Graduiertenschule 3GO

Hier finden Sie Hinweise zu den Workshops der Oldenburg School 2017

Bitte beachten Sie, dass Detailinformationen zu anderen Veranstaltungen direkt bei den jeweiligen AusrichterInnen zu finden sind.

Für die Teilnahme an Workshops ist eine Anmeldung dringend erforderlich!

Workshop "Themenfindung und Exposéerstellung" (Dr. Nina Feltz)

Der Beginn einer Promotion geht mit der Benennung und Konkretisierung eines Dissertationsthemas und der Erstellung eines Exposés Hand in Hand. Die Themenwahl ist dabei höchst bedeutsam v. a. für die eigene Motivation und die Aufstellung im wissenschaftlichen Umfeld. Das Exposé ist für die Zulassung der Promotion, aber auch für Stipendien- und Stellenbewerbungen inzwischen unerlässlich. Der Workshop fokussiert die Themenfindung und die Bausteine des Exposés, die dann individuell weiterentwickelt werden können.

  • gerichtet an Graduierte und Promovierende (in der Anfangsphase der Dissertation)
  • geöffnet für Masterstudierende (am Ende des Studiums; aber nicht zur Vorbereitung der Abschlussarbeit!!!)
  • Anmeldung erforderlich (max. 12 Plätze)!
  • Veranstaltungsort: Schlaues Haus
  • der Workshop war für den 21.09.2017 geplant, muss aber leider wegen Krankheit auf Mitte Oktober verschoben werden (sobald der Nachholtermin steht, wird er bekannt gegeben!)
  • Uhrzeit: 10.30 – 17.00 Uhr

Workshop "Geistreich gründen" (Prof. Dr. Stephanie Birkner/Cindy Stern)

Geisteswissenschaftlich studiert/promoviert und dann gründen? Klar geht das – sehr gut sogar!

Im Workshop “Geistreich gründen” wird es zunächst darum gehen, zu diskutieren, was erfolgreich Gründende auszeichnet. Dieses Idealbild legen wir an die Geisteswissenschaften an und beleuchten die besonderen Kompetenzen und Qualifikationen mit denen die Teilnehmenden die Gründungslandschaft bereichern können. Mit dem neuen Praxisansatz “Business Model You” identifizieren wir nachfolgend die besonderen Gründungstalente eines/einer jeden im Workshop. Auf Basis dieser Talentlandkarten stellen wir Teams zusammen und entwickeln in diesen erste Ansätze für Gründungsideen. Hierbei werden Konzepte und Grundbegriffe der Gründungspraxis nach und nach eingeführt und gleich ausprobiert. Der Workshop schließt mit einem kleinen Pitch Training – zuvor erläutern wir was ein „Pitch“ eigentlich ist und warum „Geschichten erzählen“ so zentral für ein erfolgreiches Unternehmertum ist. Besondere Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Mitzubringen sind nur die Offenheit sich auf neue Themen einzulassen und die Bereitschaft auch ungewohnte Arbeitsweisen auszuprobieren. 

  • gerichtet an Graduierte, Promovierende und Postdocs
  • geöffnet für Masterstudierende 
  • Veranstaltungsort: Schlaues Haus
  • Termin:22.09.2017
  • Uhrzeit: 09.30-14.00

Workshop "Historische Diskursanalyse" (Prof. Dr. Achim Landwehr)

Der Workshop soll zwei wesentliche Ziele verfolgen. In einem ersten Schritt geht es darum, den Ansatz der Historischen Diskursanalyse vom Nimbus zu befreien, so etwas wie eine Geheimwissenschaft zu sein, zu der man nur aufgrund höherer theoretischer Weihen Zugang erlangt. Theoretische Erwägungen sind fraglos von Bedeutung. Aber auch wenn diese sich zuweilen in eine etwas undurchsichtige sprachliche Hülle kleiden, so lassen sie sich doch durchaus nachvollziehen. In einem zweiten Schritt soll genau diese Nachvollziehbarkeit erwiesen werden, und zwar anhand der Diskussion konkreter Arbeiten, wie sie von den Teilnehmenden des Workshops gerade erstellt werden. Das können ganze Abschlussarbeiten oder Dissertationen sein, aber auch nur einzelne Kapitel aus laufenden Projekten. An diesen Beispielen soll gezeigt werden, welche Möglichkeiten die Historische Diskursanalyse bietet, wo aber auch ihre Grenzen liegen.

Der Workshop wird dementsprechend in zwei Blöcke aufgeteilt sein. In einem ersten Teil sollen vormittags auf der Basis vorbreitender Lektüre einige Grundlagen der Diskurstheorie und Diskursanalyse erörtert werden. In einem zweiten (und wichtigeren) Teil sollen die Arbeiten der Teilnehmenden am Workshop mit Blick auf diskurshistorische Aspekte diskutiert und insbesondere auch Probleme im Umgang mit diesem Ansatz erörtert werden.

Voraussetzungen:

a) aktive Teilnahme
Voraussetzung zur Teilnahme am Workshop ist neben dem Lesen der Texte die Einreichung eines kurzen Exposés, gerne aber auch eines längeren Textes der jeweils eigenen Arbeit – natürlich mit besonderem Bezug zu diskurshistorischen Fragen. 

b) passive Teilnahme: Lesen der beiden Texte

  • Angermüller, Johannes (2014): Diskursforschung als Theorie und Analyse. Umrisse eines interdisziplinären und internationalen Feldes. In: Johannes Angermüller u. a. (Hg.): Diskursforschung. Ein interdisziplinäres Handbuch. Bd. 1: Theorien, Methodologien und Kontroversen. Bielefeld, S. 16–38.
  • Eder, Franz X. (2006): Historische Diskurse und ihre Analyse - eine Einleitung. In: Franz X. Eder (Hg.): Historische Diskursanalysen. Genealogie, Theorie, Anwendungen. Wiesbaden, S. 9–23.

Bitte bei Anmeldung angeben, ob sie aktiv oder passiv teilnehmen möchten!

  • gerichtet an Graduierte, Promovierende und Postdocs
  • geöffnet für Masterstudierende 
  • Anmeldung erforderlich (max. 16 Plätze)!
  • Veranstaltungsort: Schlaues Haus
  • Termin: 27.09.2017
  • Uhrzeit: 09.00-16.30