Daten zur Geschichte

  • Kurzfassung

    1793 – heute



    1793

    • 7. März 1793 
      Errichtung eines Lehrerseminars durch Herzog Peter Friedrich Ludwig (Bild) nach Plänen des Generalsuperintendenten Esdras Heinrich Mutzenbecher.

      Herzog Peter Friedrich Ludwig von Oldenburg (1755 – 1829)

    1920

    • 26. März 1920
      Das Lehrerseminar wird höhere Lehranstalt und 1926 durch „Pädagogische Lehrgänge“, eine zweijährige Lehrerausbildung, abgelöst. Einstellung der Lehrerausbildung nach Kriegsbeginn 1939.

      Das 1846 errichtete Gebäude für die Lehrerausbildung

    1945

    • 1. Oktober 1945
      Die neu gegründete Pädagogische Akademie in Oldenburg (1948 in Pädagogische Hochschule umbenannt) ist die erste Lehrerausbildungsstätte, die nach dem Krieg in den vier Besatzungszonen ihre Tore öffnen darf.

    1959

    • 23. Februar 1959
      Aufforderung des Rats der Stadt Oldenburg an die Niedersächsische Landesregierung und den Landtag, in Oldenburg eine zweite Landesuniversität einzurichten.

    1970

    • 25. August 1970
      Beschluss der Landesregierung  zur Errichtung von Universitäten in Oldenburg und Osnabrück.

    1971

    • 1. März 1971
      Einsetzung eines Gründungsausschusses in Oldenburg, der zu je einem Drittel aus Professoren, Wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studenten besteht.

      Podiumsdiskussion mit Mitgliedern des Gründungsausschusses

    1972

    • 26. April 1972
      Gründung der Universitätsgesellschaft Oldenburg e.V.

    1973

    • 5. Dezember 1973
      Das vom Niedersächsischen Landtag beschlossene „Gesetz über die Organisation der Universitäten Oldenburg und Osnabrück” vom 3.12.1973 tritt in Kraft. Mit diesem Gesetz wird die Universität Oldenburg eingerichtet – mit gleichzeitiger Integration der Pädagogischen Hochschule. Der Gründung folgt im April 1974 die Aufnahme des Studienbetriebs mit acht Diplomstudiengängen und mit dem Modellversuch „Einphasige Lehrerausbildung“, der bis Anfang der 1980er Jahre läuft.

    1974

    • 29. Mai 1974
      Das Konzil verabschiedet einstimmig die vom Gründungsausschuss vorgelegte Grundordnung und spricht sich ebenso einstimmig für die Namensgebung der Universität nach Carl von Ossietzky aus. Die Landesregierung lehnt jedoch ab.

      Protest der Studierenden: Anbringen des Namenszuges an einem Gebäude
    • 17. Dezember 1974
      Kooperationsvereinbarung zwischen der Universität Oldenburg mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), Landesbezirk Niedersachsen, die erste ihrer Art in der Bundesrepublik Deutschland.

    1980

    • 17. April 1980
      Erster Kooperationsvertrag mit einer ausländischen Universität, der Rijksuniversiteit Groningen.

      Unterzeichnung der Kooperation mit Groningen: Jan Bleumink (Groningen) und Hans-Dietrich Raapke (Oldenburg)
    • 18. Dezember 1980
      Spatenstich für das Energielabor, Symbol für den Forschungsschwerpunkt „Alternative Energiequellen“.

      Das Oldenburger Energielabor, das seinen Energiebedarf selbst deckt

    1985

    • 22. Oktober 1985
      Aufnahme des Studienbetriebs im Fach Informatik mit 55 Studierenden.

    1989

    • 30. Mai 1989
      Grünes Licht durch die Landesregierung für den Ausbau der Meeresforschung in Oldenburg und Gründung des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM).

      Biotechnica 1989: Wissenschaftsminister Cassens und Ministerprä-sident Albrecht am Stand des ICBM

    1990

    • 12. Dezember 1990
      Gemeinsame Erklärung der Universitäten Oldenburg und Bremen zum abgestimmten Ausbau von Forschung und Lehre und Schaffung einer „Wissenschaftsregion Nordwest“.

    1991

    • 3. Oktober 1991
      Offizieller Akt zur Namensgebung der Universität nach Carl von Ossietzky mit Ministerpräsident Gerhard Schröder.
      Offizieller Akt zur Namensgebung:
      Gerhard Schröder mit Rosalinde von Ossietzky-Palm, der Tochter Carl von Ossietzkys

    1992

    • 29. Januar 1992
      Eröffnung des Informatikinstituts OFFIS als An-Institut.

    1996

    • 8. Februar 1996
      Gründung des Hörzentrums als An-Institut, dem fünf Jahre später die Errichtung des Kompetenzzentrums HörTech als gemeinnützige GmbH folgt.

      Das Oldenburger Haus des Hörens

    1997

    • 13. Oktober 1997
      Eröffnung des Hanse-Wissenschaftskollegs (HWK) in Delmenhorst.

      Forschungsstätte für renommierte Wissenschaftler aus aller Welt: das HWK

    2001

    • 14. November 2001
      Einrichtung des „Center for Distributed Learning“ (später C3L), das weiterbildende Studiengänge und E-Learning-Projekte bündeln soll.

    2002

    • 16. Oktober 2002
      Die Hanse Law School, ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Oldenburg, der Rijksuniversiteit Groningen und der Universität Bremen, geht an den Start.

    2003

    • 1. August 2003
      Arbeitsaufnahme des Zentrums für Windenergieforschung (ForWind) – eine Einrichtung der Universitäten Oldenburg und Hannover (seit 2009 auch mit der Universität Bremen).

    2004

    • 18. Oktober 2004
      Umstellung der Studienstruktur auf Bachelor- und Masterabschlüsse.

    2008

    • 28. Februar 2008
      Erfolgreiche Bewerbung Oldenburgs als „Stadt der Wissenschaft 2009“.

      Programmheft zur Stadt der Wissenschaft

    2009

    • 13. August 2009
      Eröffnung des EWE-Forschungszentrums für Energietechnologie NEXT ENERGY mit den Forschungsschwerpunkten Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Stromspeicherung als An-Institut.

    2012

    • 15. Juni 2012
      Mit ihrem Antrag „Hearing4all“ ist die Universität Oldenburg im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder erfolgreich. Partner sind die Medizinische Hochschule Hannover und die Universität Hannover.

      Exzellenzinitiative: Freude über den großen Erfolg
    • 20. Juni 2012
      Novellierung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes (NHG), das die rechtlichen Rahmenbedingungen für die European Medical School Oldenburg-Groningen (EMS) schafft und damit auch die Voraussetzung zur Gründung einer Medizinischen Fakultät an der Universität Oldenburg.
    • 23. Oktober 2012
      Offizielle Eröffnung der European Medical School Oldenburg-Groningen (EMS) mit Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister, der die ersten 40 Studierenden begrüßt.
    • 28. November 2012
      Das Hörforscher-Team Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, Prof. Dr. Volker Hohmann (beide Universität Oldenburg, Exzellenzcluster „Hearing4all“) und Dr. Torsten Niederdränk (Siemens AG) erhalten aus den Händen von Bundespräsident Joachim Gauck den Deutschen Zukunftspreis. Ihnen gelang es, die Technologie von Hörsystemen entscheidend zu verbessern.

    2013

    • 7. September 2013
      Im Dobbenviertel wird das Karl Jaspers-Haus eröffnet. Die Villa beherbergt die 12.000 Bände umfassende Bibliothek des berühmten Oldenburger Psychiaters und Philosophen, ist Sitz der Karl Jaspers-Gesellschaft e.V. und der EWE Stiftung.

      Das Karl Jaspers-Haus mit zwei Wohnungen für Gastwissenschaftler

     

     

     

  • Ausführlich

    1793 – 1969



    1793

    • 7. März 1793 
      Errichtung eines Lehrerseminars durch Herzog Peter Friedrich Ludwig (Bild) nach Plänen des Generalsuperintendenten Esdras Heinrich Mutzenbecher.

      Herzog Peter Friedrich Ludwig von Oldenburg (1755 – 1829)

    1807

    • 24. Juli 1807
      Einweihung des ersten Seminargebäudes in der Wallstraße in Oldenburg, 1846 Übernahme des Seminargebäudes an der Peterstraße, in dem bis 1927 das Lehrerseminar und von 1945 bis 1966 die Pädagogische Hochschule untergebracht ist.

      Das 1846 errichtete Gebäude für die Lehrerausbildung

    1920

    • 26. März 1920
      Das Lehrerseminar wird höhere Lehranstalt und 1926 durch Pädagogische Lehrgänge abgelöst, die eine zweijährige Ausbildung mit ersten wissenschaftlichen Ansprüchen beinhalten.

    1932

    • 10. Dezember 1932
      Die von der NSDAP geführte Landesregierung verfügt die Schließung der Pädagogischen Lehrgänge und errichtet gemeinsam mit dem Land Preußen eine Hochschule für Lehrerausbildung, die nach Kriegsbeginn ihren Lehrbetrieb wieder einstellt.

    1945

    • 1. Oktober 1945
      Die neu gegründete Pädagogische Akademie in Oldenburg ist die erste Lehrerausbildungsstätte, die nach dem Krieg in den vier Besatzungszonen ihre Tore öffnen darf.

    1948

    • 1. Januar 1948
      Umbenennung der Pädagogischen Akademie in Pädagogische Hochschule (PH).

    1959

    • 23. Februar 1959
      Aufforderung des Rats der Stadt Oldenburg an die Niedersächsische Landesregierung und den Landtag, in Oldenburg eine zweite Landesuniversität einzurichten.

    1966

    • 24. November 1966
      Der Neubaukomplex an der Ammerländer Heerstraße wird der Hochschule übergeben.

      Der neue PH-Komplex an der Ammerländer Heerstraße

    1969

    • 1. April 1969
      Die Pädagogischen Hochschulen in Niedersachsen erhalten den Status von wissenschaftlichen Hochschulen und zwei Jahre später das Promotionsrecht.

    1970 – 1980



    1970

    • 13. Mai 1970
      Die „Denkschrift zur Gründung der Universitäten Oldenburg und Osnabrück“ des Niedersächsischen Kultusministeriums wird veröffentlicht.
    • 17. Juli 1970
      Positives Votum des Wissenschaftsrats für die Universitätsgründungen in Oldenburg und Osnabrück.

      Demonstration in der Innenstadt Oldenburgs für die Gründung einer Universität
    • 25. August 1970
      Beschluss der Landesregierung zur Errichtung von Universitäten in Oldenburg und Osnabrück.

    1971

    • 1. März 1971
      Einsetzung eines Gründungsausschusses in Oldenburg, der zu je einem Drittel aus Professoren, Wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studierenden besteht.

      Podiumsdiskussion mit Mitgliedern des Gründungsausschusses

    1972

    • 11. Juli 1972
      Genehmigung des Modellversuchs zur Einphasigen Lehrerausbildung (ELAB).
    • 26. April 1972
      Gründung der Universitätsgesellschaft Oldenburg e.V. (UGO).

      Gründungsversammlung der UGO

    1973

    • Oktober 1973
      Satzungsentwurf der Strukturkommission des Gründungsausschusses mit der Namensgebung der Universität nach dem Publizisten und Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky
      (1889 – 1938).

      Carl von Ossietzky

    • 5. Dezember 1973
      Das vom Niedersächsischen Landtag beschlossene „Gesetz über die Organisation der Universitäten Oldenburg und Osnabrück” vom 3.12.1973 tritt in Kraft. Mit diesem Gesetz wird die Universität Oldenburg eingerichtet - mit gleichzeitiger Integration der Pädagogischen Hochschule. Der Gründung folgt im April 1974 die Aufnahme des Studienbetriebs mit acht Diplomstudiengängen und mit dem Modellversuch „Einphasige Lehrerausbildung“, der bis Anfang der 1980er Jahre läuft.

    1974

    • 1. März 1974
      Konstituierung der Organe der Universität in Oldenburg mit den vier Fachbereichen Erziehung und Sozialisation, Kommunikation/Ästhetik, Gesellschaftswissenschaften und Mathematik/Naturwissenschaften.
    • 1. April 1974
      Offizieller Beginn des ersten Semesters der Universität Oldenburg mit 2507 Studierenden, die sich in acht Diplomstudiengänge (Sozialwissenschaften, Ökonomie, Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Raumplanung, Pädagogik) und sechzehn Lehramtsstudiengänge einschreiben.
    • 1. Mai 1974
      Prof. Dr. Rainer Krüger nimmt seine Tätigkeit als erster Rektor der Universität Oldenburg auf (Amtszeit 1974 – 1979).
    • 29. Mai 1974
      Das Konzil verabschiedet einstimmig die vom Gründungsausschuss vorgelegte Grundordnung und spricht sich ebenso einstimmig für die Namensgebung der Universität nach Carl von Ossietzky aus. Die Landesregierung lehnt jedoch ab.

      Diskussion über die Grundordnung im Konzil mit Gründungsrektor Rainer Krüger am Rednerpult
    • 16. Oktober 1974 
      Einen Tag nach Semesterbeginn bringen Studierende in großen Lettern den Namenszug "Carl von Ossietzky Universität" weithin sichtbar am Turm des Allgemeinen Verfügungszentrums (AVZ) an. Das Rektorat wertet diese Initiative als demonstrativen Akt, der dem geschlossenen Willen der Universität Ausdruck verleihen soll.
    • 17. Dezember 1974
      Kooperationsvereinbarung zwischen der Universität Oldenburg mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), Landesbezirk Niedersachsen, die erste ihrer Art in der Bundesrepublik Deutschland.

    1975

    • 27. Juni 1975  
      Unter Schutz von 200 Polizisten entfernen Maler im Auftrag des Staatshochbauamtes den Schriftzug.

      Polizeieinsatz bei der von der Landesregierung verfügten Entfernung des Schriftzuges

    1976

    • 24. Januar 1976
      Empfehlung des Wissenschaftsrats für den Ausbau der Universität auf 9.300 flächenbezogene Studienplätze bis 1985.
    • 13. – 16. Juni 1976
      Viertägige Fahrraddemonstration nach Hannover mit 1.500 Hochschulangehörigen gegen die Reduzierungspläne der Landesregierung zum Ausbau der Universität auf 5.700 Studienplätze. Später werden die Zielzahlen auf 6.800 flächenbezogene Studienplätze bis 1985 festgesetzt.

      Sorgte für großes Aufsehen: die Fahrrad-demonstration nach Hannover

    1978

    • 4./5. Mai 1978
      Erstmals „Ossietzky-Tage“ zum 40. Todestag von Carl von Ossietzky. Teilnehmer u.a.: der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Heinrich Albertz, Bundesverfassungsrichter Helmut Simon und DGB-Bundesvorsitzender Heinz-Oskar Vetter. Fortsetzung der Ossietzky-Tage in den 1980er Jahren mit gesellschaftspolitischen Schwerpunktthemen.

      Ossietzky-Tage 1978 mit der irischen Friedensnobelpreisträgerin von 1976 Mairead Corrigan-Maguire 

    1979

    • 8. Mai 1979
      Demonstration von etwa 2.000 Studierenden, Hochschullehrern, Wissenschaftlichen Mitarbeitern und Bediensteten der Universität Oldenburg und der Fachhochschulen Oldenburg und Ostfriesland in Hannover gegen die Pläne der Landesregierung zur Reduzierung der Ausbauplanung, insbesondere im Bereich der Naturwissenschaften.

      Demonstration in Hannover gegen die Reduzierung der Hochschulausbauplanung durch die Landesregierung
    • 1. Oktober 1979
      Nach dem Rücktritt von Gründungsrektor Prof. Dr. Rainer Krüger wird der Oldenburger Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Hans-Dietrich Raapke zum „Beauftragten für die Wahrnehmung der Aufgaben des Präsidenten“ ernannt, da alle Bewerber um das Amt ihre Kandidatur zurückziehen.

    1980

    • 17. April 1980
      Erster Kooperationsvertrag mit einer ausländischen Universität, der Rijksuniversiteit Groningen.

      Unterzeichnung der Kooperation mit Groningen: der Groninger Rektor Jan Bleumink (r.) und Hans-Dietrich Raapke
    • 1. Oktober 1980
      Amtsantritt von Dr. Horst Zilleßen, erster gewählter Präsident der Universität Oldenburg (Amtszeit 1980 – 1986)
    • 18. Dezember 1980
      Spatenstich für das Energielabor, Symbol für den insbesondere durch Prof. Dr. Hans-Joachim Luther forcierten Forschungsschwerpunkt „Alternative Energiequellen“ und erstes Gebäude für die Naturwissenschaften auf dem Standort Wechloy.

      Wahrzeichen der Oldenburger Energieforschung: das Energielabor

     

     

     

    1981 – 1990



    1981

    • 11. März 1981
      Empfehlung der von der Landesregierung eingesetzten Gutachterkommission zur Einrichtung eines Fachbereichs Rechtswissenschaft.
    • 16. April 1981
      Organisationsänderung der Universität per Oktroi durch das Wissenschaftsministerium, nachdem in den Gremien der Universität keine Einigung erzielt werden kann. Bildung von neun statt bisher vier Fachbereichen (FB): FB 1 Pädagogik, FB 2 Kommunikation/Ästhetik, FB 3 Sozialwissenschaften, FB 4 Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, FB 5 Philosophie/Psychologie/Sportwissenschaften, FB 6 Mathematik/Informatik, FB 7 Biologie, FB 8 Physik, FB 9 Chemie.
    • 1. Juni 1981
      Die Universität richtet eine Außenstelle in Wilhelmshaven für ihre küsten- und meeresbiologischen Forschungsarbeiten ein.
    • 3. Juli 1981
      Positive Voten zur Einphasigen Lehrerausbildung (ELAB) durch drei Gutachten, die vom niedersächsischen Kultusministerium in Auftrag gegeben wurden. Dennoch wird der Modellversuch von der Landesregierung eingestellt.
    • 16. Dezember 1981
      Einstimmiger Beschluss des Senats, in dem die Landesregierung „gebeten“ wird, keine disziplinarischen Vorermittlungen gegen Beamte und Angestellte einzuleiten, „denen allein eine Kandidatur für die DKP vorgeworfen wird“.

    1982

    • 23. Juni 1982
      Beschluss des Senats zur Einrichtung von Instituten.
    • 15. Oktober 1982
      Übergabe der Neubauten am Uhlhornsweg mit der Universitätsbibliothek, den Sportanlagen und der Mensa.

      Universität wächst: Neubaukomplex am Uhlhornsweg
    • 8. Dezember 1982
      Beschluss des Senats zur Einführung von Magisterstudiengängen neben den Diplom- und Lehramtsstudiengängen. Im Sommersemester 1984 werden die Magisterstudiengänge eröffnet.

    1983

    • 21. April 1983
      Unterzeichnung einer ersten Kooperation mit einer osteuropäischen Universität, der Nikolaus-Kopernikus-Universität Torún (Polen).
    • 15. August 1983
      Unterzeichnung eines ersten Abkommens mit einer US-amerikanischen Hochschule, der University of South Dakota.

    1984

    • 16. Februar 1984
      Ablehnung der Einrichtung eines Fachbereichs Jura in Oldenburg durch den Niedersächsischen Landtag mit 85:83 Stimmen.
    • 28. Juni 1984
      Eröffnungsfeier für den naturwissenschaftlichen Komplex am Standort Wechloy.
    • 1. Oktober 1984
      Die Arbeitsstelle DIALOG wird errichtet, um eine bessere Zusammenarbeit zwischen Universität und Wirtschaft zu ermöglich.

    1985

    • 17. März 1985
      Erstmalige Beteiligung an der Hannover-Messe mit der Präsentation von Forschungen im Bereich „Erneuerbare Energiequellen“.
    • 22. Oktober 1985
      Aufnahme des Studienbetriebes im Fach Informatik mit 55 Studierenden.

      Erste Schritte in die Öffentlichkeit: Informatiktag 1988

    1986

    • September 1986
      Um die Bevölkerung zu erreichen, präsentiert die Universität erstmals ihre Forschung im Rahmen einer Ausstellung in der Stadt.

      Ausstellungseröffnung mit Präsident Horst Zilleßen (2. v.r.)
    • 1. September 1986
      Das Wolfgang-Schulenberg-Institut für Bildungsforschung und Erwachsenenbildung, benannt nach dem 1985 verstorbenen Bildungsforscher und einem der Pioniere der Universitätsgründung, nimmt seine Arbeit auf.

      Wolfgang Schulenberg (1920 – 1985)
    • 1. Oktober 1986
      Prof. Dr. Michael Daxner tritt seine 12-jährige Amtszeit als Präsident der Universität Oldenburg an.
    • 10. Dezember 1986
      Verbschiedung der „Richtlinien zur Erhöhung des Anteils der Frauen im Wissenschaftsbereich“.

    1987

    • 22. September 1987
      Kooperationsvertrag mit der Towson University (Maryland, USA).

    1988

    • 1. April 1988
      Beginn der Forschungsarbeiten an der kritischen Gesamtausgabe der Werke Carl von Ossietzkys mit Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
    • 7. Mai 1988
      Willy Brandt spricht im Rahmen der Ossietzky-Tage ’88 über Carl von Ossietzky und setzt sich für die Namensgebung der Universität ein. An der fünftägigen Veranstaltung nehmen u.a. Robert Jungk, Lew Kopelew, Ossip Flechtheim und Erich Fried teil.

      Willy Brandt in der Universität – begrüßt von Präsident Michael Daxner (l.) und Oberbürgermeister Horst Milde (r.)

    1989

    • 30. Mai 1989
      Grünes Licht der Landesregierung für den Ausbau der Meeresforschung in Oldenburg und damit für das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM). Bis 1994 werden 40 Millionen Mark in die bauliche und apparative Ausstattung investiert.

      Der Messpfahl des ICBM vor der Insel Spiekeroog ermöglicht unabhängig von Jahreszeiten die Erhebung wichtiger Daten im Wattenmeer.

    1990

    • 3./4. April 1990
      Start der von Prof. Dr. Rudolf zur Lippe ins Leben gerufenen „Karl Jaspers Vorlesungen zu Fragen der Zeit“ mit dem indischen Philosophen Raimondo Panikkar. Gäste der bis heute existierenden Vorlesungsreihe: u.a. Carl Friedrich von Weizsäcker, Lew Kopelew, Hans-Georg Gadamer, Ivan Illich, Jürgen Habermas sowie Willard V. O. Quine.
    • 20. März 1990
      Ankündigung der Herausgabe einer 25-bändigen kritischen Tucholsky-Gesamtausgabe durch den Germanisten Prof. Dr. Dirk Grathoff und den Politikwissenschaftler Prof. Dr. Gerhard Kraiker, die auch zu den Herausgebern der Ossietzky-Gesamtausgabe gehören. Der letzte Band dieser Ausgabe erscheint 2010.
    • Juli 1990
      Einrichtung des ersten von der DFG geförderten Graduiertenkollegs an der Universität mit dem Thema: „Umwelt- und Ressourcenökonomik“.
    • 11. Oktober 1990
      Erstmals Anstieg der Studierendenzahl auf über 10.000.
    • 12. Dezember 1990
      Präsident Prof. Dr. Michael Daxner und der Rektor der Universität Bremen, Prof. Dr. Jürgen Thimm, unterschreiben eine „Gemeinsame Erklärung”, dass sie den Ausbau von Forschung und Lehre aufeinander abstimmen und damit den Grundstein zu einer „Wissenschaftsregion Nordwest“ legen wollen.

    1991 – 2000



    1991

    • 9. Juli 1991
      Beschluss der Mitgliederversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Aufnahme der Universität Oldenburg.
    • 3. Oktober 1991
      Offizieller Akt zur Namensgebung der Universität nach Carl von Ossietzky mit Ministerpräsident Gerhard Schröder, der sich bei der Tochter Ossietzkys für das unangemessene Verhalten der Landesregierung bei der Namensgebung entschuldigt. Zuvor hatte der Niedersächische Landtag mit einer Gesetzesänderung den Weg für die Namensgebung frei gemacht.

      Offizieller Akt zur Namensgebung:
      Gerhard Schröder mit Rosalinde von Ossietzky-Palm, der Tochter Carl von Ossietzkys

    1992

    • 29. Januar 1992
      Eröffnung des von Prof. Dr. Volker Claus und Prof. Dr. Hans-Jürgen Appelrath initiierten Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstituts für Informatikwerkzeuge und -systeme (OFFIS).
    • 1. Oktober 1992
      Prof. Dr. Joachim Luther, Begründer der Oldenburger Energieforschung, wird Direktor des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme. Sein Nachfolger in Oldenburg ist Prof. Dr. Jürgen Parisi.

    1993

    • 6. Oktober 1993
      Zustimmung des Senats zur Beteiligung am niedersächsischen Modellversuch zur Erprobung eines Globalhaushaltes, der den Hochschulen größere Gestaltungsmöglichkeiten lässt.

    1994

    • 13. April 1994
      Start von „Campusradio” bei Radio Bremen, eine 50-minütige wöchentliche Magazinsendung über die Universitäten Oldenburg und Bremen von jungen Hochschulabsolventen, die eine einjährige Medienausbildung in Oldenburg erhalten und etwa 1.400 Beiträge produzieren.
    • 8. Oktober 1994
      Der Rowohlt Verlag präsentiert auf der Frankfurter Buchmesse die Oldenburger Gesamtausgabe der Schriften Carl von Ossietzkys. Herausgeber sind der Germanist Prof. Dr. Dirk Grathoff, der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Gerhard Kraiker und die Historiker Prof. Dr. Werner Boldt und Dr. Elke Suhr.

      Ossietzky-Gesamtausgabe

    1995

    • 10. Februar 1995
      Erster Neujahrsempfang der Universität und der Universitätsgesellschaft im Oldenburgischen Staatstheater.
    • 21. Juni 1995
      Einweihung des OFFIS-Gebäudes mit rund 5.000 Quadratmetern am Escherweg. Das Gebäude wird Nukleus des neu entstehenden IT-Quartiers Oldenburg auf dem Gelände der „Alten Fleiwa”.



    • 30. Oktober 1995
      Die UNESCO erklärt die Karl Jaspers Vorlesungen zu Fragen der Zeit zum deutschen Beitrag für die Weltdekade für kulturelle Entwicklung.
    • 29. November 1995
      Die DFG beschließt den ersten Sonderforschungsbereich (SFB) für die Universität Oldenburg „Neurale Grundlagen kognitiver Leistungen”, an dem auch die Universität Bremen beteiligt ist. Prof. Dr. Reto Weiler ist zeitweise Sprecher des SFB.

    1996

    • 8. Februar 1996
      Das von Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier initiierte Hörzentrum wird gegründet und An-Institut der Universität.

      Das Oldenburger Haus des Hörens

    1997

    • 13. Oktober 1997
      Eröffnung des Hanse-Wissenschaftskollegs in Delmenhorst, das für die Universitäten Oldenburg und Bremen enge Verbindungen zu weltweit führenden Wissenschaftlern ermöglichen soll.

      Forschungsstätte für renommierte Wissenschaftler aus aller Welt: das HWK
    • 21. November 1997
      Vertragsunterzeichnung für die erste Stiftungsprofessur. Die EWE AG, die Wirtschaftliche Vereinigung „DER KLEINE KREIS e.V.” und die Stiftung der Oldenburgischen Landesbank (OLB) finanzieren für fünf Jahre eine C3-Professur für Wirtschaftsinformatik.

    1998

    • 27. April 1998
      Eröffnung des Hörsaalzentrums am Campus Haarentor mit Dr. Jürgen Rüttgers, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie als Hauptredner.

      Hörsaalzentrum bei Nacht
    • 15. Juli 1998
      Erstmalige Vergabe des Preises für gute Lehre.
    • 1. Oktober 1998
      Prof. Dr. Siegfried Grubitzsch tritt sein Amt als Präsident an (1998 – 2004).

    1999

    • 3. Februar 1999
      Gründung des von dem Chemiker Prof. Dr. Jürgen Gmehling initiierten „Laboratory for Thermophysical Properties“, das An-Institut der Universität Oldenburg wird.
    • 1. Juli 1999
      Gründung des Hannah Arendt-Forschungszentrums unter Leitung von Prof. Dr. Antonia Grunenberg 

      Besuch Richard von Weizsäckers im Hannah Ahrendt-Forschungszentrum mit Präsident Siegfried Grubitzsch (l.) und Antonia Grunenberg (r.) 

    2000

    • 28. April 2000
      Errichtung des interdisziplinären Centrums Neurosensorik, in dem WissenschaftlerInnen aus der Biologie, Physik, Psychologie und Informatik zusammenarbeiten.
    • 20. September 2000
      Der Senat beschließt die Gründung des „Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterstudien“ (ZFG). 

    Ab 2001



    2001

    • 30. März 2001
      Übergabe des Neubaus für die Wirtschaftswissenschaften auf dem Campus Haarentor.
    • 27. Juni 2001
      Der Senat beschließt eine neue Hochschulstruktur mit 5 Fakultäten (statt 11 Fachbereichen), Instituten und Zentren für interdisziplinäre Forschung.
    • 14. November 2001
      Einrichtung des „Center for Distributed Learning“ (CeDeL), das weiterbildende Studiengänge und E-learning-Projekte bündeln soll. Später werden die Aufgaben der Weiterbildung und der weiterbildenden Studiengänge unter dem Dach des Centers für lebenslanges Lernen (C3L) vereint.
    • 15. November 2001
      Gemeinsam mit dem Ev. Krankenhaus Oldenburg wird das Kompetenzzentrum Hörtech als gemeinnützige GmbH gegründet.  

    2002

    • 16. Oktober 2002
      Die Hanse Law School, ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Oldenburg, der Rijksuniversiteit Groningen und der Universität Bremen, geht an den Start; finanziell unterstützt durch regionale Institutionen. Damit wird das erste Rechtsstudium mit Bachelor- und Masterabschlüssen angeboten.
    • 1. November 2002
      Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags mit der Stadt Oldenburg.

    2003

    • 29. Januar 2003
      Eröffnung des von der Universität und der Universitätsgesellschaft initiierten Technologie- und Gründungszentrums Oldenburg (TGO), das jungen Existenzgründern Unterstützung beim Einstieg in die Selbständigkeit gibt. 

    • Mai 2003
      Die Evaluationskommission des Landes Niedersachsen bescheinigt der Universität ein ausgeprägtes Forschungsprofil im Bereich der Umweltwissenschaften.
    • Juni 2003
      Das Sophie Drinker Institut für musikwissenschaftliche Frauen- und Geschlechterforschung wird An-Institut der Universität Oldenburg.
    • 1. August 2003
      Arbeitsaufnahme des Zentrums für Windenergieforschung (ForWind) – eine Einrichtung der Universitäten Oldenburg und Hannover (seit 2009 auch mit der Universität Bremen) mit Sitz in Oldenburg. Das Zentrum widmet sich nicht nur der Forschung, sondern auch Fragen des effizienten Wissenstransfers zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.

    • 17. November 2003
      Konstituierung des nach dem Niedersächsischen Hochschulgesetz (NHG) erstmals vorgeschriebenen Hochschulrats. Vorsitzender wird  der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns EWE AG, Dr. Werner Brinker.
    • November 2003
      Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bewilligt das überregionale Großprojekt „Automatic Verification and Analysis of Complex Systems“ (AVACS) als Sonderforschungsbereich (SFB), dessen Sprecher Prof. Dr. Werner Damm ist.

    2004

    • 18. Februar 2004
      Mit der Doppelvorlesung „Der kleine Mann im Ohr“ wird die KinderUniversität Oldenburg mit fast 2.000 acht- bis zwölfjährigen Kindern eröffnet.

      Die KinderUniversität erfährt großen Andrang
    • 29. Juni 2004
      Der Universität wird das Zertifikat „Familiengerechte Hochschule” in Berlin zuerkannt.
    • 1. Oktober 2004
      Amtsantritt von Prof. Dr. Uwe Schneidewind als Präsident (2004   2008).
    • 18. Oktober 2004
      Mit der Umstellung ihrer Studienstruktur auf Bachelor- und Masterabschlüsse gehört die Universität Oldenburg zu den ersten Hochschulen in Deutschland, die den Bologna-Beschlüssen der EU-Bildungsminister folgen.

    2005

    • 1. April 2005
      Förderung des Graduiertenkollegs „TrustSoft – Vertrauenswürdige Software-Systeme“ durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).
    • 7. Mai 2005
      Entscheidung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für den dritten Oldenburger Sonderforschungsbereich „Das aktive Gehör” am Institut für Physik.
    • 13. Juli 2005
      Verabschiedung des Leitbilds für die Entwicklung der Universität bis 2010, das die Zahl der Studierenden auf 10.000 festschreibt.
    • 11. November 2005
      Erstmalige Verleihung des nach dem Nobelpreisträger für Physik benannten und mit 15.000 Euro dotierten Klaus-von-Klitzing-Preises für engagierte Lehrer naturwissenschaftlicher Fächer durch die Universität und die EWE-Stiftung.

    2006

    • 20. Juni 2006
      Gründung des Zentrums für Nachhaltigkeits- und Umweltforschung COAST, das die Kompetenzen der Natur- und Wirtschaftswissenschaften sowie der Informatik in diesem Bereich bündelt.
    • 14. Oktober 2006
      Einführung eines „Frühstudiums”, das hochbegabten Schülerinnen und Schülern ein Studium während der Schulzeit ermöglicht. Der jüngste Teilnehmer ist 13 Jahre alt.

      Präsident Uwe Schneidewind mit Schülern, die studieren
    • 31. Oktober 2006
      Eröffnung des wissenschaftlichen Zentrums CENTOS (Oldenburg Center for Sustainability Economics and Management), das die Kompetenzen der Universität Oldenburg in der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Nachhaltigkeitsforschung bündelt.

    2008

    • 23. Februar 2008
      Eröffnung des „Jaspers-Jahres” zum 125. Geburtstag des Philosophen, Psychologen und gebürtigen Oldenburgers Karl Jaspers (1883 – 1969) mit großer internationaler Beteiligung.
    • 28. Februar 2008
      Erfolgreiche Bewerbung Oldenburgs um den vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vergebenen Titel „Stadt der Wissenschaft 2009“ gegen Heidelberg, Konstanz, Lübeck, Rostock u.a..

      Programmheft zur Stadt der Wissenschaft
    • 19. August 2008
      Rücktrittserklärung vom Amt des Präsidenten durch Prof. Dr. Uwe Schneidewind. Die Vizepräsidentin für Verwaltung und Finanzen, Dr. Heide Ahrens, übernimmt kommissarisch das Amt der Präsidentin bis 2010.
    • 1. September 2008
      Die Max-Planck-Nachwuchsforschergruppe für „Marine Biogeochemie“ nimmt ihre Arbeit auf, die zweite von der Max-Planck-Gesellschaft beschlossene Gruppe „Anorganische Biogeochemie und Analytik“ folgt 2011.
    • 2. Dezember 2008
      Die Fraunhofer-Projektgruppe „Hör-, Sprach- und Audio-Technologie“  startet am Kompetenzzentrum HörTech.

    2009

    • 21. Januar 2009
      Mit einer Gala im Oldenburgischen Staatstheater und Vorlesungen der KinderUniversität in der EWE-Arena startet Oldenburg als „Stadt der Wissenschaft 2009“ ein umfangreiches Jahresprogramm mit über 600 Veranstaltungen.




    • 10. März 2009  
      Das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM in Bremen richtet in enger Kooperation mit der Abteilung Energie- und Halbleiterforschung der Universität Oldenburg und dem EWE-Forschungszentrum NEXT ENERGY eine Expertengruppe ein, die sich mit Komponenten- und Systementwicklung von Energiespeichern für Elektroautos befasst.
    • 30. Juni 2009  
      Gründung der NOWETAS-Stiftung durch die Universitäten Oldenburg und Bremen sowie der Jacobs University und des Hanse-Wissenschaftskollegs mit dem Ziel der Verknüpfung von Forschung und Lehre.
    • 13. August 2009    
      Eröffnung des EWE-Forschungszentrum für Energietechnologie NEXT ENERGY mit den Forschungsschwerpunkten Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Stromspeicherung als An-Institut.
    • 1. September 2009
      Trennung der Fachhochschule (FH) Oldenburg, Ostfriesland, Wilhelmshaven in zwei selbstständige Hochschulen: FH Ostfriesland und FH Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth (WOE). Die Kooperation zwischen der Universität Oldenburg und der FH WOE (später Jade Hochschule) wird gesetzlich verankert.
    • 28. September 2009
      Universität und Fachhochschule kündigen an, dass sie den aus dem Projekt „Oldenburg Stadt der Wissenschaft 2009“ hervorgegangenen Plan verwirklichen und das sogenannte „Schlaue Haus“ in der Oldenburger Innenstadt als Ort der Präsentation von Wissenschaft bauen wollen.
    • 29. Oktober 2009  
      Erstmalige Vergabe des von der Universität initiierten und von der EWE-Stiftung finanzierten „Helene-Lange-Preises“ für  NachwuchswissenschaftlerInnen der Bereiche Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Technik.
    • 18. November 2009
      Bewilligung des Sonderforschungsbereichs „Roseobacter“ im Bereich der Meeresforschung mit Prof. Dr. Meinhard Simon als Sprecher durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).
    • 16. Dezember 2009
      Nach mehrwöchigem Streik von Studierenden für Veränderungen der Studienbedingungen in der Bachelor/Master-Struktur diskutiert der Senat deren Anliegen, nimmt einige Forderungen auf und setzt sie später in Entscheidungen um.

    2010

    • 1. Februar 2010
      Prof. Dr. Babette Simon übernimmt das Amt der Präsidentin der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
    • Oktober 2010
      Förderung der Graduiertenkollegs „Selbstbildungen – Praktiken der Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive“ und des Sonderforschungsbereichs/TR 51 „Roseobacter“ durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).
    • 12. November 2010
      Positives Votum des Wissenschaftsrats zum deutsch-niederländischen Gemeinschaftsprojekt „European Medical School Oldenburg-Groningen“. Ab dem Wintersemester 2012/13 sollen pro Studienjahr jeweils 40 Studierende beider Universitäten ein gemeinsames humanmedizinisches Studium von sechs Jahren durchlaufen können.

    2011

    • Mai 2011
      Im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Qualitätspakt Lehre“ erhält die Universität für das Projekt „Forschungsbasiertes Lernen im Fokus“ (FLiF) bis Ende 2016 rund sieben Millionen Euro; für den Verbundantrag „eCompetence and Utilities for Learners and Teachers“ (eCULT) stehen rund eine Million Euro zur Verfügung. Die Förderung beginnt zum Wintersemester 2011/12.
    • 16. Mai 2011
      Förderung des Graduiertenkollegs „Models of Gravity“ an den Universitäten Oldenburg und Bremen durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).
    • 18. November 2011
      Förderung des Graduiertenkollegs „SCARE – Systemkorrektheit unter widrigen Umständen“ durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).
    • 8. Dezember 2011
      Nach dem positiven Votum des Wissenschaftsrats zur Einrichtung einer European Medical School (EMS), einem Gemeinschaftsprojekt mit der Universität Groningen (Niederlande), beschließt der Landtag auf Vorlage der Regierung eine Grundfinanzierung und macht damit den Weg für die Gründung einer Medizinischen Fakultät frei.

    2012

    • 31. Januar 2012
      Grundsteinlegung für den Neubau des Forschungszentrums Neurosensorik und Sicherheitskritische Systeme (NeSSy).
    • 15. Juni 2012
      Mit ihrem Antrag „Hearing4all“ ist die Universität Oldenburg im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder erfolgreich. An dem Exzellenzcluster unter Oldenburger Federführung sind auch die  Medizinische Hochschule Hannover und die Universität Hannover beteiligt. Fördersumme für fünf Jahre: 28 Millionen Euro.


      Exzellenzinitiative: Freude über den großen Erfolg
    • 13. November 2012
      Förderung der Graduiertenkollegs „Molekulare Basis sensorischer Biologie“ durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).

    2013

    • 7. September 2013
      Im Dobbenviertel wird das Karl Jaspers-Haus eröffnet. Die Villa beherbergt die 12.000 Bände umfassende Bibliothek des berühmten Oldenburger Psychiaters und Philosophen, ist Sitz der Karl Jaspers-Gesellschaft e.V. und der EWE Stiftung.

      Das Karl Jaspers-Haus mit zwei Wohnungen für Gastwissenschaftler