Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht sowie Rechtsinformatik

Scoring im Fokus: Ökonomische Bedeutung und rechtliche Rahmenbedingungen im internationalen Vergleich

Die rechtlichen Rahmenbedingungen des Scorings in Deutschland bringen die Interessen von Wirtschaft und Verbrauchern in ein ausgewogenes Verhältnis. Zu diesem Ergebnis kommt eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Taeger in einer Studie, die im September 2014 vorgelegt wurde. An der Studie hat auch das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mitgewirkt, das die ökonomische Bedeutung des Credit Scorings untersuchte und zu dem Ergebnis kommt, dass die Einschätzung der Bonität durch professionelles Credit Scoring bei der Vergabe von Konsumentenkrediten positive Effekte auf die Wirtschaft hat.

Das Fazit der Wissenschaftler: Credit Scores sind ein sehr wichtiger und wesentlicher Bestandteil von Kreditvergabeentscheidungen. Ohne Credit Scores und die darin enthaltenen Informationen würden die Kreditmärkte deutlich schlechter funktionieren. Die Studie wurde im Auftrag des Verbands „Die Wirtschaftsauskunfteien“ (vormals: „Verband der Handelsauskunfteien“) erstellt und wird vom Bankenfachverband e.V., vom Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh), vom Handelsverband Deutschland (HDE) und vom Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e. V. (VATM) unterstützt.

Die Studie ist als Buch im BIS Verlag der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg 2014 erschienen.

Michael Schröder/Jürgen Taeger (Hrsg.)
Scoring im Fokus: Ökonomische Bedeutung und rechtliche Rahmenbedingungen im internationalen Vergleich
Oldenburg 2014
201 Seiten, 22 €
ISBN 978-3-8142-2316-2

Die Studie finden Sie auch hier.