Forschung (Stabsstelle)
EFRE geförderte Projekte
Da die administrativen und organisatorischen Anforderungen in EFRE-Förderprojekten deutlich zugenommen haben, bietet das EU-Hochschulbüro der Universität Oldenburg aktuell (Stand 5.1.2010) über das Projekt PACO den dreizehn EFRE-geförderten Projekte aus der EFRE-Richtlinie "Innovation und wissensbasierte Gesellschaft" des MWK (Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur) ein unterstützendes Projektmanagement an.
Im Rahmen des Pool-Projektes PACO stehen hierfür Ressourcen zur Verfügung, durch die administrative und koordinative Aufgaben, u.a. auch gegenüber den Ministerien und mittelvergebenden Stellen, vom EU-Büro übernommen werden, um den Projektgruppen mehr Zeit für die inhaltliche Projektarbeit zu gewähren und trotzdem qualitativ hochwertig dokumentierte Projekte zu garantieren.
Übersicht
PACO - Pool-Antrag der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Im Rahmen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) ist es in der Förderperiode 2007-2013 für die niedersächsischen Hochschulen erstmals möglich, sogenannte "Pool-Projekte" zu beantragen. Mit Hilfe des Pool-Antrags der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg PACO werden Aufgaben des Projektmanagements sowie die Entwicklung einer integrierten Strategie von Technologietransfer und unternehmensorientierter Weiterbildung unterstützt. Voraussetzung ist ferner, eine auf die spezifischen regionalen Gegebenheiten und Bedarfe ausgerichtete SWOT-Analyse sowie ein Volumen von mindestens 1 Mio. Euro zuwendungsfähige Ausgaben von mit Hilfe der Richtlinie "Innovationen und wissensbasierte Gesellschaft" geförderten Projekten.
Zu den Hauptaufgaben von PACO gehören neben dem Projektmanagement folgende Tätigkeiten:
1. Verstärkte Öffentlichkeitsarbeit in Kooperation mit Gebietskörperschaften und regionalen Verbünden die als Multiplikatoren die regionale Wirtschaft ansprechen. So kann eine stärkere Verbindung zwischen Uni-versität und Unternehmen zugunsten eines funktionierenden, regionalen Innovationssystems erreicht werden.
2. Verstärkte Öffentlichkeitsarbeit hochschulintern, um auf die Fördermöglichkeiten des EFRE hinzuweisen und für die Unterstützung des Projektmanagements durch das Poolprojekt zu werben.
3. Fortschreibung der SWOT-Analyse der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und vor allem der daraus entwickelten Ansätze in den Bereichen Existenzgründung, FuE-Projekte mit KMU der Region, unternehmensorientierte Weiterbildung.
Auch zukünftig sollen weitere EFRE-Projektvorhaben initiiert werden, die das Expertenwissen aus der Hochschule gezielt in die regionale Wirtschaft transferieren und somit die Stärkung der Region Weser-Ems unterstützen.
Dipl. Ing. Ilka Ficken
Stabsstelle Forschung, EU-Hochschulbüro
Tel.: +49 (0)441/ 798-2817
ilka.ficken
uni-oldenburg.de
HurDig - Netzwerk für multilinguale Hör- und Sprachverständlichkeits- Diagnostik (HurDig)
Projektziel ist der Aufbau und der Probebetrieb eines europaweit agierenden regionalen Netzwerks für die Entwicklung, Validierung, Vertrieb und Support von Hör- und Sprachverständlichkeitstests für unterschiedliche Sprachräume. Die Tests ermöglichen eine zuverlässige Diagnostik von Hörstörungen und liefern die Basis für die Anpassung und Überprüfung technischer Hörhilfen (Hörgeräte, Cochlea Implantate).
Zu den Projektzielen zählen:
a) Entwicklung und Implementierung von Hörtests per Telefon für breite Bevölkerungsschichten für mehrere Sprachen,
b) Entwicklung und Implementierung von (Sprach-) Hörtests zur Anwendung durch den Audiologen,
c) Entwicklung und Implementierung von Sprach-basierten Meß- und Überprüfungsverfahren für technische Hörhilfen,
d) Umsetzung dieser Entwicklungen in eine Sprachverständlichkeits-Meßstation, die auf den Markt positioniert werden soll,
e) Umsetzung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zur Unterstützung der Anwender dieser Testverfahren,
f) Evaluierung und Validierung der Testverfahren anhand der einlaufenden Daten zur laufenden Qualitäts-Verbesserung.
Sämtliche Arbeitsschritte werden in Zusammenarbeit zwischen Universität Oldenburg und den Kooperationspartnern aus dem Zielgebiet (s. Punkt 1.5) durchgeführt. Ziel der beantragten EFRE-Förderung ist eine Anschubfinanzierung, die es dem Zentrum nach fünf Jahren ermöglichen soll, aufgrund eigener Einnahmen sich selbst weiter zu tragen.
Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier
Institut für Physik, AK Medizinische Physik
Tel.: +49 (0)441/ 798-5466 / -5470
birger.kollmeier
uni-oldenburg.de
Chirurgie - Automatisiertes Dokumentationssystem in der Chirurgie
Die Universität Oldenburg und die Firma Axios 3D haben das gemeinsame Ziel ein automatisiertes Analyse- und Dokumentationssystem für die Chirurgie zu entwickeln. Bestehende Systeme zeichnen entweder zu wenig Information auf oder benötigen zusätzlichen Personalaufwand für die Dokumentation. In dem geplanten System wird ein 3D-Messystem mit ggf. mehreren Kameras und einer Auswertesoftware eingesetzt, welches die automatisierte Analyse des Operationsablaufs ermöglicht.
Der Firmenpartner Axios 3D besitzt auf dem Gebiet der 3D-Messysteme enormes Know-How, welches dem Projekt zugute kommt. Der Markt der Messsystemhersteller kann durch diese neuartige Anwendung profitieren und durch die Erkenntnisse der Operationsabläufe soll die Entwicklung von Standards (Guidelines) für chirurgische Eingriffe unterstützt und somit die Qualität nachhaltig optimiert werden. Des Weiteren kann bei Haftungsfragen der dokumentierte Ablauf als Beweismittel herangezogen werden.
Dieses langfristige Ziel wird verfolgt, kann jedoch nicht im Rahmen der verfügbaren 2 Jahre erreicht werden. Ziel dieser Förderperiode ist die Entwicklung eines skalierbaren Kamerasystems (Verringerung der Genauigkeit zur Minimierung der Kamerakosten) auf der Basis des CamBar von Axios 3D. Weiterhin soll anhand von Feldstudien das Potential der automatisierten Dokumentation herausgestellt werden, um das große Potential der Anwendung für den Markt bewusst zu machen.
Prof. Dr. Andreas Hein
Institut für Informatik, AK Automatisierungs- und Messtechnik
Tel.: +49 (0)441/ 798-4450
andreas.hein
informatik.uni-oldenburg.de
Photovoltaik - Entwicklung einer chalkopyritbasierten Photovoltaiktechnologie für industriell gefertigte Dünnschicht-Solarzellen
Dünnschicht-Solarzellen auf der Basis von Kupfer, Indium, Gallium, Schwefel und Selen (abgekürzt: CIGSSe) haben die Marktreife erreicht. Johanna Solar Technology (JST) wird ab Anfang 2008 mit der Produktion und dem Vertrieb von Solarmodulen auf CIGSSe-Technik beginnen. Unter Zuhilfenahme der in der Energie- und Halbleiterforschung vorhandenen Analyseverfahren und Erfahrungen sollen die nötigen Schritte zur Kostenreduktion und Effizienzsteigerung eingeleitet werden. Neben den Standardanalyseverfahren zur Bestimmung der photovoltaisch relevanten Leistungsmerkmale sollen vor allem räumlich, zeitlich und spektral hochauflösende Verfahren zum Einsatz kommen, um den physikalischen Hintergrund in den CIGSSe-Solarzellen besser zu verstehen.
Eine Effizienzsteigerung in CIGSSe-Solarzellen kann vor allem durch ein besseres Verständnis der physikalischen Vorgänge erreicht werden. Dazu sollen die mit der von JST verwendeten Technologie hergestellten Solarzellen u.a. durch temperaturabhängige Admittanz- und transiente Störstellenspektroskopie bzw. Deep level transient spectroscopy untersucht werden und somit der defektvermittelte Ladungstransport experimentell charakterisiert werden. Letzterer ist ein Hauptfaktor der Wirkungsgradbegrenzung in Heterostruktur-Dünnschicht-Solarzellen. Ebenfalls sollen die hergestellten Schichten mit Hilfe der Röntgen-Diffraktometrie (XRD) analysiert werden. Der Schwerpunkt soll hierbei auf der Textur-Untersuchung der verwendeten Kontakte liegen.
Prof. Dr. Jürgen Parisi
Institut für Physik, AK Energie- und Halbleiterforschung
Tel.: +49 (0)441/ 798-3541
parisi
ehf.uni-oldenburg.de
Versicherungen - Entwicklung eines Solvency II-kompatiblen Risikomanagementsystems für kleine VVaG
Im Rahmen der europaweiten Einführung neuer aufsichtsrechlicher Vorgaben zur Bestimmung der Eigenkapitalausstattung (Solvency II) werden adäquate Risikomanagementsysteme für alle Versicherungsunternehmen verbindlich. Mit dem Projekt sollen mögliche, aufsichtsverträgliche Vereinfachungen des Solvency II-Standardansatzes für kleine und mittlere Unternehmmen, insbesondere regionale VVaG, entwickelt werden sowie (partiell-)interne Modelle, die sowohl für Solvency II als auch für die Unternehmenssteuerung im Rahmen einens kompatiblen Risikomanagementsystems geeignet sind.
Prof. Dr. Dietmar Pfeifer
Institut für Mathematik, AK Versicherungs- und Finanzmathematik
Tel.: +49 (0)441/ 798-3229
dietmar.pfeifer
uni-oldenburg.de
HistEx- Historische Experimente und Geräte für Bildung und Unterhaltung -- Konstruktion und Produktion
Das beantragte Projekt dient der Gründung eines Unternehmens, das funktionsfähige Exponate aus der Geschichte der Naturwissenschaften und Technik für den Gebrauch in Museen, Science Centers, Schulen und Massenmedien plant, fertigt und vertreibt. Die Unternehmensgründung profitiert von der langjährigen theoretischen und praktischen Erfahrung der Arbeitsgruppe‚ Didaktik und Geschichte der Physik, die in der Vergangenheit eine Sammlung entsprechender Prototypen für die Nutzung in Bildungseinrichtungen und in Einrichtungen der Popularisierung erstellt hat.
Während der Laufzeit des Projekts sollen alle notwendigen Vorarbeiten für die Gründung der Firma HistEx abgeschlossen werden. Dazu zählen insbesondere eine vertiefte Marktanalyse, die detaillierte Planung des Verkaufs- und Vertriebs-Angebots, die Planung und Vorbereitung von Internetauftritt und Werbemaßnahmen, die Kontaktaufnahme mit potentiellen Kunden, und schließlich die Aufstellung des Geschäftsplans. Das Projekt soll außerdem dazu genutzt werden, weitere Kompetenzen und Qualifikationen zu erwerben, die für den Betrieb der Firma notwendig oder wünschenswert sind, wie z.B. vertiefte Kenntnisse in Museumspädagogik und Ausstellungsplanung und -design sowie detaillierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Mittelfristig ist geplant, HistEx zum führenden Spezialisten für die Planung, die Produktion und den Betrieb historischer Experimente in Museen, Science Centers, Schulen und Massenmedien zu machen.
Dr. Michael Komorek
Institut für Physik, AK Didaktik und Geschichte der Physik
Tel.: +49 (0)441/ 798-273
michael.komorek
uni-oldenburg.de
Gründercampus+
Durch die neu eingerichtete Stiftungsprofessur für Entrepreneurship wird eine Neustrukturierung der Gründungsunterstützungsaktivitäten innerhalb der Universität Oldenburg notwendig. Angestrebt wird ein integriertes Beratungs-, Betreuungs- und Qualifizierungsangebot. Dieses Ziel soll mit dem Projekt Gründercampus erreicht werden. Das Coaching und die individuelle Beratung von Gründern ist nach wie vor eine der wichtigsten Entrepreneurship-Aktivitäten an der Universität Oldenburg. Dies soll durch einen Gründercoach fortgeführt und weiter ausgebaut werden. Ein steigender Bedarf entsteht durch die neu eingerichtete Gründerwerkstatt VentureLab. Das VentureLab stellt Gründern befristet Büroräume, Infrastruktur und Netzwerkkontakte zur Verfügung. Derzeit fehlen aber noch personelle Ressourcen für das Coaching der Gründer. Aufgrund der großen Schnittmenge mit den sonstigen Tätigkeiten des Gründercoaches soll dieser die Aufgabe übernehmen und für das VentureLab als Geschäftsführer arbeiten. Die Arbeit des Gründercoaches soll erfolgsorientiert sein. Daher soll das Volumen der über das Projekt zur Verfügung stehenden Sachmittel an den Gründungserfolg geknüpft werden.
Prof. Dr. Alexander Nicolai
Institut für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik, AK Entrepreneurship
Tel.: +49 (0)441/ 798-4645
alexander.nicolai
uni-oldenburg.de
WiWE - Wissenschaftler Weiterbildung Entrepreneurship
Schaffung eines Weiterbildungsangebots für wissenschaftliches Personal der Hochschulen in der Region Nordwest zur Umsetzung und Förderung des Gründungsklimas. Die Teilnehmer sollen qualifiziert und sensibilisiert werden, mögliche Gründungsideen aus ihrer eigenen Forschungstätigkeit oder der von Kolleginnen und Kollegen zu erkennen, zu generieren und zu bewerten sowie erste Schritte zur Umsetzung zu unternehmen. Dies soll zusätzlich durch die Einbindung regionaler KMU unterstützt werden.
Prof. Dr. Alexander Nicolai
Institut für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik, AK Entrepreneurship
Tel.: +49 (0)441/ 798-4645
alexander.nicolai
uni-oldenburg.de
EduKult 3
EduKult Professionalisierung ist durch die Entwicklung auf dem Kulturwirtschaftssektor in den letzten Jahren unabdingbar zum Überleben auf diesem wachsenden Markt geworden. Immer mehr Bereiche werden an freie Träger und Mitarbeiter vergeben, so dass sich das Berufsfeld von Kulturschaffenden in den letzten Jahren stark gewandelt hat. Die Evaluationen des Vorgängerprojektes ProKultur zeigen, dass es einen weitergehenden Bedarf gibt, für einen erweiterten Personenkreis entsprechende Fortbildungsangebote zu schaffen, um den begonnenen Aufbau von Netzwerkstrukturen innerhalb des jeweils teilnehmenden Personenkreises auszubauen und zu unterstützen. An drei Standorten wird es unterschiedliche Weiterbildungsprogramme geben, die in themen- und projektbezogenen Seminaren den Teilnehmenden aus verschiedensten beruflichen Feldern eine Professionalisierung mit abschließendem Zertifikat ermöglichen sollen:
- InterKULTURelles Management (Oldenburg, ZWW der Universität)
- Projekt- und Veranstaltungsmanagement (Osnabrück, Institut für Musik der Fachhochschule)
- Kuratorische Praxis (Hildesheim, ZfW / cl3 der Universität)
Lernformen:
- Allgemeine Seminare Kulturmanagement
- Spezielle Seminare zum jeweiligen Weiterbildungsbereich
- Betreutes Praktikum
- Persönliches Coaching
Insgesamt umfasst jede Weiterbildung ca. 30 Veranstaltungstage innerhalb von 18 Monaten, die Kurse beginnen jeweils im Halbjahresrhythmus an allen drei Standorten.
Dr. Michaela Knust
Center für Lebenslanges Lernen (C3L)
Tel.: +49 (0)441/ 798-4415
michaela.knust
uni-oldenburg.de
Innovationsmanagement - Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit durch ein Master-Programm Innovationsmanagement im Netzwerk aus Wirtschaft und Universität
Hauptziel des Vorhabens ist die Konzipierung und Einrichtung eines berufsbegleitenden, weiterbildenden universitären Studienprogramms „Innovationsmanagement“ auf Masterniveau, in dem sich Führungs- und Nachwuchsführungskräfte vor allem regionaler mittelständischer Unternehmen Kenntnisse und Kompetenzen des Innovationsmanagements aneignen und in Projekten anwenden. Zugleich soll ein Netzwerk von Expert/innen aus Wissenschaft und Praxis geschaffen werden, das die Entwicklung des Programms in allen Phasen begleitet und nachhaltig zu Kooperation und Wissenstransfer zwischen Universität und regionaler Wirtschaft beiträgt.
Das Projekt stützt sich auf Fachwissen und Erfahrungen der Antragstellerin sowie der universitären und außeruniversitären Kooperationspartner in der Zusammenarbeit zwischen Universität, Weiterbildung und regionaler Wirtschaft bei der Durchführung von internetgestützten Studien- und Weiterbildungsangeboten für Berufstätige und der Erfassung und Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge. Nach Erhebungen zur Feststellung des Bedarfs an anspruchsvollen Weiterbildungsangeboten im Themenfeld strategisch-innovativen Managements soll ein modularisiertes, in großen Teilen über eine Online-Lernplattform organisiertes Studium konzipiert, in einer Pilotphase erprobt und dann institutionalisiert werden. Das begleitende Netzwerk soll verstetigt werden.
Prof. Dr. Anke Hanft
Center für Lebenslanges Lernen (C3L)
Tel.: +49 (0)441/ 798-2743
anke.hanft
uni-oldenburg.de
Graduiertenschule - Graduiertenschule Naturwissenschaft und Technik
Die Einrichtung einer fachübergreifenden Graduiertenschule Naturwissenschaft und Technik hat das Ziel, die Absolventinnen und Absolventen der Promotionsstudiengänge und Graduiertenkollegs unterschiedlicher Fachdisziplinen der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg durch eine fachübergreifende Vernetzung auf die Berufspraxis vorzubereiten. Sie sollen sich damit nicht nur fachlich auf internationalem Niveau qualifizieren, sondern auch mit Fähigkeiten zur Kommunikation, zum Projektmanagement und zur Umsetzung von Forschungsergebnissen in wirtschaftliche Anwendung auszurüsten, damit Sie erfolgreich im Berufsleben bestehen können. Durch die Einbindung regionaler KMUs und weiterer Firmen und Einrichtungen wird dieser Prozess unterstützt, der die Absolventinnen und Absolventen der Promotionsstudiengänge national und international konkurrenzstark macht.
Prof. Dr. Georg M. Klump
Institut für Biologie und Umweltwissenschaften, AK Zoophysiologie & Verhalten
Tel.: +49 (0)441/ 798-3400
georg.klump
uni-oldenburg.de
Energiezertifikat - Bedarfs- und Machbarkeitsstudie zum elektronischen Energiezertifikat
Das zu konzipierende elektronische Energiezertifikat berücksichtigt und zertifiziert den Energieverbrauch von Produkten während der Herstellung, der Nutzung und der Entsorgung, also über den gesamten Lebenszyklus. Es werden verschiedene Nutzungsprofile (z.B. Single-Haushalt) berücksichtigt. Die Ergebnisse einer Produktzertifizierung sollen über ein Kundeninformationssystem einfach abrufbar sein. Dies kann über Terminals in Geschäften oder über mobile Endgeräte (z.B. Mobiltelefon) ermöglicht werden. Die Anzeige von Informationen soll über Auto-ID Techniken einfach ausgelöst werden (z.B. Abscannen eines Barcodes des Produkts mit der Handykamera). Die Studie untersucht den Bedarf seitens des Verbraucherschutzes und der Hersteller im Bereich Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte. Darüber hinaus soll eine Aufwands- und Machbarkeitsabschätzung durchgeführt werden.
Prof. Dr. Jorge Marx Gómez
Institut für Informatik, AK Wirtschaftsinformatik
Tel.: +49 (0)441/ 798-4470
jorge.marx.gomez
uni-oldenburg.de
ERTEMIS - Kompetenz- und Forschungstransfernetzwerk für Betriebliche Umweltinformationssysteme - eine Bedarfs- und Machbarkeitsstudie
Gegenstand und Ziel der Förderung ist eine Bedarfs- und Machbarkeitsstudie, deren Ergebnisse in den Aufbau eines interdisziplinären Kompetenz- und Forschungstransfernetzwerks ERTEMIS (ERTEMIS = European Research and Transfer Network for Environmental Management Information Systems) führen sollen. ERTEMIS soll das Wissen im Bereich Betrieblicher Umweltinformationssysteme (BUIS) erschließen und Unternehmen, insbesondere KMUs, in Form verwertbarer Produkte zugänglich machen. Im Rahmen der beantragten Studie sollen die Akzeptanz sowie der Diffusions- und Reifegrad von BUIS bei KMU eruiert werden. Durch die Durchführung der Bedarfs- und Machbarkeitsstudie wird zudem der konkrete Forschungs- und Entwicklungsaufwand abschätzbar.
Es werden die folgenden Sachziele verfolgt:
1. Es sollen bisher geleistete Vorarbeiten der Antragsteller sowie der an der Bedarfs- und Machbarkeitsstudie direkt beteiligten KMU erhoben und konsolidiert werden.
2. Es soll die Akzeptanz sowie der Diffusions- und Reifegrad von BUIS bei KMU insgesamt ausgelotet werden. Es soll zudem eruiert werden, welche Anwendungsfelder von BUIS für KMU von besonderem Interesse sind sowie in welchen Bereichen des betrieblichen Umweltinformationsmanagements bei den KMU Wissensdefizite bestehen. Dafür sollen Experteninterviews mit Industrievertertern geführt und ausgewertet werden.
3. Die Erkenntnisse aus 1. und 2. sollen in ein umfassendes Konzept mit Aufwandsabschätzung, Pflichtenhefte für die Entwicklung innovativer (Software-)Produkte und in die Erarbeitung eines Hauptantrags entprechend der Förderlinie 2.1.3 münden.
Prof. Dr. Jorge Marx Gómez
Institut für Informatik, AK Wirtschaftsinformatik
Tel.: +49 (0)441/ 798-4470
jorge.marx.gomez
uni-oldenburg.de
