Hochschuldidaktik

Übersicht über die hochschuldidaktischen Veranstaltungen

Übersicht über alle Veranstaltungen als pdf zum Herunterladen:

1. Halbjahr 2018
(Stand: 18.12.2017)

2. Halbjahr 2018 (Stand: 18.12.2017)

Für Lehrende in der Humanmedizin steht ergänzend zur allgemeinen Hochschuldidaktik das Angebot der Medizindidaktik zur Verfügung. Die Medizindidaktik möchte diese Zielgruppe bei fachspezifischen Besonderheiten in der medizinischen Lehre (z.B. besondere Prüfungsformate, Lehre im klinischen Alltag) durch Schulungs- und Beratungsangebote unterstützen. Zur Medizindidaktik

Februar

12.02.2018 - Methodenworkshop A1: Fragebogenentwicklung
(Workshopreihe "Forschungsmethoden für Lehrende" im Rahmen von forschen@studium)

Im Rahmen des Qualitätspakt Lehre Projektes „Forschungsbasiertes Lernen im Fo­kus Plus (FLiF+) bietet der Arbeitsbereich Hochschuldidaktik (Referat Studium und Lehre) in Zusammenarbeit mit der Fakultät I eine Reihe von eintägigen Me­thodenworkshops an. Die Workshops sollen Lehrende dabei unterstützen, Studie­rende bei der Auswahl und dem Einsatz von Methoden begleiten zu können.

In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit den grundlegenden Prinzipien, die bei der Konstruktion eines Fragebogens zu beachten sind. Ausgehend von typi­schen Frage­stellungen, die für eine Fragebogenuntersuchung geeignet sind, wer­den wir besprechen, welche Kriterien genutzt werden, um schon vorhandene Fra­gebogeninstrumente für den ei­genen Forschungskontext zu nutzen und worauf bei der Formulierung einzelner selbstkon­struierter Fragen und der abschließen­den Gliederung eines Fragebogens geachtet werden muss.

Ein Schwerpunkt des Workshops liegt auf dem Austausch der bisherigen Erfah­rungen und den Möglichkeiten, wie die Durchführung von Fragebogen-Studien in studentischen For­schungsprojekten angeleitet werden kann.

Inhalte:

  • Anwendungsbereiche, typische Fragestellungen und Formen von Fragebö­gen
  • Konstruktion durch Orientierung an theoretischen und empirischen Vorar­beiten
  • typische Stolperfallen in der Konstruktion eigener Fragen (z.B. bei der For­mulierung offener vs. geschlossener Fragen)
  • Antwortformate und Skalenniveaus
  • Aufbau und Hinweise für die Durchführung

Methoden:

  • Input und Plenumsdiskussion
  • Gruppen- und Einzelarbeit an Beispielen
  • Diskussion über Erfahrungen und Einsatzmöglichkeiten der Methode

 

Termin:               Montag, 12. Februar 2018, 9:30 – 17:30 Uhr       

Ort:                    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M1-166A

Dozentin:            Dr. Carmen Wulf

Anmeldung:         Über Stud.IP

Anmeldeschluss: 29.01.2018

 

Interessierte Lehrende können sich für einzelne oder mehrere Workshops über Stud.IUP an­melden. Die Plätze sind begrenzt. Die Teilnahme ist für Lehrende der Universität Olden­burg kostenfrei.

Zur Person: Dr. Carmen Wulf lehrt und forscht seit mehreren Jahren im Bereich der For­schungsmethoden der Erziehungswissenschaften und bietet in diesem Zu­sammenhang verschiedene Ver­anstaltungen für forschungsbasiertes Lernen an. Sie vertritt derzeit die Professur für for­schungsbasiertes Lernen an der Universität Oldenburg und be­schäftigt sich u.a. mit der Wir­kung von didaktischen und pädagogischen Konzep­ten an Hochschulen und Schulen.

19./20.02.2018 - Methodenvielfalt und Förderung aktiven Lernens
(Zertifikatsprogramm, Baustein 1.2)

­ Werkstattseminar 1.2

(Modul 1, Pflichtbaustein)

 

Methodenvielfalt und Förderung aktiven Lernens

Je nach Art der Lehrveranstaltung, Anzahl der Studierenden und Lernziel können unterschiedliche Methoden in der Lehre zum Einsatz kommen. Im Mittelpunkt dieses Workshops steht das Kennenlernen und Erproben verschiedener Methoden zur Aktivierung der Studierenden und zur Förderung eines lebendigen und nachhaltigen Lernens.

Gemeinsam probieren und reflektieren wir die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes einzelner Methoden in Ihrem Arbeitsbereich, z.B.:

  • Methoden für einen lebendigen Einstieg in ein neues Thema
  • Methoden, die Kommunikation und Interaktion fördern
  • Methoden zur Sicherung des Lernerfolgs

Fragen zu Hemmnissen und Stolpersteinen im Transfer neuer Methoden in die eigene Praxis werden im Rahmen von kollegialer Beratung bearbeitet.

 

Termin:          Montag, 19. Februar 2018, 10.00 bis 18.00 Uhr

                     Dienstag, 20. Februar 2018, 9.00 bis 17.00 Uhr

Ort:               Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Dozentin:       Beate Baxmann, Dipl.-Päd.

Zur Anmeldung

Anmeldeschluss: 05. Februar 2018 (max. 12 Teilnehmer/innen)

 

Zur Person: Beate Baxmann, seit 2002 tätig als Trainerin und Beraterin im Bereich hochschuldidaktischer Fragestellungen, Team- und Organisationsentwicklung sowie Schlüsselkompetenzen – www.entdeckerpfade.de

21.02.2018 - Methodenworkshop B1: Qualitative Interviewformen und -techniken
(Workshopreihe "Forschungsmethoden für Lehrende" im Rahmen von forschen@studium)

Im Rahmendes Qualitätspakt Lehre Projektes „Forschungsbasiertes Lernen im Fo­kus Plus (FLiF+) bietet der Arbeitsbereich Hochschuldidaktik (Referat Studium und Lehre) in Zusammenarbeit mit der Fakultät I eine Reihe von eintägigen Me­thodenworkshops an. Die Workshops sollen Lehrende dabei unterstützen, Studie­rende bei der Auswahl und dem Einsatz von Methoden begleiten zu können.

In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit unterschiedlichen Formen des In­terviews und den dazugehörigen Interviewtechniken. Thematisiert wird, welche Fragestellungen sich für quali­tative Datenerhebungen und spezifisch für welche Interviewtechniken eignen, wie ein Stimu­lus oder Leitfaden konstruiert wird und was beim Führen von Interviews beachtet werden muss.

Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Austausch der bisherigen Erfahrungen und wie qualita­tive Interviewformen und -techniken in der Lehre begleitet und an­geleitet werden können.

Inhalte:

  • Qualitative Interviewformen und dazu passende Fragestellungen
  • Prinzipien eines Stimulus und Leitfadens
  • Interviewtechniken
  • Interviewsituationen

Methoden:

  • Input und Plenumsdiskussion
  • Gruppen- und Einzelarbeit an Beispielen
  • Diskussion über Erfahrungen und Einsatzmöglichkeiten der Methode

Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, mit welcher Erhebungsmethode Sie arbei­ten bzw. wor­an Sie Interesse haben.

Die praktischen Anwendungsübungen der vorgestellten Inhalte können gerne am Beispiel­material der TeilnehmerInnen vorgenommen werden. Wenn Sie Fragestel­lungen, Leitfäden oder Stimulus haben, die Sie gerne einbringen möchten, kontaktieren Sie bitte im Vorfeld des Workshops die Dozentin.

 

Termin:               Mittwoch, 21. Februar 2018, 9:30 – 17:30 Uhr   

Ort:                    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M1-166A

Dozentin:            Kathrin Hohmaier, M.A.

Anmeldung:         Über Stud.IP

Anmeldeschluss:  07. Februar 2018

 

Interessierte Lehrende können sich für einzelne oder mehrere Workshops per E-Mail an­melden. Der Workshop ist ausgebucht, bitte melden Sie sich für die Warteliste an. Die Teilnahme ist für Lehrende der Universität Olden­burg kostenfrei.

 

Zur Person: Kathrin Hohmaier, M.A., studierte Soziologin und Kulturwissenschaftlerin, forscht im Projekt „Kompetenzkurs Kultur – Bildung – Kooperation“ der Universität Oldenburg und lehrt Methoden der empirischen Forschung im BA und MA Pädagogik. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich qualitati­ve Methoden und Produktion und Rezeption der Künste.

23.02., 16.03., 04.05. und 29.06.2018 - Forschungsbasiertes Lernen mit digitalen Medien / Research-based learning with digital media
(forschen@studium, anrechenbar im Zertifikatsprogramm für Modul 3)

Während des Workshops mit vier Präsenzterminen und einer begleiteten Online-Phase lernen Sie digitale Tools ken­nen, die Sie in der eigenen Lehre erproben kön­nen. Zum Abschluss können Sie sich über Ihre Erfahrungen austauschen.

Mit diesem Workshop möchten wir Sie als Lehrende dabei unter­stützen, for­schungsbasiertes Lernen unter Nutzung digitaler Medien zu gestalten. Sie werden verschiedene Anwendungen kennenlernen, die die Kommu­nikation und Zu­sam­menarbeit im forschungsbasierten Lernen unterstützen können. Sie haben Gele­gen­heit, sie zu erproben und studentische Aktivitäten mit digitalen Medien für Ihre eigene Lehr­veranstaltung zu entwerfen. Kriterien für einen angemessene­n Einsatz von Technologie wer­den vorge­stellt.

Im Anschluss an den zweitägigen Workshop wird die weitere Planung und die Durchführung der eigenen Lehrveranstaltungen durch ein Zwischentreffen, regelmäßige Reflexion, durch Austausch mit ande­ren Teilnehmer_innen und Beratung durch die Dozentin­nen begleitet. Mit einem weiteren halben Work­shoptag wird die Veranstaltung abgeschlossen. Sie haben Gelegenheit zur Refle­xion Ihrer Erfah­rungen und stellen sich gegenseitig Ihre Konzepte vor.

Der Workshop ist für alle Lehrenden der Universität Oldenburg offen und wird im Rahmen des Projektes „Forschungsbasiert­es Lernen im Fokus plus“ (FLiF+) kostenfrei angeboten.

Bitte bringen Sie ein eigenes Laptop mit, um die Anwendungen erpro­ben und den Einsatz in Ihrer eigenen Lehrveranstaltung da­mit planen zu können.

Lernziele:

  • Eine Vielfalt digitaler Medien zur Unterstützung von Kooperation und Kol­laboration im forschungsbasierten Lernen kennen
  • Aufgaben und Aktivitäten von Lernenden planen und Kriterien zur Auswahl ange­messener digitaler Medien anwenden können
  • Das eigene didaktische Vorgehen beim Einsatz digitaler Medien reflektieren und weiterentwickeln

Methoden:

  • Digitale Medien erproben
  • Arbeit am Konzept einer eigenen Lehrveranstaltung
  • Beratung während der Entwicklung und Durchführung einer Lehrveranstal­tung
  • Reflexion und Präsentation des eigenen Vorgehen

 

 

Termine:               Fr, 23. Februar 2018, 9.00 bis 17.00 Uhr,

                            Fr, 16. März 2018, 9.00 bis 17.00 Uhr,

                            Fr, 4. Mai 2018, 9.00 bis 12.30 Uhr

                            Fr, 29. Juni 2018, 9.00 bis 12.30 Uhr

Ort:                      Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M1-166A

Dozentinnen:         Dr. Victoria Marín, Carola Schirmer 

Anmeldung:           Über Stud.IP

Anmeldeschluss:    12. Februar 2017 (max. 12 Teilnehmer/innen)

 

Zu den Dozentinnen:

Dr. Victoria Marín ist Pädagogin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „For­schungs­basiertes Lernen im Fokus plus“ (FLiF+). Sie lehrt und forscht im Be­reich der didaktischen Nutzung digitaler Medien und der Technologie in der Hoch­schulbildung.

Carola Schirmer ist Soziologin und im Projekt „For­schungs­basiertes Lernen im Fokus plus“ (FLiF+) für die Unterstützung des forschungsbasierten Lehrens und Lernens durch hochschuldidaktische Begleitung verantwortlich.

 

Anrechung für das hochschuldidaktische Zertifikat:

Für die Teilnahme an diesem Seminar können Ihnen 40 AE (Arbeitseinheiten) im Modul 3 (Wahlbereich) für das Zertifikat „Hochschuldidakti­sche Qualifizierung“ angerechnet werden.

Voraussetzungen für die Anerkennung:

  • Teilnahme an den Präsenztagen (zwei ganze und zwei halbe Tage)
  • Die Planung, Durchführung, Evaluation und Vorstellung mindestens einer Aktivität von Studierenden im forschenden Lernen mit Einsatz digitaler Medien
  • Im Verlauf des Se­mesters die Nutzung eines E-Portfolios für die Darstellung der eigenen Pla­nung und Evaluatio­n

Zum Zertifikatsprogramm „Hochschuldidaktische Qualifizierung“ siehe http://www.hochschuldidaktik.uni-oldenburg.de/

27.02. - 02.03.2018 - Spring School: Grundlagen des Lehrens und Lernens an der Hochschule
(Zertifikatsprogramm, Baustein 1.1 & 1.2)

Modul 1, Bausteine 1.1 und 1.2

(Basismodul - Pflichtbaustein)

 

Spring School:

Grundlagen des Lehrens und Lernens an der Hochschule

Gute Lehre ist lebendig, anschaulich, spannend und interaktiv. Auch Sie können Lehre so gestalten, dass es für die Studierenden eine Freude ist, Ihre Veranstaltungen zu besuchen. Genau hier setzt der Workshop an. Sie erhalten einen Einblick in die Grundlagen des Lernens und Lehrens an der Hochschule, Sie beschäftigen sich mit Ihrer eigenen Rolle als Lehrperson und Sie fokussieren den Umgang mit Studierenden ‑ auch in schwierigen Situationen. Sie lernen ebenfalls, wie Sie systematisch eine Lehrveranstaltung vorbereiten. Nach der Analyse Ihrer Zielgruppe und Ihrer Rahmenbedingungen können Sie Lernziele benennen, geeignete Methoden finden und notwendige Inhalte auswählen. Hierzu lernen Sie eine Fülle an seminaristischen Methoden ganz praktisch kennen, um für die eigene Lehre fruchtbar zu machen.

Der Workshop verbindet die individuelle Reflexion über die eigenen Vorstellungen von Lehren und Lernen mit fachlichen Inputs. In Kleingruppen werden die Inhalte diskutiert, die verschiedenen Sichtweisen zusammengeführt und auf das eigene Handeln übertragen. Im Workshop erleben Sie eine Vielzahl von Methoden. Hierdurch können Sie die praktische Anwendung der Workshopinhalte direkt erleben. Im kollegialen Austausch werden die Workshopinhalte vertieft und mit Ihren praktischen Erfahrungen verbunden.

Themen der Veranstaltung:

  • Lernen von Studierenden: Wie lernt der Mensch? Lernorientierungen, vertieftes Lernen, erfolgreich Lernen, Was treibt Studierende an? Lernmotivation,
  • Meine Rolle als Lehrperson: Meine Lehrerfahrungen, Lehrorientierungen, Haltungen, Charaktereigenschaften.
  • Veranstaltungsplanung: Strukturierung der Lehrveranstaltung, Lernziele formulieren und überprüfen, Auswahl von Inhalten und Methoden
  • Methodisches Gestalten: Handlungssituationen, Sozialformen, Handlungsformen, Phasen und Sequenzierung, kleine Aktivierungsmethoden, Seminarmethoden, Kooperative Lernmethoden, Methoden ausprobieren.
  • Auswahl von Inhalten: Stoffauswahl und Stoffreduktion

Am Ende des Workshops können die Teilnehmenden

  • ausgewählte Grundlagen des Lehrens und Lernens bei der Planung der eigenen Lehre berücksichtigen,
  • zielorientiert mit den didaktischen Basiselementen ihre eigene Lehre planen
  • und haben ihre Rolle als Lehrperson auf den Prüfstand gestellt.

Hierzu gehört, dass Sie in der Lage sind

  • Ziele für Ihre Veranstaltung zu formulieren,
  • Sozial- und Handlungsformen zielgerichtet auszuwählen,
  • und geeignete Methoden für Ihre Veranstaltung zu finden.

    

Termin:          Dienstag, 27. Februar 2018 bis Freitag, 02. März 2018,

                     jeweils 9.00 bis 18.00 Uhr, Freitag 9.00 bis 13.00 Uhr

Ort:               Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Dozent:          Dr. Stefan Brall

Zur Anmeldung

Anmeldeschluss: 13. Februar 2018 (max. 12 Teilnehmer/innen)

 

Zur Person: Dr. Stefan Brall studierte Sozialarbeit und Pädagogik und promovierte an der RWTH Aachen und der TU Dortmund in der Hochschulentwicklung. Er verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich der Hochschuldidaktik und Hochschulentwicklung an Universitäten als auch an Fachhochschulen. Heute begleitet Stefan Brall mit Cominovo u.a Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei der Gestaltung aktivierender Lernumgebungen, der Implementierung lernförderlicher Curricula sowie bei Entwicklungsprozessen. Mehr erfahren Sie unter www.cominovo.de

März

05.03.2018 - Methodenworkshop: Ethnographische Verfahren im forschungsbasierten Lernen
(forschen@studium)

Zum Inhalt:

Ethnographie bezeichnet sowohl die Forschung in der Lebenswelt der untersuchten Menschen als auch deren Ergebnis in Form von Texten, Ausstellungen, Filmen etc. Dieser vorwiegend qualitative Ansatz stammt aus der (Europäischen) Ethnologie, hat sich aber auch in den Sozial- und Bildungswissenschaften als Methode etabliert. Die zentrale Vorgehensweise der Ethnographie ist die teilnehmende Beobachtung. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, allgemeine Datenerhebungsverfahren wie Interviews oder audiovisuelle Dokumentationen und auch spezielle ethnologische Datenerhebungsverfahren wie genealogische oder netzwerkbezogene Erhebungen zu integrieren. Auch Untersuchungen des Cyberspace gewinnen zunehmend an Bedeutung.
Teilnehmende Beobachtung kann einen wichtigen Bestandteil der Enkulturation von Studierenden in die Forschung und in verschiedene Berufsfelder darstellen. Daher ist der Austausch von Erfahrungen der Lehrenden mit offenen qualitativen Forschungsansätzen, mit forschungsbasierter Lehre oder der Anleitung von Praktika wichtig. Zudem werden Möglichkeiten besprochen, Übungen zur teilnehmenden Beobachtung in andere Formate der Lehre zu integrieren.


Inhalte:

- Zugang zum Feld
- Die Rolle des*der Feldforscher*in im Feld
- Vielfältige Möglichkeiten der Dokumentation im Feld
- Auswertungsstrategien (insb. beschreibende und kategorisierende Strategien)
- Subjektivität und Objektivierung im Forschungsprozess
Methoden:
- Vorablektüre
- Präsentation und Plenumsdiskussion
- Beobachtungsübungen
- Diskussion über bisherige Erfahrungen mit und zukünftige Einsatzmöglichkeiten der Methode

 

Termin:         05. März 2018, 10.00 - 18.00 Uhr

Ort:                Mensa-Gebäude, Raum 1-166A (Schulungsraum)

Dozent:         Dr. Lüder Tietz, Ethnologe, M.A., und Dipl.-Psychologe, Universität Oldenburg

Anmeldung: über Stud.IP

 

Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung ist dementsprechend erforderlich. Die Veranstaltung ist für Lehrende der Universität Oldenburg kostenfrei.


07.03.2018 - Studierende aktivieren mit Cliqr
(Hochschuldidaktik kompakt)

Über interaktive Feedback- und Abstimmungssysteme – so genannte „Clicker“ ‑ können Studierende in Lehrveranstaltungen aktiviert und einbezogen werden. Über das System werden Fragen gestellt, die Ergebnisse automatisch ausgewertet und anschließend beispielsweise als Diagramm angezeigt. Ein Tool, das Lehrende zu diesem Zweck bei uns an der Universität nutzen können, ist „Cliqr“ in den Stud.IP-Kursen. Die Clicker-Systeme bieten mehr als eine einfach Abfrage von Fakten oder ein unterhaltsames Quiz. Eine zentrale Herausforderung ist dabei neben der Einbindung in das didaktische Konzept die Formulierung der Fragen.

In dieser Veranstaltung werden Sie das Tool „Cliqr“ kennenlernen und ausprobieren. Zudem werden wir uns mit der Qualität von Clicker-Fragen sowie Ideen für Clicker-Einsätze in Lehrveranstaltungen befassen.

 

Termin:          Mittwoch, 07. März 2018, 10.15 bis 11.45 Uhr

Ort:               Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M1-166A

Dozentin:       Dr. Simone Schipper

Anmeldung:    über Stud.IP

 

Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung ist dementsprechend erforderlich. Die Veranstaltung ist für Lehrende der Universität Oldenburg kostenfrei.

08.03.2018 - Methodenworkshop B2: Auswertung qualitativen Datenmaterials
(Workshopreihe "Forschungsmethoden für Lehrende" im Rahmen von forschen@studium)

Im Rahmendes Qualitätspakt Lehre Projektes „Forschungsbasiertes Lernen im Fo­kus Plus (FLiF+) bietet der Arbeitsbereich Hochschuldidaktik (Referat Studium und Lehre) in Zusammenarbeit mit der Fakultät I eine Reihe von eintägigen Me­thodenworkshops an. Die Workshops sollen Lehrende dabei unterstützen, Studie­rende bei der Auswahl und dem Einsatz von Methoden begleiten zu können.

Besonders die Vielfältigkeit und Fülle qualitativen Datenmaterials scheint zu Be­ginn einer Auswertung oft unübersichtlich und schwer zu ‚bändigen‘. Wir bespre­chen das Vorgehen bei qualitativen Datenauswertungen und setzen uns mit den Möglichkeiten der Auswertung im Rahmen der Grounded Theory Methodologie auseinander. Auch die Mög­lichkeiten und Grenzen des Softwareprogramms MAXQDA werden angesprochen und praktisch er­probt. Besprochen werden die Schritte von der Aufbereitung von Interviews über Auswertung und Verschriftlichung.

Der Schwerpunkt liegt auf dem Austausch der bisherigen Erfahrungen der Teil­nehmenden und wie die Auswertung qualitativen Datenmaterials in der Lehre be­gleitet und angeleitet werden kann.

Inhalte:

  • Vorgehen in der Auswertung qualitativer Daten
  • Auswertungsmethoden und –techniken im Rahmen der Grounded Theory Methodologie
  • MAXQDA
  • Verschriftlichung

Methoden:

  • Input und Plenumsdiskussion
  • Gruppen- und Einzelarbeit an Beispielen
  • Diskussion über Erfahrungen und Einsatzmöglichkeiten der Methode

Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, mit welcher Auswertungsmethode Sie ar­beiten bzw. wor­an Sie Interesse haben.

Die praktischen Anwendungsübungen der vorgestellten Inhalte können gerne am Beispiel­material der TeilnehmerInnen vorgenommen werden. Wenn Sie Transkrip­te, Kodierschema o.ä. haben, die Sie gerne einbringen möchten, kontaktieren Sie bitte im Vorfeld des Workshops die Dozentin.

 

Termin:               Donnerstag, 8. März 2018, 9:30 – 17:30 Uhr       

Ort:                    Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M1-166A

Dozentin:            Kathrin Hohmaier, M.A.

Anmeldung:         Über Stud.IP

Anmeldeschluss:  22.02.2018

 

Interessierte Lehrende können sich für einzelne oder mehrere Workshops per E-Mail an­melden. Der Workshop ist ausgebucht, bitte melden Sie sich für die Warteliste an. Die Teilnahme ist für Lehrende der Universität Olden­burg kostenfrei.

 

Zur Person: Kathrin Hohmaier, M.A., studierte Soziologin und Kulturwissenschaftlerin, forscht aktuell im Projekt „Kompetenzkurs Kultur – Bil­dung – Kooperation“ der Universität Oldenburg und lehrt Methoden der empirischen Forschung im BA und MA Pädagogik. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich qualitati­ve Methoden und Produktion und Rezeption der Künste.

09.03.2018 - E-Portfolios in Lehre und Lernen mit WordPress gestalten
(Workshop forschen@studium)

Ein E-Portfolio ist eine Kollektion digitaler Dokumente, die Lernprozesse dokumentieren. Didaktisch können sie vielfältig eingesetzt werden: zur Reflexion und Unterstützung von Lernprozessen oder als Produkte zur Präsentation von Lernergebnissen. E-Portfolios können ein Werkzeug für die Studierenden sein, aber auch für Lehrende, sie können individuell oder kollektiv geführt werden, öffentlich oder privat. So können unterschiedliche Formen des studierenden-zentrierten Lernens, der Reflexion und der Evaluation in Lehrveranstaltungen realisiert werden.
In diesem Workshop lernen die Teilnehmer_innen den didaktischen Einsatz von e-Portfolios kennen und können ein Konzept für e-Portfolios als Bestandteil ihrer eigenen Lehre entwickeln. Dabei können sie mit der Blog-Software WordPress e-Portfolios anlegen und nach ihren eigenen Bedarfen gestalten.
Die Universität Oldenburg stellt eine WordPress-Installation zur Verfügung. Seit dem Sommersemester 2017 können alle Lehrenden über ein Stud.IP-Plugin selbständig Blogs für ihre eigenen Lehrveranstaltungen einrichten.


Lernziele:

Nach diesem Workshop können die Teilnehmer_innen

  • die didaktischen Möglichkeiten von e-Portfolios für die Lehre einschätzen und reflektieren
  • die Nutzung von e-Portfolios in ihren eigenen Veranstaltungen planen und gestalten

 

Termin:          09. März 2018, 9.00 - 17.00 Uhr

Ort:                Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M1-166A

Dozentinnen:  Dr. Victoria Marín, Carola Schirmer

Anmeldung:     Über Stud.IP

 

Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung ist dementsprechend erforderlich. Die Veranstaltung ist für Lehrende der Universität Oldenburg kostenfrei.

13./14.03.2018 - Einfach bessere Seminare
(Zertifkatsprogramm, Baustein 2.2)

Werkstattseminar 2.2

(Modul 2, Wahlbaustein)

Einfach bessere Seminare. Kreative Varianten der Vorbereitung, Betreuung und des Einsatzes von Referaten und Texten in Seminaren – sowie ihre Alternativen

Konzept des Seminars: Seminare stammen aus der 2. Hälfte des 18. Jh. ‑ ursprünglich als Abwechslung vom öden Einerlei der Vorlesungen begrüßt. Dort konnten variable wissenschaftliche Techniken und Verhaltensformen geübt werden. Vieles ist in Vergessenheit geraten. Es lohnt jedoch, sich damit – gegenwartsbezogen – auseinander zu setzen.

Heute beklagen viele Studierende das miserable Niveau, insbesondere von Referateseminaren – ursprünglich sinnvolle, inzwischen zu oft „verluderte“ Veranstaltungsformen. Ähnlich sieht es mit sog. Textseminaren aus, die sich an (Klassiker-)Texten abarbeiten. Und große Chancen zum Wissenschaftsverständnis durch klug angelegte Seminararbeiten bleiben vielfach ungenutzt. Dieser Misere kann abgeholfen werden. Der Moderator unterscheidet allein schon 12 Arten von Seminaren.

Ziele: Insgesamt werden Antworten auf einige grundsätzliche (z.B. was ist Wissenschaft, Forschung, wissenschaftliches Arbeiten?) und viele alltägliche Fragen gesucht.

  • Wie können Studierende in solchen Seminaren, in denen im Wesentlichen viel geredet wird, ein Gefühl von Lernfortschritt gewinnen?
  • Wie sichere ich als Lehrende/r ein gutes Niveau der Referate?
  • Unterbreche ich bei falsch referierten Inhalten?
  • Wie gestalte ich das Feedback?
  • Wie schaffe ich es, dass Texte regelmäßig gelesen sind?
  • Wie aktiviere ich die Studierenden?
  • Wie leite ich zu guter Gruppenarbeit an?
  • Wie vermeide ich die langweiligen Rituale der Gruppenberichte im Plenum?

Wichtige Fragen, aber viel zu viele “ichs”. Wie kann es gelingen, dass statt der Lehrenden wieder Studierende ihr eigenes Studium und die oben genannten Problemlösungen selbst in die Hand nehmen und Seminare wieder als fesselnd erleben? Das trägt auch zur Berufszufriedenheit der Lehrenden bei.

Die ursprünglichen Ziele wieder sicherer auf hohem Niveau zu erreichen, z.B. ungenügende Referate und langweilige Textseminare zu vermeiden und je nach spezifischen Lehrzielen über vielfältige Gestaltungsvarianten zu verfügen, dafür bietet das Werkstattseminar zahlreiche Möglichkeiten.

 

Termin:          Dienstag, 13. März 2018, 10.00 bis 18.00 Uhr

                     Mittwoch, 14. März 2018, 9.00 bis 17.00 Uhr

Ort:               Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Dozent:          Prof. Dr. Wolff-Dietrich Webler

Zur Anmeldung

Anmeldeschluss: 27. Februar 2018 (max. 12 Teilnehmer/innen)

 

Zur Person: Prof. Dr. Wolff-Dietrich Webler: Soziologe, Schwerpunktgebiet Hochschulforschung, einer der Pioniere der Hochschuldidaktik, zahlreiche Studienreform-Initiativen, internationale Kooperationen, Aufbau und periodische Leitung des Interdisziplinären Zentrums für Hochschuldidaktik der Universität Bielefeld (1974-2005), Leiter des Instituts für Wissenschafts- und Bildungsforschung Bielefeld (IWBB), ehem. Professor of Higher Education (University of Bergen, Norway)

15.03.2018 - Methodenworkshop A2: Quantitative Auswertung von Fragebogendaten
(Workshopreihe "Forschungsmethoden für Lehrende" im Rahmen von forschen@studium)

Im Rahmen des Qualitätspakt Lehre Projektes „Forschungsbasiertes Lernen im Fo­kus Plus (FLiF+) bietet der Arbeitsbereich Hochschuldidaktik (Referat Studium und Lehre) in Zusammenarbeit mit der Fakultät I eine Reihe von eintägigen Me­thodenworkshops an. Die Workshops sollen Lehrende dabei unterstützen, Studie­rende bei der Auswahl und dem Einsatz von Methoden begleiten zu können.

Quantitative (statistische) Auswertungen sind in vielen Forschungsprozessen not­wendig und erlangen in vielfältigen Disziplinen eine zunehmende Bedeutung. Der mathematische Hinter­grund und abstrakte Formeln schrecken dabei häufig (nicht nur Studierende) ab. Dieser Workshop möchte demgegenüber zunächst ein nied­rigschwelliges Angebot für diejenigen darstellen, die sich bisher kaum mit statis­tischen Verfahren beschäftigt haben und unter Zu­hilfenahme des Auswertungs­programms SPSS die zentralen Schritte bei der Auswertung ei­nes Fragebogens nachzeichnen. Dafür nutzen wir einen Beispielfragebogen mit vorhande­nen Daten und wenden nach einer kurzen Einführung in SPSS unterschiedliche Auswertungss­chritte gemeinsam an.

Ein Schwerpunkt des Workshops liegt auf dem Austausch der bisherigen Erfah­rungen und den Möglichkeiten, wie die statistische Auswertung von Fragebogen-Studien in studen­tischen Forschungsprojekten angeleitet werden kann.

Inhalte:

  • Einführung in SPSS
  • Deskriptiv statistische Auswertung von Fragebogendaten (Häufigkeiten, Mittelwerte, Streuungen, Zusammenhänge über Korrelationen und Kreuzta­bellen)
  • Analyse von Mehrfachwahlantworten
  • Einfache Hypothesenprüfungen

Methoden:

  • Input und Plenumsdiskussion
  • Gruppen- und Einzelarbeit an Beispielen
  • Diskussion über Erfahrungen und Einsatzmöglichkeiten der Methoden

 

Termin:               Donnerstag, 15. März 2018, 9:30 – 17:30 Uhr     

Ort:                     Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M1-166A

Dozentin:             Dr. Carmen Wulf

Anmeldung:          Über Stud.IP

Anmeldeschluss:  01. März 2018

 

Interessierte Lehrende können sich für einzelne oder mehrere Workshops per E-Mail an­melden. Die Plätze sind begrenzt. Die Teilnahme ist für Lehrende der Universität Olden­burg kostenfrei.

Zur Person: Dr. Carmen Wulf lehrt und forscht seit mehreren Jahren im Bereich der Forschungsmetho­den der Erzie­hungswissenschaften und bietet in diesem Zusammenhang verschiedene Verans­taltungen für forschungsbasiertes Lernen an. Sie vertritt derzeit die Professur für for­schungsbasiertes Lernen an der Universität Oldenburg und beschäftigt sich u.a. mit der Wir­kung von didaktischen und pädagogischen Konzepten an Hoch­schulen und Schulen.

April

06.04. und 31.08.2018 - Kollegiale Hospitation: Durch kollegiales Feedback wachsen
(Zertifikatsprogramm, Baustein 3.2)

Modul 3 – Transfer und Reflexion (3.2)


Kollegiale Hospitation: Durch kollegiales Feedback wachsen

 

Die Idee der „Kollegialen Hospitation“: Lehrende besuchen sich gegenseitig in ihren Veranstaltungen und tauschen sich anschließend in einem strukturierten, kollegialen Gespräch darüber aus. Sie entscheiden im Vorfeld, welche Aspekte Ihrer Lehre dabei im Fokus stehen: Vielleicht möchten Sie eine neue Methode ausprobieren? Sie möchten Ihren Vortragsstil verbessern? Oder Sie wünschen sich mehr Aktivität seitens der Studierenden? Auf der anderen Seite schulen Sie in der Beobachterrolle Ihre Wahrnehmung und üben sich in einer Beratungssituation. Sie können die „Kollegiale Hospitation“ in einer Gruppe mit zwei oder drei Lehrenden umsetzen. Die Kolleg/inn/en können Ihrem Fachgebiet angehören oder fachfremd sein.

Das erwartet Sie im Rahmen dieses Angebots:

  • Einführungsveranstaltung: Kennenlernen der Teilnehmer/innen, Ablauf und Vorbereitung der „Kollegialen Hospitation“, Einteilung der Gruppen für die Hospitationen, Feedbackregeln
  • eigenständige Umsetzung der gegenseitigen Besuche in einer Ihrer Lehrveranstaltungen einschließlich Vorbereitungs- und Feedbackgespräch
  • gemeinsame Abschlussveranstaltung: Reflexion der Methode, des Feedbacks und der persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten
  • Verfassen eines persönlichen Berichts zu Ihrer kollegialen Hospitation (erforderlich für den Leistungsnachweis im Zertifikatsprogramm), Feedback durch die Dozentin

Das Angebot richtet sich an Lehrende, die ihre Lehrkompetenzen im kollegialen Austausch reflektieren und weiterentwickeln möchten. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Plätze sind begrenzt.

Die Teilnahme an der „Kollegialen Hospitation“ kann als Leistungsnachweis ‑ 20 Arbeitseinheiten (AE) ‑ im Modulbaustein 3.2 „Transfer und Reflexion“ anerkannt werden. In diesem Fall ist das Verfassen eines Berichts erforderlich. Interessierte Lehrende, die keinen Leistungsnachweis anstreben, sind ebenfalls willkommen. Ein Bericht ist dann nicht erforderlich, wird aber zur Reflexion empfohlen.

 

Termine:        Fr, 06. April 2018, 9.15 - 12.00 Uhr (Einführungsveranstaltung)

                     Fr, 31. August 2018, 10.15 - 12.00 Uhr (Abschlussveranstaltung)

Ort:               Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Dozentin:       Dr. Simone Schipper

Zur Anmeldung

Teilnehmerzahl. max. 8 Teilnehmer/innen)

 

Zur Person: Dr.-Ing. Simone Schipper ist seit 2009 im Referat Studium und Lehre für den Arbeitsbereich Hochschuldidaktik zuständig. 2000-2006 Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hannover (Fachbereich Landschaftsarchitektur und Umweltentwicklung). Lehrerfahrung in vielfältigen Formaten. Mitarbeit in innovativen Lehrprojekten zur Einführung von elearning-Plattformen/Konzepten. Tätigkeiten als Pressereferentin, in der Öffentlichkeitsarbeit und als Journalistin (Print, Ausbildung zur Fernsehjournalistin). Weiterbildungen im Bereich Kommunikation, Erwachsenenbildung und Beratung. Ausbildung in klientenzentrierter Gesprächsführung. Certified Facilitator with StrategicPlay® (for Lego® Serious Play®).

09.04.2018 - Stud.IP: Tools und Trends
(Hochschudidaktik kompakt)

Das Lernmanagementsystem Stud.IP bietet vielfältige Möglichkeiten, um das Lehren und Lernen an der Universität zu organisieren und zu unterstützen. Häufig werden darüber organisatorische Hinweise gegeben oder Dateien für die Lernenden zur Verfügung gestellt. Stud.IP bietet darüber hinaus  weitere Tools, die für die Gestaltung von Lernprozessen hilfreich sein können. Im Rahmen der Veranstaltung werden im Überblick die Möglichkeiten, die Stud.IP derzeit bietet und die aktuell in Planung sind, vorgestellt.

 

Termin:        Mo, 09. April 2018, 10.15 - 11.45 Uhr

Dozenten:   Nico Müller und Torsten Dobe, Stud.IP-Support, IT-Dienste, Universität Oldenburg

Ort:               Mensa-Gebäude, Raum 1-166A (Schulungsraum)

Anmeldung: Über Stud.IP

 

Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung ist dementsprechend erforderlich. Die Veranstaltung ist für Lehrende der Universität Oldenburg kostenfrei.

10./11.04.2018 - Endlich vorbereitete Studierende?!
(Zertifikatsprogramm, Baustein 2.2)

Werkstattseminar 2.2

(Modul 2, Wahlbaustein)

 

Endlich vorbereitete Studierende!?

Haben Sie auch schon einmal erfolglos versucht, Ihre Studierenden zu bewegen, sich auf eine Veranstaltung vorzubereiten oder im Nachgang Übungsaufgaben nachzuarbeiten? Oft sind diese Bemühungen nicht von Erfolg gekrönt. Dies ist für Sie als Lehrende besonders ärgerlich, wenn Sie dadurch Ihre Veranstaltungsplanung über Bord werfen müssen und wertvolle Zeit verloren geht. Die Anleitung zum Selbststudium ist oft eben nicht so einfach und problemlos, wie Sie sich das bisher gewünscht haben. Aber es gibt Wege, die individuelle Vor- und Nachbereitung der Studierenden erfolgreicher zu gestalten. Der Workshop gibt Ihnen einen Überblick über die Möglichkeiten der Anleitung eines veranstaltungsbegleiten-den Selbststudiums, zeigt Gründe für das Scheitern, gibt praktische Hinweise zur Umsetzung im Lehralltag und bietet Zeit für Ihre konkrete Umsetzungsplanung.

Im Workshop reflektieren Sie bisherige Erfahrungen mit der Vor- und Nachbereitung Studierender. Durch inhaltliche Inputs erhalten Sie einen Überblick über Hintergründe und Konzepte eines begleitenden Selbststudiums. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung den Raum, neue Erkenntnissen systematisch auf Ihre Lehre zu übertragen. In der zweitägigen Veranstaltung besteht der Raum zur Entwicklung eigener Ideen und zur Ausarbeitung eines Konzepts für eine Lehrveranstaltung. Dieses können Sie im kollegialen Austausch und durch individuelle Rückmeldung für den Einsatz in der Praxis optimieren.

 

Termin:          Dienstag, 10. April 2018, 9.00 bis 17.00 Uhr

                     Mittwoch, 11. April 2018, 9.00 bis 17.00 Uhr

Ort:               Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Dozent:          Dr. Stefan Brall

Zur Anmeldung

Anmeldeschluss: 27. März 2018 (max. 12 Teilnehmer/innen)

 

Zur Person: Dr. Stefan Brall studierte Sozialarbeit und Pädagogik und promovierte an der RWTH Aachen und der TU Dortmund in der Hochschulentwicklung. Er verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich der Hochschuldidaktik und Hochschulentwicklung an Universitäten als auch an Fachhochschulen. Heute begleitet Stefan Brall mit Cominovo u.a Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei der Gestaltung aktivierender Lernumgebungen, der Implementierung lernförderlicher Curricula sowie bei Entwicklungsprozessen. Mehr erfahren Sie unter www.cominovo.de

19./20.04.2018 - Evaluation und Feedback in Lehrveranstaltungen
(Zertifikatsprogramm, Baustein 2.1)

Werkstattseminar 2.1

(Modul 2, Pflichtbaustein)

 

Evaluation und Feedback in Lehrveranstaltungen

Um mit den Studierenden gemeinsam zu guten Lernergebnissen zu kommen, benötigen wir Rückmeldungen über unsere Lehraktivitäten. Entsprechen sie den Bedürfnissen der Studierenden? Sind unsere Lernziele klar? Haben wir die didaktischen Methoden gut gewählt und ist der Stoff anspruchsvoll genug und gut zu bewältigen?

In vielen Situationen unserer Lehrtätigkeit geben wir selbst Rückmeldungen an die Studierenden. Wollen wir, dass sie durch unser Feedback wachsen, oder wollen wir, dass sie schrumpfen? Ausgehend von dieser grundsätzlichen Frage, bietet der Workshop Übungssituationen für uns als Feedbackgeber und Nehmer.

Neben dem Austausch von Erfahrungen mit Evaluation und Feedback in unseren Lehrveranstaltungen, testen und diskutieren wir verschiedene Methoden, die helfen, mit den Studierenden ins Gespräch zu kommen, so dass sie sich an der Weiterentwicklung unserer Lehrveranstaltung beteiligen und Mitverantwortung für ihr Gelingen übernehmen.

Wir entwickeln eigene formative Evaluationsverfahren und probieren Feedbackverfahren aus und reflektieren sie in Bezug auf ihre Praxisrelevanz.

 

Lernziele:

  • Begriffe: Evaluation, Qualität, Gute Lehre reflektieren
  • Classroom Assessment Techniques entwickeln
  • eigenes Qualitätsverständnis formulieren

Methoden:

  • Impulsvorträge
  • Projektarbeiten
  • Simulationen mit Feedback

 

Termin:          Donnerstag, 19. April 2018, 10.00 bis 18.00 Uhr

                     Freitag, 20. April 2018, 9.00 bis 17.00 Uhr

Ort:               Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Dozent:          Dr. Björn Kiehne

Zur Anmeldung

Anmeldeschluss: 05. April 2018 (max. 12 Teilnehmer/innen)

 

Zur Person: Dr. Björn Kiehne ist Erziehungswissenschaftler und Erwachsenenpädagoge. Am Berliner Zentrum für Hochschullehre leitet er das Programm zum Erwerb des Berliner Zertifikats für Hochschullehre. Er betreut Lehrinnovationsprojekte an Berliner Hochschulen und berät Lehrende bei ihrer Lehrkompetenzentwicklung. Er forscht u.a. zum Zusammenhang von Lernbiografie und Lehrüberzeugung.

Mai

18.05.2018 - Organization of web resources with bookmarking tools: an aid for students' projects and group work
(Hochschuldidaktik kompakt)

Students, both individually and in group, are asked to prepare different kind of works for their studies, and nowadays one of the most important information source is the Internet. A huge amount of relevant web resources can be identified, e.g. institutional websites, blogs, online courses... All those links are valuable for the project or for the group work, but they do not always end up being part of the final deliverable. Quite often, those resources are briefly consulted but they are not even stored for later use. Sometimes they are actually stored, though only in the private bookmarks of the web browser. Therefore, the other members of the group cannot benefit from them and the bookmarks are not accessible from other places.

Bookmarking tools are meaningful for teachers that plan students’ activities in which they must work at some point with web resources –individually or in groups- and, therefore, aim to cover both the need to store web resources online (to access them anywhere anytime) and to share and analyze them with others (e.g. to collaborate in a same project/group work).

In this workshop, the participants will learn about different bookmarking tools and will get an insight of it as didactic tool in class as an aid for students’ projects and group work as part of the research-based learning processes.

The workshop will be held in English.

 

Objectives

●     Identify and reflect on the educational opportunities of different bookmarking tools.

●     Design a learning activity that includes the didactic use of bookmarking tools.

 

Termin:        Freitag, 18. Mai 2018, 10.15 bis 11.45 Uhr

Dozentin:     Dr. Victoria Marin

Ort:                Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M1-166A

Anmeldung: Über Stud.IP.

 

Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung ist dementsprechend erforderlich. Die Veranstaltung ist für Lehrende der Universität Oldenburg kostenfrei.

Juni

07./08.06.2018 - Vielfalt in der Lehre: Umgang mit Beeinträchtigungen
(Zertifikatsprogramm, Baustein 3.3)

Werkstattseminar 3.3

(Modul 3, Wahlbaustein)

 

Vielfalt in der Lehre: Umgang mit Beeinträchtigungen

Die derzeit etwa 2,4 Millionen Studierenden setzen sich in immer höherem Maße divers zusammen und spiegeln somit gesellschaftliche Entwicklungen wider. So versorgen derzeit fünf Prozent der Studierenden neben ihrem Studium eigene Kinder. 23 Prozent der Studierenden weisen Migrationshintergrund auf und 41 Prozent kommen aus nichtakademischen Elternhäusern (Middendorff, Apolinarski, Poskowsky, Kandulla, & Netz, 2013).

Ebenso haben etwa 14 Prozent der Studierenden gesundheitliche Beeinträchtigungen, wie etwa chronische Erkrankungen oder Behinderungen. Für die Hälfte von ihnen, also sieben Prozent aller Studierenden, wirken sich diese gesundheitlichen Beeinträchtigungen studienerschwerend aus (Unger, Wejwar, Zaussinger, Laimer, & Wien, 2012). Um ihren gesetzlichen Verpflichtungen, diese Studierenden nicht zu benachteiligen (HRG, 1999), nachzukommen, setzen viele Hochschulen verstärkt auf bauliche Barrierefreiheit und individualisierte Unterstützungsangebote (Wild & Esdar, 2014).

Barrierefreiheit als grundlegendes Prinzip in der Hochschulstrategie zu verankern und somit auch auf den Bereich Lehre anzuwenden, bleibt dabei häufig aus. Lehrenden fehlen daher häufig Kenntnisse über die Bedarfe und Informationen über den Umgang mit Studierenden mit Beeinträchtigungen.

Erschwert wird dies durch die Tatsache, dass zwei Drittel der Studierenden mit Beeinträchtigungen nicht ohne Weiteres von Dritten als solche wahrnehmbar sind (Unger et al., 2012).

Hier setzt das Seminar an und vermittelt Informationen und grundlegende Kenntnisse über unterschiedliche Beeinträchtigungsformen und daraus resultierende Bedarfe in Hinsicht auf Lehr-Lernsettings. Hierbei werden neben kleineren Selbsterfahrungseinheiten/Simulationen und Fallbeispielen zur Sensibilisierung auch die Erfahrungen der Teilnehmenden in Zusammenhang mit Studierenden mit Beeinträchtigungen einen Schwerpunkt des Seminars bilden.

Da Beeinträchtigungen individuell sind, wird es in diesem Themenfeld weniger um Generalisierungen gehen. Vielmehr sollen die Praxisbeispiele den Teilnehmenden fachspezifisch adaptierbare Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und einen Erfahrungsaustausch ermöglichen.

Darüber hinaus wird ein Überblick über die grundlegenden Rechte und Verantwortungen von Lehrenden, aber auch Studierenden gegeben. Wie sehen Möglichkeiten und Maßnahmen zum Nachteilsausgleich aus? Wie wird dieser gewährt? Wie können Maßnahmen zur barrierearmen Gestaltung von Lehre aussehen? Diese und ähnliche Fragen sollen im Rahmen des Workshops diskutiert und reflektiert werden.

Am Ende des Workshops steht keine allgemeingültige „Anleitung“. Sensibilisierung und Bewusstwerdung für das Thema und das Wissen um Handlungsoptionen im Rahmen der eigenen und strukturellen Möglichkeiten sowie der Austausch zum Themenfeld sind das Ziel.

Ziele:

  • Kenntnis der unterschiedlichen Beeinträchtigungsformen und „spezifischen Bedarfe“
  • Erkennen der eigenen Zuständigkeit für dieses Thema
  • Erkennen der Problemfelder in den eigenen Wirkungsbereichen
  • Kenntnis über einen allgemeinen Überblick über die rechtlichen Grundlagen (UN-Behindertenrechtskonvention, Nachteilsausgleich, Hochschulgesetz)
  • Sensibilisierung für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen und Kenntnis adäquater Möglichkeiten des Zugehens auf Menschen mit Behinderungen in den jeweiligen Wirkungsfeldern
  • Fähigkeit zur Ausarbeitung konkreter Vorschläge für Adaptierungen für ihren Fachbereich in Richtung Barrierefreiheit

Inhalte:

  • Beeinträchtigungsformen
  • ausgewählte rechtliche Inhalte zur Thematik „Studieren mit Beeinträchtigungen“
  • Nachteilsausgleich
  • Grundlagen „Barrierefreiheit“ in Lehrmaterialien/Dokumenten

 

Termin:          Donnerstag, 07. Juni 2018, 10.00 bis 18.00 Uhr

                     Freitag, 08. Juni 2018, 9.00 bis 17.00 Uhr

Ort:               Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Dozent:          Martin Podszus

Zur Anmeldung

Anmeldeschluss: 24. Mai 2018 (max. 12 Teilnehmer/innen)

 

Zur Person: Martin Podszus, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg; Forschungs- und Arbeitsschwerpunkt: „Studieren mit Beeinträchtigungen“; Promotion zum Thema „Studieren mit Beeinträchtigung im Kontext von Blended-Learning“; Beauftragter für die Belange Studierender mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen der Universität Oldenburg

14./15.06.2018 - Prüfungen fair und kompetenzorientiert gestalten
(Zertifikatsprogramm, Baustein 1.3)

Werkstattseminar 1.3

(Modul 1, Pflichtbaustein)

 

Prüfungen fair und kompetenzorientiert gestalten

Der Workshop vermittelt, wie Lehrende ihre eigene Lehre und Prüfungen kompetenzorientiert gestalten können. Er ist praxisorientiert angelegt und bietet Raum, den eigenen Lehrstil und die eigene Lehre vor dem Hintergrund kompetenzorientierter Ansätze und Inhalte zu gestalten und sich mit anderen auszutauschen. Die Reflexion und Analyse werden verbunden mit der Simulation von mündlichen Prüfungen und der Erörterung von Strategien in der Prüfungsvorbereitung und -durchführung. Dabei finden die Belange von beeinträchtigten und internationalen Studierenden eine besondere Berücksichtigung.

Der Workshop beinhaltet folgende Themen:

  • Die Bedeutung von Kompetenzen und Kompetenzorientierung und deren Reflexion
  • Kompetenzen bei den Studierenden fördern
  • Planung von Lehre und Prüfung als Einheit (Constructive Alignment)
  • Entwicklung kompetenzorientierte (Prüfungs-)Aufgaben für die eigene Lehre

 

Ziele:

  • verfahrene Prüfungssituationen erkennen und auflösen
  • die Verantwortung als Prüfende/r annehmen und konstruktiv anwenden
  • auf verschiedene Prüfungssituationen flexibel reagieren

 

Erworbene Kompetenzen: Die Teilnehmerin/ der Teilnehmer

  • lernt Aspekte kompetenzorientierten Lehrens und Lernens kennen,
  • wendet kompetenzorientierte Ansätze in der eigenen Lehre an,
  • plant Lehre und Prüfungen als Einheit (Constructive Alignment),
  • reflektiert kompetenzorientierte Lehre,
  • entwickelt Strategien für die Prüfungsvorbereitung, die Prüfungsdurchführung und den Prüfungsabschluss auch unter Diversitätsaspekten

 

Termin:           Donnerstag, 14. Juni 2018, 10.00 bis 18.00 Uhr

                      Freitag, 15. Juni 2018, 9.00 bis 17.00 Uhr

Ort:                Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Dozentin:        Dr. Sigrid Dany

Zur Anmeldung

 

Anmeldeschluss: 31. Mai 2018 (max. 12 Teilnehmer/innen)

 

Zur Person: Dr. Sigrid Dany, Coach und Mediatorin (BMWA). Seit 1995 in der Hochschuldidaktik mit der Durchführung von Workshops, Coaching und Supervision betraut. Ehem. Leiterin des Bereichs Hochschuldidaktik am Zentrum für Hochschulbildung der Technischen Universität Dortmund. Internationale hochschuldidaktische Lehrerfahrung durch die Beteiligung an universitären Projekten in Tansania und Zentralasien. Lehrbeauftragte der Fak. 10 Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund.

21./22.06.2018 - Lehrportfolio ?!
(Zertifikatsprogramm, Baustein 3.1)

Werkstattseminar 3.1

(Modul 3, Pflichtbaustein)

 

Lehrportfolio?!

Stellen Sie sich kurz diese Situation vor: In einem Berufungserfahren werden Sie nach Ihrem Verständnis von Lernen und Lehren gefragt… Was fällt Ihnen dazu ein? Auf welche Lerntheorie beziehen Sie sich? Was ist Ihnen bei der Planung von Lehrveranstaltungen wichtig? Welches Verständnis von Kompetenzentwicklung an der Hochschule haben Sie? Was heißt forschendes Lernen für Sie?

Wenn Sie diese Frage sicher und schnell beantworten können, und Ihre Lehrtätigkeit auch dokumentiert haben, dann besuchen Sie diesen Workshop bitte nicht. Wenn Sie aber Ihr Verständnis von Hochschullehre reflektieren, fundieren und kommunizieren lernen wollen, dann sind Sie herzlich eingeladen, denn in einem Lehrportfolio halten Sie die Grundsätze fest, nach denen Sie lehren, beschreiben Ihre Lehrpraxis und die von Ihnen angewandten Lehrstrategien. Es erlaubt Ihnen, die Übersicht über Ihre eigenen Leistungen zu gewinnen, Ihr Handeln zu reflektieren, Geleistetes zu beurteilen und nach außen zu kommunizieren. Das Lehrportfolio ist ein hilfreiches Instrument zur Weiterentwicklung der eigenen Lehre.

In diesem Workshop arbeiten Sie aktiv an der Erstellung eines Lehrportfolios und können kollegiale Rückmeldungen einholen sowie von der Begleitung eines Experten profitieren.

Lernziele:

  • Eigenes Verständnis von Lehr- Lernprozessen formulieren
  • Verbindung von eigener Lernbiografie und Lehrüberzeugung reflektieren
  • Bestandsaufnahme der bisherigen Lehrtätigkeit machen
  • Lerntheorien und Lehrmethoden diskutieren

Methoden:

  • Impulsvorträge
  • Angeleitetes Arbeiten beim Erstellen eines Lehrportfolios
  • Gruppendiskussion
  • Präsentation mit Feedback

 

Termin:          Donnerstag, 21. Juni 2018, 10.00 bis 18.00 Uhr

                     Freitag, 22. Juni 2018, 9.00 bis 17.00 Uhr

Ort:               Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Dozent:          Dr. Björn Kiehne

Zur Anmeldung

Anmeldeschluss: 07. Juni 2018 (max. 12 Teilnehmer/innen)

Zur Person: Dr. Björn Kiehne ist Erziehungswissenschaftler und Erwachsenenpädagoge. Am Berliner Zentrum für Hochschullehre leitet er das Programm zum Erwerb des Berliner Zertifikats für Hochschullehre. Er betreut Lehrinnovationsprojekte an Berliner Hochschulen und berät Lehrende bei ihrer Lehrkompetenzentwicklung. Er forscht u.a. zum Zusammenhang von Lernbiografie und Lehrüberzeugung.

September

03./04.09.2018 - Methodenvielfalt und Förderung aktiven Lernens
(Zertifikatsprogramm, Baustein 1.2)

Werkstattseminar 1.2

(Modul 1, Pflichtbaustein)

 

Methodenvielfalt und Förderung aktiven Lernens

Je nach Art der Lehrveranstaltung, Anzahl der Studierenden und Lernziel können unterschiedliche Methoden in der Lehre zum Einsatz kommen. Im Mittelpunkt dieses Workshops steht das Kennenlernen und Erproben verschiedener Methoden zur Aktivierung der Studierenden und zur Förderung eines lebendigen und nachhaltigen Lernens.

Gemeinsam probieren und reflektieren wir die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes einzelner Methoden in Ihrem Arbeitsbereich, z.B.:

  • Methoden für einen lebendigen Einstieg in ein neues Thema
  • Methoden, die Kommunikation und Interaktion fördern
  • Methoden zur Sicherung des Lernerfolgs

Fragen zu Hemmnissen und Stolpersteinen im Transfer neuer Methoden in die eigene Praxis werden im Rahmen von kollegialer Beratung bearbeitet.

 

Termin:          Montag, 03. September 2018, 10.00 bis 18.00 Uhr

                     Dienstag, 04. September 2018, 9.00 bis 17.00 Uhr

Ort:               Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Dozentin:       Beate Baxmann, Dipl.-Päd.

Zur Anmeldung

Anmeldeschluss: 20. August 2018 (max. 12 Teilnehmer/innen)

Zur Person: Beate Baxmann, seit 2002 tätig als Trainerin und Beraterin im Bereich hochschuldidaktischer Fragestellungen, Team- und Organisationsentwicklung sowie Schlüsselkompetenzen – www.entdeckerpfade.de

06.09.2018 - Zu wenig Zeit für zu viel Stoff?
(Workshop)

Zum Inhalt:

Stofffülle und Zeitknappheit - Lehrende kennen das Problem. Umfang und Komplexität der Lerninhalte nehmen ständig zu, gleichzeitig steht immer weniger Zeit für Lernprozesse zur Verfügung. Bei möglichen Lösungsansätzen werden zwei Aspekte besonders hervorgehoben: ein "Raus aus der Vollständigkeitsfalle" (Martin Lehner) und "Mut zur Stoffreduktion" (Ritter-Mamczek).

Doch wie kann das gelingen?

Gibt es Regeln oder Systematiken für eine vertretbare Reduktion und können Lernergebnisse dabei trotzdem qualitativ gut nachhaltig bleiben? Wie mache ich eine Stoffreduktion den Studierenden gegenüber transparent und welche Art von Kommunikation verlangen Lernprozesse mit Unvollständigkeitscharakter?

Diesen Fragen werden wir im Workshop nachgehen und praktische Ansätze und Methoden zur Umsetzung ausprobieren. Weiterhin gilt es, den eigenen bisherigen Umgang mit dem Wunsch nach bestmöglicher inhaltlicher Vollständigkeit zu reflektieren und das Verständnis der eigenen Lehrendenrolle zu hinterfragen.

 

Termin:        06. September 2018, 9.30 - 17.30 Uhr

Ort:             Mensa-Gebäude, Raum M1-166A

Dozentin:     Beate Baxmann

Anmeldung:  über Stud.IP

Die Teilnahme ist für Lehrende der Universität Oldenburg kostenlos. Die Plätze sind begrenzt.

10.09.2018 - Dann macht mal ein Poster! - Wissenschaftliche Poster in Lehrveranstaltungen einbinden
(forschen@studium)

Mit wissenschaftlichen Postern lässt sich die eigene wissenschaftliche Arbeit prägnant und anschaulich darstellen. Sie möchten mit Ihren Studierenden den Umgang mit diesem Präsentationsmedium einüben, fühlen sich aber selbst unsicher, wie Sie die Umsetzung anleiten oder einbinden können? Oder Sie sind mit der Qualität der bisher in Ihren Lehrveranstaltungen erstellten Poster unzufrieden?

In dem Workshop werden wesentliche Gestaltungsprinzipien, Qualitätskriterien und praktische Hinweise für die Umsetzung wissenschaftlicher Poster vermittelt. Dabei werden didaktische Anregungen für die Einbindung in Lehrveranstaltungen gegeben und ausgetauscht.

Lernziele

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

  • kennen die wesentlichen Grundlagen der Gestaltung eines wissenschaftlichen Posters (Aufbau, wesentliche Inhalte, Visualisierungsmöglichkeiten, Verwendung von Bildmaterial, Merkmale verständlicher Texte),
  • haben sich mit der Funktion und der Wirkung eines wissenschaftlichen Posters auseinandergesetzt und
  • können Studierende bei der Erstellung eines Posters anleiten.

Bitte bringen Sie zum Workshop ein Poster aus Ihrem Umfeld mit (z. B. aus einer Lehrveranstaltung oder aus einem Forschungsprojekt in Ihrem Fachbereich).

 

Termin:           Montag, 10. September 2018, 9.00 - 12.00 Uhr

Ort:                  Mensa-Gebäude, Raum M1-166A

Dozentin:       Dr. Simone Schipper

Anmeldung:  über Stud.IP

Die Veranstaltung ist für Lehrende der Universität Oldenburg kostenfrei. Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung ist daher erforderlich.

13./14.09.2018 - Planungswerkstatt interaktive Lehre
(Zertifikatsprogramm, Baustein 1.1)

Werkstattseminar 1.1

(Modul 1, Pflichtbaustein)

 

Planungswerkstatt interaktive Lehre

Gute Lehre beginnt mit einer guten Planung. Sie richtet die Veranstaltung auf Ziele aus und ermöglicht, die richtigen Inhalte und passende Methoden auszuwählen. Eine gute Planung schafft Sicherheit und Spielräume für spontane Lehraktivitäten. Das richtige Verhältnis von Struktur und Offenheit ist hier entscheidend. Wenn klar wird, was und wie gelernt werden soll, beteiligen sich auch Studierende mit mehr Begeisterung. Deshalb geht es in diesem Workshop darum, Klarheit über die eigenen Lehrziele zu bekommen und sie in konkreten Arbeitsschritten zu einer professionellen Lehrveranstaltungsplanung zu machen. Zentrale Fragen sind dabei: Wie plane ich meine Lehrveranstaltungen so, dass die Studierenden möglichst viel lernen? Welche Methoden kann ich einsetzen, um das Lernen zu erleichtern? Wie schaffe ich eine produktive und wertschätzende Lern- Lehrkultur?

In diesem Workshop wird an einer konkreten Lehrveranstaltung des jeweiligen Teilnehmers bzw. der jeweiligen Teilnehmerin gearbeitet, um einen höchstmöglichen Lernerfolg zu erzielen und sie zu einem attraktiven Lernangebot an die Studierenden zu machen.

Lernziele:

  • Planungsinstrumente kennen
  • Lernziele formulieren können
  • das eigene Thema schärfen
  • Spaß an der Übersetzung des eigenen Themas in eine Lehrveranstaltungsplanung
  • interaktive Lehre selbst erfahren
  • Umsetzung der Kompetenzorientierung in konkretes Planungshandeln

Methoden:

  • Arbeit an eigener Lehrveranstaltung
  • Gruppen- und Einzelarbeit
  • Lehrgespräch, Diskussionen und Präsentationen mit Feedback

 

Termin:         Donnerstag, 13. September 2018, 10.00 bis 18.00 Uhr

                     Freitag, 14. September 2018, 9.00 bis 17.00 Uhr

Ort:               Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Dozent:          Dr. Björn Kiehne

Zur Anmeldung

Anmeldeschluss: 30. August 2018 (max. 12 Teilnehmer/innen)

Zur Person: Dr. Björn Kiehne ist Erziehungswissenschaftler und Erwachsenenpädagoge. Am Berliner Zentrum für Hochschullehre leitet er das Programm zum Erwerb des Berliner Zertifikats für Hochschullehre. Er betreut Lehrinnovationsprojekte an Berliner Hochschulen und berät Lehrende bei ihrer Lehrkompetenzentwicklung. Er forscht u.a. zum Zusammenhang von Lernbiografie und Lehrüberzeugung.

17.09.2018 - Workshop: Supporting visual representation of knowledge with concept maps. A multifaceted tool for teaching and learning
(forschen@studium)

Concept maps are graphical tools for organizing and representing knowledge based on constructivist ideas. The students or teachers can use them alike with different purposes, such as to organize the main ideas of a content topic, to focus on research questions, to collaborate on ideas, to present findings, and so on. For curriculum planning, concept maps can be also quite useful because they present in a highly concise manner, using a hierarchical organization, the key concepts and principles to be taught.

By presenting ideas, findings, questions,… in a concept map, the main information is summarized and meaningful learning as integration of new knowledge with the learners’ previous frameworks is encouraged and enhanced.

In this workshop, and based on the pedagogy behind concept maps and the basis to structure them, the participants will create a concept map that represents graphically the key concepts and principles of their course (or a learning unit). The participants will also become aware of the possibilities of concept maps to enhance different research-based learning processes and they will plan its use for one or more of their phases in their course.

The workshop will be held in English.

 

Objectives

  • Identify and reflect on the educational possibilities of concept maps.
  • Create a concept map that represents the main ideas of a course (or a learning unit) in a hierarchical and connected way.
  • Plan a research-based learning activity including concept maps in one of its phases.

 

Termin:          Montag, 17. September 2018, 09.15 bis 16.45 Uhr

Ort:               Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Raum M1-166A

Dozentin:       Dr. Victoria Marín           

Anmeldung:    über Stud.IP

Die Veranstaltung ist für Lehrende der Universität Oldenburg kostenfrei. Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung ist daher erforderlich.

21.09.2018 - Fachlich lernen durch Schreiben: Schreibaktivitäten in Lehrveranstaltungen
(Workshop forschen@studium)

Schreiben spielt in der traditionellen universitären Lehre vor allem eine Rolle als Prüfungsinstrument, dabei wird ein besonderes Potential oft zu wenig genutzt: Studierenden gezielt den Erwerb disziplinärer Denk- und Handlungsfähigkeit zu ermöglichen. Im Mittelpunkt des Workshops steht die Entwicklung von kleineren, explorativen (Schreib-) Aufgaben, die ohne großen Arbeitsaufwand gestellt und in und zwischen den Sitzungen eines Seminars von Studierenden bearbeitet werden können.

Inhalte der Veranstaltung:

  • Schreiben als Medium für fachliches Lernen
  • leicht zu integrierende Schreibaktivitäten für anregende Seminardiskussionen
  • komplexe Schreibaufträge für fachlich spezifisches Lernen
  • Integration des Schreibens in Lehrveranstaltungen
  • Feedback auf studentische Texte

Die TeilnehmerInnen:

  • lernen neuere Erkenntnisse aus der Schreibprozessforschung und Schreibdidaktik kennen
  • erproben Schreibaktivitäten und reflektieren den fachspezifischen Einsatz
  • machen sich ihr eigenes Vorgehen als Expertin/Experte in einer Fachdisziplin bewusst
  • konzipieren und verbessern Aufgabenstellungen für ihre Lehrveranstaltungen

Methoden:

  • Schreiben, schreiben, schreiben… Austausch im Plenum und in Kleingruppen

 

Termin:                      Freitag, 21. September 2018, 10.00 bis 18.00 Uhr

Ort:                           Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, M1-166A

Dozentin:                   Swantje Lahm

Anmeldung:                 Über Stud.IP

Anmeldeschluss:        07.September 2018  (max. 12 Teilnehmer/innen)

Die Teilnahme ist für Lehrende der Universität Oldenburg kostenfrei.

Zur Person: Swantje Lahm ist seit 2002 Mitarbeiterin im Schreiblabor und der hochschuldidaktischen Einrichtung „Lehren & Lernen“ der Universität Bielefeld. Derzeit koordiniert sie das Projekt „LitKom. Literale Kompetenzen im ersten Studienjahr“.

24.09. und 14.12.2018 - Kollegiale Hospitation: Durch kollegiales Feedback wachsen
(Zertifikatsprogramm, Baustein 3.2)

Modul 3 – Transfer und Reflexion (3.2)


Kollegiale Hospitation: Durch kollegiales Feedback wachsen

 

Die Idee der „Kollegialen Hospitation“: Lehrende besuchen sich gegenseitig in ihren Veranstaltungen und tauschen sich anschließend in einem strukturierten, kollegialen Gespräch darüber aus. Sie entscheiden im Vorfeld, welche Aspekte Ihrer Lehre dabei im Fokus stehen: Vielleicht möchten Sie eine neue Methode ausprobieren? Sie möchten Ihren Vortragsstil verbessern? Oder Sie wünschen sich mehr Aktivität seitens der Studierenden? Auf der anderen Seite schulen Sie in der Beobachterrolle Ihre Wahrnehmung und üben sich in einer Beratungssituation. Sie können die „Kollegiale Hospitation“ in einer Gruppe mit zwei oder drei Lehrenden umsetzen. Die Kolleg/inn/en können Ihrem Fachgebiet angehören oder fachfremd sein.

Das erwartet Sie im Rahmen dieses Angebots:

  • Einführungsveranstaltung: Kennenlernen der Teilnehmer/innen, Ablauf und Vorbereitung der „Kollegialen Hospitation“, Einteilung der Gruppen für die Hospitationen, Feedbackregeln
  • eigenständige Umsetzung der gegenseitigen Besuche in einer Ihrer Lehrveranstaltungen einschließlich Vorbereitungs- und Feedbackgespräch
  • gemeinsame Abschlussveranstaltung: Reflexion der Methode, des Feedbacks und der persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten
  • Verfassen eines persönlichen Berichts zu Ihrer kollegialen Hospitation (erforderlich für den Leistungsnachweis im Zertifikatsprogramm), Feedback durch die Dozentin

Das Angebot richtet sich an Lehrende, die ihre Lehrkompetenzen im kollegialen Austausch reflektieren und weiterentwickeln möchten. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Plätze sind begrenzt.

Die Teilnahme an der „Kollegialen Hospitation“ kann als Leistungsnachweis ‑ 20 Arbeitseinheiten (AE) ‑ im Modulbaustein 3.2 „Transfer und Reflexion“ anerkannt werden. In diesem Fall ist das Verfassen eines Berichts erforderlich. Interessierte Lehrende, die keinen Leistungsnachweis anstreben, sind ebenfalls willkommen. Ein Bericht ist dann nicht erforderlich, wird aber zur Reflexion empfohlen.

 

Termine:        Mo, 24. September 2018, 9.15 - 12.00 Uhr (Einführungsveranstaltung)

                     Fr, 14. Dezember 2018, 10.15 - 12.00 Uhr (Abschlussveranstaltung)

Ort:               Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Dozentin:       Dr. Simone Schipper

Zur Anmeldung

Teilnehmerzahl. max. 8 Teilnehmer/innen)

 

Zur Person: Dr.-Ing. Simone Schipper ist seit 2009 im Referat Studium und Lehre für den Arbeitsbereich Hochschuldidaktik zuständig. 2000-2006 Lehrbeauftragte und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hannover (Fachbereich Landschaftsarchitektur und Umweltentwicklung). Lehrerfahrung in vielfältigen Formaten. Mitarbeit in innovativen Lehrprojekten zur Einführung von elearning-Plattformen/Konzepten. Tätigkeiten als Pressereferentin, in der Öffentlichkeitsarbeit und als Journalistin (Print, Ausbildung zur Fernsehjournalistin). Weiterbildungen im Bereich Kommunikation, Erwachsenenbildung und Beratung. Ausbildung in klientenzentrierter Gesprächsführung. Certified Facilitator with StrategicPlay® (for Lego® Serious Play®).

28.09.2018 - Stud.IP: Tools für Fortgeschrittene
(Hochschuldidaktik kompakt)

Das Lernmanagementsystem Stud.IP bietet vielfältige Möglichkeiten, um das Lehren und Lernen an der Universität zu organisieren und zu unterstützen. Im Rahmen der Veranstaltung werden ausgewählte Werkzeuge aus dem Bereich e-Learning vorgestellt.

 

Termin:         Fr, 28. September 2018, 10.15 - 11.45 Uhr

Dozenten:    Nico Müller und Torsten Dobe, Stud.IP-Support, IT-Dienste, Universität Oldenburg

Ort:                Mensa-Gebäude, Raum 1-166A (Schulungsraum)

Anmeldung: Über Stud.IP

 

Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung ist dementsprechend erforderlich. Die Veranstaltung ist für Lehrende der Universität Oldenburg kostenfrei.

November

08./09.11.2018 - Stolpersteine in der Lehre
(Zertifikatsprogramm, Baustein 3.3)

Werkstattseminar 3.3

(Modul 3, Wahlbaustein)

 

Stolpersteine in der Lehre

Ereignisse und Erlebnisse, die Lehrende verunsichern und irritieren, stehen im Mittelpunkt des Workshops: schwelende Konflikte mit Studierenden, Unsicherheiten im Umgang mit ihnen, Erstaunen über das eigene Verhalten und Reagieren, Spannungen zwischen Team-Kolleg/inn/en, diskriminierenden und rassistischen Äußerungen in der Lehrveranstaltung. Dabei geht es nicht darum, vermeintliche Patentrezepte weiterzugeben, die helfen, alle Tücken der Lehre spielend zu bewältigen. Vielmehr sollen die Teilnehmer/innen in die Lage versetzt werden, die eigene Wahrnehmung zu schulen, Klärungsgespräche konstruktiv anzugehen und ihre Gesprächsführung zu reflektieren und zu professionalisieren. Dies geschieht anhand der Schilderung konkreter selbst erlebter bzw. beobachteter Praxisbeispiele, die ergänzt werden durch theoretische Inputs.

 

Termin:          Donnerstag, 08. November 2018, 10.00 bis 18.00 Uhr

                     Freitag, 09. November 2018, 9.00 bis 17.00 Uhr

Ort:               Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Dozentin:       Dr. Sigrid Dany

Zur Anmeldung

Anmeldeschluss: 25. Oktober 2018 (max. 12 Teilnehmer/innen)

Zur Person: Dr. Sigrid Dany, Coach und Mediatorin (BMWA). Seit 1995 in der Hochschuldidaktik mit der Durchführung von Workshops, Coaching und Supervision betraut. Ehem. Leiterin des Bereichs Hochschuldidaktik am Zentrum für Hochschulbildung der Technischen Universität Dortmund. Internationale hochschuldidaktische Lehrerfahrung durch die Beteiligung an universitären Projekten in Tansania und Zentralasien. Lehrbeauftragte der Fak. 10 Architektur und Bauingenieurwesen der TU Dortmund.

15./16.11.2018 - Academic Lecturing and Presenting in English
(Zertifikatsprogramm, Baustein 3.3)

Werkstattseminar 3.3

(Modul 3, Wahlbaustein)

 

Academic Lecturing and Presenting in English

This course provides you with training and practice in giving professional presentations and lectures in English. By the end of the course, you will know how to give a memorable presentation with a clear message. You will be given the linguistic tools in order to signal structure, build rapport with the audience, handle questions and close the presentation confidently. We will also discuss how to adapt your presentation to an audience of mixed English ability, and in the later sections of the course you will be given the opportunity to practise your English presenting skills and to receive individualized feedback.

Goals:

  • Open and close a presentation in English
  • Signal structure to give audience a sense of direction
  • Use English visual aids effectively
  • Build a rapport with the audience
  • Handle (difficult) question and answer sessions

Methods:

  • Powerpoint presentation
  • Individual and pair work
  • Class discussion
  • Practical exercises
  • Videos
  • Presenting practice
  • Individual feedback

 

Termin:          Donnerstag, 15. November 2018, 9.00 bis 17.00 Uhr

                     Freitag, 16. November 2018, 9.00 bis 17.00 Uhr

Ort:               Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Dozent:          Dr. Darren Paul Foster

Zur Anmeldung

Anmeldeschluss: 01. November 2018 (max. 12 Teilnehmer/innen)

Zur Person: Dr. Darren Paul Foster stammt aus Cornwall, England, und ist an der Leibniz Universität Hannover als Lehrkraft tätig, wo er Seminare zu akademischen und beruflichen Schlüsselkompetenzen durchführt. Zu den Themen der Kurse, die er an verschiedenen Universitäten anbietet, gehören interkulturelle Kompetenz, wissenschaftliches Schreiben und Präsentieren sowie Hochschuldidaktik, darunter Prüfen in englischer Sprache und Verwendung von Humor in der Lehre.

20./21.11.2018 - Forschendes Lernen
(Zertifikatsprogramm, Baustein 2.2)

Werkstattseminar 2.2

(Modul 2, Wahlbaustein)

 

Forschendes Lernen

Das Forschende Lernen erfreut sich in allen Fächern zunehmender Beliebtheit, sowohl an Fachhochschulen als auch an Universitäten. Dies mag darin begründet sein, dass es ‑ anders als der Name zunächst vermuten lässt ‑ nicht allein um die Durchführung von kleinen und großen Forschungsaufgaben geht. Denn im Forschenden Lernen werden die Lerngegenstände auf vielfältige Weise forschend-entdeckend erschlossen, wenn möglich mit größtmöglicher Selbstständigkeit. Doch die ist bekanntlich voraussetzungsvoll, sodass der Art der Aufgabenstellung und der Begleitung der Lernprozesse eine wesentliche Rolle zukommen.

Im Workshop erhalten Sie die Gelegenheit, ein individuelles Konzept für das Forschende Lernen in Ihrem Fach zu entwickeln, auf dessen Basis Sie in die konkrete Veranstaltungsplanung eintauchen. Die entwickelten kleinen und großen Lösungen für Ihren Unterricht können Sie in der Veranstaltung besprechen und für den Einsatz im Lehralltag weiter optimieren.

 

Termin:          Dienstag, 20. November 2018, 9.00 bis 17.00 Uhr

                     Mittwoch, 21. November 2018, 9.00 bis 17.00 Uhr

Ort:               Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Dozent:          Dr. Stefan Brall

Zur Anmeldung

Anmeldeschluss: 06. November 2018 (max. 12 Teilnehmer/innen)

Zur Person: Dr. Stefan Brall studierte Sozialarbeit und Pädagogik und promovierte an der RWTH Aachen und der TU Dortmund in der Hochschulentwicklung. Er verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich der Hochschuldidaktik und Hochschulentwicklung an Universitäten als auch an Fachhochschulen. Heute begleitet Stefan Brall mit Cominovo u.a. Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei der Gestaltung aktivierender Lernumgebungen, der Implementierung lernförderlicher Curricula sowie bei Entwicklungsprozessen. Mehr erfahren Sie unter www.cominovo.de

27./28.11.2018 - Lehren und Lernen in großen Gruppen
(Zertifikatsprogramm, Baustein 2.2)

Werkstattseminar 2.2

(Modul 2, Wahlbaustein)


Lehren und Lernen in großen Gruppen

Großen Studierendengruppen können Lehrveranstaltungen oft mehr bieten als das Vorlesen von Inhalten. Kleine aktivierende Methoden befördern zum Beispiel das Nachdenken über das Gehörte oder kleine Interaktionsmethoden den Austausch von Kenntnissen zum Thema. Manchmal ist es jedoch auch möglich, das Vorlesungskonzept zugunsten eines aktiven Lernens aufzugeben. Dies ist oft besser geeignet, um Ihre anspruchsvollen Ziele zu erreichen. Der Workshop bietet einen Überblick über kleine aktivierende Methoden und einer Vielzahl von Interaktionsmethoden. Er gibt auch Einblick in die grundlegenden Konzepte aktiven Lernens. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Lerneinheiten oder ganze Veranstaltungen aus den verschiedenen Perspektiven dieser Methoden und Konzepte zu betrachten und die ersten Bausteine einer Neukonzeption zu legen.

 

Inhalte der Veranstaltung

  • Grundlagen der Vorlesung: Ziele der Methode, Aufbau und Struktur, Phasen der Vorlesung, Zielklarheit, Stoff, Sequenzierung
  • Vorlesen und Lernen: Probleme der Vorlesungsmethode, Lernen, Motivation im Studium
  • Aktivität in großen Veranstaltungen: Wissenspool, Aktives Strukturieren, Mindmap, ConceptMap, Notizen, Kurz-Essay, Schwärzen, Meine Fragen, Sandwich, Tempo-Thesen, Lernslogan
  • Interaktion in großen Veranstaltungen: Fragen, Murmelgruppen, Think-Pair-Share, Zusammenfassung, Kleingruppenarbeit, Glückstopf, Snowballing, Gruppenpuzzle, Kugellager, Diskussionen, Fishbowl
  • Konzepte aktiven Lernens in großen Gruppen: Erfahrungsorientiertes Lernen, Entdeckendes Lernen, Handlungsorientiertes Lernen, Problemorientiertes Lernen, Projektorientiertes Lernen, Forschendes Lernen

 

Methode

In der Veranstaltung betrachten Sie Ihr Vorlesungskonzept immer wieder neu. Sie prüfen auf Grundlage der vorgestellten Inhalte, ob Sie Ihre bisherigen Planungen durch den Einsatz aktivierender Methoden erweitern können und wie sich dies auf die Ziele und Inhalte auswirkt. Darüber hinaus haben Sie Zeit das Grundkonzept gedanklich auf neue Füße zu stellen und dabei zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen die Auswirkungen auf Ihre Lehre zu beobachten.

 

Termin:          Dienstag, 27. November 2018, 10.00 bis 18.00 Uhr

                     Mittwoch, 28. November 2018, 9.00 bis 17.00 Uhr

Ort:               Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Dozentin:       Prof. Dr. Luisa Sabine Heß

Zur Anmeldung

Anmeldeschluss: 13. November 2018 (max. 12 Teilnehmer/innen)

Zur Person: Prof. Dr. Luisa Sabine Heß hat aktuell eine Professur für Unternehmensführung und Perso­nalmanagement an der Cologne Business School und lehrt außerdem an der Fernuniversität Hagen und der FH Köln. Sie studierte in Aachen und Frankreich Betriebswirtschaftslehre und promovierte an der Universität zu Köln im Bereich Personal und Marketing. Von 2008 bis 2010 arbeitete sie an der RWTH Aachen mit den Schwerpunkten der Drittmittelakquise im Bereich Telemedizin, der Projekt­leitung im Forschungsprojekt Smarte Innovation im Maschinen- und Anlagenbau sowie der Konzeption eines überfachlichen Seminarprogramms der Hochschule. Zudem begleitete sie öffentliche Einrich­tungen in Veränderungsprozessen und konzipierte und moderierte Change Management Workshops. Von 2010 bis 2011 leitete sie an einem Forschungsinstitut ein europäisches Beratungsprojekt zur Qualifikationsbedarfsanalyse. In dieser Zeit durchlief sie auch eine Trainerausbildung.