Fakultät VI - Medizin und Gesundheitswissenschaften

Dekanat der Fakultät VI

Dekan

Prof. Dr. Hans GERD Nothwang

Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang ist Professor für Neurogenetik an der Universität Oldenburg. Er studierte und promovierte an der Universität Stuttgart im Fach Biologie. Er forschte am Institut Jacques Monod der Universität Paris VII, an der Universität von Tokushima (Japan), der Universitätsklinik Freiburg und am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik in Berlin. 2005 habilitierte er an der Universität Kaiserslautern in Tierphysiologie und Neurobiologie. 2007 folgte er einem Ruf nach Oldenburg. Dort baute er die Arbeitsgruppe Neurogenetik mit Forschungsschwerpunkten im Bereich der molekulargenetischen Grundlagen von Hören und Taubheit auf. Er leitete viele Jahre das Studiengremium Biologie und war drei Jahre lang Gründungsdirektor des Departments für Neurowissenschaften.

Seit Februar 2018 ist Herr Prof. Nothwang Dekan der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften. Zuvor hatte er dieses Amt seit April 2017 kommissarisch inne. 

Prodekanin

Prof. Dr. Christiane Thiel

Prof. Dr. Christiane Thiel hat Psychologie und Neurowissenschaften an den Universitäten Koblenz-Landau, Sheffield (UK) und Düsseldorf studiert. Nach der Promotion in Düsseldorf folgten Postdoc-Phasen am Wellcome Department of Imaging Neuroscience in London und im Forschungszentrum Jülich. Seit 2005 ist sie Professorin für Biologische Psychologie am Department für Psychologie der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Christiane Thiel ist Mitglied zahlreicher Forschungsverbünde, wie dem Exzellencluster Hearing4all und in verschiedenen universitären Gremien aktiv. 

Zum Oktober 2016 übernahm sie das Amt der Prodekanin für Forschung. Seit April 2017 ist sie Prodekanin für Forschung, Groningenangelegenheiten und naturwissenschaftlichen Nachwuchs. 

Prodekan

Prof. Dr. Falk Hoffmann

Seit Dezember 2014 ist Prof. Dr. Falk Hoffmann Professor für Versorgungsforschung an der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Nach einer Ausbildung zum Krankenpfleger studierte er Pflege- und Gesundheitswissenschaften in Bremen, wo er auch promovierte und habilitierte. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem im Bereich der Pharmakoepidemiologie, der medizinisch-pflegerischen Versorgung von älteren Menschen sowie in der Arbeit mit Routinedaten. Er ist Mitglied zahlreicher Forschungsverbünde, engagiert sich in verschiedenen Fachgesellschaften (z.B. dem Deutschen Netzwerk für Versorgungsforschung e.V.; DNVF) und ist Editor der Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen (ZEFQ).

Zum Juli 2017 übernahm er das Amt des Prodekans für Struktur. 

Prodekan

PROF. DR. FRIEDHELM WAWROSCHEK

Der Professor für Urologie ist seit 2004 Direktor der heutigen Universitätsklinik für Urologie am Klinikum Oldenburg.

Bevor Friedhelm Wawroschek nach Oldenburg kam, war er von 1996 bis 2004 als Oberarzt der Urologischen Klinik am Klinikum Augsburg tätig und habilitierte sich zudem an der LMU München. Der gebürtige Kölner studierte Medizin an der RWTH Aachen und war von 1991 bis 1996 Assistenzarzt der Urologischen Klinik am Krankenhaus Düren. In diese Zeit fielen sowohl seine Promotion (1992) als auch seine Facharztanerkennung für Urologie (1995). 

Der 54-Jährige ist Experte für Urologische Chirurgie und Medikamentöse Tumortherapie. In der Forschung beschäftigt er sich insbesondere mit Fragestellungen auf dem Gebiet des Prostatakarzinoms. Wawroschek ist Prüfer der Ärztekammer Niedersachsen für Urologie, Medikamentöse Tumortherapie und Urinzytologie und zudem Gutachter für verschiedene internationale Fachzeitschriften.

Zum Mai 2018 übernahm er das Amt des Prodekans für klinische Angelegenheiten und klinischen Nachwuchs.

Studiendekan

PROF. DR. Dr. Klaus P. Kohse

Prof. Dr. Dr. Klaus P. Kohse studierte Chemie und Medizin an den Universitäten Bochum, Essen, Ulm und Tübingen und promovierte in beiden Fächern. Seine Weiterbildung zum Arzt für Laboratoriumsmedizin und zum Klinischen Chemiker absolvierte er im Department für Innere Medizin (Nephrologie) am Universitätsklinikum Ulm sowie in der Abteilung für Klinische Chemie am Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart unter Professor Herrmann Wisser. Als Postdoctoral Fellow (1987/88) war er im Department of Pharmacology and Medicine an der Stanford University Medical School tätig. 1995 habilitierte er sich für das Fach Klinische Chemie und Pathobiochemie an der Universität Ulm.

Seine Forschungstätigkeit umfasste Projekte zur Biochemie des Muskels, zur Entwicklung von Immunoassays, zum Carnitin-Stoffwechsel bei Nierenerkrankungen, über adrenerge Rezeptoren, kardiale natriuretische Peptide und zum Qualitätsmanagement im klinischen Laboratorium. In nationalen und internationalen Fachgesellschaften engagiert er sich seit vielen Jahren, beispielsweise als Mitglied im Präsidium der Deutschen Vereinten Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin oder als Vorsitzender der IFCC-Task Force Pediatric Laboratory Medicine.

Klaus Kohse ist seit 1992 Direktor des Instituts für Laboratoriumsdiagnostik und Mikrobiologie am Klinikum Oldenburg und seit 2013 Professor für Klinische Chemie und Pathobiochemie an der Fakultät für Medizin und Gesundheitswissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Für das Projekt der European Medical School engagiert er sich seit mehr als 10 Jahren; seit der Fakultätsgründung auch kontinuierlich im Bereich der Lehre im Fach Biochemie und Laboratoriumsmedizin. Zum Oktober 2016 übernahm er das Amt des Studiendekans.