Forschungsschwerpunkt Dimensionen der Sorge

Das Evangelische Studienwerk e.V. Villigst hat für den Zeitraum 2014 bis 2019 den interdisziplinären Promotionsschwerpunkt "Dimensionen der Sorge" eingerichtet.

Der Promotionsschwerpunkt wird inhaltlich gestaltet von

- Prof. Dr. Anna Henkel (Soziologie), Universität Lüneburg

- Prof. Dr. Isolde Karle (Theologie), Universität Bochum

- Prof. Dr. Gesa Lindemann (Soziologie), Universität Oldenburg

- Prof. Dr. Micha Werner (Philosophie), Universität Greifswald

Aktuelles

Promotionsstipendium

Es sind laufend Promotionsstipendien für den Forschungsschwerpunkt ausgeschrieben.

Nächster Bewerbungsschluss: 1. Juni 2017

Für Fragen zu den Inhalten, den Rahmenbedingungen und der Gestaltung des Forschungsschwerpunkts stehen Ihnen die betreuenden HochschullehrerInnen gerne zur Verfügung.

www.evstudienwerk.de

Interimstreffen 2017

Das zweite Interimstreffen des Promotionsschwerpunktes „Dimensionen der Sorge“ fand vom 15.-16. März 2017 in Bremen statt. In Vorbereitung auf die Jahrestagung im September, die unter dem Thema „Sorget nicht!“ - Kritik der Sorge stattfinden wird, diskutierten die Stipendiat*innen Aufsätze von Joel Anderson, Traugott Roser und Robert Gugutzer.  Die Stipendiat*innen nutzen den offenen Rahmen dieses Treffens für einem interdisziplinärem Austausch über Relationale Autonomie, Spiritual Care und Seelsorge sowie leibkörperliche Grenzerfahrungen mit vorausschauendem Bezug auf die kommende Jahrestagung. 

Interner Workshop 2016

Vom 22. - 23. September 2016 trafen sich die Stipendiat*innen und das Betreuungsteam des Promotionsförderschwerpunktes 'Dimensionen der Sorge' zu einem Workshop in der Katholischen Akademie in Schwerte. Im internen Rahmen des Workshops bekamen die derzeit sechs Promovierenden des Schwerpunktes die Gelegenheit, Inhalt und Fortschritt ihrer Dissertationen vorzustellen. 

In der Philosphie stellten Birthe Frenzel ihre Promotion zur ethischen Vertretbarkeit von Nudging im Umwelthandeln und Henk van Gils seine Promotion zu der Frage der Selbstsorge in Abhängigkeit von Selbstreflektion vor und die Theologin Franziska Schade präsentierte, welche Formen der religiösen Selbstsorge sich bei Jugendlichen finden lassen. In der Soziologe referierte Richard Paluch über die technische Vermittlung von Beziehungen durch Hörgeräte, Stefanie Schiering erläuterte, welche Stellenwert Selbst- und Fürsorge bei Pflegenden in der ambulanten Pflege einnehmen und Tina Schröter präsentierte ihre Forschungen zu Sorgepraktiken der Ultra-Szene unter Fußballfangruppierungen. Der jeweiligen Vorstellung der einzelnen Pomotionen folgten angerende Diskussionen. Darüber hinaus bekamen zukünftige Stipendiat*innen die Möglichkeit, ihre geplanten Promotionsprojekte zur Diskussion zu stellen. 

Für die Stipendiat*innen und das Betreuerteam bot der Workshop somit die wunderbare Möglichkeit, die unterschiedlichen Forschungsfelder kennenzulernen und gemeinsam die Dimensionen der Sorge auszuloten. Zudem wurde angeregt über kommende Projekte und Kooperationen diskutiert. Die nächste Jahrestagung des Schwerpunktes wird im September 2017 zum Thema "Kritik der Sorge" stattfinden. Hierzu sei jetzt schon herzlich eingeladen!