Fakultät VI - Medizin und Gesundheitswissenschaften

Biomedicum

Biomedizinisches Kompetenzzentrum Universität Oldenburg

Biomedizinische Forschung benötigt in zunehmendem Maße hochmoderne Forschungsinfrastruktur und Expertise in verschiedenen Disziplinen. Das Biomedicum der Universität Oldenburg stellt für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften ein Portal dar, um raschen Zugang zu vorhandenen Forschungsinfrastrukturen und Kompetenzen zu erhalten. Die Kontaktadressen und vorhandenen Strukturen für die einzelnen Bereiche sind nachfolgend aufgelistet. Das Biomedicum ist noch im Aufbau begriffen. Einige der Forschungsgeräte sind daher schon Bestand etablierter Core-Facilities, während andere Geräte von einzelnen Arbeitsgruppen im Rahmen von Kooperationen angeboten werden. Diese Gruppen bieten auch ihre fachliche Kompetenz und ihr Know-How bei der Planung entsprechender Forschungsprojekte auf ihrem Gebiet an.

BAMBI - Beratungsangebot medizinische Biometrie und Informatik

E-Mail: bambi(at)uni-oldenburg.de
Weitere Informationen finden Sie hier.

Biobanking (Core Facility)

Lagerung und Verwaltung von Blutproben und Gewebeproben bei +4°C, -20°C, -80°C und -180°C (Flüssigstickstoff) nach Absprache und zum Aufbau von Kooperationen.

Ansprechpartner: Prof. Dr. John Neidhardt.
E-Mail:john.neidhardt(at)uni-oldenburg.de

Weitere Informationen finden Sie hier.

Elektronmikroskopie (Core Facility)

Die Serviceeinrichtung Elektronenmikroskopie betreibt zwei Transmissionselektronenmikroskope (Zeiss EM902A, Jeol2100F) und ein Rasterelektronenmikroskop (Hitachi S3200N).

Des Weiteren stehen ein Beschichtungsgerät (C, Au, Pt), eine Kritisch-Punkt-Trocknungs-Anlage und zwei Ultramikrotome für die Probenpräparation zur Verfügung.

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Katharina Al-Shamery
E-Mail: katharina.al.shamery(at)uni-oldenburg.de
Weitere Information finden Sie hier.

STED (Core Facility)

Die „Core Facility Mikroskope“ stellt ein Leica TCS SP5 II Mikroskop und ein Leica TCS SP8 Mikroskop bereit. Das Leica TCS SP5 II Mikroskop ist um ein Leica TCS STED CW Modul erweitert, welches gated-stimulated-emission-depletion (gSTED) Mikroskopie ermöglicht. Diese Technik kombiniert Fluorophorexitation und – depletion um die Beugungsgrenze zu umgehen. Mit gSTED können somit Strukturen von der Größe weniger duzenden Nanometer aufgelöst werden.

Ansprechpartnerin: Dr. Bianca Brüggen
E-Mail: STEDmikroskop(at)uni-oldenburg.de 
Weitere Informationen finden Sie hier.

Molekularbiologie und Immunhistochemie

Ansprechpartner: Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang 
E-Mail: hans.g.nothwang(at)uni-oldenburg.de

Neuroimaging Unit (Core Facility)

Die Neuroimaging Unit besitzt sowohl einen 3T Magnetresonanztomograph (MRT) als auch einen Magnetenzephalograph (MEG), welche beide ausschließlich zu Forschungszwecken angeschafft wurden. Ausgestattet mit unterschiedlichen Systemen für auditorische Stimulation, einem MR-kompatiblen EEG-System, Responseboxen und einem Datenhandschuh zur Erfassung von Bewegungen sind wir in der Lage sowohl sensorische, funktionelle als auch kognitive Funktionen des Gehirn zu erfassung, zu analysieren und neue Erkenntnisse darüber zu gewinnen.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Jochem Rieger.
E-Mail: jochem.rieger@uni-oldenburg.de
Weitere Informationen finden Sie hier.

Next Generation Sequencing (Core Facility)

Genom-, Exom- und Transkriptomsequenzierung nach Absprache und zum Aufbau von Kooperationen. Tipps und Tricks zur bioinformatischen Auswertung der Hochdurchsatzdaten.

Ansprechpartner: Prof. Dr. John Neidhardt.
E-Mail: John.neidhardt(at)uni-oldenburg.de

Weitere Informationen finden Sie hier.

Proteomics-Plattform

Die Proteomics-Plattform steht im Rahmen von Kollaborationen zur Verfügung.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Ralf Rabus.
E-Mail: rabus(at)icbm.de
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Strahlenschutz und Isotopenlabor (Core Facility)

An der Universität Oldenburg ist der Umgang mit offenen radioaktiven Strahlern ausschließlich innerhalb der Räume des Isotopenlabors der Fakultät VI erlaubt. Eine Nutzung kann daher durch alle Universitätsangehörigen erfolgen. Es stehen mehrere Labore zur Verfügung, in denen nuklidspezifisch gearbeitet wird. Alle Labore sind nach den Bestimmungen der Strahlenschutzverordnung ausgerüstet und enthalten darüber hinaus eine Grundausstattung für biochemische, molekularbiologische sowie produktionsbiologische Arbeiten. Insgesamt liegen zurzeit Umgangsgenehmigungen für 64 verschieden Nuklide vor. Das Isotopenlabor ist als Kontrollbereich ausgelegt. Zum Service für die Nutzer gehören mess- und sicherheitstechnische Beratungen, Überwachung von Personen- und Umweltkontamination, sowie geregelte Entsorgung von Abfällen.

Ansprechpartnerin: Dr. Anna-Maria Hartmann.
E-Mail: anna.maria.hartmann(at)uol.de
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Wissenschaftliches Rechnen (Core Facility)

Der Hochleistungsrechner (HPC-Cluster) CARL bietet allen Arbeitsgruppen der Universität die Möglichkeit zur Durchführung von rechenintensiven Forschungsaufgaben. Der Cluster besteht aus ca. 330 Rechen-knoten mit über 7.600 Rechenkernen und einer theoretischen Rechenleistung von 270 TFlop/s. Die Rechenknoten sind unterschiedlich konfiguriert (CPU, RAM und lokaler I/O, GPUs), um ein breites
Spektrum an Anforderungen abzudecken. Der HPC-Cluster kann gleichermaßen für serielle und parallele Anwendungen genutzt werden. Verschiedene Datenspeichersysteme mit mehreren 100TB Gesamtkapazität
stehen als Teil des HPC-Systems bzw. als Service der IT-Dienste ebenfalls zur Verfügung.

Ansprechpartner: Dr. Stefan Harfst.
E-Mail: stefan.harfst(at)uni-oldenburg.de
Weitere Informationen finden Sie hier.

Tierexperimentelle Forschung

In Fragen tierexperimenteller Forschung wenden Sie sich bitte an die Tierschutzbeauftragte der Universität: Dr. med. vet. Kerstin Bonhagen.
E-Mail: kerstin.bonhagen(at)uni-oldenburg.de