Herzlich willkommen im
Institut für Sportwissenschaft!

Das Institut für Sportwissenschaft ist durch die Besonderheit der Sportwissenschaft als Querschnittsdisziplin mit sozial‐, kultur-, bildungs-, naturwissenschaftlichen und medizinischen Anteilen gekennzeichnet. Dies eröffnet besondere Möglichkeiten der interdisziplinären Perspektivierung des Körpers und der Bewegung im Sport.

Im Bereich der Forschung konnte das Institut beim CHE-Ranking 2012 eine Spitzenposition bei den Publikationen erreichen. Das Institut setzt sich aus fünf Arbeitsbereichen (AB) zusammen:

Im AB Sport & Bewegung werden Lehrinhalte aus den Bereichen Sportpsychologie, Trainings- und Bewegungswissenschaft angeboten. Die Forschung ist sowohl grundlagen- als auch anwendungsorientiert und thematisiert u.a. den Leistungssport in der Lebensspanne.

Der AB Sport & Gesundheit bietet Lehrinhalte im Bereich Bewegung, Sport und Gesundheit an. Dies umfasst u. a. sportbiologische, sportmedizinische und leistungsdiagnostische Inhalte. In der Forschung stehen die körperliche Aktivität aus gesundheitlicher Perspektive sowie die Leistungsphysiologie im Vordergrund. Beiden naturwissenschaftlichen Arbeitsbereichen stehen experimentelle Labore zur Verfügung.

Der AB Sportpädagogik/-didaktik fokussiert in der Lehre vornehmlich professionell gestaltete Lern- und Bildungsprozesse zu den gattungsspezifischen Diskursen des Sports der Gesellschaft. Einen besonderen Stellenwert in der Lehramtsausbildung besitzt das Forschende Lernen im Kontext der Bildungsgangforschung. Weitere Forschungsschwerpunkte des Arbeitsbereichs sind die interpretative Unterrichts- und Schulsportforschung sowie die Professionalisierungsforschung im Sport.

Die Forschungsschwerpunkte des AB Soziologie und Sportsoziologie sind die Soziologie des Körpers und der Bewegung, die Kultursoziologie des Sports, die praxeologische Sportforschung und die Subjektivierungsforschung. Im Zentrum steht die Frage nach der Konstitution und Veränderung sozialer Ordnungen und ihrer Subjekte in den Körper-Praktiken und Diskursen des Sports. Schwerpunkte und Leitprinzipien in der Lehre sind soziologische Theorien, das Verhältnis von Theorie und Empirie, Forschungsorientierung und Nähe zur Berufspraxis. Der Arbeitsbereich ist an Studiengängen der Sportwissenschaft (Fak. IV), der Sozialwissenschaften (Fak. I), am MA Kulturanalysen (Fak. III) sowie am DFG-Graduiertenkolleg „Selbst-Bildungen. Praktiken der Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive“ beteiligt.

Im AB Theorie und Praxis der Sportarten werden Seminare und Übungen in 10 Inhaltsbereichen in Basis- und Aufbauveranstaltungen angeboten. Im Zentrum der Ausbildung steht die praktische und theoretische Auseinandersetzung mit den Sportarten und Bewegungsfeldern. Neben der sportmotorischen Handlungsfähigkeit sowie der Erarbeitung grundlegender Kenntnisse über die jeweiligen Bewegungsfelder wird der Schwerpunkt auf die Entwicklung theoriegeleiteter Vermittlungskompetenzen für alle Schulformen und spezielle außerschulische Bewegungsfelder gelegt. Für die praktische Lehre stehen umfassende Sportstätten an den Standorten Uhlhornsweg  und Wechloy zur Verfügung. Das Institut kennzeichnet eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Studierenden. Vertreten werden die Studierenden durch den Fachschaftsrat, der als Bindeglied zwischen den Studierenden und den Lehrenden agiert.

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