forschen@studium

Die Projekte FLiF+ und FoL+

Kern- und Ausgangspunkt der Weiterentwicklung des Lehrprofils forschen@studium der Universität Oldenburg im Sinne des forschungsbasierten Lehrens und Lernens sowie der forschungsorientierten Lehre sind die beiden universitätsweiten Lehr-Lern-Projekte "Forschungsbasiertes Lernen im Fokus plus" (FLiF+) und "Forschungsorientierte Lehre plus" (FoL+), die seit Oktober 2011 gefördert werden und sich inzwischen in der zweiten Phase befinden.

Das Projekt FLiF+

Als Teil des gemeinsamen Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre ("Qualitätspakt Lehre") wird das Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Die im Rahmen dieser Förderlinie gewährten Finanzmittel in Höhe von über 12 Mio. € bis einschließlich 2020 bilden den Grundstein für die flächendeckende Verankerung des forschungsbasierten Lehrens und Lernens an der Universität Oldenburg.

Forschungsbasiertes Lehren und Lernen wird dabei verstanden als die Entwicklung und Bearbeitung von Forschungsfragen durch die Lernenden selbst. Die eigenständige Gestaltung von Bearbeitungsprozessen zielt auf selbstgesteuertes Anwenden wissenschaftlicher Praktiken und Methoden, außerdem auf anschauliche Dokumentation sowie plausible Bewertung von Forschungsprozessen und -ergebnissen durch kritische Reflexion.

Das Projekt hat auf verschiedenen Ebenen Ansatzpunkte für die Verankerung des forschungsbasierten Lehrens und Lernens.

Das Projekt FoL+

In diesem aus Universitätsmitteln geförderten Projekt steht neben den Lehrveranstaltungen im Format des forschungsbasierten Lernens die Forschung im Mittelpunkt. Die im Projekt beschäftigten Nachwuchswissenschaftler_innen sind aufgefordert, eigene Forschung in die Lehre zu tragen und so Studierende an aktueller Forschung teilhaben zu lassen.

Gemeinsam tragen die Mitarbeitenden beider Projekte zur Weiterentwicklung von Formaten forschungsbasierten Lernens und zur Etablierung von forschen@studium in den Studiengängen aller Fakultäten bei. Gemeinsame Vernetzungsaktivitäten und verschiedene Austauschforen unterstützen den Prozess.