Musikwissenschaft

Der Studienbereich Musikwissenschaft bietet neben den traditionellen Disziplinen dieser Fachwissenschaft – der historischen und der systematischen Musikwissenschaft – Veranstaltungen zu "Musik der Welt" und "Musik und Medien" an. Ein weites und tolerantes Musikverständnis bildet die Grundlage der fachwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit historischen Gattungen und Traditionslinien, physiologischen und psychischen Grundlagen der Wahrnehmung und Wirkung von Musik, Herausforderungen von Globalisierung und Migration sowie den immensen Veränderungen von Musik durch und in den Medien.

Musik und Medien

Der Studien- und Forschungsschwerpunkt "Musik und Medien" beschäftigt sich mit Fragestellungen und Problemen ästhetischer und gesellschaftlicher Auswirkungen medientechnischer Entwicklungen und Umbrüche in Geschichte und Gegenwart. Der Charakter und v.a. der kulturelle Gebrauch von Musik haben sich im Laufe der Geschichte angesichts medientechnischer Entwicklungen maßgeblich verändert. Besondere Bedeutung erlangten in diesem Zusammenhang die Aufschreibesysteme von Musik – schriftliche Notation, mechanisch-chemische Fixierung oder digitale Codierung. Sie präg(t)en in entscheidendem Maße unsere Auffassungen darüber, was Musik eigentlich ist und wie man mit ihr umgehen kann. mehr

Systematische Musikwissenschaft

Das Berufungsverfahren für die Besetzung der Professur Systematische Musikwissenschaft ist abgeschlossen. Ab 1.5.2008 begrüßen wir Prof. Dr. Gunther Kreutz an unserem Institut.

Kulturgeschichte der Musik

Musik entsteht im Zusammenwirken vieler Personen: jene die Musik komponieren, die sie verlegen und aufführen, aber auch die sie fördern, sie hören, über sie nachdenken, urteilen und schreiben… Diese Vielfalt der mit Musik zusammenhängenden Tätigkeiten zu reflektieren, ist Ziel eines kulturhistorischen Blickwinkels auf Musik. Dieser schärft darüber hinaus auch das Bewusstsein, dass Komponistinnen und Komponisten Teil dieses Zusammenwirkens sind, dass sie sich im stetigen Austausch mit den kulturellen, politischen, sozialen und geschlechterspezifischen Kräftefeldern ihrer Zeit und der Vergangenheit befinden.

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