Kompetenzbereich Anrechnung im Modellvorhaben "Offene Hochschule Niedersachsen"

Aktuelles

08.12.2016

Konferenz der Offenen Hochschule Niedersachsen

Am 01.12.2016 fand in Hannover die Konferenz „Offene Hochschule Niedersachen: Austausch fördern, Synergien nutzen!“ statt, an der auch die niedersächsische Wissenschaftsministerin Frau Dr. Heinen-Kljajić teilnahm. Zwei Workshops beschäftigten sich mit der Anrechnung an der Universität Oldenburg: Dr. Christiane Brokmann-Nooren vom C3L berichtete unter dem Titel „Manchmal ist es wie Achterbahn fahren“ über Höhen und Tiefen bei der Anrechnung außerhochschulisch erworbener Kompetenzen an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Ihre kritische Bestandaufnahme der Umsetzung von Anrechnung an der Universität Oldenburg endete mit einem Ausblick auf den im Januar startenden PLAR-Service für Anrechnungsinteressierte. Auch Dr. Wolfgang Müskens vom Kompetenzbereich Anrechnung stellte den „PLAR-Service als Bestandteil eines vernetzten Beratungsangebotes für Studierende mit außerhochschulisch erworbenen Kompetenzen“ in den Mittelpunkt seines Vortrags.

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08. Dezember 2016

Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die Weiterbildung „Bildung PRO Demokratie – Umgang mit Diversität, Rassismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“

Im Rahmen des Modellvorhabens „Offene Hochschule Niedersachsen – Kompetenzbereich Anrechnung“ wurde eine Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die von der Arbeitsstelle Rechtsextremismus und Gewalt (ARUG) in Braunschweig, dem Zentrum Demokratische Bildung (ZDB) in Wolfsburg und der Arbeitsstelle diversitAS der Leibniz Universität Hannover angebotene Weiterbildung „Bildung PRO Demokratie – Umgang mit Diversität, Rassismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ veröffentlicht.

Die berufsbegleitende Weiterbildung richtet sich an alle, die sich über die pädagogische Praxis im Bereich Antidiskriminierung und/oder Rechtsextremismus informieren möchten. Angesprochen werden beispielsweise Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sozialen Einrichtungen, in Jugend- sowie in Bildungseinrichtungen.

Das Ziel der Weiterbildung besteht in der Heranführung an die pädagogische Praxis im Bereich Antidiskriminierung und/oder Rechtsextremismus.

Das Niveau der Weiterbildung „Bildung PRO Demokratie – Umgang mit Diversität, Rassismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ erreicht Bachelor-Niveau. Hochschulen wird empfohlen, die Weiterbildung in einem Umfang von bis zu 6 Kreditpunkten ECTS auf Bachelor-Studiengänge anzurechnen.

Als Experte begutachtete Dr. Christian Pfeil, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Pädagogik an der Universität Oldenburg, die Weiterbildung.

In der Anrechnungsempfehlung finden sich detaillierte Informationen zu Modulen, Lernergebnissen und Niveau der Fortbildung.

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14. November 2016

Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die Weiterbildung „Weiterbildung „It`s nice to be different – Inklusiv von Anfang an / Fachkraft: Leitung in inklusiven Kindertageseinrichtungen“

Im Rahmen des Modellvorhabens „Offene Hochschule Niedersachsen – Kompetenzbereich Anrechnung“ wurde eine Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die von der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte (HÖB) mit Sitz in Papenburg in Zusammenarbeit mit der Hochschule Emden/ Leer und dem dortigen Studiengang „Inklusive Frühpädagogik“ angebotene Weiterbildung „It`s nice to be different – Inklusiv von Anfang an / Fachkraft: Leitung in inklusiven Kindertageseinrichtungen“ veröffentlicht.

Die berufsbegleitende Weiterbildung richtet sich vorrangig an (angehende) Leitungskräfte in Kindertageseinrichtungen, welche neben den Handlungskompetenzen für die Tätigkeit als Leitung auch die Umsetzung von Inklusion in Kindertageseinrichtungen fokussieren. Die Weiterbildung vermittelt fundiertes Wissen und zugleich Reflexionsprozesse zur Gestaltung der eigenen Praxis, um professionelles Handeln auf dem Weg zu einer inklusiven Kita zu ermöglichen.

Das Niveau der Weiterbildung „It`s nice to be different – Inklusiv von Anfang an / Fachkraft: Leitung in inklusiven Kindertageseinrichtungen“ erreicht Bachelor-Niveau. Hochschulen wird empfohlen, die Weiterbildung in einem Umfang von bis zu 8 Kreditpunkten ECTS auf Bachelor-Studiengänge anzurechnen.

Als Expertin begutachtete Frau Dr. Marie-Christine Vierbuchen, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik an der Universität Oldenburg, die Weiterbildung.

In der Anrechnungsempfehlung finden sich detaillierte Informationen zu Modulen, Lernergebnissen und Niveau der Fortbildung.

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31. Oktober 2016

Kompetenzbereich Anrechnung in neuen Räumlichkeiten

Seit Oktober 2016 befindet sich der Kompetenzbereich Anrechnung in seinen neuen Räumlichkeiten.

Nach wie vor finden Sie uns in Gebäude V02, jedoch nun im zweiten Stockwerk.

Dr. Wolfgang Müskens und Anja Eilers-Schoof: Raum 209.
Sonja Lübben, Lea Sophie Diekmann und Bianca Wiercinski: Raum 210.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

19. Oktober 2016

Anrechnungsexpertin aus Kanada zu Gast an der Universität Oldenburg

Zum Auftakt des neu eingerichteten PLAR-Services an der Universität Oldenburg war Dr. Dianne Conrad vom Centre for Distance Education der Athabasca University in Kanada zu Gast in Oldenburg.

Dr. Conrad gilt als international bekannte und renommierte Expertin für die Thematik „Prior Learning Assessment and Recognition (PLAR)“. Ihr fundiertes Wissen und ihren reichhaltigen Erfahrungsschatz rund um die Möglichkeiten der Anrechnung außerhochschulisch erworbener Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge gab sie in der Zeit vom 4. bis zum 6. Oktober im Rahmen eines Workshops an die Mitarbeiter/innen des Oldenburger PLAR-Services weiter und stand anschließend für spezifische Beratung und Expertengespräche bereit.

Der mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds, des Landes Niedersachsen und der Universität Oldenburg geförderte „PLAR-Service“ befindet sich derzeit im Aufbau und soll ab Beginn des kommenden Jahres Studierende bei der Anrechnung außerhochschulisch erworbener Kompetenzen auf ein Hochschulstudium beraten und unterstützen.

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27. September 2016

Kompetenzbereich Anrechnung bei der Fachtagung der Forschungsverbünde KeGL und PuG in Wolfsburg

Der Kompetenzbereich Anrechnung beteiligte sich am 14. September 2016 an der Fachtagung der Forschungsverbünde KeGL und PuG in Wolfsburg. Zentrales Thema der Tagung waren Möglichkeiten der Weiterbildung für Gesundheitsberufe an Hochschulen im Kontext des lebenslangen Lernens.

In Vorträgen und Workshops wurden dabei die im Rahmen der Qualifizierungsinitiative „Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschule“ bereits gewonnen Erkenntnisse mit einem Fachpublikum diskutiert und neue innovative Konzepte vorgestellt.

Den Teilnehmenden wurde ein Überblick über die Arbeit des Kompetenzbereichs gegeben sowie Verfahren und Empfehlungen zur Anrechnung beruflich erworbener Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge vorgestellt.

Download der Präsentation

08. September 2016

Projekt "PLARnet" startet zum 01. Oktober 2016

Mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds, des Landes Niedersachsen und der Universität wird ab dem 1. Oktober 2016 für zwei Jahre das Projekt "PLARnet" gefördert: 

Zur Beratung und Unterstützung von Studieninteressierten und Studierenden, die ihre außerhochschulisch erworbenen Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge anrechnen lassen möchten, soll in Kooperation mit den Bildungsberatungsstellen der Region an der Universität Oldenburg ein zentraler „Prior Learning Assessment and Recognition Service“ (PLAR-Service) eingerichtet werden.

Das Projekt „PLARnet“ wurde vom Kompetenzbereich Anrechnung gemeinsam mit dem Center für lebenslanges Lernen (C3L), dem Referat Studium und Lehre und dem Akademischen Prüfungsamt konzipiert und stellt künftig eine zusätzliche Möglichkeit dar, die Hochschule noch weiter zu öffnen, indem es Menschen mit außerhochschulisch (insbesondere beruflich) erworbenen Qualifikationen den Zugang zum Studium erleichtert.

06. Juli 2016

Projekt "Portfolios für Geflüchtete" verlängert

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) unterstützt auch zukünftig das Projekt "Portfolios für Geflüchtete", welches vom Kompetenzbereich Anrechnung bereits seit Oktober 2015 geleitet wird. Die neue Projektlaufzeit beginnt ab Oktober 2016 und ist für drei Jahre angedacht.

Der Fokus liegt auf der Weiterentwicklung der Portfolios, mit denen Geflüchteten der Einstieg in die Hochschulen bzw. in den Arbeitsmarkt erleichtert werden soll.

Im Rahmen des Projektes unterstützt der Kompetenzbereich Anrechnung in Kooperation mit dem Center für lebenslanges Lernen (C3L) interessierte Akteure bei der Beratung und Begleitung von Geflüchteten. Die Portfolios geben Berater/inne/n einen Einlick in das Bildungs- und Kompetenzprofil der Geflüchteten und unterstützen diese somit bei einem schnellen und bildungsadäquaten Einstieg in die Hochschule oder das Berufsleben. Durch Multiplikatorenschulungen soll die Möglichkeit der Kompetenzerfassung durch Portfolios langfristig auch anderen Einrichtungen zur Verfügung stehen.

01. Juli 2016

Gastvortrag im Seminar „Bildungsmanagement in der Praxis“

Am 28. Juni 2016 gaben Wolfgang Müskens und Anja Eilers-Schoof den Studierenden des Fachbachelor Pädagogik an der Carl von Ossietzky Universität im Rahmen des Seminars „Bildungsmanagement in der Praxis“ einen Einblick in die Arbeit des Kompetenzbereich Anrechnung.

Im ersten Teil der Veranstaltung berichteten sie über unterschiedliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte, in denen der Kompetenzbereich Anrechnung mitwirkt. Sie stellten aktuelle Projektanträge und neueste Forschungsergebnisse zur Diskussion.

Im zweiten Teil gingen sie auf die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Anrechnungsverfahren ein. Sie diskutierten mit den Studierenden über persönliche Erfahrungen mit der Anrechnung von beruflich erworbenen Kompetenzen auf Studienleistungen.

 
Download der Präsentation „Anrechnung beruflicher Kompetenzen an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg“

  
Download der Präsentation „Anrechnung beruflicher Kompetenzen auf Hochschulstudiengänge – Einführung“

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22. Juni 2016

Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die Weiterbildung „Basis-Qualifikation Pädagogik“ inklusive des Zertifikatskurses „Deutsch als Zweitsprache“

Im Rahmen des Modellvorhabens „Offene Hochschule Niedersachsen – Kompetenzbereich Anrechnung“ wurde eine Allgemeine Anrechnungsempfehlung in zweiter Auflage für die von der Volkshochschule des Landkreises Diepholz angebotene Weiterbildung „Basis-Qualifikation Pädagogik“ inklusive des Zertifikatskurses „Deutsch als Zweitsprache“ veröffentlicht.

Die berufsbegleitende Weiterbildung richtet sich vorrangig an pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie an pädagogisch Interessierte mit vergleichbaren Voraussetzungen, die sich für die praktische Umsetzung von Lernförder- bzw. von Unterrichtsangeboten qualifizieren wollen.

Die Weiterbildung vermittelt einerseits grundlegende Kenntnisse und fachliche Kompetenzen aus dem pädagogischen Bereich für eine Lehrtätigkeit in VHS-Lernförderangeboten im Rahmen des Bildungs- und Teilhabe-Paketes (BuT). Andererseits bereitet der zusätzlich angebotene Zertifikatskurs „Deutsch als Zweitsprache“ die Teilnehmenden auf eine Tätigkeit im VHS-Anfangsunterricht „Deutsch als Zweitsprache“ für erwachsene Flüchtlinge vor.

Das Niveau der Weiterbildung „Basis-Qualifikation Pädagogik“ erreicht Bachelor-Einstiegsniveau, das Niveau des Zertifikatskurses „Deutsch als Zweitsprache“ wird auf Bachelor-Niveau eingestuft. Hochschulen wird empfohlen, die Weiterbildung „Basis-Qualifikation Pädagogik“ inklusive des Zertifikatskurses „Deutsch als Zweitsprache“ in einem Umfang von bis zu 13 Kreditpunkten ECTS auf Bachelor-Studiengänge anzurechnen.

Als Expertin begutachtete Frau Dr. Elke Maria Clauss, Gymnasiallehrerin, Mediatorin und Lehrbeauftragte an der Universität Oldenburg, die Weiterbildung.

In der Anrechnungsempfehlung finden sich detaillierte Informationen zu Modulen, Lernergebnissen und Niveau der Fortbildung.

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23. Mai 2016

Pressemitteilung "Portfolios für Geflüchtete" erschienen

Geflüchtete auf dem Weg in die Hochschule oder in den Arbeitsmarkt aktiv zu unterstützen, ist das Ziel des Projekts „Portfolios für Geflüchtete“ der Universität Oldenburg. Im Kern geht es darum, die Erfahrungen und Qualifikationen der Geflüchteten strukturiert und verständlich darzustellen und Anknüpfungspunkte in das deutsche Bildungssystem oder den hiesigen Arbeitsmarkt aufzuzeigen.

Download der Pressemitteilung

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04. April 2016

Stellungnahme zur Durchlässigkeit in Gesundheitsfachberufen

Anlässlich des vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung geplanten Gesetzes zur Neuordnung von Vorschriften über Berufsbezeichnungen, Berufsausübung und Weiterbildung in Gesundheitsfachberufen, hat die Universität Oldenburg als koordinierende Hochschule des PuG-Verbundes eine Stellungnahme abgegeben, in der sie auf die Notwendigkeit einer Optimierung und Erhöhung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung in beide Richtungen aufmerksam macht.

Vor dem Hintergrund der veränderten Ansprüche an die Pflegeberufe sowie der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Notwendigkeit zur Fachkräftesicherung und zur Förderung der Chancen- und Bildungsgerechtigkeit sollten berufliche und akademische Bildung verstärkt als gleichwertige Bildungsbereiche angesehen und durch sinnvolle Übergänge besser miteinander verknüpft werden.

Empfohlen wird beispielsweise der Ausbau hybrider Bildungsmodelle, in denen die Vermittlung der berufspraktischen und theoretisch-wissenschaftlichen Inhalte auf den beiden Lernorten Hochschule und berufliche Weiterbildungsstätte verteilt stattfindet. Außerdem sollten die Zertifikatskurse der Hochschulen in Abstimmung mit der Berufsbildungsseite so gestaltet werden, dass sich einzelne Module leicht in berufliche Ausbildungsgänge integrieren lassen; Weiterbildungs-Programme sollten eine Anrechnung hochschulischer Lernergebnisse ermöglichen.

Download der Stellungnahme

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16. Februar 2016

Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die Weiterbildung „Betriebswirtschaftslehre – wirtschaftliches Denken und Handeln in der betrieblichen Praxis“

Im Rahmen des Modellvorhabens „Offene Hochschule Niedersachsen – Kompetenzbereich Anrechnung“ wurde eine Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die von der VHS REGION Lüneburg angebotene Weiterbildung „Betriebswirtschaftslehre – wirtschaftliches Denken und Handeln in der betrieblichen Praxis“ veröffentlicht.

Der berufsbegleitende Zertifikatskurs richtet sich primär an Beschäftigte in Unternehmen, die ihre betriebsbezogenen Fachkompetenzen erweitern und ihre Methoden- und Sozialkompetenzen stärken möchten. Grundsätzlich steht der Zertifikatskurs aber jeder und jedem Interessierten offen. Es gibt keine fachspezifischen Einschränkungen.

Die Teilnehmenden erwerben grundlegende Kenntnisse und Methoden der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre, der Finanzbuchhaltung und des wissenschaftlichen Arbeitens. Dabei werden die Inhalte zunächst theoretisch erarbeitet und anschließend auf die betriebliche Praxis bezogen bzw. daran erprobt.

Hochschulen wird empfohlen, die Weiterbildung in einem Umfang von bis zu 10 Kreditpunkten ECTS auf Bachelor-Studiengänge anzurechnen.

Als Experte begutachtete Herr Prof. Dr. Reinhard Schulte von der Universität Lüneburg die Weiterbildung.

In der Anrechnungsempfehlung finden sich detaillierte Informationen zu Modulen, Lernergebnissen und Niveau der Fortbildung.

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08. Februar 2016

Mehr als ein Viertel der Studierenden der Universität Oldenburg sind beruflich qualifiziert

Eine vom Kompetenzbereich Anrechnung zusammen mit dem C3L der Universität Oldenburg durchgeführte Sonderauswertung einer 2012 und 2015 durchgeführten Befragung von Studierenden ergab, dass der Anteil der Studierenden, die zum Studienbeginn bereits über eine berufliche Qualifikation verfügten, signifikant wächst. Besaßen 2012 nur 17,7% der befragten Studierenden eine abgeschlossene Berufsausbildung, so waren es 2015 bereits 26,6%.

Damit liegt der Anteil der beruflich qualifizierten Studierenden an der Uni Oldenburg deutlich höher als an vergleichbaren Universitäten.

Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass ein erheblicher Anteil der Studierenden der Universität Oldenburg von Maßnahmen zur Verbesserung der Durchlässigkeit zwischen beruflicher Bildung und Hochschule profitieren kann.

Download Studienergebnisse

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22. Januar 2016

Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die Weiterbildung „Warehouse-Manager“

Im Rahmen des Modellvorhabens „Offene Hochschule Niedersachsen – Kompetenzbereich Anrechnung“ wurde eine Allgemeine Anrechnungsempfehlung für die vom Bildungswerk ver.di in Niedersachsen e.V. / Region Osnabrück angebotene Weiterbildung „Warehouse-Manager“ veröffentlicht.

Der in Kooperation mit der Hochschule Osnabrück und Logistikbetrieben der Region konzipierte berufsbegleitende Zertifikatslehrgang „Warehouse-Manager“ richtet sich insbesondere an (Logistik-)Fachkräfte aus dem Bereich Lager.

Die Teilnehmenden erhalten eine spezifische, auf Management-Aufgaben im Lager vorbereitende Weiterbildung mit theoretischen Einheiten und umfangreichem Praxisanteil. Sie erwerben Qualifikationen, die sie für den steigenden Arbeitsmarktanspruch in der Logistikbranche benötigen und eignen sich sowohl fachlich vertiefendes Logistikwissen als auch erweiterte Kenntnisse und Fertigkeiten bezüglich Management und Organisation an.

Hochschulen wird empfohlen, die Weiterbildung in einem Umfang von bis zu 10 Kreditpunkten ECTS auf Bachelor-Studiengänge anzurechnen.

Als Experte begutachtete Herr Prof. Dr. Carsten Berkau von der Hochschule Osnabrück die Weiterbildung.

In der Anrechnungsempfehlung finden sich detaillierte Informationen zu Modulen, Lernergebnissen und Niveau der Fortbildung.

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17. November 2015

Bundesministerium für Bildung und Forschung bewilligt neues Projekt „ProBBP“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert von November 2015 bis Oktober 2018 das Verbundprojekt „Professionsanalytische Grundlegung, konzeptionelle Entwicklung und exemplarische Implementierung eines berufsbegleitenden Bachelorstudiengangs ‚Berufs- und Betriebspädagoge‘ (ProBBP)“, an dem neben dem Institut Technik und Bildung (ITB) der Universität Bremen als Projektleitung auch der Kompetenzbereich Anrechnung der Universität Oldenburg sowie das Berufsbildungswerk des DGB (Bildungsstätte Oldenburg) beteiligt sind.

Ziel des Projektes ProBBP ist die konzeptionelle Entwicklung, Implementierung und Evaluierung des Bachelorstudienganges „Berufs- und Betriebspädagoge“ mit der langfristigen Option auf Übernahme in das Studienangebot der Universität Bremen – einschließlich Akkreditierung.

Die Besonderheit an dem geplanten Bachelorstudiengang „Berufs- und Betriebspädagoge“ besteht darin, dass er gezielt an die Weiterbildungsabschlüsse „Geprüfter Aus- und Weiterbildungspädagoge“ (IHK) und „Geprüfter Berufspädagoge“ (IHK) anknüpft, wodurch eine pauschale Anrechnung der dort bereits erworbenen Lernleistungen, Qualifikationen und Kompetenzen auf das Studium ermöglicht werden soll.

Der Kompetenzbereich Anrechnung nimmt im Rahmen des Projektes Äquivalenzvergleiche vor, durch die eine Anpassung der Inhalte des Bachelorstudiengangs an die Inhalte der Weiterbildungen sichergestellt werden und die Anschlussfähigkeit an die bereits von den Teilnehmenden erbrachten Lernleistungen garantiert werden soll. Auch an der Erhebung und Systematisierung von Berufs- und Kompetenzprofilen ist der Kompetenzbereich Anrechnung beteiligt.

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09. November 2015

Flexibilisierung und Mobilität im Europäischen Hochschulraum

Als Nachlese zur Auftaktveranstaltung des Projektes nexus – „Übergänge gestalten, Studienerfolg verbessern“ der Hochschulrektorenkonferenz, die am 25./26. März 2015 in Konstanz stattfand, ist jetzt der Tagungsband „Flexibilisierung und Mobilität im Europäischen Hochschulraum“ als Band 84 der Reihe „Konstanzer Hefte zur Bildungs- und Hochschulforschung“ erschienen. Der Band enthält eine Kurzfassung des Impulsvortrags von Dr. Wolfgang Müskens vom Kompetenzbereich Anrechnung zum Forum „Anrechnung und Durchlässigkeit – Lernergebnisse anerkennen“. Der Vortrag beschäftigte sich mit der Anrechnungspraxis deutscher Hochschulen unter besonderer Berücksichtigung der Ergebnisse der AnHoSt-Studie.

Download des Tagungsbandes

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