
Institut für Ökonomische Bildung
- Artikel - aktuelle Berichte über das Wirken von IÖB und wigy
- Pressespiegel - Was wird über das IÖB veröffentlicht?
- Newsletter - 4 mal jährlich, als Abonnement
- Veranstaltungen, die von IÖB und wigy ausgerichtet werden oder an denen sie beteiligt sind
- Pressebilder - Logos, downloadbare Portraits der Institutsleitung IÖB (An-Institut der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)
Diese Informationen erhalten Sie auch auf den Internet-Seiten unseres An-Instituts:
07.02.2012
wigy auf der didacta 2012
Unterrichtsangebote und Unterstützung für den Wirtschaftsunterricht –
wigy stellt seine Lösungen zur Gestaltung des Ökonomieunterrichts an
allgemeinbildenden Schulen auf der didacta vom 14.-15. Februar 2012 vor
(am zweiten Tag bis 12.00 Uhr). Der Verein, der bundesweit den größten
Onlinepool mit Unterrichtsangeboten bereithält, ist auf dem Stand des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) vertreten,
Halle 15, Stand E54. Am 14.2.2012 hält Professor Hans Kaminski, Direktor
des Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB) einen Vortrag zum Thema
„Profilbildung mit Praxis an Real- und Oberschulen in Niedersachsen“,
Convention Center (CC), Saal 104. Die Arbeit des wigy e.V. wird
wissenschaftlich vom IÖB begleitet.
29.11.2011
Projektstart für grenzüberschreitende Praxiskontakte in Schulen
IÖB leitet gemeinsames Schulprojekt mit Polen und den Niederlanden
Die europäischen Arbeitsmärkte wachsen immer mehr zusammen. Darauf müssen sich auch allgemeinbildende Schulen einstellen, indem sie ihren Schülerinnen und Schülern grenzüberschreitende berufliche Perspektiven aufzeigen. Das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) in Oldenburg koordiniert jetzt für drei Jahre das Comenius-Projekt IMPULS, das die Mobilität in der beruflichen Bildung bei Schülerinnen und Schülern allgemeinbildender Schulen in Grenzregionen fördern soll. Die beteiligten Projektpartner aus den Niederlanden und Polen kamen am Dienstag erstmalig nach Oldenburg, um Eckpunkte eines Lernkonzeptes festzulegen.
Projektpartner sind die Saxion Hochschule in Enschede, Niederlande, und die Bildungsverwaltung sowie das Methodikzentrum in Gorzow Wielkopolski, Polen. Mit im Boot sind außerdem sieben Schulen aus Grenzregionen im niederländischen Twente, aus dem Lebuser Land in Polen sowie aus Grenzregionen in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Ost-Brandenburg. Lehrkräfte aus diesen Schulen werden von den drei Partnern dabei unterstützt, Praxiskontakte und die Berufsorientierung Jugendlicher in ihren Schulen über die Landesgrenze hinaus auszurichten. Die dazu erforderlichen didaktischen Konzepte und Materialien sollen in der dreijährigen Projektzeit entwickelt und erprobt werden. Deutsche Schulen, die sich an dem Projekt beteiligen, sind das Berufskolleg Ennepetal, die Michaelschule Papenburg als Haupt- und Realschule und die Ehm Welk-Oberschule Angermünde. Außerdem unterstützen die Handelskammern aus den Grenzregionen die Schulen dabei, Kontakte zu den regionalen Unternehmen zu schließen.
Mit dem Projekt soll ein wesentliches Hemmnis bei grenzüberschreitenden Praxiskontakten von Schulen an der Wurzel gepackt werden: fehlende Unterrichtskonzepte und fehlende Kenntnisse von Lehrkräften zum jeweiligen anderen Arbeitsmarkt und zur Idee der Freizügigkeit der Arbeitnehmer in den EU-Ländern.
Foto: Prof. Dr. Rudolf Schröder (vorne Mitte) und Prof. Dr. Hans Kaminski (2. von links oben), beide IÖB, werden über 3 Jahre ein deutsch-niederländisch-polnisches Projekt zu grenzüberschreitenden Praxiskontakten in Schulen leiten.
23.11.2011
wigy Forum: „Mit Gier lässt sich die Krise nicht erklären“
Die Gier der Manager gilt in der öffentlichen Diskussion als Ursache der Bankenkrise. Ein Trugschluss, so Ingo Pies, Professor für Wirtschaftsethik an der Universität Halle-Wittenberg. Pies referierte am Freitag vor rund 120 Zuhörern auf dem wigy Forum in der Oldenburgischen Landesbank AG (OLB) über das Thema „Wirtschaft und Ethik“. Zum zehnten Mal richtete die Bildungsinitiative das Forum aus, um über aktuelle Entwicklungen im Schulfach Wirtschaft an allgemeinbildenden Schulen zu informieren.
Pies zeigte auf, wie widersprüchlich die Gier-Diagnose ist. „Wenn Manager die Märkte zu guten Ergebnisse führen, sind dies die gleichen Menschen, die die Märkte zu schlechten Ergebnissen führen“, so Pies. Eine gute Ursachendiagnose der Krise müsse nicht nur den Misserfolg, sondern auch auf den Systemerfolg erklären können. Die moderne Auffassung von Gier stelle ab auf Sozialschädlichkeit, wenn man anderen etwas wegnehme. Aber genau diese Kritik passe nicht auf Märkte. Hohe Gewinne seien ja ein Signal für eine gelungene Wertschöpfung, die die Kunden nicht ärmer, sondern reicher machten. Deshalb avancierten die institutionellen Rahmenbedingungen zum systematischen Ort der Moral. „Die richtige Frage ist, ob das Eigeninteresse zu Lasten oder zu Gunsten anderer ausgerichtet ist,“ sagte der Ethikexperte. Wirtschaftsethische Kompetenzen müssten auch Schüler erlangen, forderte Prof. Dr. Hans Kaminski, Direktor des Institut für Ökonomische Bildung (IÖB). Der Stoff ließe sich in vorhandene Lehrpläne integrieren, ohne dazu mehr Unterricht machen zu müssen, betonte Kaminski.
Die regionale Arbeit im Netzwerk „Schule-Wirtschaft-Wissenschaft“ stellte Prof. Dr. Dirk Loerwald, Lehrstuhlinhaber für Ökonomische Bildung an der Universität Oldenburg, vor. Er zeigte mit Studierenden auf, wie Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft die Lehrerausbildung ergänzen. Ein Schulprojekt zum Thema „Regionaler Wirtschaftsraum“ demonstrierten Lehrkräfte und Schüler der August-Wöhler-Realschule in Soltau. Die Musikalische Unterhaltung steuerte die Big Band der Cäcilienschule Oldenburg bei.
Die Initiative wigy wurde 1993 gegründet und hat derzeit 857 Mitglieder bestehend aus Schulen, Lehrkräften und Unternehmen. Der Verein unterstützt Lehrkräfte im Fach Wirtschaft mit dem derzeit größten Online-Materialienpool zur ökonomischen Bildung und setzt sich für die bundesweite Etablierung eines Faches Wirtschaft im allgemeinbildenden Schulwesen ein. Als neues Vorstandsmitglied des Vereins ist am Freitag Dr. Peter Schinzing, stellvertretender Sprecher des Vorstands der OLB, gewählt worden. Wissenschaftlich begleitet wird die Arbeit des wigy e.V. vom Institut für Ökonomische Bildung (IÖB).
Engagieren sich für wigy: Prof. Dr. Hans Kaminski (IÖB), Britta Silchmüller (OLB), Prof. Dr. Ingo Pies, Dr. Stephanie Abke (EWE Stiftung), Katrin Eggert und Dr. Joachim Peters (Oldenburgische Industrie-und Handelskammer, wigy Vorstand)
Prof. Dr. Ingo Pies, Wirtschaftsethiker an der Universität Halle-Wittenberg
Sieger des Schülerwettbewerbs „Ökonomie mit Energie“ geehrt
Förderpreis „Ökonomie in Schulen 2011“
Gemeinsames Schulprojekt der fünf Küstenländer
Profil Realschule
Energiebildung
Online-Portale für Schulen
09.11.2011
16. Ausgabe des Newcomer erschienen
Die Herbstferien sind vorüber und die Vorweihnachtszeit wird allmählich eingeläutet – ein guter Zeitpunkt, um die wirtschaftliche Bedeutung des bevorstehenden Weihnachtsfestes insbesondere für den stationären sowie den Online-Handel ausführlich zu betrachten. Deshalb ist dies ein Thema des aktuellen Handelsblatt Newcomer, der Wirtschaftszeitung für Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse, die in Kooperation zwischen dem Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) Oldenburg und dem Handelsblatt alle zwei Monate kostenlos herausgegeben wird.
Gleichzeitig sind diese Wochen geprägt von Jahresrückschauen – der Newcomer blickt indes nach vorn und skizziert, wie unser Wirtschaftsleben in Deutschland im Jahr 2050 aussehen könnte. Außerdem geben Schülerinnen und Schüler in selbst geschriebenen Artikeln verschiedene Tipps rund um die Berufsorientierung.
Weitere Informationen sowie die englische Version des Newcomer zum Download erhalten Sie unter www.handelsblattmachtschule.de/newcomerDie nächste Ausgabe erscheint im Februar 2012.
08.11.2011
Stellungnahme zur Kritik an der Unterrichtseinheit "Finanzielle Allgemeinbildung"
In einem Beitrag des NDR-Fernsehens im November 2011 wurde die vom IÖB erstellte Unterrichtseinheit "Finanzielle Allgemeinbildung" des Projektes "Handelsblatt macht Schule" negativ thematisiert. Im Kern wurde die These aufgestellt, die Einheit diene einzig als Türöffner für den Praxispartner Deutsche Vermögensberatung (DVAG) in die Schule und liefere keinerlei Ansatzpunkte für die kritische Auseinandersetzung mit Finanzanbietern sowie ihren Produkten und Strategien. Aus der Sicht des IÖB und der Autoren ist dieser Vorwurf - begründet auf einer Analyse von weniger als 5% der Gesamteinheit - nicht nur sachlich falsch, sondern illegitim und manipulativ. Zum Beleg werden im folgenden Dokument auf 30 Seiten Originalauszüge der Einheit zusammengestellt, in denen sowohl die multiperspektivische Ausrichtung, wie auch die Vermittlung kritischer Aspekte in den Lehrerhinweisen und Materialien deutlich werden. Unsere Stellungnahme kann hier downgeloaded werden: http://www.ioeb.de/informationsmaterial
01.11.2011
Kooperation zur Energieforschung mit Novosibirsk geplant
Mit Einführung des Föderalen Gesetzes über die Energieeinsparung und die Erhöhung der Energieeffizienz im November 2009 haben energiewirtschaftliche Fragestellungen in Russland mehr Bedeutung bekommen. Das Thema ist ein Schwerpunkt der Föderalen Zielprogramme an der Nationalen Forschungsuniversität Novosibirsk (Staatsuniversität). Damit eröffnen sich neue Felder für die Zusammenarbeit zwischen dem IÖB und den langjährigen Kooperationspartnern der Staatsuniversität Novosibirsk und der Staatsuniversität für Wirtschaft und Management in Novosibirsk. In Gesprächen im Oktober in Oldenburg mit Vertretern der Hochschulleitungen der ökonomischen Fakultäten und einigen Dozentinnen ging es um den Aufbau der wissenschaftlichen Zusammenarbeit auf dem Gebiet Energieforschung für den Bildungsbereich. Ein Grundstein für gemeinsame Energieprojekte soll im Sommer 2012 bereits eine internationale Sommerschule für Studierende zum Thema Energiewirtschaft sein, die von der Staatsuniversität Novosibirsk im Rahmen der DAAD-Initiative „Go east“ organisiert wird.
Foto: v.l.u.: Prof. Dr. Rudolf Schröder, Zulfia Dilavirova (beide IÖB), Dr. Lena Limanova (Staatsuniversität Novosibirsk), Mitte v. l.: Ludmila Veselaya, Dr. Emiliya Sinyavskaya, Dr. Anna Bufetova (alle Staatsuniversität Novosibirsk) Prof. Dr. Hans Kaminski, Leysan Nasretdinova (beide IÖB), Prof. Dr. Gagik Mkrtchyan Dekan (Staatsuniversität Novosibirsk), o.v.l. Dr. Naim Ibragimov (Staatsuniversität Novosibirsk), Prof. Dr. Yuriy Scheglov (Novosibirsker Staatsuniversität für Wirtschaft und Management), Willi Sieczkarek (Dolmetscher)
24.10.2011
Ökonomische Bildung und finanzielle Allgemeinbildung: IÖB gibt Stellungnahme heraus
Das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) hat heute eine Stellungnahme herausgegeben, warum die finanzielle Allgemeinbildung in die ökonomische Bildung integriert werden sollte. Derzeit findet eine starke Diskussion darüber statt, wie die finanzielle Allgemeinbildung in die allgemeinbildenden Schulen zu implementieren ist. Zwei Kernthesen werden aufgestellt. Erstens: Der Bezug zwischen ökonomischer Bildung und finanzieller Allgemeinbildung ist fachlich so offensichtlich, dass eine Lösung konzeptionell nur denkbar ist, wenn die finanzielle Allgemeinbildung in die ökonomische Bildung als dem übergeordneten Zusammenhang integriert wird. Die zweite These: Das Qualifizierungsproblem der Lehrkräfte lässt sich gegenwärtig nur im Rahmen der ökonomischen Bildung lösen und mit einer zielgerichteten fachdidaktischen Forschungsperspektive verknüpfen. Die Stellungnahme enthält auch einen Handlungskatalog, der aufzeigt, welche Schritte notwendig sind, um die finanzielle Allgemeinbildung systematisch in die ökonomische Bildung und das allgemeinbildende Schulwesen zu integrieren. Eine ausführliche Stellungnahme wird Ende November veröffentlicht. Das IÖB möchte Impulse für die Diskussion mit Verbraucherverbänden, Politikern, Wissenschaftlern, Unternehmensvertretern und Lehrkräften geben. Das Papier ist downloadbar unter: http://www.ioeb.de/informationsmaterial
13.10.2011
Wirtschaftsethiker Ingo Pies über Unternehmensethik
Am Freitag, den 18. November ab 16.30 Uhr, hält der Wirtschaftsethiker Prof. Dr. Ingo Pies auf dem wigy Forum in Oldenburg einen Vortrag über Unternehmensethik.
Pies, der einen Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Universität Halle-Wittenberg innehat, wird in seinem Vortrag zwei zentrale Thesen vertreten. Erstens: Die Erfolge und Misserfolge der Marktwirtschaft lassen sich nur verstehen, wenn man nicht auf die Motive der Handelnden schaut, sondern auf ihre (Fehl-)Anreize. Die zweite These: Unternehmen können Moral als Produktionsfaktor – also als Wirtschaftsgut, das bei der Leistungserstellung eingesetzt wird – dienstbar machen. In diesem Fall erlegen sie sich selbst Bindungen auf, die ihre Kunden, Lieferanten oder auch Mitarbeiter zu förderlichen Reaktionen veranlassen. Der Wirtschaftsethiker wird seine Standpunkte anhand zahlreicher Beispiele illustrieren und konkret vor Augen führen. Die Beispiele stammen aus dem Sport, der Politik sowie dem Unternehmensalltag und sogar aus der griechischen Mythologie.
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Der wigy e. V. freut sich auf zahlreiche Zuhörer aus den Bereichen Schule, Bildung, Unternehmen. Der Vortrag ist für die Teilnehmer des Forums kostenlos. Das wigy Forum 2011 findet in der Oldenburgischen Landesbank AG (OLB), Gottorpstraße 23-27, 26122 Oldenburg statt. Anmeldung: info@wigy.de oder Tel. 0441-361303-30. Das gesamte Programm und Infos zum wigy e.V. unter: www.wigy.de |
30.09.2011
Veranstaltungstag am 18.11.2011
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Mit drei Veranstaltungen rund um die ökonomische Bildung für Lehrkräfte, Unternehmen, Institutionen und für die interessierte Öffentlichkeit präsentieren sich wigy und IÖB am 18.11.2011 in Oldenburg. Anmeldungen zu den Vorträgen, Projektvorstellungen und Workshops zu aktuellen Themen der ökonomischen Bildung sind ab sofort online möglich: |
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wigy Forum 2011 „Wirtschaftsethik – was ist die Moral von der Geschicht‘?“ (16:30 bis 18:15 Uhr), Fachtagung für niedersächsische Wirtschaftslehrkräfte „Aktive Lehr- und Lernverfahren im Wirtschaftsunterricht“ (09:00 bis 15:00 Uhr), Mitgliederversammlung des wigy e. V. (15:15 bis 16:00 Uhr)
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27.09.2011
Loerwald neuer Professor für Ökonomische Bildung
Seit dem 1. September 2011 verstärkt Prof. Dr. Dirk Loerwald die Ökonomische Bildung in Oldenburg. Der Wissenschaftler und ausgebildete Lehrer hat den Ruf auf die Professur für Ökonomische Bildung an der Carl von Ossietzky Universität, Department für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Ökonomische Bildung (IfÖB), angenommen. Hier tritt Loerwald die Nachfolge von Prof. Dr. Hans Kaminski an, der das An-Institut IÖB im Oldenburger Stadtzentrum leitet. Der frisch berufene Professor unterstützt am Institut für Ökonomische Bildung (IfÖB) der Universität, wo circa 500 Studierende eingeschrieben sind, die Forschung und Lehre; aber auch im An-Institut übernimmt er eine wichtige Funktion. Denn dort leitet er die Abteilung Schulpraxis und Unterrichtsforschung.
Loerwald studierte Sozialwissenschaften und Germanistik für das Lehramt (Sek I/II) an der Universität Münster. Nach dem Referendariat war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ökonomische Bildung der Universität Münster (Prof. Krol) und wissenschaftlicher Assistent an der Universität Duisburg-Essen (Prof. Retzmann). Für seine Dissertation zum Themenfeld „Anreize im deutschen Schulwesen“ erhielt er den Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung. An der Universität Kiel hatte er zuletzt eine Juniorprofessor für „Wirtschaft/Politik und ihre Didaktik“ inne. Loerwald will sich besonders auf die Verknüpfung von Forschung, Lehre und Schulpraxis konzentrieren. Mit seinen Tätigkeiten an der Universität sowie im An-Institut sind dafür sehr gute Voraussetzungen geschaffen.
Siehe auch Pressemitteilung vom 21.09.2011 der Universität: http://www.presse.uni-oldenburg.de/mit/2011/356.html
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Kontaktdaten Universität: Raum: A2 0-002, Sprechstunde nach Vereinbarung, Telefon: 0441/798-2651, Fax: 0441/798-2970, E-Mail: dirk.loerwald Kontaktdaten An-Institut: Institut für Ökonomische Bildung gemeinnützige GmbH, Bismarckstr. 31, 26122 Oldenburg, Tel. +49-44136130349, Fax +49-44136130399, E-Mail loerwald@ioeb.de aktuelle Lehrveranstaltungen von Herrn Professor Loerwald hier |
Frische Brise: Schüler besuchten Offshore-Windpark „alpha ventus“
Drei Siegergruppen aus dem letztjährigen Schülerwettbewerb "Ökonomie mit Energie" sind der Einladung der EWE AG gefolgt und haben am vergangenen Wochenende alpha ventus, den ersten deutschen Offshore-Windpark Deutschlands, besucht. Nach einer spannenden Einführung in das Thema durch Irina Lucke, die für die EWE AG an dem Bau der Anlagen beteiligt war, ging es am Samstagvormittag für die Schülergruppen von Cuxhaven zum Offshore-Windpark, der etwa 45 Kilometer vor Borkum liegt.
Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler nicht nur von Lehrkräften, sondern auch von einer Gruppe Trainees der EWE AG. Das Wetter war der Gruppe an diesem Wochenende wohlgesonnen: Nach rund zweieinhalbstündiger Fahrt konnte „alpha ventus voraus“ bei aufgeklarter Sicht und ruhigem Wasser gemeldet werden. Die zwölf Windkraftanlagen, die in 30 Meter Wassertiefe stehen, beeindruckten sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Trainees und es wurden viele Fotos gemacht, um dieses einmalige Erlebnis festzuhalten. „Viele Freunde beneiden mich um dieses Wochenende.“, so eine Schülerin, die mit ihren Kameraden ganz aus Füssen in Bayern angereist ist. Mit zahlreichen Eindrücken und hungrig von der frischen Seeluft kam die Gruppe gegen Abend wieder in Cuxhaven heil an.
22.09.2011
Neues Schulprojekt in Russland
Das IÖB startet im russischen Stadtkreis Balaschicha ein neues Schulprojekt. Ab Oktober sollen Lehrkräfte an 25 allgemeinbildenden Schulen darin qualifiziert werden, Schülerfirmen in den 10. und 11. Klassen aufzubauen. Den vorausgehenden Beratungsgesprächen in Oldenburg wohnten Vertreter der Bildungsadministration sowie drei Tutoren bei, die seit mehreren Jahren im Moskauer Gebiet die Schulversuche begleiten. Der Schulversuch und die dazugehörige Lehrerqualifizierung nach dem Konzept des Blended-Learning fallen unter das Gesamtprojekt „Wirtschaft in der Informationsgesellschaft“.
09.09.2011
Infrastruktur ja, aber woanders!
Jeder braucht sie, keiner will sie. Das Beispiel A 20 stand gestern bei der Vorlesung von IÖB und wigy im Garten des Instituts für Ökonomische Bildung stellvertretend für eine Reihe von Infrastrukturprojekten, die trotz jahrzehntelanger Planungs- und Genehmigungsverfahren in der Phase der Umsetzung noch auf Protest stoßen. Theoretische Begründungen für solche stockenden Projekte lieferte Professor Hans Kaminski, Direktor des IÖB, in einem halbstündigen Vortrag. Nach dem St.-Florians-Prinzip würden Bürgerinnen und Bürger erneuerbare Energien oder die Schaffung von Arbeitsplätzen befürworten, aber vehement gegen Veränderungen in der eigenen Umgebung, wie Stromleitungen oder Zufahrtswege, eintreten. Der Einzelne verhalte sich rational, indem er Bedrohungen von sich auf andere verschiebe. Aber fehlende Kooperation führe dazu, dass allen die Gewinne entgingen.
Professor Ulrich Scheele regte in der folgenden Diskussion mit etwa 130 Bürgerinnen und Bürgern deshalb an, darüber nachzudenken, wie man einen Ausgleich herstellen könne zwischen den Regionen, die von Infrastrukturmaßnahmen profitieren und denen, die dafür nur bezahlen. Es müsse nach Kompensationslösungen gesucht werden, so Scheele, Gesellschafter der Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung (ARSU). Bürgerinnen und Bürger, die sich gegen ein Projekt stellten, entwickelten sich häufig zu Fachleuten, die auch ernstzunehmende konstruktive Kritik einbringen. Das Selbstbewusstsein sei gestiegen.
Diskutiert wurde zudem über den Informationsstand der Bürgerinnen und Bürger. Während Hartmut Schwerdtfeger von der BLG Logistics Group erläuterte, dass lediglich vier bis fünf Güterzüge im ersten Betriebsjahr des JadeWeserPorts durch Oldenburg fahren werden, kursierten bei den Gästen Gerüchte um die hundertfünfzig Züge. Schwerdtfeger begründete: Lediglich 30 Prozent der Güter, die in Wilhelmshaven verschifft werden, würden über das Hinterland transportiert und davon nur 15 Prozent über die Schiene. Felix Jahn, Geschäftsführer Standortpolitik und International der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) plädierte dafür, dass alle wichtigen Informationen zu Bauprojekten, wie Planungsstand und Nutzen-Kostenanalyse, im Internet abrufbar sein sollten. Wenn ein Projekt alle Instanzen durchlaufen habe, müsse es aber auch mehr Akzeptanz geben. „Wir sollten die Dynamik nutzen, die wir hier in der Region haben“, sagte Jahn. Wirtschaftswachstum sei ohne Verkehrswachstum nicht möglich, so seine These.
Die gestrige Gartenvorlesung ist bereits die achte Vorlesung, die IÖB und wigy in Kooperation mit der NWZ im Rahmen der Reihe „1x1 der Wirtschaft“ durchgeführt haben. Für 2012 sind neue Vorlesungen geplant. Zu fünf Vorlesungen gibt es Skripte, die heruntergeladen werden können auf: http://www.ioeb.de/1x1.
Foto v.l.:Die Diskutanten Felix Jahn (Oldenburgische Industrie- und Handelskammer IHK), Hartmut Schwerdtfeger (BLG Logistics Group), Prof. Ulrich Scheele (Gesellschafter der Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung ARSU) mit Moderator Michael Koch (IÖB)
08.09.2011
Neues Schuljahr, neuer NewcomerMit Beginn des neuen Schuljahres ist aktuell die 15. Ausgabe des Handelsblatt Newcomers erschienen. Zum zweiten Mal steht die komplette Ausgabe auch auf Englisch unter www.handelsblattmachtschule.de zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Inhaltlich gibt es neben einem ausführlichen Rückblick auf die diesjährige Festivalsaison anschauliche Artikel, die beispielsweise die momentane Volkszählung in Deutschland oder die rapide zunehmende Cyber-Kriminalität im Internet thematisieren. Auf der Seite „Schüler schreiben“ erhalten Leserinnen und Leser dieses Mal spannende Einblicke in die Arbeit der Newcomer-Schülerredaktion.
Lehrkräfte können den Handelsblatt Newcomer für den Einsatz im Unterricht kostenlos bestellen. Er wird im Rahmen der Initiative „Handelsblatt macht Schule“ in Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) Oldenburg und dem Handelsblatt alle zwei Monate herausgegeben. Erscheinungsmonat der folgenden Ausgabe ist der November.
01.09.2011
Fortbildung zur Projektmethode in Lebuser Woiwodschaft
Vertreter der polnischen Bildungsadministration aus Gorzów haben vergangene Woche das IÖB zur Planung von weiteren Projektaktivitäten besucht. Die Gäste vom Methodikzentrum der Lebuser Woiwodschaft sowie des Bildungskuratoriums als auch polnische Tutorinnen legten zusammen mit der internationalen Abteilung des IÖB Ziele und Inhalte einer neunmonatigen internetgestützten Qualifizierung zum Thema Projektmethode bzw. zu Schülerfirmen fest.
Nach dem Konzept des Blended Learning werden Lehrkräfte aus dem Lebuser Land dann auf das Fach „Wirtschaft in der Praxis“ vorbereitet, das ab September 2012 in Polen als Wahlpflichtfach in allen Schulformen der Sekundarstufe II eingeführt wird. Im Rahmen der Fortbildung sollen auch didaktische Materialien als Unterrichtshilfe entstehen. Diese will das IÖB zusammen mit dem Methodikzentrum veröffentlichen. Die Fortbildung des IÖB startet im Oktober dieses Jahres.
01.09.2011
Anmeldung läuft: Fortbildungen PoWi und Profil Wirtschaft an Realschulen
Bis zum 15. September können sich Lehrkräfte noch für Fortbildungen für das Fach Politik Wirtschaft oder für eine Fortbildung zum Profil Wirtschaft an Realschulen anmelden. Informieren Sie sich hier.
22.08.2011
Profil Wirtschaft: Beispiele für Stoffverteilungen
Wo geht´s lang? – „1x1 der Wirtschaft“ befasst sich mit Infrastrukturprojekten
Die beliebte Vorlesungsreihe „1x1 der Wirtschaft“ wird nach der diesjährigen Auftaktveranstaltung „Tischlein deck dich – Moderne Lebensmittelproduktion zwischen Wirklichkeit und Romantik“ am 08. September um 17:30 Uhr im Garten des IÖB mit der Vorlesung „Wo geht´s lang? - Infrastrukturprojekte zwischen wirtschaftlicher Notwendigkeit und gesellschaftlichem Konflikt“ fortgesetzt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen.
Die Gartenvorlesung greift dieses Mal das brisante Thema „Infrastrukturprojekte“ auf und geht dabei u. a. der Frage nach:Wie erleben Anwohner die Planung und den Bau von Großprojekten in ihrer Nachbarschaft?Einerseits gibt es volkswirtschaftliche Notwendigkeiten, andererseits möchten Bürger davon unbelästigt bleiben. Nach einem Fachvortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Kaminski (Institutsdirektor, IÖB) diskutieren Befürworter und Kritiker mit dem Publikum Vor- und Nachteile von Infrastrukturprojekten. Karten für die Gartenvorlesung erhalten Sie über die Couponaktion in der NWZ.
Seit 2009 bieten das IÖB und der wigy e. V. die Vorlesungsreihe "1x1 der Wirtschaft" an. Die Skripte zu den gehaltenen Vorlesungen können Sie sich hier herunterladen.
16.08.2011
Jetzt anmelden! Zwei neue Fortbildungen POWI (Sek I und II)
Das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) hat jetzt zwei neue Fortbildungen für das Fach Politik Wirtschaft an allgemeinbildenden Schulen (Sek I und II) ausgeschrieben. Durchgeführt werden die Fortbildungen vom IÖB. Das erste Angebot richtet sich an Lehrkräfte an Gymnasien mit einer Lehrbefähigung im Aufgabenfeld B (Veranstaltungsnummer: 11.40.74). Das zweite Angebot betrifft Lehrkräfte mit dem Fach Wirtschaftslehre (Veranstaltungsnummer 12.02.62). Die Fortbildungen orientieren sich an der Schulpraxis und sollen die Teilnehmer dazu befähigen, das Fach Politik-Wirtschaft in den Sekundarstufen I und II zu unterrichten. Die internetgestützten Qualifizierungen werden nach dem Konzept des Blended Learning organisiert, bei dem Präsenz- und Onlinephasen funktional aufeinander abgestimmt sind. Die Veranstaltungs- und Fahrtkosten werden vom NLQ übernommen. Für beide Fortbildungen ist der Anmeldeschluss der 15. September.
Ansprechpartner im IÖB: Michael Koch, koch@ioeb.de; Tel. 0441-361303-28
01.08.2011
IÖB auf dem Handelsblatt-Jahreskongress 2011
Auch in diesem Jahr wirkt das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) am Handelsblatt-Jahreskongress mit, der am 10. und 11. November 2011 in Berlin im „andel’s-Hotel“ stattfindet. Die Veranstaltung steht unter der Themenstellung „Wirtschaft und Schule – Partner für die Zukunft. Bildungsgerechtigkeit: Potenziale fördern – Ressourcen schaffen!“ Erwartet werden rund 400 Teilnehmer aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung.Im Rahmen des Kongresses diskutiert Prof. Hans Kaminski (Direktor des IÖB) im Gespräch mit Dieter Fockenbrock (Chefkorrespondent des Handelsblattes) und weiteren Experten über die Qualifikation von Schulabgängern und deren Chancen. Frau Katrin Eggert (Geschäftsführerin des IÖB) bietet den Workshop „Mit ökonomischer Bildung in der Schule Nachwuchs sichern – Konzepte, Materialien und Fortbildungsangebote“ an. Des Weiteren präsentiert das IÖB in einem Ausstellungsbereich verschiedene Projekte und neu entwickelte Materialien. Auch findet wie in den vergangenen Jahren die Preisverleihung des bundesweiten Schülerwettbewerbs „Ökonomie mit Energie“ statt.
"Wirtschaft und Energie"
Neues Schülerarbeitsheft für das Gymnasium (Sek I)
So selbstverständlich der Umgang mit Steckdose, Batterien und Zapfsäule im Alltag sein mag, stellen sich doch viele Fragen zu den komplexen Hintergründen und Zusammenhängen: Woher stammt der Strom, den wir nutzen? Wie kommen die Energiepreise zustande? Warum ist unsere Energieversorgung ein wichtiges Thema in der Politik? …Ohne grundlegende ökonomische Kenntnisse fällt die Beantwortung solcher Fragen jedoch schwer. Das soeben neu erschienene Schülerarbeitsheft „Wirtschaft und Energie“ - Sek I Gymnasium des Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB) führt ein in die Welt von Strompreis und Ökosteuer, Klimaschutz und erneuerbaren Energien. Gleichzeitig werden grundlegende wirtschaftliche Kenntnisse vermittelt. Das Heft bietet zudem Informationen zu verschiedenen Berufsfeldern der Energiebranche und dient damit der Berufsorientierung.Das Schülerarbeitsheft richtet sich an Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums in den Jahrgangsstufen 8 bis 10.
Es für 3,50 Euro beim IÖB erhältlich Ein kostenloses Probeexemplar des Schülerarbeitsheftes „Wirtschaft und Energie“ kann beim IÖB durch eine E-Mail an info@ioeb.de angefordert werden.
Das Schülerarbeitsheft ist eines von vielen Produkten aus dem Gesamtpaket „Wirtschaft und Energie“, das noch um 10 Kurzfilme, ein Kartenspiel und eine Online-Lernplattform ergänzt wird. Weiterführend hat das IÖB auch für die Sek II ein multimediales Produktportfolio zum Thema „Ökonomie mit Energie“ entwickelt. Einen Überblick finden Sie hier.
Wo geht´s lang? – „1x1 der Wirtschaft“ befasst sich mit Infrastrukturprojekten
Die beliebte Vorlesungsreihe „1x1 der Wirtschaft“ wird nach der diesjährigen Auftaktveranstaltung „Tischlein deck dich – Moderne Lebensmittelproduktion zwischen Wirklichkeit und Romantik“ am 08. September um 17:30 Uhr im Garten des IÖB mit der Vorlesung „Wo geht´s lang? - Infrastrukturprojekte zwischen wirtschaftlicher Notwendigkeit und gesellschaftlichem Konflikt“ fortgesetzt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen.
Die Gartenvorlesung greift dieses Mal das brisante Thema „Infrastrukturprojekte“ auf und geht dabei u. a. der Frage nach:Wie erleben Anwohner die Planung und den Bau von Großprojekten in ihrer Nachbarschaft?Einerseits gibt es volkswirtschaftliche Notwendigkeiten, andererseits möchten Bürger davon unbelästigt bleiben. Nach einem Fachvortrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Kaminski (Institutsdirektor, IÖB) diskutieren Befürworter und Kritiker mit dem Publikum Vor- und Nachteile von Infrastrukturprojekten. Karten für die Gartenvorlesung erhalten Sie über die Couponaktion in der NWZ.
Veranstaltungstermin: 08. September 2011 | Beginn: 17:30 Uhr | Veranstaltungsort: Garten des IÖB, Bismarckstraße 31, 26122 Oldenburg
wigy und IÖB erhalten Comenius EduMedia Siegel 2011
wigy und IÖB freuen sich über das Comenius EduMedia Siegel 2011. Die Auszeichnung haben die beiden Bildungseinrichtungen für exemplarische Informations- und Kommunikationstechnologien im Bildungsbereich, kurz IKT-basierte Bildungsmedien, erhalten. Die Gesellschaft für Pädagogik und Information e.V. (GPI) fördert mit den Comenius-Auszeichnungen pädagogisch, inhaltlich und gestalterisch herausragende IKT-basierte Bildungsmedien. wigy und IÖB wurden in der Kategorie Weiterbildung/Erwachsenenbildung prämiert. Besondere Berücksichtigung fand die wigy Online-Datenbank, in der der Verein Unterrichtsmaterialien für Lehrkräfte im Fach Wirtschaft an allgemeinbildenden Schulen anbietet. Die Materialien sind oftmals mit Multimediaangeboten, z. B. Online-Portale oder Filme, verknüpft, die in enger Zusammenarbeit mit dem IÖB entwickelt und in Fort- und Weiterbildungen des Instituts eingesetzt werden. Die Auszeichnung wurde am 24. Juni in Berlin verliehen.
Gartenvorlesung: Realistisches Bild von der Landwirtschaft gefordert
Zwei Themen brannten Experten und Verbrauchern nach einem Vortrag von Prof. Rudolf Schröder vom Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) unter den Nägeln, als sie gestern im Garten des IÖB über die Ernährungswirtschaft diskutierten: Das Bild des Verbrauchers von der Landwirtschaft und die Qualität der Produkte. Die Wahrnehmung der Landwirtschaft sei heute ein Problem, sagte Christian Kircher von Food Nordwest. Mit idyllischen Werbekampagnen tue sich die Landwirtschaft keinen Gefallen. Dies führe nur zur Entfremdung. Wer Wurst esse, dem müsse klar sein, dass dazu Tiere gemästet und geschlachtet werden. Landwirt Glüsing-Lüerßen aus Elsfleth: „Ich sehe eine große Kluft zwischen den Verbrauchern und den Landwirten. Er lud wie Christian Meyer-Hullmann von Gut Wahnbek die Verbraucher dazu ein, anzuhalten, reinzuschauen und sich selbst ein Bild davon zu machen, wie Milch heute produziert werde.
Das Argument, früher sei alles besser gewesen, man habe die Milch vom Bauern gegenüber geholt und damit gewusst, woher das Produkt komme, entschärfte Prof. Dr. Eberhard Haunhorst salopp: „Mir als Lebensmittelhygieniker dreht sich da der Magen um.“ Der Experte vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) wunderte sich, woher die Technikfeindlichkeit gegenüber der Landwirtschaft kommt. Grundsätzlich sei es in Ordnung, die Produktion zu steigern und Abläufe zu rationalisieren, um die weltweit steigende Nachfrage zu befriedigen. Vernünftige Managementsysteme könnten das Wohlergehen jedes einzelnen Tieres gewährleisten. „Wenn wir uns ein neues Auto kaufen, finden wir die neue Technik ja auch toll.“
Zur Qualität von Produkten gestand Meyer-Hullmann ein: Der Qualitätsunterschied zwischen einer günstigen und einer hochpreisigen Milch sei kaum relevant, entscheidend sei die Herkunft. Die Information finde der Verbraucher auf der Verpackung. „Ich wünsche mir einen Verbraucher, der seinen Beitrag leisten will dazu, dass hier in der Region die Betriebe bestehen können.“ Ein kurzer Transportweg verbessere auch die Ökobilanz der Produkte, so die Experten.
Untermauert hatte Prof. Rudolf Schröder, selbst gelernter Landwirt, die Diskussion zuvor mit Fakten zur Branche und mit einer globalen Perspektive. Das Agribusiness sei in Deutschland die viertgrößte Branche, in Niedersachsen sogar die zweitgrößte direkt hinter der Automobilindustrie. Ein Achtel der Ackerfläche in Deutschland würde heute für die Produktion von Biotreibstoff eingesetzt, im Wesentlichen durch Maisanbau. Die Verknappung von Mais als Lebensmittel führe aber zu Preissteigerungen. In Mexiko habe sich der Preis für Tortillas verdreifacht. Dies könne zu politischen Unruhen in den Ländern führen.
Das Skript zur Vorlesung kann downgeloaded werden unter: www.ioeb.de/1x1 bzw. hier.
Die Sommer-Vorlesungsreihe von IÖB und wigy wird am 8. September mit dem Thema „Wo geht´s lang? - Infrastrukturprojekte zwischen wirtschaftlicher Notwendigkeit und gesellschaftlichem Konflikt“ fortgesetzt. Karten sind wieder über die Couponaktion der NWZ erhältlich.
Sommer-Ferien-Ausgabe des Newcomers erscheint auch auf Englisch
Die großen Schulferien nahen und daher setzt die aktuelle 14. Ausgabe des Newcomers hier auch einen thematischen Schwerpunkt: Entwicklungen rund um die Tourismusbranche und Berufe dieser Branche werden vorgestellt, die Hersteller der amerikanischen Kult-Eiscreme Ben & Jerry’s porträtiert, und auf der Seite „Schüler schreiben“ gibt es ein Nebenjob-Special. Doch es werden auch die aktuell bedeutsamen Ereignisse thematisiert: Es finden sich ebenso Artikel zu den ökonomischen Folgen des japanischen Reaktorunglücks wie zu den Unruhen in Nordafrika und der arabischen Welt. Als zusätzliches Angebot wird die komplette Version des Newcomers ab dieser Ausgabe online auch in englischer Sprache kostenlos unter www.handelsblattmachtschule.de/newcomer zur Verfügung gestellt.
Der Handelsblatt-Newcomer ist eine Wirtschaftszeitung für Schülerinnen und Schüler, die in Kooperation zwischen dem Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) Oldenburg und dem Handelsblatt alle zwei Monate herausgegeben wird. Die nächste Ausgabe erscheint im September.
Aktueller Newcomer (englische Ausgabe)
Stiftung Nord-West startet Wettbewerb für Realschulen im Nordwesten
Es geht wieder los: Gartenvorlesungen im IÖB
Am 23. Juni 2011 geht es wieder los. „Tischlein deck dich! Moderne Lebensmittelproduktion zwischen Wirklichkeit und Romantik“ ist das Thema der ersten von zwei Sommer-Gartenvorlesungen des IÖB und wigy e.V. in der Reihe „1x1 der Wirtschaft“. Prof. Dr. Rudolf Schröder (IÖB) wird das konflikthaltige Thema auf anschauliche Weise vortragen. Danach können die Gäste – Bürgerinnen und Bürger Oldenburgs sowie der Oldenburger Region – mit dem Referenten und Experten diskutieren. Es kommen Christian Kircher von Food Nordwest, Christian Meyer-Hullmann von Gut Wahnbeck sowie Prof. Dr. Eberhard Haunhorst vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit. Die Gartenvorlesungen werden vom IÖB und dem wigy e.V. in Kooperation mit der NWZ seit 2009 durchgeführt. Eine Anmeldung ist über Coupons möglich, die in der Nordwest Zeitung (NWZ) angeboten werden. Die Vorlesungsreihe „1x1 der Wirtschaft“ lehnt sich an die Rubrik „1x1 der Wirtschaft“ in der NWZ an, wo Grundbegriffe der Wirtschaft von Prof. Hans Kaminski (IÖB) erklärt werden. Merken Sie sich auch den Termin der zweiten Sommervorlesung (Thema: große Infrastrukturprojekte) am 9. September bereits vor.
17. Mai 2011
Stellungnahme zum working paper "Wem gehört die ökonomische Bildung?"
In einer aktuellen Veröffentlichung attackiert Prof. Reinhold Hedtke (Bielefeld) zum wiederholten Mal die Arbeit und Kooperationsformen des IÖB. Im genannten working paper setzt er sich erneut mit seiner Theorie einer einseitigen politischen Kampagne im Bereich der ökonomischen Bildung auseinander. Ergänzt wird seine Darstellung der "Verflechtung von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik" diesmal durch eine so genannte Netzwerkskizze zu den Akteuren der ökonomischen Bildung von Lucca Möller, ebenfalls Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld. Angesichts der mangelhaften wissenschaftlichen Grundlage des Papiers sowie der hierin enthaltenen Falschdarstellungen nimmt das IÖB in einem eigenen Papier Stellung.
pdf-Download: Stellungnahme "Wissenschaft light im Forschungskleid" zum working-paper "Wem gehört die ökonomische Bildung?"
Weitere Positionspapiere des IÖB finden Sie in der Rubrik www.ioeb.de/informationsmaterial
20. April 2011
Lektüre nicht nur für die Osterferien: 13. Ausgabe des Newcomers erschienen
Kurz vor den Ostertagen liegt den Schulen die aktuelle Ausgabe des Newcomers vor, einer Wirtschaftszeitung für Schülerinnen und Schüler, die in Kooperation zwischen dem Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) Oldenburg und dem Handelsblatt alle zwei Monate kostenlos herausgegeben wird.Dieses Mal werden u. a. die einschneidenden Ereignisse in Japan und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft thematisiert. In diesem Zusammenhang beschäftigt sich auch die Rubrik „Handelsblatt erklärt“ mit einem Artikel zur Debatte um den Ausstieg aus der Atomkraft, der im Unterricht gut als Diskussionsgrundlage eingesetzt werden kann. Außerdem wird das Thema Ernährung schülernah behandelt. In den vergangenen Wochen sorgten auch Lebensmittelskandale und die Diskussion um die Glaubwürdigkeit von Öko-Siegeln für Schlagzeilen – damit ist dies ebenfalls ein Thema, das Schüler in ihrem Alltag beschäftigt.Des Weiteren wird der Zeitungs- und Literaturmarkt genauer betrachtet: Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung werden Zeitungen als E-Paper und Romane als Hörbücher parallel veröffentlicht. Dies sind anschauliche Beispiele für einen umfassenden Strukturwandel, auf den Unternehmen der Medienbranche reagieren müssen, um weiterhin am Markt bestehen zu können. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.handelsblattmachtschule.de. Die nächste (Sommer-)Ausgabe des Newcomers erscheint im Juni.
14. April 2011
Schülerwettbewerb „Ökonomie mit Energie“ startet
8. April 2011
Zum Download: Tagungsband „Übergang Schule und Beruf in Niedersachsen“
Eine Dokumentation der Fachtagung „Übergang Schule und Beruf in Niedersachsen“ vom vergangenen Jahr in Oldenburg sind jetzt als Tagungsband erschienen. Die Veranstalter IÖB und Industrie- und Handelskammer (IHK) Oldenburg stellen die Publikation kostenlos als Download zur Verfügung. Die fast 400 Teilnehmer aus Schule und Wirtschaft hatten sich im Kulturzentrum PFL informiert, wie ein Gesamtkonzept für die Berufsorientierung unter den neuen curricularen Rahmenbedingungen an allgemeinbildenden Schulen entwickelt werden kann. Zum Download kommen Sie hier.
04. April 2011
IÖB Weiterbildung gibt Aufwind für polnische Schülerfirmen
Vom 31. März bis 3. April besuchten 22 polnische Lehrkräfte das IÖB. Die Lehrkräfte nehmen an einem einjährigen internetgestützten Weiterbildungsprojekt „Ekolan 3 – Schüleraktive Methoden im Ökonomieunterricht“ teil. Seit Beginn des Projektes im Oktober 2010 hatten die Teilnehmer auf Basis des Gelernten bereits eigene Schülerfirmen an ihren Schulen gegründet. Im IÖB fand ein reger Austausch über die Arbeit mit den Schülerfirmen statt, die teilweise sogar schulübergreifend arbeitsteilig organisiert sind. Insgesamt bereitet Prof. Rudolf Schröder, Leiter der internationalen Abteilung im IÖB, die Lehrkräfte mit seinem Team didaktisch und methodisch auf das Fach „Wirtschaft in der Praxis“ vor, das im September 2012 neu als Wahlpflichtfach in allen Schulformen der Sekundarstufe II eingeführt wird. Am Rande der Weiterbildung fanden ferner Gespräche mit dem Vizebildungskurator der Lebuser Woiwodschaft, Radosław Wróblewski, sowie dem Leiter des Methodikzentrums in Gorzów Wlkp., Jerzy Kaliszan, statt. Da es auch in Polen eine zunehmende Bedeutung von Berufsorientierung und Praxiskontakten im Wirtschaftsunterricht gibt, diskutierten Prof. Hans Kaminski, Direktor des IÖB, und Rudolf Schröder mit ihren Gästen über Strategien der weiteren Zusammenarbeit in diesen Aufgabenfeldern der polnischen Schulen.
Bild
Die Teilnehmer der Weiterbildung mit Vertretern des IÖB: Prof. Kaminski, Marta Mazur (von vorne li.), Prof. Schröder (hinten, Mitte)
29.03.2011
Profilkonzeption für die Realschule Soltau
Derzeit entwickelt das IÖB gemeinsam mit dem Kollegium der August Wöhler Realschule in Soltau eine Konzeption, mit der die curricularen Vorgaben des Landes Niedersachsen zum zwei- bzw. vierstündigen Profil Wirtschaft umgesetzt werden können. Hierzu werden schrittweise Halbjahresplanungen sowie einzusetzende Materialien entwickelt und ab dem Sommer erprobt. Darüber hinaus bildet das IÖB die Lehrkräfte zu ausgewählten Themenbereichen fort. Gefördert wird das insgesamt dreijährige Vorhaben durch den Förderverein der Soltauer Wirtschaft e.V. Die Unternehmensvertreter stehen dabei auch als Praxiskontaktpartner oder Paten von Schülerfirmen zur Verfügung. Nach Abschluss des Pilotprojektes sollen die Ergebnisse, Konzeptionen und Materialien auch anderen Schulen zur Verfügung gestellt werden.
23.03.2011
15.000 Euro für Informatikkonzepte in Schulen
Mit einem Preis in Höhe von 15.000 Euro zeichnete die Stiftung der Metallindustrie im Nordwesten zwei Schulen für gute Informatikkonzepte aus. Das Gymnasium Sulingen wurde mit 10.000 Euro belohnt. „Wenn an einer Schule über ein Viertel eines Jahrgangs abiturrelevante Informatikkurse belegt, was dem zehnfachen des niedersächsischen Durchschnitts entspricht, und wenn in den Kursen auf erhöhtem Niveau fast fünfzig Prozent Mädchen sitzen“, so Prof. Ira Diethelm von der Abteilung Informatik in der Bildung der Uni Oldenburg in ihrer Laudatio, dann lohne es sich, ganz genau hinzugucken. In Sulingen gestalten z. B. Schülerinnen der höheren Kurse als Tutorinnen in unteren Klassen den Unterricht mit und dienen so als Vorbild. Für die Grundschule Nadorst in Oldenburg nahm Schulleiterin Sabine Stehno einen Scheck in Höhe von 5000 Euro entgegen. In Nadorst können Kinder teils im Pflichtunterricht, teils in Wahlangeboten in Klasse 3 und 4 auf kindgerechte Weise vom Anwender zum Entwickler werden. Dr. Joachim Gauck, der die Festrede bei der Preisverleihung im PFL Oldenburg am 21. März hielt, lobte die Verantwortung, die Schulleitung und Kollegium in diesen Fällen übernommen hätten. Prof. Hans-Jürgen Appelrath, Vorstand des Offis-Institut für Informatik, der den Wettbewerb neben Diethelm inhaltlich verantwortet,rief gleichsam dazu auf, politische Weichenstellungen für mehr Informatikunterricht an Schulen zu stellen.
In diesem Jahr richtet die Stiftung der Metallindustrie im Nordwesten den Wettbewerb „Ökonomie in Schulen“ aus. Die inhaltliche Leitung liegt in diesem Fall beim IÖB, der Startschuss erfolgt im Mai. Die Wettbewerbe Ökonomie und Informatik in Schulen wechseln sich jährlich ab.
22.03.2011
IÖB-Internetauftritt überarbeitet: Neues Design für Startseite
Mehr Farbe, mehr Inhalte, mehr Transparenz - das IÖB hat die Startseite seines Webauftrittes überarbeitet. Die neue Einstiegsseite ermöglicht die schnelle Erfassung von mehr Inhalten und die intuitive Nutzung der Seite. Einzelne Inhalte werden bildlich und textlich angerissen und führen bei Klick in eine tiefere Menüebene. Das IÖB möchte hiermit insgesamt die Nutzerfreundlichkeit erhöhen.
14.03.2011
200 Lehrkräfte beim „Tag der ökonomischen Bildung“ in Oldenburg
03.03.2011
Deutsch-russische Kooperation für die Entwicklung von Lehrer- und Schülermaterialien
Das Institut für Ökonomische Bildung erstellt derzeit mit Ludmilla Veselaya von der Staatsuniversität Novosibirsk Lehrer- und Schülermaterialien für den Wirtschaftsunterricht an russischen Schulen. In dem gemeinsamen Vorhaben für achte und neunte Klassen sollen moderne Didaktik- und Methodikansätze berücksichtigt werden und Erfahrungen in der ökonomischen Bildung auf russischer und deutscher Seite einfließen. Vor allem sollen die Materialien den aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Russland Rechnung tragen. Veselaya lehrt an der ökonomischen Fakultät der Staatsuniversität Novosibirsk und hat zuvor viele Jahre selbst das Fach Wirtschaft in der Schule unterrichtet.
Das IÖB arbeitet seit 1989 mit russischen Partnern, insbesondere mit Hochschulen, zusammen. Eine besonders enge Zusammenarbeit besteht mit der Staatsuniversität Novosibirsk, mit der bereits zahlreiche Projekte zur ökonomischen Bildung an russischen allgemeinbildenden Schulen durchgeführt wurden. Gemeinsam geben beide Institutionen die russischsprachige Zeitschrift „Ekonomika“ heraus. Ein 2010 verlängerter Kooperationsvertrag zwischen der Staatsuniversität Novosibirsk und der Universität Oldenburg verfestigt die Zusammenarbeit in den Bereichen Studenten- und Dozentenaustausch, gemeinsame Drittmittelprojekte, Zusammenarbeit in der universitären Lehre sowie Weiterentwicklung der „Ekonomika.“
21.02.2011
4. Tag der ökonomischen Bildung: Thema „Öffentliche und private Schulden“
Der Verband der ökonomischen Bildung an allgemeinbildenden Schulen, Vöbas e.V., lädt am 11. März zum 4. Tag der ökonomischen Bildung in die Universität Oldenburg ein. Das Thema heißt in diesem Jahr „Öffentliche und private Schulden“. Den Fachvortrag zum Thema gestaltet der Münsteraner Volkswirtschaftsprofessor Prof. Dr. Ulrich van Suntum. Durch fünf unterschiedliche Workshopangebote führen Prof. Dr. Jörg Prokop (Finance and Banking, Universität Oldenburg), Ines Mierau (Schuldnerbraterin und Mitarbeiterin des Bildungswerks der Niedersächsischen Wirtschaft), Silke Meyn (Erste Stadträtin und Finanzdezernentin der Stadt Oldenburg), Michael Koch (Bereichsleiter Schulpraxis IÖB) sowie Lehrerinnen und Lehrer, die Wirtschaft unterrichten. Die große wirtschaftliche Frage nach dem Europäischen Stabilitätspakt und der Zukunft des Euro wird von Vertretern aus Bundesbank, Bundestag und Europäischem Parlament in einer Podiumsdiskussion beleuchtet. Für die Veranstaltung im Bibliothekssaal der Carl von Ossietzky Universität ist eine Anmeldung erforderlich. Alle Informationen zur Veranstaltung finden sich auf www.voebas.de
17.02.2011
Zwölfte Ausgabe des Newcomer erscheint mit neuem Schulhalbjahr
Unter dem Motto „Was Kunden wollen“ beschäftigt sich eine Doppelseite mit Aufgaben und Methoden rund um Marktforschung. Anhand anschaulicher Firmenbeispiele werden u. a. Vorgehensweisen von Unternehmen wie Nivea oder Bionade genauer unter die (ökonomische) Lupe genommen. Die eingebundene Karikatur wurde von einem Mitglied der Schülerredaktion des Newcomer erstellt. Der Text „Den Klimawandel bekämpfen“ erläutert, welche Akteure auf Klimagipfeln verhandeln und warum die Verabschiedung einheitlicher Zielformulierungen ein komplexer Prozess ist. Der Newcomer ist ab sofort auch bei Facebook aktiv: Unter www.facebook.com/handelsblattmachtschule.de können Sie über Artikel oder Themen diskutieren und Neuigkeiten rund um das Projekt erfahren. Der Newcomer ist eine kostenlose Zeitung für Schülerinnen und Schüler, die alle zwei Monate in Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) und dem Handelsblatt herausgegeben wird. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.handelsblattmachtschule.de/newcomer
03.02.2011
Parlamentarischer Staatssekretär Hans-Joachim Otto im IÖB
Hans-Joachim Otto, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und Maritimer Koordinator der Bundesregierung, besuchte im Rahmen einer Nordwest-Rundreise das IÖB. Eingeladen hatte die FDP Bundestagsabgeordnete Dr. Christiane Ratjen-Damerau. Otto interessierte sich besonders für das Bildungsprojekt „Maritime Wirtschaft und Logistik“.
02.02.2011
Neu: Arbeitsheft praxis Schülerfirma
Die Gründung einer Schülerfirma bietet Schülerinnen und Schülern eine gute Möglichkeit zu erfahren, welche grundsätzlichen Aufgaben Unternehmen haben und welche Bedeutung Arbeit und Beruf zukommt. Aber wie genau gründet man eine Schülerfirma? Wie entwickelt man eine Geschäftsidee und einen Finanzplan? Das neue Arbeitsheft "Schülerfirma", geschrieben von den Oldenburger Professoren Hans Kaminski und Rudolf Schröder aus dem Institut für Ökonomische Bildung (IÖB), bietet eine praxisnahe Anleitung für die Gründung und Organisation einer Schülerfirma. Leicht verständlich und schrittweise werden die einzelnen Phasen von der Idee, über die Gründung, die Außenpräsentation, die Produktion, den Verkauf bis zur erfolgreichen Buchhaltung erklärt. Das Heft umfasst knapp 50 Seiten mit viel Platz für eigene Notizen. Es kann über den Westermann Verlag bezogen werden (Preis: 4,95 EUR).
01.02.2011
Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr besucht IÖB
Der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Jörg Bode (MdL) hat das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) besucht. Dabei stand neben der Information über die Ziele und die Arbeit des IÖB auch ein Austausch mit Vertretern des Beirats des IÖB und des wigy e.V. auf dem Programm. Diskussionspunkte waren die Förderung der ökonomischen Bildung im niedersächsischen Schulsystem, insbesondere die Verbesserung der Ausbildungsreife und die Etablierung von Schülerfirmen.

uni-oldenburg.de