigenden Arbeitsmarktanspruch in der Logistikbranche benötigen und eignen sich sowohl fachlich vertiefendes Logistikwissen als auch erweiterte Kenntnisse und Fertigkeiten bezüglich Management und Organisation an.

Hochschulen wird empfohlen, die Weiterbildung in einem Umfang von bis zu 10 Kreditpunkten ECTS auf Bachelor-Studiengänge anzurechnen.

Als Experte begutachtete Herr Prof. Dr. Carsten Berkau von der Hochschule Osnabrück die Weiterbildung.

In der Anrechnungsempfehlung finden sich detaillierte Informationen zu Modulen, Lernergebnissen und Niveau der Fortbildung.

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17. November 2015

Bundesministerium für Bildung und Forschung bewilligt neues Projekt „ProBBP“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert von November 2015 bis Oktober 2018 das Verbundprojekt „Professionsanalytische Grundlegung, konzeptionelle Entwicklung und exemplarische Implementierung eines berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs ‚Berufs- und Betriebspädagoge‘ (ProBBP)“, an dem neben dem Institut Technik und Bildung (ITB) der Universität Bremen als Projektleitung auch der Kompetenzbereich Anrechnung der Universität Oldenburg sowie das Berufsbildungswerk des DGB (Bildungsstätte Oldenburg) beteiligt sind.

Ziel des Projektes ProBBP ist die konzeptionelle Entwicklung, Implementierung und Evaluierung des Bachelorstudienganges „Berufs- und Betriebspädagoge“ mit der langfristigen Option auf Übernahme in das Studienangebot der Universität Bremen – einschließlich Akkreditierung.

Die Besonderheit an dem geplanten Bachelorstudiengang „Berufs- und Betriebspädagoge“ besteht darin, dass er gezielt an die Weiterbildungsabschlüsse „Geprüfter Aus- und Weiterbildungspädagoge“ (IHK) und „Geprüfter Berufspädagoge“ (IHK) anknüpft, wodurch eine pauschale Anrechnung der dort bereits erworbenen Lernleistungen, Qualifikationen und Kompetenzen auf das Studium ermöglicht werden soll.

Der Kompetenzbereich Anrechnung nimmt im Rahmen des Projektes Äquivalenzvergleiche vor, durch die eine Anpassung der Inhalte des Bachelorstudiengangs an die Inhalte der Weiterbildungen sichergestellt werden und die Anschlussfähigkeit an die bereits von den Teilnehmenden erbrachten Lernleistungen garantiert werden soll. Auch an der Erhebung und Systematisierung von Berufs- und Kompetenzprofilen ist der Kompetenzbereich Anrechnung beteiligt.

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09. November 2015

Flexibilisierung und Mobilität im Europäischen Hochschulraum

Als Nachlese zur Auftaktveranstaltung des Projektes nexus – „Übergänge gestalten, Studienerfolg verbessern“ der Hochschulrektorenkonferenz, die am 25./26. März 2015 in Konstanz stattfand, ist jetzt der Tagungsband „Flexibilisierung und Mobilität im Europäischen Hochschulraum“ als Band 84 der Reihe „Konstanzer Hefte zur Bildungs- und Hochschulforschung“ erschienen. Der Band enthält eine Kurzfassung des Impulsvortrags von Dr. Wolfgang Müskens vom Kompetenzbereich Anrechnung zum Forum „Anrechnung und Durchlässigkeit – Lernergebnisse anerkennen“. Der Vortrag beschäftigte sich mit der Anrechnungspraxis deutscher Hochschulen unter besonderer Berücksichtigung der Ergebnisse der AnHoSt-Studie.

Download des Tagungsbandes

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02. Oktober 2015

Projekt „Angebote in der Flüchtlingsarbeit“ gestartet

Die Carl von Ossietzky Universität verfügt im Bereich Diversität, Heterogenität, Migration und Inklusion über vielfältige Vorerfahrungen, laufende Initiativen, Studienangebote und Einrichtungen. Ab dem 01.10.2015 wird der Bereich durch das Projekt „Angebote in der Flüchtlingsarbeit“ erweitert.

Als einer von vier Projektbausteinen wird der „Kompetenzbereich Anrechnung“ mit seinem Angebot studierwillige bzw. akademisch oder beruflich vorgebildete Flüchtlinge bei den Themen Anrechnung und Anerkennung unterstützen und beraten.

Durch die Anerkennung und Anrechnung von Vorleistungen soll die berufliche Qualifikation vieler Mitglieder dieser Zielgruppe anerkannt und der Zugang zu einem akademischen Studium oder dem Arbeitsmarkt erleichtert werden.

Neben dem Thema Anrechnung und Anerkennung richten sich zwei weitere Projektbausteine direkt an die Betroffenen: Der Bereich „Beratung und Begleitung“ soll die bereits bestehenden Beratungsangebote verbessern und ggfs. erweitern. Außerdem sollen die Kompetenzen des Sprachenzentrums genutzt werden, um studieninteressierte und studienberechtigte Flüchtlinge beim Spracherwerb zu unterstützen.

Im dritten Baustein soll Studierenden die Möglichkeit geboten werden, sich sowohl wissenschaftlich mit dem Thema „Forced Migration“ zu befassen als auch mit fachtheoretischer Begleitung in der Flüchtlingsarbeit aktiv zu werden.

01. Oktober 2015

Thema „Anrechnung außerhochschulischer Kompetenzen“ in der Studienberatung

Die Koordinierungsstelle für Studieninformation und –beratung in Niedersachsen veranstaltete am 29.9.2015 in Hannover ein Seminar zum Thema „Anrechnung außerhochschulischer Kompetenzen“. Vertreter/innen der niedersächsischen Studienberatungseinrichtungen der Hochschulen diskutierten bei dieser Veranstaltung aktuelle Fragen im Zusammenhang mit der Gestaltung von Anrechnungsmöglichkeiten für berufliche Kompetenzen.

Dr. Wolfgang Müskens vom Kompetenzbereich Anrechnung stellte im Rahmen des Seminars das Oldenburger Verfahren zur Anrechnung basierend auf systematischen Äquivalenzvergleichen vor.

Als weitere Vertreterin der Universität Oldenburg berichtete Sarah Lammers vom C3L über die Praxis der individuellen Anrechnung in den berufsbegleitenden und grundständigen Studiengängen.

 Download Präsentation Müskens

10. August 2015

„Kompetenzbereich Anrechnung“ vom Zukunftsforum Niedersachsen als gelungenes Praxisbeispiel ausgewählt

Der „Kompetenzbereich Anrechnung“ wurde vom Zukunftsforum Niedersachsen als gelungenes Praxisbeispiel für den Umgang mit den spezifischen Herausforderungen des demografischen Wandels ausgewählt.

Das Zukunftsforum Niedersachsen wurde 2014 vom Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil berufen und berät als Niedersächsischer Demografiebeirat die Landesregierung. In seiner ersten Arbeitsphase hat sich das Zukunftsforum Niedersachsen mit den Themen Bildung und Mobilität im demografischen Wandel befasst. Im Fokus stehen umsetzbare Best-Practice-Beispiele, konkrete Konzepte und die Entwicklung praktikabler Lösungsvorschläge.

Die insgesamt rund 160 ausgewählten praxistauglichen Best-Practice-Beispiele aus den Regionen des Landes sind auf der Homepage der Niedersächsischen Staatskanzlei veröffentlicht: http://www.stk.niedersachsen.de/startseite/themen/demografie/gute_praxis_niedersachsen/bildung-und-berufsorientierung-hochschulische-bildung-lebenslanges-lernen-135825.html

Dort steht u.a. das Dokument „Hochschulische Bildung“ zum Download bereit. Der „Kompetenzbereich Anrechnung“ wird auf Seite 24 beschrieben.

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22. Juli 2015

Neuer Service: Bestellung von Anrechnungsbroschüren

Ab sofort können Druckexemplare der vom Kompetenzbereich Anrechnung veröffentlichten Allgemeinen Anrechnungsempfehlungen kostenfrei bestellt werden.

Unter der Rubrik „Bestellungen“ finden Sie das entsprechende Bestellformular. Hier können Sie auch den Newsletter des Kompetenzbereichs Anrechnung abonnieren, um in Zukunft über Neuerscheinungen von Anrechnungsempfehlungen per E-Mail informiert zu werden.

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15. Juli 2015

Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die Weiterbildung „Windenergietechnik und -management“

Im Rahmen der Qualifizierungsinitiative „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ fördert das BMBF seit Oktober 2011 das Verbundprojekt „mint.online – Aufbau berufsbegleitender Studienangebote in MINT-Fächern“. Der Kompetenzbereich Anrechnung nimmt als Querschnittsbereich „Kompetenzerfassung und -anrechnung“ an diesem Verbundprojekt teil.

In diesem Zusammenhang wurde eine Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die vom Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg, Hannover und Bremen (ForWind) angebotene Weiterbildung „Windenergietechnik und -management“ veröffentlicht.

Die berufsbegleitende Weiterbildung „Windenergietechnik und -management“ richtet sich an Personen, die ihre Zukunft in der Windenergiebranche auf ein solides Fundament aus Fachwissen, (Projekt-)Kompetenz und Schlüsselqualifikation stellen wollen. Vermittelt werden technische, kaufmännische, planerische und juristische Inhalte, aber auch die Bereiche Methodenwissen und Schlüsselkompetenzen werden abgedeckt.

Hochschulen wird empfohlen, die Weiterbildung in einem Umfang von bis zu 30 Kreditpunkten ECTS auf Master-Studiengänge anzurechnen.

Als Experte begutachtete Herr Dr.h.c.Ir. Jos Beurskens, Leiter der Beratungsagentur „SET Analysis“ und wissenschaftlicher Direktor der „We@Sea“-Stiftung, die Weiterbildung.

In der Anrechnungsempfehlung finden sich detaillierte Informationen zu Modulen, Lernergebnissen und Niveau der Weiterbildung.

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02. Juli 2015

Anrechnung aus deutscher Sicht

Am 30. Juni 2015 berichtete Dr. Wolfgang Müskens (Kompetenzbereich Anrechnung) im Palais Strudlhof in Wien über die Erfahrungen mit der Anrechnung beruflicher Kompetenzen in Deutschland. An dem von der Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung AQ Austria organisierten Workshop nahmen Vertreter/innen der österreichischen Fachhochschulen und Universitäten teil. Im Rahmen eines Projektes entwickelt die AQ Austria Modelle und Empfehlungen für Verfahren und Instrumente zur Anerkennung und Anrechnung informell erworbener Kompetenzen an Hochschulen. Dabei sollen auch internationale Erfahrungen berücksichtigt werden.

Download Präsentation Müskens

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22. Juni 2015

Internationale Tagung Lebenslanges Lernen und Weiterbildung – Deutsche Hochschulen im Spiegel internationaler Erfahrungen

Am 18. und 19. Juni 2015 fanden sich zahlreiche Wissenschaftler/innen im Humboldt Carré in Berlin zur „Internationalen Tagung Lebenslanges Lernen und Weiterbildung – Deutsche Hochschulen im Spiegel internationaler Erfahrungen“ des BMBF-Programms „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ ein.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Diskussionen über Chancen und Probleme der Weiterbildung und des Lebenslangen Lernens an (deutschen) Hochschulen im internationalen Vergleich. Auch die Themenfelder Studienorganisation, Flexibilisierung und Durchlässigkeit, digitalisiertes Lernen sowie Open Universities wurden erörtert.

Einen Schwerpunkt der Veranstaltung bildete der Gallery Walk auf dem „Marktplatz zur Netzwerkbildung“, auf dem bisherige Arbeitsergebnisse und bereits entstandene Netzwerkaktivitäten im Zuge des Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ präsentiert wurden. Der Kompetenzbereich Anrechnung, der als „Querschnittsbereich Kompetenzerfassung und -anrechnung“ an der Bildungsallianz mint.online mitwirkt, stellte seine bislang erzielten Ergebnisse vor und verdeutlichte die Gestaltungsmöglichkeiten von Bildungskooperationen zwischen Hochschulen und außerhochschulischen Bildungsträgern am Beispiel der „Allgemeinen Anrechnungsempfehlungen“.

 Download Poster

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13. Mai 2015

Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die Weiterbildung „Coaching“

Im Rahmen des Modellvorhabens „Offene Hochschule Niedersachsen – Kompetenzbereich Anrechnung“ wurde eine Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die vom Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen – VNB e.V. angebotene Weiterbildung „Coaching“ veröffentlicht.

Die berufsbegleitende Zusatzausbildung „Coaching“ richtet sich an Interessierte aus Beratungsberufen, an Personalverantwortliche, pädagogisch oder therapeutisch Tätige, Führungs- und Leitungskräfte, Selbstständige und Menschen in beruflichen Umbrüchen. Die Teilnehmenden erhalten eine systematische und ganzheitliche Zusatzausbildung mit theoretischen Einheiten und umfangreichem Praxisanteil. Sie lernen, ihre Fähigkeiten zu entfalten und persönliche Ressourcen zu nutzen, um Coaching-Prozesse im Einzelsetting strukturiert und lebendig zu gestalten.

Hochschulen wird empfohlen, die Weiterbildung in einem Umfang von bis zu 10 Kreditpunkten ECTS auf Bachelorstudiengänge anzurechnen.

Als Experte begutachtete Herr Prof. Dr. Ingmar Maurer von der Frankfurt University of Applied Sciences die Weiterbildung.

In der Anrechnungsempfehlung finden sich detaillierte Informationen zu Modulen, Lernergebnissen und Niveau der Fortbildung.

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24. April 2015

Buch "Herausforderung Heterogenität beim Übergang in die Hochschule" erschienen

Die Beiträge dieses 224-seitigen Bandes geben empirisch basierte Einblicke in Situation und Bedürfnisse einer sich ausdifferenzierenden Studierendenschaft und stellen Konzepte zum Umgang mit Heterogenität in den Bereichen Hochschuldidaktik, Beratung (Blended Counselling), Self-Assessments, Anrechnung von Kompetenzen und Online-Brückenangeboten vor.

Sonja Lübben, Wolfgang Müskens und Olaf Zawacki-Richter beteiligten sich mit dem Artikel "Nicht-traditionelle Studierende an deutschen Hochschulen. Implikationen unterschiedlicher Definitions- und Einteilungsansätze" an der Publikation. Neben einer theoretischen Übersicht über aktuelle Definitionsansätze des Begriffs "Nicht-traditionelle Studierende" werden neue, auf empirischen Untersuchungsergebnissen basierende Parameter zur Klassifizierung dieser Studierendengruppe entwickelt und diskutiert. (S. 29-51)

In seinem Beitrag "Anrechnung als Beitrag zur Förderung des Übergangs von beruflicher in akademische Bildung" beschreibt Willi B. Gierke die Entwicklung der bildungspolitischen und rechtlichen Rahmenbedingungen im Hinblick auf die Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf ein Hochschulstudium. (S. 163-183)

Herausgeber des Bandes sind Anke Hanft, Olaf Zawacki-Richter und Willi B. Gierke von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Erschienen ist das Buch im Waxmann Verlag (ISBN 978-3-8309-3100-3).

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Das Werk ist urheberrechtlich geschützt. © Waxmann Verlag 2015

Die Druckausgabe ist demnächst erhältlich, weitere Informationen unter www.waxmann.com/buch3100

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31. März 2015

Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die Weiterbildung „Mein Übergang vom Beruf an die Hochschule“

Im Rahmen des Modellvorhabens „Offene Hochschule Niedersachsen – Kompetenzbereich Anrechnung“ wurde eine Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die von der Bildungsvereinigung ARBEIT UND LEBEN Niedersachsen Nord, Oldenburg, angebotene Weiterbildung „Mein Übergang vom Beruf an die Hochschule“ veröffentlicht.

Die Weiterbildung richtet sich an beruflich qualifizierte Personen, die von dem sogenannten „3-plus-3-Modell“ Gebrauch machen möchten und sich bereits während ihrer Berufstätigkeit auf ein Studium der Wirtschaftswissenschaften vorbereiten wollen. Das Weiterbildungsangebot umfasst Module aus den Bereichen Mathematik, wissenschaftliches Arbeiten sowie Schlüsselqualifikationen und soziale Kompetenzen für den Beruf und das Studium.

Hochschulen wird empfohlen, die Weiterbildung in einem Umfang von bis zu 11 Kreditpunkten ECTS auf Bachelorstudiengänge anzurechnen.

Als Experten begutachteten Frau Dr. Elke Maria Clauss und Herr Dr. Christoph Schneider die Weiterbildung.

In der Anrechnungsempfehlung finden sich detaillierte Informationen zu Modulen, Lernergebnissen und Niveau der Fortbildung.

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17. März 2015

Tagungsband „Lehrkompetenzen in der wissenschaftlichen Weiterbildung“ erschienen

Die Beiträge des 176-seitigen Tagungsbandes „Lehrkompetenzen in der wissenschaftlichen Weiterbildung - Konzepte, Forschungsansätze und Anwendungen“ behandeln die spezifischen Herausforderungen und Problemstellungen, vor die das Kompetenzparadigma die wissenschaftliche Weiterbildungsforschung und -praxis stellt. Im Fokus stehen die Fähig- und Fertigkeiten, die Lehrende benötigen, um im Kontext ihrer Profession erfolgreich handeln zu können. Sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Ansätze sind dabei Gegenstand der Diskussion.

Dr. Wolfgang Müskens und Sonja Lübben beteiligten sich mit dem Artikel „Die Erfassung formell und informell erworbener Lehrkompetenzen in der wissenschaftlichen Weiterbildung" an der Publikation. In Abgrenzung zu Fertigkeiten oder Fähigkeiten werden Kompetenzen meist als komplexe Dispositionen konzipiert, die unterschiedliche (auch motivationale) Ressourcen integrieren. In Anlehnung an Baltes (1997) beschreiben Müskens und Lübben diese dynamische Integration mithilfe der Aspekte (S)election, (O)ptimization und (C)ompensation.

Herausgeber des Tagungsbandes sind Dr. Olaf Hartung und Marguerite Rumpf von der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Erschienen ist das Buch im Springer Verlag (ISBN 978-3-658-08869-9).

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30. Januar 2015

Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die Qualifizierung „Fachkraft Ästhetische Bildung“

Im Rahmen des Modellvorhabens „Offene Hochschule Niedersachsen – Kompetenzbereich Anrechnung“ wurde eine Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die vom Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen e.V. (LVKS) in Kooperation mit der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB) angebotene Qualifizierung „Fachkraft Ästhetische Bildung“ veröffentlicht.

Die berufsbegleitende Qualifizierung richtet sich vorrangig an Fachkräfte, die in der frühkindlichen Bildung in Krippen oder im Elementarbereich tätig sind, und vermittelt umfangreiche Kenntnisse im Bereich ästhetisch-künstlerischer Prozesse und Methoden ästhetischer Bildung.

Das Niveau der Qualifizierung wird auf Bachelor-Niveau eingestuft. Hochschulen wird empfohlen, die Weiterbildung in einem Umfang von bis zu 4 Kreditpunkten ECTS auf Bachelor-Studiengänge anzurechnen.

Als Expertin begutachtete Frau Katharina Schneider, Kunstpädagogin M.A., die Qualifizierung.

In der Allgemeinen Anrechnungsempfehlung finden sich detaillierte Informationen zu Modulen, Lernergebnissen und Niveau der Qualifizierung.

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19. Dezember 2014

Wir wünschen allen Besucherinnen und Besuchern unserer Webseite ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015!

19. Dezember 2014

Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die Weiterbildung „Basis-Qualifikation Pädagogik“

Im Rahmen des Modellvorhabens „Offene Hochschule Niedersachsen – Kompetenzbereich Anrechnung“ wurde eine Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die von der Volkshochschule des Landkreises Diepholz angebotene Weiterbildung „Basis-Qualifikation Pädagogik“ veröffentlicht.

Die berufsbegleitende Weiterbildung richtet sich vorrangig an pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und an pädagogisch Interessierte mit vergleichbaren Voraussetzungen, die sich für die praktische Umsetzung von Lernförderangeboten qualifizieren wollen. Neue Chancen bietet der Lehrgang hier vor allem für Frauen nach der Familienphase sowie für Personen – insbesondere Frauen – mit ausländischen Bildungsnachweisen.

Die Weiterbildung vermittelt grundlegende Kenntnisse und fachliche Kompetenzen aus dem pädagogischen Bereich für eine Lehrtätigkeit in VHS-Lernförderangeboten im Rahmen des Bildungs- und Teilhabe-Paketes (BuT).

Das Niveau der Weiterbildung wird auf Bachelor-Einstiegsniveau eingestuft. Hochschulen wird empfohlen, die Weiterbildung in einem Umfang von bis zu 9 Kreditpunkten ECTS auf Bachelor-Studiengänge anzurechnen.

Als Expertin begutachtete Frau Dr. Elke Maria Clauss, Gymnasiallehrerin, Mediatorin und Lehrbeauftragte an der Universität Oldenburg, die Weiterbildung.

In der Anrechnungsempfehlung finden sich detaillierte Informationen zu Modulen, Lernergebnissen und Niveau der Fortbildung.

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12. Dezember 2014

Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die Weiterbildung „Systemische/r Familienberater/in – Kompetenzerweiterung für die Arbeit mit Familien“

Im Rahmen des Modellvorhabens „Offene Hochschule Niedersachsen – Kompetenzbereich Anrechnung“ wurde eine Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die von der Volkshochschule Region Lüneburg angebotene Weiterbildung „Systemische/r Familienberater/in – Kompetenzerweiterung für die Arbeit mit Familien“ veröffentlicht.

Die berufsbegleitende Weiterbildung ist speziell für Absolventinnen und Absolventen mit Fachschulabschluss, z.B. Erzieher/innen oder Krankenpfleger/innen, konzipiert. Zudem richtet sie sich an professionell Handelnde in weiteren sozialen Berufsfeldern und angrenzenden Fachgebieten, wie z.B. Sozialpädagog/inn/en, Psycholog/inn/en, Familienrichter/innen, Ärzt/inn/e/n, Betriebsrät/inn/e/n, Theolog/inn/en und Seelsorger/innen, Diakon/inn/e/n sowie Leitungskräfte aus diesen Berufsbereichen.

Die Weiterbildung vermittelt grundlegende Basiskenntnisse und Methoden der Systemischen Beratung. In den Seminaren werden einzelne Inhalte theoretisch begründet und gleichsam in ihrer methodischen Anwendung geübt, sodass die Methoden in ihren Möglichkeiten nicht nur kennengelernt, sondern durch die praktische Anwendung auch erfahren werden.

Das Niveau der Weiterbildung wird auf Master-Niveau eingestuft. Hochschulen wird empfohlen, die Weiterbildung in einem Umfang von bis zu 8 Kreditpunkten ECTS auf Bachelor- bzw. Masterstudiengänge anzurechnen.

Als Expertin begutachtete Frau Prof. Dr. Ursula Riedel-Pfäfflin, emeritierte Hochschullehrerin für Theologie, Pastoralpsychologie und Gender Studies der Evangelischen Hochschule Dresden, die Weiterbildung.

In der Anrechnungsempfehlung finden sich detaillierte Informationen zu Modulen, Lernergebnissen und Niveau der Fortbildung.

Download Anrechnungsempfehlung

09. Dezember 2014

Zugänge, Übergänge, Anrechnung

Am 04. und 05. Dezember 2014 fand im Auditorium Friedrichstraße in Berlin eine themenbezogene Veranstaltung der wissenschaftlichen Begleitung des Programms "Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschulen" statt. Die Veranstaltung beschäftigte sich mit der Organisation und dem Management von Weiterbildung und Lebenslangem Lernen an Hochschulen.

Ein Panel der Veranstaltung richtete seinen Fokus auf die Themen Zugänge, Übergänge und Anrechnung. Dr. Wolfgang Müskens vom Kompetenzbereich Anrechnung lieferte hierzu einen Impulsbeitrag zur Anrechnungspraxis in Hochschulen.

  Download der Präsentation

05. November 2014

AnHoSt-Studie erschienen

Das Gutachten der unter der Leitung von Frau Professor Dr. Anke Hanft durchgeführten Studie zur Anrechnung außerhochschulischer Kompetenzen in Studiengängen (AnHoSt) ist ab sofort zum Download verfügbar.

Die Studie untersucht die Implementierung von Anrechnungsregelungen und -verfahren in der Hochschulpraxis. Dabei wurden sowohl unterschiedliche Hochschultypen als auch verschiedene Fachkulturen berücksichtigt.

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass neben individueller und pauschaler Anrechnung inzwischen auch verkürzte Studiengänge und Anrechnungen auf die Bachelor-/Master-Lücke an vielen Hochschulen verbreitet sind.

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21. August 2014

Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die Weiterbildung „Sexualität und Behinderung“

Im Rahmen des Modellvorhabens „Offene Hochschule Niedersachsen – Kompetenzbereich Anrechnung“ wurde eine Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die von der Akademie Waldschlösschen angebotene Weiterbildung „Sexualität und Behinderung“ veröffentlicht.

Die berufsbegleitende Weiterbildung richtet sich insbesondere an betreuerisch und pflegerisch Tätige in der Behindertenhilfe, an Mitarbeiter/innen von Beratungsstellen sowie an Student/inn/en der Sozialen Arbeit, der Heilpädagogik oder von Studiengängen aus den Gesundheitsberufen.

Die Weiterbildung vermittelt umfangreiche Kenntnisse im Bereich „Sexualität und Behinderung“. Die Teilnehmenden lernen Methoden kennen, um Menschen mit Behinderungen über Sexualität und Familienplanung zu informieren. Neben theoretischem Basiswissen beinhaltet die Weiterbildung u.a. die Themenbereiche „Der rechtebasierte Beratungsansatz“, „LSBT*I und Behinderung“ sowie „Prävention von sexueller Gewalt in Familie, Institution und Medien“.

Das Niveau der Weiterbildung wird auf Master-Niveau eingestuft. Hochschulen wird empfohlen, die Weiterbildung in einem Umfang von bis zu 5 Kreditpunkten ECTS auf Bachelor- bzw. Masterstudiengänge anzurechnen.

Als Expertin begutachtete Frau Katja Krolzik-Matthei, Dipl.-Sozialpädagogin und M.A. Angewandte Sexualwissenschaften, die Weiterbildung.

In der Anrechnungsempfehlung finden sich detaillierte Informationen zu Modulen, Lernergebnissen und Niveau der Fortbildung.

 Download Anrechnungsempfehlung

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18. August 2014

BMBF fördert Aufbau berufsbegleitender Studienangebote in den Pflege- und Gesundheitswissenschaften

Mit 2,194 Mio. Euro fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung den Aufbau berufsbegleitender Studienangebote in den Pflege- und Gesundheitswissenschaften an der Universität Oldenburg.

Das Modellvorhaben „PuG“ findet ab August 2014 in Form eines Verbundprojektes statt, an dem die Universität Oldenburg, die Hochschule für Gesundheit in Bochum, die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und die Jade Hochschule teilnehmen. Insgesamt ist geplant, zwei Bachelor- und zwei Masterstudiengänge sowie drei Upgrades bestehender Programme einzurichten. An der Universität Oldenburg sollen bis zum Jahr 2018 ein Bachelorstudiengang „Evidence Based Nursing and Health Care“ und ein Masterstudiengang „Rehabilitation and Health Care“ entstehen.

Der Kompetenzbereich Anrechnung beteiligt sich mit dem Querschnittsbereich „Kompetenzanrechnung und Durchlässigkeit” an dem Vorhaben. Für die geplanten Programme sollen umfangreiche qualitätsgesicherte Anrechnungsverfahren entwickelt werden.

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08. Juli 2014

Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die Weiterbildung „Startklar fürs Studium“

Im Rahmen des Modellvorhabens „Offene Hochschule Niedersachsen – Kompetenzbereich Anrechnung“ wurde eine Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die von der VHS Göttingen angebotene Weiterbildung „Startklar fürs Studium“ veröffentlicht.

Die als Blended Learning-Kurs konzipierte Weiterbildung richtet sich insbesondere an Studieninteressierte mit einer beruflichen Qualifikation oder mit einem ausländischen Bildungsnachweis.

Der Kurs bereitet die Teilnehmenden berufs- oder sprachkursbegleitend auf Studiengänge der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften vor. Eine Erweiterung für weitere Studiengänge, insbesondere für Berufe im Gesundheitsbereich, wird angestrebt.

Hochschulen wird empfohlen, die Weiterbildung in einem Umfang von bis zu 9 Kreditpunkten ECTS auf Bachelorstudiengänge anzurechnen.

Als Expertin begutachtete Frau Dr. Elke Maria Clauss die Weiterbildung.

In der Anrechnungsempfehlung finden sich detaillierte Informationen zu Modulen, Lernergebnissen und Niveau der Fortbildung.

Download Anrechnungsempfehlung

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08. Juli 2014

Vortrag „Kooperationen zwischen Hochschulen und außerhochschulischen Bildungsträgern. Anrechnung als Wettbewerbsfaktor?“

Zum Themenworkshop „Kooperationen bei der Organisation von weiterbildenden Studienangeboten“ der wissenschaftlichen Begleitung des BMBF-Programms „Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschulen“ fanden sich am 27. Juni 2014 zahlreiche Wissenschaftler/innen in Oldenburg ein.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Diskussionen über Chancen und Probleme der fakultäts- und hochschulübergreifenden Organisation von Studiengängen und über spezifische Kooperationsfragen bei der Anrechnung von beruflichen Kompetenzen.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete der Austausch über Möglichkeiten einer verstärkten Vernetzung und Kooperation der im BMBF-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung“ geförderten Projekte in der zweiten Förderphase mit dem Ziel der Gründung eines Experten-Netzwerkes, das alle geförderten Hochschulen verbindet.

Im Rahmen des Themenworkshops referierte Dr. Wolfgang Müskens vom Kompetenzbereich Anrechnung über Ansätze zur erfolgreichen Gestaltung von Bildungskooperationen zwischen Hochschulen und außerhochschulischen Bildungsträgern im Zusammenhang mit Möglichkeiten der Anrechnung.

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25. April 2014

Kooperationen mit außerhochschulischen Bildungseinrichtungen

In der "Schriftenreihe zum Bildungs- und Wissenschaftsmanagement" des C3Ls der Universität Oldenburg ist der Beitrag "Kooperationen mit außerhochschulischen Bildungseinrichtungen bei der Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge" von Wolfgang Müskens und Anja Eilers-Schoof erschienen. Der Beitrag steht zum kostenlosen Download bereit.

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11. April 2014

Land Niedersachsen fördert Kompetenzbereich Anrechnung

Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen setzt die Förderung des Kompetenzbereichs Anrechnung der Universität Oldenburg bis Ende 2016 fort. Im Mittelpunkt der Projektarbeit steht die Erstellung von Allgemeinen Anrechnungsempfehlungen für hochwertige Fort- und Weiterbildungen sowie die Gestaltung von Übergängen zwischen beruflicher Bildung und Hochschulstudiengängen.

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